Info PHILIPPINEN: Tips für Newbies/Interessierte

       #1  
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Das ist kein Besserwisser-Thread, sondern ich versuche mal ein paar Essentials für Newbies zusammenzustellen.Sehr viele Fragen haben sich in meiner kurzen Mitgliedschaft hier im Forum wiederholt, drum poste ich mal was zu dem Thema.


Jeder ist herzlich eingeladen, seinen Beitrag zu leisten, ich finde das Land ist es wert, bereist zu werden. Bitte komplettiert meine kleine Zusammenstellung.

EINREISE:
Manchmal wird beim Check-in auch die Vorlage des Rückreise-Tickets verlangt. Dies gilt besonders bei Reisen mit Cebu Pacific, Philippine Airlines von den Flughäfen Hongkong, Macao, Bangkok.
Der Immigration-Officer kann das Ausreise- Ticket auch verlangen und Deine ungültiger Link entfernt evtl. verhindern.

FLUGHAFEN:

In Manila gibt es 3 Terminals:
Terminal 1: alle Airlines vom Ausland, ausgenommen Philippine Air und Low Cost Carrier
Terminal 2: Philippine Airlines, Air Philippines
Terminal 3: Cebu Pacific, Zest Air etc. die meisten Inladsflüge gehen von hier weg.


VISUM
Für 30 Tage benötigst Du kein Visum. Der Ein- und Ausreisetag wird als 1 Tag gezählt, also sind es eigentlich 31 Tage Aufenthalt ohne Visum.

Das Visum verlängerst Du bis zu 59 Tagen problemlos im Büro VOR der Immigration in Manila am Terminal 1, oder in jeder beliebigen Immigration auf den Philippinen. Kostet derzeit 3030 Peso.

Nach 59 Tagen musst Du eine sog. ACR-I Card kaufen (4040 Peso), ist eine ID Karte, die auf den ganzen Phills genau 1 Jahr gilt. Das Visum kannst Du so auf insgesamt 2 Jahre ausdehnen.

WÄHRUNG:

Peso, derzeit ca. 61 Peso zum Euro. Dollar wird auch weitestgehend akzeptiert. Kreditkarten sind unbeliebt, werden in Hotels und Shopping Center akzeptiert, manchmal mit Aufschlag.
Geld kann man an den ATM’s beheben, zumeist 10.000 Peso pro Abhebung. Moneychanger gibt es nahezu in jeden Dorf, auf jeden Fall aber öfter als Bankomaten (ATM).

LOGISTIK:

TAXIS

Immer Fahrpreis vor Antritt verhandeln und nach Möglichkeit auf Taximeter bestehen. Taxis sind in der Regel billig, aber Langnasen werden gerne abgezockt.

TRIKES:

Mopeds mit Beiwagen, mehr oder weniger bequem. Trikefahrer sind Gangster, Fahrpreise immer vorher aushandeln.

JEEPNEYS

Billigste Art, in den Phills von A über F nach B zu kommen. Ähnlich der Bahtbusse in Pattaya, fahren die Jeepneys bestimmte Routen (ist aussen ablesbar) und zumeist gemütlich. Vorsicht vor Taschendieben! Fahrpreis pro Strecke ca. 7-12 Peso.

FLUGGESELLSCHAFTEN:

Im Inland fliegt man am Besten mit Low Cost Carriern wie: Cebu Pacific, Zest Air, Air Philippine etc.
Man kommt nahezu überall hin, ich rate, möglichst früh zu buchen.
Hier die Wichtigsten:
http://www.cebupacificair.com
http://www.zestair.com.ph
ungültiger Link entfernt
http://www.philippineairlines.com
ungültiger Link entfernt

dazu kommt bald von Clark aus:
www.airasia.com

Bitte beachte, das bei allen Flughäfen kleine Gebühren in Bar eingehoben werden. Das geht von 20 Peso bis zu 750 Peso bei der Ausreise aus Manila.

REISEBUSSE

Beliebtes Verkehrsmittel für Mittel- und Langstecken. Von Manila, Cebu und allen anderen Grossstädten geht’s nach überall hin. Fahrpreise sind zumeist inclusive der Fährgebühren und variieren mit der Distanz. Ist oftmals nicht billiger als Flüge mit Billigfliegern.
Sitzfleisch vorausgesetzt kommt man bequem an jedes Ziel, mit und ohne Aircon, ganz nach Geldbeutel.

