Singapore Singapur in BA First Class

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Hallo zusammen,

heute gibt es einen kleinen Erfahrungsbericht zu einem besonderen Erlebnis aus dem letzten Jahr. Singapur stand schon sehr lange weit oben auf der Bucket List – und durch glückliche Umstände ergab sich die Gelegenheit, diese Reise auf ein ganz neues Level zu heben. 😬

Über ein außergewöhnlich günstiges Angebot ließ sich ein Flug mit British Airways buchen: hinzu in Club World und zurück in der First Class in der Boeing 787-9. Zum regulären Preis von 10.000 bis 13.000 GBP wäre das natürlich absolut undenkbar gewesen. 😵

In diesem Beitrag erwarten euch ein paar Eindrücke und Impressionen dieser Reise. Zwar stehen nicht unzählige Fotos zur Verfügung, da vor Ort einfach das Genießen im Vordergrund stand, aber der Reiz dieser Erfahrung lässt sich hoffentlich trotzdem gut vermitteln.

Viel Spaß beim Lesen! 👍

Der Ablauf:

Nach einer ganz tollen und faszinierenden Zeit in Singapur bin ich gemeinsam mit einem Freund zum Flughafen SIN gefahren. Ich komme ja viel in der Welt rum, aber nach diesem Erlebnis fühlen sich alle EU und US Flughäfen nur noch wie schlecht organisierte Abfertigungen mit Krankenhausfeeling an.

Anhang anzeigen 1 Aufbruch.jpeg
Aufbruch im tollen Amoy Hotel (Bericht folgt!) mit handlichem Gepräck.

Da wir beide einen späten Flug hatten (er mit TK über IST) und ich mit BA über LHR, konnten wir den early check-in nutzen. Es gibt im Untergeschoss vom Jewel einen Early Check-in für die meisten Fluggesellschaften. Einige andere, unter anderem British Airways, nutzen eine Art Lounge im Erdgeschoss. (SATS Premier Early Check-in lounge). Dieser Check-in ist schon ein besonderes Erlebnis, weil man dort auf einem bequemen Ledersessel in einer ruhigen Umgebung seinen Koffer los wird.

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Das ist der Early Check-in im Jewel für diverse Partner-Airlines (wie etwa Star Alliance mit TK und LH). Vom eigentlichen Check-in-Bereich gibt es zwar leider kein Foto, aber selbst ein schlichter Schalter in Singapur versprüht meist mehr Charme als vieles, was man von anderen Drehkreuzen gewohnt ist. Alles wirkt blitzsauber, modern und perfekt organisiert – ein spürbarer Kontrast zu Flughäfen wie etwa Frankfurt.

Sobald das Gepäck abgegeben ist, hat man die Wahl: Entweder lässt sich die Zeit für eine Erkundungstour durch den Flughafen nutzen oder es geht direkt durch die Passkontrolle zum Shopping beziehungsweise in die jeweilige Lounge.

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Vor der Ausreise blieb noch reichlich Zeit für einen ausgiebigen Rundgang durch das Terminal. Für einen Flughafen ist das Gesamterscheinungsbild schlichtweg beeindruckend.

to be continued...
 
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Beim Check-In gabs das erste Goodie, auf das ich mich gefreut hatte:

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In London gibt es ja den bekannten Concord-Room. In SIN ist das alles eine Nummer kleiner aber nicht weniger schön. Da kommt schon das Gefühl nach etwas besonderem auf. :mrgreen:

Da es aber noch sehr früh war, habe ich die Zeit genutzt, um mir nach der Ausreise das große Teminal mit seinen Sehenswürdigkeiten (wann sagt man das bei einem Flughafen???) anzuschauen.

Es gibt dort nämlich so ungewöhnliche Dinge wie ein Schmetterlingsgarten, der direkt an das Vorfeld angrenzt. Die Schmetterlinge sitzen vor einem, während im Hintergrund ein Flugzeug startet.

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Wer dort ist, sollte dort unbedingt hingehen. Der zugang ist kostenlos, man muss nur eine Treppe steigen. Die heiße, feuchte Luft trifft einen allerdings wie eine Faust, wenn man aus dem eiskalten Terminal herauskommt.
 
