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Geschichten von thai-werner

Dieses Thema im Forum "Reiseberichte für alle" wurde erstellt von thai-werner, 04.03.2007.

  1. thai-werner

    thai-werner Junior Rookie

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    nach den vielen guten Berichten möchte ich auch mal Etwas beisteuern.
    habe vor langer Zeit die Geschichte hier aufgeschrieben und hoffe sie gefällt vielleicht einigen Usern. bin nicht so der hardcore Ficker wie so manche hier, habe aber schon lange viel Spaß am Thailandreport-Forum.


    Mein erstes Thaigirl aus Pattaya l


    Seit vielen, vielen Jahren fliege ich nun schon nach Thailand und das aus einem ganz bestimmten Grund: Die Thaigirls haben es mir irgendwie angetan, mich vom ersten Tag an verzaubert und total in ihren Bann gezogen. Gerade deshalb werde ich wohl auch immer mit gemischten Gefühlen, mit einer Prise Wehmut an mein erstes intimes Erlebnis mit einer Thai zurückdenken.

    Alles begann mit meinem ersten Thailandurlaub. Ein Bekannter, den ich vor Jahren in Sri Lanka kennen gelernt hatte und zu dem ich nach wie vor ein freundschaftliches Verhältnis pflege, legte mir ans Herz, doch einmal in Pattaya Urlaub zu machen. Dort wäre sexuell gesehen alles möglich. Pattaya, das Schlaraffenland für uns Männer! Der nächste Urlaub kam glücklicherweise schneller als erwartet und ich flog als Neckermann-Pauschali zum ersten Mal ins Land des Lächelns. Ich wusste Überhauptnichts über Thailand, den Sextourismus, die Thaigirls und deren Verhalten. Ich war diesbezüglich ein unbeschriebenes Blatt. Neugierig und ohne die geringsten Vorkenntnisse stürzte ich mich in dieses Abenteuer.

    An meinem ersten Abend in Pattaya verschlug es mich durch Zufall in eine berühmte Disco der so genannten Walking Street. Ich war zunächst sprachlos, konnte das, was sich dort vor meinen Augen abspielte nicht glauben. Hier tummelten sich die schönsten asiatischen Mädchen, die ich je live zu Gesicht bekommen hatte und diese flirteten was das Zeug hielt mit den anwesenden männlichen Gästen. Ich bestellte mir ein Bier und setzte mich an einen kleinen Tisch unweit vom Tanzgeschehen. Wenn doch auch eine dieser schönen Frauen zu mir kommen und mich ansprechen würde! dachte ich. In Deutschland musste man als in die Jahre gekommener Vertreter des männlichen Geschlechts stets selbst die Initiative ergreifen. In Thailand taten dies allem Anschein nach wohl die Frauen!?

    Abwarten und Biertrinken lautete mein Motto, denn ich wollte mir nicht gleich beim allerersten Aufrissversuch eine Abfuhr holen. Ein Farbiger sprach mich unterdessen im besten Englisch an und fragte höflich, ob er sich zu mir setzen könne. Ich bejahte. Wir kamen ins Gespräch und mein neuer amerikanischer Freund, der schon des Öfteren in Pattaya Urlaub gemacht hatte, klärte mich in einem Crashkurs darüber auf, wie man hier in Pattaya Girls abschleppt. Ein nicht unwesentliches Detail verschwieg er mir jedoch. (dazu später mehr)

    Einfach Ansprechen, Antanzen, Komplimente geben und der Rest ergibt sich in den nächsten Minuten, so ungefähr drückte er sich aus. Natürlich war ich zunächst etwas skeptisch, denn in heimischen Discos holt man sich mit dieser Taktik schon mal einen Korb. Aber ich war auch bereit, seine Behauptung auf die Probe zu stellen. Und tatsächlich, es funktionierte!
    Ein hübsches junges Thai-Mädchen namens Pui, lag nur wenige Minuten nach einer flotten Tanzeinlage in meinen Armen.