LEIHFAHRZEUGE:

Autos: gibt’s am Flughafen und in guten Hotels zu mieten, jedoch ist Kreditkartenzahlung oft ein Fremdwort. Verhandeln ist ein Muss und im Verkehr von Manila sollte man sich als Anfänger besser nicht wagen. Positiv ist dennoch, das die Autos Linkslenkung haben.
In der Provinz ist man zumeist auf Miethaie angewiesen, ich hab schon meine blauen Wunder erlebt, aber auch viel Spass gehabt.
Die Kopie des europ. Führerscheines reicht für 90 Tage.

VON MANILA NACH ANGELES

Am Besten mit Taxi, Abholservice vom Hotel oder Margaritastation vorher buchen. Kostet derzeit unter 3000 Peso.

Alternativ mit den gelben Taxis bis zur Busstation Pasay fahren (ca. 160 Peso) und danach mit dem Aircon Bus nach Dau fahren (141 Peso). Die Busse der Unternehmen Victory Liner und 5 Star sind sehr bequem und genauso schnell wie das Taxi.

Nachteil: Wenn Du in Dau ankommst, benötigst Du ein Trike, die nehmen Dir 100-150 Peso bis zum Hotel deiner Wahl ab.
Dau ist ein Stadtteil von Angeles City.

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HOTELS:

Von Low cost bis zur Luxusklasse gibt es beinahe alles, jedoch ist die Luft nach oben sehr dünn. Das heisst, für Luxisverwöhnte wird es mit der Entfernung zu Makati immer schwieriger, zufriedengestellt zu werden. Bei Resien in die Provinz sollte man speziell in den Hauptsaisonen vorher buchen. Hauptreisezeit für Philippinos sind Weihnachten und Ostern, da kommen viele Oversea-Worker heim und verwöhnen die armen Verwandten.

EINTRITTSGEBÜHREN

Sind in der Regel (mit wenigen Ausnahmen) für Philippinos und Touristen gleich niedrig, zumeist geht’s um ein paar Peso bei Nationalparks.

SPRACHE

Du wirst Dich in Englisch sehr gut bewegen können, die Pinoys reden zumeist ein besseres Englisch als das, was wir in der Schule lernen. Englisch gilt als Amtssprache neben Filippino (Tagalog) als anerkannt. Daneben gibt es unzähliche Sprachen, Pampangan (für Umgebung Angeles), Warai (Leythe, Samar), Bisayan (Visays, Cebu) um nur 3 von sehr vielen zu nennen.

SICHERHEIT

Wie in einem waschechten 3. Welt-Land zu erwarten, sind wir Langnasen ein beliebtes und leichtes Opfer von Taschendieben und Kleinkriminellen. Also am Besten vorbeugen, unauffällig kleiden und alles Wichtige in den Safe, wo es auch hingehört. Was man klaut, braucht man nicht erarbeiten!
Die Philippinen deshalb aber als unsicher zu bezeichnen, halte ich für Blödsinn!
 
 
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       #2  
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klasse Zusammenfassung ! Danke dafür
 
 
 
 
       #3  
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Kleiner Nachtrag zur Sicherheit:

Ich habe mich bei meinem Aufenthalt sehr, sehr sicher gefühlt. Hatte nie Angst um meinen Geldbeutel oder sonstiges. Die vielen Securitys an den Ein.- bzw. Ausgängen tun ihr übriges dazu. Auch bewegte ich mich in den Seitenstrassen umher. Ich meine, man kann überall beklaut werden hier (auch in Deutschland). Daher halte ich übertriebene Vorsicht für nicht angebracht. Eher eine normale Vorsicht wie wir es hier in Deutschland gewohnt sind.
Klar, wer auf den Phils mit Tausender wedelt hat es nicht anders verdient von einem Spaziergänger ausgeraubt zu werden.
Doch ich darf anmerken: Als ich vor ca. 3 Jahren auf Ballermann war, beschlich mich immer ein beklemmendes Gefühl. Keine Ahnung, im Nachhinein betrachtet kam ich mir auf den Phils sicherer vor.
 
