DE ---> Afrika Namibia

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        #11  

Member

Member hat gesagt:
Ich glaube nicht, dass die Trumpschen Zoelle ein guter Vergleich sind. Zum einen scheint es Trump egal zu sein, ob seine Argumentation logisch ist oder nicht. Fuer ihn scheint nur der Effekt zu zaehlen, den er erreicht. Das heisst natuerlich nicht, dass er da nicht ein paar Missstaende adressiert, was seine Intentionen nachvollziehbar macht.

Im Fall der neuen namibischen Visa-Regeln kann man nur den Wunsch erkennen, trotz voellig verschiedener oekonomischer Bedingungen eine Gleichbehandlung einzufordern. Ich glaube, damit schiessen sie sich in den eigenen Fuss, wobei wie im Artikel geschrieben nicht einmal der Visumzwang oder die Visagebuehr das Problem sein sollte, sondern der buerokratische Aufwand. Fuer mich ist das ein Zeichen unrealistischen und kontraproduktiven Stolzes.
Du hast wohl Recht es geht um das biblische Prinzip Aug um Aug, Zahn um Zahn.
Ich war noch nicht in Namibia, es erscheint mir ohnehin nicht sehr Attraktiv. Frage mich auch ob es für einen armen Staat so interessant ist unsere Art von Urlaub zu fördern. Dann kenne ich als lesender Jäger noch die Jagdsafaris auf privatem Großgrundbesitz. Was ich da gelesen habe, das ist für den Staat auch nicht sehr Förderwürdig. Nun ist die Frage wie viel ernsthafter Tourismus findet dort statt? Lohnt sich das für diesen riesigen Staat mit den wenigen Einwohnern?
 
        #12  

Member

Member hat gesagt:
Nun ist die Frage wie viel ernsthafter Tourismus findet dort statt? Lohnt sich das für diesen riesigen Staat mit den wenigen Einwohnern?

Die erste Frage kann ich nicht beantworten. Namibia scheint auf jeden Fall touristisch imteressant zu sein. Ich habe da schon viele begeisterte Berichte aus erster Hand gehoert.
Die zweite Frage setzt voraus, dass die Politiker dort in erster Linie an der Entwicklung ihres Landes interessiert sind. So etwas wird zwar allgemein angenommen, aber ich habe da meine Zweifel (ohne die Umstaende in Namibia zu kennen). Ich frage mich nur, warum ausgerechnet die Politiker dort eine Ausnahme sein sollten.
 
        #13  

Member

Am Ende ist es eine dumme Entscheidung der namibianischen Regierung. Klar das Land erlebt aktuell einen Übertourismus gerade in der Hauptsaison aber es kann auch schnell ins Gegenteil umschlagen. Kreuzfahrer werden wohl kaum das Visum für einen Tag Aufenthalt bezahlen und einige Reisende werden es sich überlegen zu kommen, wenn sie sowieso schon viel Geld da lassen und nur das Gefühl haben noch mehr zur Kasse gebeten zu werden. Investiert wird von der Regierung ja sehr wenig vom eingenommenen Geld. Jagdtouristen sind im übrigen die kleinste Menge an Touris, die meisten machen Rundfahrten.

Den Aufwand habe ich mir noch gar nicht angegesehen, aber ich bin froh, dass ich nur 21 Tage dort bin. Bist du über 30 Tage in Nambibia bist darfst du zusätzlich noch zum Ministerium, um dein Visum auf 90 Tage verlängern zu lassen. Das geht nicht automatisch am Flughafen. Einfach nervig.
 
        #14  

Member

Member hat gesagt:
Nicht nur, dass es ordentlich kostet. Es sind auch eine Vielzahl an Unterlagen einzureichen.
Unter anderem der Drei-Monats-Verlauf des Kontos. Link: Application For Visa | Embassy Of Namibia Berlin Germany
Auch eine Bestätigung, dass man rechtmäßig in Deutschland wohnt (wie auch immer das gehen soll).
Und die Angabe einer Mailadresse, zum Zwecke zusätzliche Dokumente nachzufordern.
Ja, ja, schon klar.

Fazit1: Die haben ein Rad ab.
Fazit2: Man kann nur hoffen, dass die Buchungszahlen ordentlich einbrechen. Vielleicht überlegt es sich die namibische Regierung dann anders.
Beim Visa on Arrival wollen die wohl weniger wissen:

📍 Gültiger Reisepass (6 Monate gültig, 3 leere Seiten)
📍 Ausgefülltes Visumantragsformular
📍 Nachweis über Unterkunft und Reiseplan
📍 Reise-/Krankenversicherung

Das wäre doch die bessere Variante oder?
 
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