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Nach dem schönen Schmetterlingsgarten bin ich noch ein bisschen durch das Terminal gelaufen, habe mir die vielen Geschäfte und Aufenthaltsbereiche angeschaut, einfach weil es mich interessiert hat, wie ein schöner Flughafen aussehen kann.

Nun entstand so langsam ein leichtes Hungergefühl, und ich hatte auch das Gefühl, genug rumgelaufen zu sein. Nun stand natürlich die First Class Launch auf dem Programm. Natürlich habe ich mich vorher kundig gemacht und habe herausgefunden, dass die British Airways First Class Lounge innerhalb der normalen British Airways Lounge liegt und relativ klein ist, weil ja nur eine sehr begrenzte Anzahl First-Class-Sitze in den Maschinen vorhanden ist. British Airways ist allerdings Mitglied der Allianz One World, und daher hatte ich auch zugang zu den Partnerlounges, wie zum Beispiel von Qantas. Den einschlägigen Foren nach ist diese Lounge wesentlich schöner, und daher habe ich mich mal dorthin begeben.

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Die Lounge war allerdings recht voll, weshalb ich mich beim Fotografieren sehr zurückgehalten habe. Man kann sagen, dass das ein Riesenladen war mit vielen gemütlichen Sitzecken, aber auch Tischen und à-la-carte-Dining.

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Das hat auf jeden Fall besser geschmeckt als es aussah. Ich meine, dass das irgendwelche Garnelen mit viel Knoblauch waren.

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Duschen gibts dort auch, was nach einem bereits langen Tag (da dürfte es ca. 20 Uhr gewesen sein) eine sehr angenehme Sache ist. War alles recht nett gemacht, gerade im Verlauf wurde es aber sehr voll, sodass ich irgendwann weitergezogen bin.

Hier merkt man aber schon einen gewaltigen Qualitätsunterschied im Vergleich zu den normalen Business-Class-Lounges. Die Bar war hervorragend ausgestattet, und dort stand jedem Gast auch sehr viel Hochprozentiges zur Verfügung, was sicherlich in der oberen Preiskategorie zu finden ist. Da ich seit einigen Jahren keinen Alkohol mehr trinke, ist das manchmal schon fast traurig. :hehe:
 
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da mein Abflug inzwischen näher rückte und ich die volle Qantas Lounge hinter mir gelassen habe, wollte ich mich jetzt zur British Airways Lounge begeben. Innerhalb dieser gibt es den Concorde-Dining-Bereich, für den ich ja diese nette Einladung bekommen habe.


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Die BA Lounge selbst war okay, aber auch nichts Besonderes. Vergleichbar mit den Galleries Lounges in London Heathrow. Interessant sollte es dann ja hinter dieser Tür werden:

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Man bekommt am Eingang einen Pincode genannt, mit dem man diese Tür öffnen kann. Toiletten und Duschen teilt man sich aber mit der normalen Business Lounge. Wie bereits gesagt, ist dieser Bereich relativ klein. Die Flugzeuge von BA haben meines Wissens nach maximal 8 Sitze in der First Class. Somit ist die maximale Belegung dieses Raums normalerweise 8 Leute. Eventuell haben bestimmte Statusstufen noch Zugang, das weiß ich aber nicht genau.

Wenn man reinkommt, gibt es einen Bereich mit kleinen Tischen und gemütlichen Sitzecken, die durch eine Holzwand separiert sind.

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Jeder Gast hatte also eine kleine Ecke nur für sich mit viel Platz. Es gab eine Bedienung, die einen mit Getränken versorgt hat, wobei ich persönlich etwas enttäuscht war über die Auswahl der nicht alkoholischen Getränke. Ich hätte mir da mit 23 Jahre altem McCallan den Helm lackieren können, aber einen interessanten, nicht alkoholischen Cocktail hatte man nicht auf der Karte. Komischerweise kam auch niemand auf die Idee, dass man ja mit den Zutaten eines normalen Cocktails auch was Nicht-Alkoholisches machen kann. Erst auf meine konkrete Nachfrage konnte man mich da versorgen. Ich bin es nämlich auch leid, überall immer nur Cola Zero trinken zu müssen. Gerade in einem First-Class-Bereich habe ich da irgendwie einen höheren Anspruch.