 
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       #4  
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Danke für den Beitrag :tu:

An anderer Stelle hattest du geschrieben:

Vor Ablauf der 21 Tage nach Clark zur Immigration gehen, Reisepass Kopie mitbringen und nach wenigen Minuten hast Du eine Verlängerung bis zu 59 Tage Aufenthalt. (3030 PP, bei overstay + 1000 Peso Strafe, egal ob 1 Tag oder 1 Monat).
Gibt es noch andere Unannehmlichkeiten wenn man bei der Ausreise mit erschrecken feststellt das man ein paar tage overstay hat, als die 4030 Peseten abzudrücken? Schwarze Liste oder ähnliches ...
 
 
 
 
       #5  
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Danke dir für diesen Thread!:tu:
 
 
 
 
       #6  
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@ Sausa

Wie die am Airport reagieren weiß ich nicht, aber bei den normalen Immigations im Lande gibts das wegen ein paar Tagen nicht, keine schwarze Liste und auch kein Overstay Stempel im Pass wie in Thailand.
Ein Bekannter von mir hatte 3 Monate Overstay als er zur Immi ging, er bekam ganz normal sein neues Visum, mußte eben nachzahlen plus die 3000 Strafe
 
 
 
 
       #7  
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Gute Infos:dank:

Oli1
 
 
 
 
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       #10  
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Sehr gute infos!
 
 
 
 
       #11  
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Danke für die Blumen, bin noch nicht fertig....

ich kann nicht alles auf einmal schreiben, dazu fehlt mir die Zeit. Vielleicht kann das ein Mod dann mal für mich zusammenfassen.

zu LOGISTIK:

SCHIFFE, FÄHREN UND BANGKAS

Die Philippinen bestehen aus über 7000 Inseln, daher ist das Reisen in die Provinz entweder mit einem Flug oder mit einer Fahrt mit einer Fähre/Schiff/Bangka verbunden.

SCHIFF/FÄHRE:

die Tickets bekommt man meist auf der Anlegestelle, bitte selber direkt zum Schalter gehen und keinesfalls einen Schlepper bemühen. Eine zentrale Auskunftsstelle über Fährunternehmen und Ablegezeiten gibt es nicht, da speziell die Ablegezeiten zumeist von Wetter und Auslastung abhängig sind.

Obwohl die Fähren zumeist älteren Datums sind und immer wieder von Unglücken berichtet wurde, möchte ich jedem anraten, diese Art zu reisen mal zu versuchen. Speziell wenn es eine Reise ist, die über Nacht geht, erlebt man hier immer wieder tolle Abenteuer.

Haupthäfen sind Manila und Cebu, von dort kommt man nahezu überall hin. Auch Suiten kann man oft buchen, oder es gibt auch oft eine "Business Class". Ich selber finde es einfach geil!

BANGKAS:

Das sind Auslegerboote, mit bis zu 100 Personen Fassungsvermögen. Beliebt sind die Strecken Batangas nach Sabang (Mindoro) oder auch Coron nach El Nido. Die Kosten sind oftmals lächerlich und auf jeden Fall kann man tolle Fotos machen.
Ich empfehle aber auch einen wasserfesten Rucksack, um dort die wichtigen Dokumente/Laptop sicher ans Ziel zu bringen.

ESSEN & TRINKEN

Liebe geht durch den Magen, sagt ein altes Sprichwort, daher soll meine kleine Zusammenfassung auch eine kurzen Einblick über das leibliche Wohl enthalten.

Wie in jedem Land auf der Welt, sind auch in den Philippinen die Speisen durch die Geschichte des Landes geprägt. Je nach Region erlebt man entweder spanischen, chinesischen oder japanischen Einfluss, auf jeden Fall aber amerikanischen Einfluss auf die Speisekarte. Wer in den Philippinen exotischen Flair im Restaurant sucht, wird zumeist enttäuscht sein und naiverweise dem exotischen Essen in Thailand, Kambodscha oder Vietnam nachtrauern. Naiv, warum? Weil es auch in den Phills hervorragende Speisen gibt, nur kennen wir das Meiste von Europa.

Ich zähle mal ein paar Speisen auf, die Du jederzeit probieren kannst und Du wirst sehen, wie billig man auch in den Phills essen kann.