    Pui entsprach genau meiner Wunschvorstellung. Eine dunkelhäutige, rassige Thai mit einer knackigen Figur. Mir war als träumte ich. Ich hatte mein erstes Thaigirl erobert und freute mich, als hätte ich in der Lotterie gewonnen. Wir tanzten bis das Licht anging. Dann fragte mich Pui, ob sie die Nacht mit mir verbringen könne. Ich hätte vor lauter Glücksgefühl und Erstaunen Purzelbäume schlagen können. Natürlich nahm ich Pui auch mit zu mir ins Hotel. Ich konnte es ja kaum erwarten mit ihr alleine zu sein und mich mit ihr zu amüsieren.

    Der Sex mit Pui, meiner ersten Thai, war natürlich grandios. So zärtlich und intensiv, wie ich ihn lange nicht erlebt hatte. Was war das nur für ein wunderbares Land! Man geht einfach in eine Disco und schon reißen sich die Frauen um einen. Sieht so etwa das Paradies aus?

    Drei Mal liebte ich Pui in dieser Nacht. Wir küssten uns und streichelten uns bevor wir irgendwann total entkräftet einschliefen. Und gerade deshalb war ich alles andere als glücklich als sie mich am frühen Morgen unsanft weckte und mir sagte, dass sie gehen wolle und mich auch nach Geld fragte. Das war aber ein komischer One-Night-Stand! dachte ich bei mir. Wofür zur Hölle will sie jetzt noch Geld von mir? Hatte ich mir gestern vielleicht etwas von ihr geborgt? Ich konnte mir einfach keinen Reim darauf machen. Vermutlich hatte ich letzte Nacht zu viele Bierchen gekippt.

    "How much money you want?" fragte ich verkatert und kramte mein Portmonee hervor.
    "500 Baht and a little bit for Taxi." Pui sah mich verstört an.

    Natürlich gab ich ihr die 500 Baht und legte noch 20 Baht fürs Taxi obendrauf. Ich war mir mittlerweile sicher, dass ich mir gestern Geld von ihr geliehen hatte und sie es nun zurück wollte. Schließlich müssen Thai-Mädchen härter und länger für ihr Geld arbeiten als unsere deutschen Schönheiten. Pui schnappte sich das Geld und ging fort, ohne sich von mir zu verabschieden. Sollte ich sie heute Abend wieder sehen, dann würde ich sie fragen, ob irgendetwas nicht stimmte. Nur all zu gerne hätte ich nämlich auch die nächsten Tage und natürlich Nächte mit ihr verbracht.

    Dazu kam es jedoch erst gar nicht. Zufällig lernte ich beim Frühstück einen anderen Deutschen kennen, der mir, was Pattaya-Girls betraf, die Augen öffnete. Pui war kein normales Mädchen gewesen. Sie war eine Hure, ein so genannter Freelancer. Ihr Job war es, in der Disco Typen aufzureißen und mit denen für Geld Sex zu haben. In meiner ersten Nacht hatte ich eine Nutte gebumst, diese am Morgen danach mit 520 Baht entlohnt und entlassen. Pui ging nicht etwa mit mir mit weil ich so sexy, so charmant, so witzig oder so attraktiv war. Nein. Ich war einfach nur ein Freier, ein wandelnder 500-Baht-Schein.

    Lange noch machte ich mir Gedanken um Pui. Sex ohne Liebe, ohne Gefühl war zu dieser Zeit schlichtweg undenkbar für mich. Ich hatte etwas für Pui empfunden, hatte in den wenigen Stunden, die wir zusammen waren Zuneigung für sie entwickelt. Doch die Realität sieht anders aus. Hier geht es nicht um Gefühle, sondern einfach nur ums Geld. Vieles habe ich nach dieser ersten "käuflichen" Nacht dazugelernt. Mein erstes Thai-Girl ist und bleibt dennoch etwas Besonderes und ich werde sie deshalb wohl auch niemals vergessen.
     