Wie man sieht, kann man es hier aber ganz gut aushalten. 😬

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eigentlich hatte ich keinen großen Hunger mehr, aber ich wollte trotzdem mal sehen, was es gibt, und habe mir zwei Kleinigkeiten bringen lassen.

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Ich hoffe, man kann auf dem Foto erkennen, was es auf der Karte gab:

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Das Essen sah optisch gut aus, war aber geschmacklich mittelmäßig. Da hatte die Qantas First eindeutig die Nase vorn. Ich meckere hier allerdings auf allerhöchstem Niveau, muss ich zugeben. 🧐 Ist es nicht erstaunlich, wie schnell man sich einem gewissen Standard anpassen kann. :D Eigentlich bin ich eher der Bodenständige Typ.

Das Loungepersonal hat mir angeboten, Bescheid zu sagen, wenn das Boarding beginnt und dann hätte ich direkt reingelaufen können, ohne lange am Gate warten zu müssen. Ich habe da allerdings darauf verzichtet, weil ich vor dem langen Flug gerne noch mal ein bisschen rumlaufen wollte, und bin schon etwas früher gegangen. Hier ist es wichtig zu wissen, dass in Singapur offenbar die Security ausschließlich an den Gates stattfindet. Das heißt, das Boarding beinhaltet auch die direkte Sicherheitskontrolle. Ich mag das nicht und bin ein Freund der zentralen Sicherheitskontrolle, aber das ging hier tatsächlich sehr, sehr schnell.
 
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Was war denn das aussergewöhnlich günstige Angebot,

Da die Ticketgestaltung etwas kompliziert war, kann ich das nicht ganz genau sagen. Es war ursprüglich ein reguläres Business Class Ticket für eine Reise in die USA. Weil die Reise abgesagt wurde, hat mein Reisebüro seine Magie gewirkt, sodass mit wenigen hundert Euro eine Umbuchung plus Upgrade in die First möglich war. Für mich privat ist es dabei dann auf ca. 350 Euro rausgelaufen. Es gibt manchmal Aktionen, wo man sowas regulär für 3-5k bekommt, sofern man zeitlich flexibel ist. Wenn man mal von dem ganzen Tamtam am Boden absieht und mir das neue Kabinenprodukt in BC ansehe, würde ich für First aber eher kein extra Geld ausgeben. Alternativ gibt es einige Airlines, wo die Business Class nicht schlechter ist, als BA's first. (z.B. Qatar, Emirates, Singapore Airlines).
 
Danke, aber ich verstehe jetzt nicht wirklich was Du schreibst. Hat das komplette Ticket nur 350 Euro gekostet oder hat jemand anderes das ursprüngliche C Ticket bezahlt und Du musstest für die Umbuchung + F-Upgrade auf einer Strecke 350 Euro aufzahlen oder war es eine Error Fare / Fuel Dump oder sonst irgendeine Trickserei?

Wobei ich jetzt die genannten 3 bis 5K Euro für einen Return nach Asien nicht gerade als einen besonderen Deal ansehen würde, gerade mit BA.
Das habe ich befürchtet. Möchte da nicht so sehr ins details gehen. Es hat mit Geschäftsreisen und Kunden zu tun. Eben kompliziert und fürs Forum auch eher irrelevant.

Wenn Du irgendwo einen return nach Asien in First for 3k findest, bin ich immer dran interessiert.
 
Erstens geht es hier lt deinem Eingangspost nicht um einen Return in F, sondern um einen Weg in C und den anderen in F, und zweitens kann man sowas mit Meilen bzw. Avios sehr wohl in diesem Preisbereich und sogar deutlich darunter realisieren. Du sprichst ja hier offensichtlich nicht von legal gekauften Revenue Tickets, sonst müsstest ja nicht so ein Geheimnis daraus machen. Damit bin ich hier raus.
Das war alles völlig legal, aber nichts, was man hier diskutieren müsste. Ich finde die Unterstellung unangemessen.
 
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