Minudo, eine Art Kartoffel/Gemüsegulasch
Calderetta, ähnlich Pörkelt oder Schweinefleisch-Gulasch
Beefsteak Tagalog, erinnert an Beef Stroganoff (ohne Pilze)
Chicken oder Pork Adobo - einfach herrlich!
Lechon (Huhn oder Schwein) - Grillhuhn oder gegrilltes Schwein mit Knusperkruste

dazu für Suppenliebhaber

Bulalog
Sinigang Pork oder Shrimp

Liebhaber der süss-sauren Küche (ich mag das leider gar nicht) werden meine Aufzählung vermutlich erheblich erweitern können.

diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen, denn obige Speisen erfahren immer wieder lokale Verfeinerungen und am Besten isst man das in einer Eatery oder Kantina für ein paar Pesos.
Reis ist eine beliebte Beilage, Gemüse gibts auch fast überall.

Wer gerne scharf istt, mag sich Chilly's bestellen (gibts gratis dazu) oder eine leckere Hot Sauce.

Die Speisen werden gerne mit Sojasausce anstelle von Salz gewürzt.

Was dem Thai die "Manao" ist hier in den Philippinen die super-leckere "Calamansi", die auch gepresst mit kaltem Wasser ein gar köstlich erfrischendes Getränk für wenig Geld überall angeboten wird.

GETRÄNKE

Was dem Österreicher der Stroh-Rum, dem Thailänder der Saeng Song - das ist dem Philippino der Tanduay Rum. Um 65 Peso gibts es eine 750ml Flasche, das Zeug ist lecker und passt gut zu Cola, Sprite oder Wasser.
Dann gibt es durchaus geniessbaren Gin, Wodka und Tequila aus lokaler Produktion, der dreifach gebrannte Wodka kostet per Liter gerade mal 3 Euro.

Das über alle Landesgrenzen bekannte San Miguel Bier werde ich nur am Rande erwähnen, ich glaube, das kennt man mittlerweile sogar schon in Europa.

Als Softdrinks gibts hier alles, was international Rang udn Namen hat, erwähnen möchte ich zusätzlich Buko-Juice und Calamansi Juice.

Trinkwasser wird als "Mineral Water" oder einfach "Tubik" bestellt und zumeist in einer hygienisch verschlossenen Flasche serviert.

Die Kellnerin wird "Miss" gerufen, die Rechnung verlangt man mit "Check Bill" oder "bayat".

SITTEN & GEBRÄUCHE

Kleidung: Luftfeuchtigkeit, Hitze und Regen bestimmen die Kleidung der Locals. T-Shirts, Poloshirts, Jeans, kurze Hose, alles was gefällt ist auch erlaubt.

Durch den amerikanischen Einfluss hier kann man nur mit gepflegter Kleidung auffallen (ausser bei offiziellen Anlässen). Leichte Sommerkleidung ist angesagt, auch für einen Kirchenbesuch durchaus in Ordnung.

Im Verkehr ist Geduld angesagt, defensive Fahrweise unbedingt empfehlenswert, dasselbe gilt für den Alltag. Für den Besuch bei den Verwandten der Geliebten unbedingt Geschenke mitnehmen (Pasalubong), jedoch sind Dinge des alltäglichen Bedarfs beliebter als teure Geschenke. Also ruhig Seifen und Zahncreme anstelle teurer Sneakers. Ein Sack Reis und/oder Gewürze ist auch allemal sinnvoller als ein iPad.

Thema Pasalubong: Denk daran, wenn Du etwas mitbringst, dessen Betrieb Kosten verursacht (Wasser, Strom zB) solltest Du auch daran denkenn, das die Menschen zumeist kein Geld haben, die Geräte auf Dauer zu betreiben. Teure und daher unsinnige Geschenke landen zumeist in der Pfandleihe (pawn shop).

Wenn man sich in Europa gut benimmt kommt man hier auch überall gut zurecht!

Will man sich bedanken, so genügt "Thanks" oder "Salamat" im Normalfall, bei Respektpersonen (im Amt, ältere Pinoys) mit dem Zusatz "po", also "Salamat po".

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Das nächste Mal schreib ich ein wenig zum Thema Nachtleben, falls gewünscht.
 