  2. sabai

    sabai สบาย

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    ...klasse geschrieben "thai-werner" .

    ...und haste Deine "Pui" mal wieder getroffen ?
    -----------------------------------------------------

    ...stimmt schon, die ersten 1-2 Seebadaufenthalte waren schon etwas besonderes.
    Heutzutage,
    geht man in ein Thai-Forum und zieht sich alle Info`s vorweg...
    ...war mal anders. Aber auch OK !
     
  3. SINGHA

    SINGHA Senior Experte

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    JA das waren schöne zeiten.....keine compi`s und keine händy`s.... :yes:

    singha
     
  4. Sostengo

    Sostengo Experte

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    Jau, sehr schön und interessant.

    Heutzutage wundert man sich dann eher, wenn sie kein Geld wollen. :)
     
  5. UweFFM

    UweFFM Junior Experte

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    eine schöne Art Pattaya kennenzulernen.
    Manchmal wünsche ich mir die anfängliche Naivität und die damit verbundenen Illusionen zurück.

    Nur wecken und Streß machen war 'mai suparb' von der Maus.
    Mich nervt sowas genau wie die Fernsehmacke einiger Girls.
    Mein Rekord liegt bei 2 Pinays, die mich früh halb sieben weckten, weil sie gehen wollten. :box:
     
  6. Franky49

    Franky49 Experte

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    November 1979

    Ich kam gerade nach 3 Mon. Montage aus Lybien zurück.Ein Siemens-Monteur hatte mir von Thailand erzählt,klasse Weiber,alles billig,geile Sache,musste mal hin.Geil war ich ja,denn da unten gabs die 3 Mon.nichts zum poppen.
    Also zu Hause angekommen,gleich ins nächste Reisebüro,und gleich 3Wo.gebucht.3-4 Tage später ging der Flieger,damals mit Phillipine-Airlines,war klasse Service,nur zu 40% voll,viel Platz.In Bkg.angekommen gings gleich ab nach Patty ins Siam Bayshore.

    Kurz geduscht und gleich raus auf die BR.Nach 200m schwitzte ich schon wie eine Sau,es war um die Mittagszeit,sah alles gar nicht so aus wie aus den Erzählungen.Bars alle zu,kaum weiber auf der Strasse,dann kam doch ein heisser Feger vorbei und quatschte mich an,wir wurden uns einig,ja aber wo hin.I häb nice Appartm.not fal flom here.ok,lets go.wir trabten los ich glaube es war mind,1km,ich war total durchgeschwitzt,endlich kamen wir in der Bude an.
    Zimmer ziemlich dunkel,eine Affenhitze,kein Fan in der Bude.You häb dlink?-No häb dlink.You häb shower?No,cannot shower now.ich wollte schon wieder abhauen,war ziemlich fertig.Sie sagte dann,no ploblem,take off,i wash you with towel. Ich zog mich also aus,legte mich aufs Bett,sie trocknete mich dann ab,und ging gleich an meinen Schwanz,und sie mühte sich bestimmt 20Min.ab.Ich war jedoch überhaupt nicht mehr in Stimmung,die Hitze,draussen ein Geschreie,der reinste Affenzirkus.

    Ich sagte ihr sie solle sich endlich ausziehen,sonst haue ich jetzt ab.Sie zog sich dann auch aus,aber immer bedacht mir nicht ihr Dreieck zu zeigen,was mir anfangs gar nicht bewusst war,erst als ich sie am Arsch packte merkte ich dass sie immer ihre Beine zusammenklemmte.
    Mittlerweile wollte ich nur noch ficken und weg,ich drückte ihre Beine auseinander,und was sah ich da,ein Dreibein.Ich war erstmal geschockt,dann wollte ich mich anziehen,sie drückte mich zurück aufs Bett und meinte,i`m solly,i`m solly,no ploblem,can fuck my ass.Dazu hatte ich aber überhaupt keinen Bock mehr und bin dann abgehauen.Ne Stunde bin ich bestimmt rumgeirrt,bis ich wieder im Hotel war.
    Dort erstmal geduscht,ein parr Bier reingezogen,das musste ich erst mal sacken lassen.
    Abends habe ich dann in der Otto-Bar ein paar Leute getroffen,denen die Story erzählt,die haben sich erstmal kaputtgelacht,und das doppelte hatte ich auch bezahlt,was damals üblich war.Habe mir dann von Otto ne Tante mitgenommen,und die erst mal ein paar Tage genagelt bis ich einigermassen den Durchblick hatte.
    Alles in allem war es dann doch noch ein schöner Urlaub,mit einigen guten Mädels.

    Aber irgendwie muss der Katoy auf mich abgefärbt haben,denn bis heute ziehe ich mir 1x pro Woche einen rein,wenn ich in Los bin. :blow:

    Gruss,Franky
     
  7. Guest

    Guest Gast

    :hehe: :super:

    Wenn er gut ausschaut , why not?? :hehe:
     
  8. Manni

    Manni Junior Rookie

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    Libyen

    Hi Franky, zu der Zeit ( 1979 ) war ich auch in Libyen. Sebha, Magnussa, Ubari, Gath usw. Wo warst du ?

    Leider war ich zu der Zeit noch verh. Wenn ich damals gewusst hätte was ich heute weiß.............was solls, ist müssig.

    Gruss Manni
     
  9. Franky49

    Franky49 Experte

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    Re: Libyen

    Ich war in Tobruk u.später in Azzizia.Wir haben Dieselkraftstationen gebaut.
    Gruss,Franky
     
  10. thai-werner

    thai-werner Junior Rookie

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    Oh, war lange nicht mehr im Forum.
    Schön dass es einigen gefallen hat.
    Hab noch was geschrieben und setze es gleich mal ein.
    Ist nur eine ganz normale Geschichte ohne :pop:

    Grüsse von Werner
     
  11. thai-werner

    thai-werner Junior Rookie

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    Der geheimnisvolle Bruder

    An irgendeinem langweiligen Nachmittag lernte ich in Pattaya an der Seven-Bar (diese befand sich in unmittelbarer Nähe des Lek Hotels) einen jungen Mann namens Lars kennen. Er war Norweger, 30 Jahre alt und vom typisch nordisch-blond-blauäugigen Typ. Also genau nach dem Geschmack der meisten Thaigirls. Nachdem wir mehrmals auf die deutsch-norwegische Freundschaft angestoßen und einige Flaschen Singha-Beer geleert hatten begann er, mir sein Leid zu klagen und mich gleichzeitig um Rat zu fragen.


    Lars hatte eine feste Thai-Freundin namens Mee, ein ehemaliges Bargirl. Mit dieser lebte er seit einigen Wochen in einem Appartement zusammen. Er kümmerte sich fürsorglich um Mee, überschüttete sie mit Geschenken und gab ihr jeden Monat eine finanzielle Zuwendung von 20.000 Baht. Eines jedoch störte ihn gewaltig. Obwohl er kein Geizhals war, seiner Freundin jeden noch so kostspieligen und ausgefallenen Wunsch erfüllte, war diese niemals richtig zufrieden. Sie konnte den Hals einfach nicht voll genug kriegen.

    Es lag auf der Hand, an welche Sorte Thai-Girl der gutgläubige Lars da geraten war. Neben all den ständigen Geldforderungen seitens der Thai-Freundin, kam mir jedoch vor allem ein Aspekt dieser traurigen aber durchaus lehrreichen kleinen Geschichte "spanisch" vor.