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       #12  
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Danke für den Beitrag :tu:

An anderer Stelle hattest du geschrieben:

Gibt es noch andere Unannehmlichkeiten wenn man bei der Ausreise mit erschrecken feststellt das man ein paar tage overstay hat, als die 4030 Peseten abzudrücken? Schwarze Liste oder ähnliches ...
@Sausa

man weiss nie, wie der Herr der Immi reagiert. Ich empfehle DRINGEND, das Visum vor dem Abflug zu verlängern, um dem Beamten am Flughafen einfach keine Chance zu geben, Dir Probleme zu machen.

Die schwarze Liste in Thailand wurde auch erst später eingeführt, früher hast Du einfach die paar hundert Baht bei der Ausreise bezahlt. Wer kann Dir garantieren, das die nicht alte Dateien durchforsten - nur um die ungeliebten Farangs loszuwerden?? In die Zukunft kann keiner sehen, derzeit würde ich keine grossen Probleme sehen.

Der Gang zur Immigration in Clark ist durchaus nicht unangenehm. Du sitzt dort in einem sauberen klimatisierten Raum, kannst Dir im Nachbarlokal ein Getränk kaufen, und die Leute sind durchaus nett.
 
 
 
 
       #13  
Feine Sache der Thread für Newbies
auch von Miesepeter Popeye ein dickes Lob
dafür an Jodltrio :D

Popeye :tu:
 
 
 
 
       #14  
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FREIZEITGESTALTUNG

>7000 Inseln, das ergibt eine unendliche Anzahl an herrlichen, nahezu unberührten Stränden, unzähligen Tauch- & Schnorchelspots und unendlichen Abenteuern.

Ich bin zwar kein Taucher, aber alleine das Schnorcheln erinnert an die Unterwasserwelt von Krabi oder den Similan Inseln der End-Achziger. Da der Tourismus hier noch keine Phuket oder Pattaya Dimensionen angenommen hat (mit Ausnahme Boracays vielleicht) haben die Fische noch keine Scheu vor dem Menschen und das Meer ist glasklar. Mietausrüstung gibt’s überall für ein paar Peso, eine Bangka ist auch schnell und billig gemietet.

Durch die Christianisierung der Philippinen wird man exotische Tempel und Bauwerke vermissen, kulturell sind die Phills in etwa so interessant wie die Karibik. Doch wer fliegt der Tempel wegen auf Urlaub?

Land & Leute lernt man am Besten in den Provinzen kennen, auch Ausflüge nach Mindanao sind absolut lohnend. Einzig die Gebiete um Zamboanga würde ich derzeit nicht bereisen.

Sogar rund um Angeles kann man viel unternehmen, Ausflüge auf den Pinatubo oder Mount Arayat sind billig und lohnend. Mit dem Scooter in die Manila Bay, Richtung Subic, alleine auf den Trips kann man etwas Provinz-Luft schnuppern.

Merke: je weiter Du Dich von den Großstädten entfernst, desto freundlicher werden die Leutchen.

BEZAHLEN AUF DEN PHILIPPINEN

Bargeld lacht. Wie schon beschrieben, gibt es überall Wechselstuben, bevorzugt werden Dollar, Yen, Won und Euro – in dieser Reihenfolge. Vergleichen lohnt sich, selbst handeln ist bei grösseren Beträgen möglich.

Bankomaten = ATM (Automatic Teller Machine) gibt es vorwiegend in den Städten, aber aufgepasst, nicht überall und nicht immer funktionieren die Dinger. Empfohlen wird die DKB-Visa Karte, die spesenfreies Abheben vom europ. DKB-Konto ermöglicht, und mit der Karte bekommt man dann auch an den meisten ATM’s Bargeld, so sie online sind.
Es empfiehlt sich, auf Touren in die Provinz immer ausreichend Bargeld mitzuführen, damit nicht irgendwo Panik aufkommt. So gab es zB in El Nido (der Tourismus Spot in Palawan) bis zuletzt keinen Bankomaten. Und der nächste ist Stunden per Boot (Coron) oder per Bus entfernt...

Bei Kreditkartenzahlung in Hotels immer vorher fragen, denn manchmal werden Extragebühren verrechnet, oder auch hier gibt es immer wieder Probleme, das das System offline ist.

ERÖFFNEN EINES BANKKONTOS

Ist für viele Ausländer ein spanisches Dorf, jedoch eigentlich ganz einfach. Bei den grossen Banken wie Metrobank, Bank of Philippine Islands (BPI), Banko de Oro (BDO) wird eine Mindesteinlage von 2000 Peso, 2 Passphotos (2“x2“) und eine Reisepasskopie nebst einer lokalen Adresse (Hotel) verlangt. Die ATM Karte bekommt man entweder gleich oder innerhalb von 3 Tagen. Die Security Bank verlangt nur 250 Peso Mindesteinlage.

Damit kann man sich zB relativ günstig Geld vorab aufs eigene Konto überweisen und hat eine Sicherheit mehr, das man zu Bargeld kommt.
Mit den ATM-Karten (zumeist handelt es sich um sog. Debit-Karten) kann man zumeist auch die Flüge der Low Cost Carrier online bezahlen, was mit europ. Visa Karten immer wieder Probleme hervorruft.

Fremdwährungskonten sind auch jederzeit möglich, hier ist die gängige Mindesteinlage 500 Euro oder Dollar. Gute Kunden bekommen dann schon mal bessere Wechselkurse als beim Moneychanger.

Erheblich schwieriger wird’s, wenn man eine phil. Kreditkarte haben will.
Aber auch das ist möglich, wers genauer wissen will, bitte per PN.
 
 
 
 
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       #15  
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zum Thema Essen:
Nachspeisen :tu:

  • Lecheflan (ähnlich Creme Brülee oder Crema Catanalna, nur more rich)
  • HaloHalo (Die Klimaanlage für innen)
  • Buko (Fruit) Salad (to die for)
Ich bin total angefixed!!:cry:

Frühstück ganz reduziert: Tasty (Toast) mit Cheeze Whiz

Und natürlich !!!!!BALUT!!!!!
Am besten selbst mal googlen. Schmeckt aber echt lecker und du hast sofort Respekt bei den Phinoy's
 
 
 
 
       #16  
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Balut - nur der Gedanke daran bzw. das Gespräch darüber hat bei mir Würgeanfälle verursacht.

Ich glaube, dass ich das nicht wirklich probieren will - geschissen auf den vermeintlichen Respekt...
 
 
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       #17  
den mist gibt es auch teilweise in thailand zum bsp. chinatown. ich sage nur pfui deibel.
 
 
 
 
       #18  
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Balut (angebrütete Enteneier)
mal für diejenigen die es nicht kennen, (aber kommt bloss nicht auf die Idee ich hätte das gegessen)

 
 
 
 
       #19  
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Das ich alleine mit dem Erwähnen von Balut soviel Freude in die Welt bringe hätte ich echt nicht gedacht.:mrgreen:

Aber ich bin der Meinung, das man immer erst probieren muss, bevor man sich eine Meinung machen kann.
Bezieht sich auf alle Bereiche des Lebens.
Wie soll mann sonst wirklich ins Leben tauchen können.

Dann erwähne ich auch nicht die Augen eines gegrillten Tuna.:sbaer:
 
 
 
 
       #20  
Aber ich bin der Meinung, das man immer erst probieren muss, bevor man sich eine Meinung machen kann. Bezieht sich auf alle Bereiche des Lebens.Wie soll mann sonst wirklich ins Leben tauchen können.
Und ich bin der Meinung, dass das hohles Geschwätz ist. Hast du dich auch schon von 'ner
Lady auspeitschen und vollkacken lassen? Ist bestimmt super, musst es nur mal probieren.
Wie sieht's aus mit Heroin? Schon probiert und ins Leben getaucht?

Wenn das deine Vorstellung von "ins Leben tauchen" ist, bleibe ich lieber an der Oberfläche.
Wer das essen will oder meint es probieren zu müssen, soll sich keinen Zwang antun.
Ich brauche das jedenfalls nicht und ob du's glaubst oder nicht: Ich habe nicht das Gefühl,
dass mir irgend etwas fehlt oder ich im Leben etwas versäumt habe, wenn ich eines Tages
sterbe, ohne das jemals probiert zu haben.
 
 
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