    Lars erwähnte beiläufig, dass seine Mee mit einem Bruder in einer kleinen verdreckten 3000-Baht-Bude zusammen gewohnt hatte, bevor sie mit ihm in das luxuriös ausgestattete 3-Zimmer-Appartement zog. Fast täglich beklagte sich Mee darüber, dass Lars doch ihren armen Bruder mehr unterstützen könnte. Der Bruder sei schließlich arbeitslos, könne sich deshalb nichts leisten und würde am Hungertuch nagen. Zudem sei er noch schwer krank, bettlägerig und benötige dringend und vor allem täglich seine teuren Medikamente.

    Lars hatte das Spiel mit dem vermeintlichen Bruder schon für einige Wochen mitgespielt, seiner Mee bereits mehrere Tausend Baht zugesteckt in der Hoffnung, dem Bruder helfen zu können und ihn aus seiner Notlage zu befreien. Mittlerweile neigte sich jedoch Lars Urlaubsbudget dem Ende zu. Die Pleitegeier kreisten schon über ihm. Er wusste nicht mehr weiter, war total verzweifelt. Lars hatte Angst seine Freundin zu verlieren und auch aufgrund der leeren Reisekasse viel zu früh wieder nach Hause reisen zu müssen. Tja, was für ein bemitleidenswertes armes Schwein, dieser Lars!

    "Wie oft besucht deine Freundin eigentlich ihren Bruder?" fragte ich ihn.
    "Mindestens einmal täglich, manchmal auch zwei- oder dreimal." antwortete Lars.

    Für mich war der Fall glasklar. Die Geschichte mit dem angeblichen Bruder, der kranken Mutter oder dem Vater, der unschuldig im Gefängnis sitzt, hatte ich schon mehrere Male gehört. Ich klärte den arglosen Lars auf, sagte ihm, dass es sich bei dem Bruder höchstwahrscheinlich um den Ehemann, den Thai-Boyfriend oder gar Ehemann (Sammy) von Mee handelt.

    Sobald Lars die Zahlungen einstellen und seiner Mee und deren angeblichen Bruder nichts Bares mehr zukommen lassen würde, würde sich auch die angebliche Liebesbeziehung zwischen Lars und seiner Freundin bald auf wundersame Weise in Luft auflösen. Auch gab ich ihm den Tipp, sich den kränklichen Bruder einmal aus nächster Nähe anzusehen.

    Lars versprach mir, ab jetzt größere Vorsicht an den Tag zu legen und sowohl Mee als auch deren Bruder etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Einige Tage später traf ich Lars dann wieder. Er schien verbittert und wütend. Hatte er etwa die Wahrheit herausgefunden?

    Ja, das hatte er. Nach unserem ersten Gespräch habe er keine Ruhe mehr gefunden, musste der Sache mit Mee auf den Grund gehen. Er folgte ihr heimlich und konnte sie tatsächlich einmal dabei beobachten, wie sie dem vermeintlichen Bruder einen Besuch abstattete. Das, was er dabei beobachten konnte, erhärtete den Verdacht, dass es sich bei Mee und ihrem Bruder nicht um Geschwister handelte. Denn seit wann begrüßen oder verabschieden sich Geschwister mit Küssen, Umarmungen oder sonstigen Liebkosungen? Im prüden Thailand wohl niemals! Aber auch vom Totenbett schien der todsterbenskranke Bruder plötzlich auf wundersame Weise auferstanden und von Heute auf Morgen genesen zu sein. Der Bruder war ein kräftiger junger Bursche, der Mee sogar dabei half ein paar schwere, unhandliche Kisten ins Haus zu tragen.

    Lars hatte die bittere Erkenntnis gewonnen, über Wochen und Monate hinweg einer schlitzohrigen Thai auf den Leim gegangen zu sein. Dennoch war es für ihn nicht zu spät. Lediglich die Einsicht kam etwas spät für den naiven Lars, [...] doch sie kam. Wieso nahm er die Geschichten, die Mee ihm über Bruder, Krankheit und Geldnöte erzählte sofort für bare Münze?

    Fehler sind unter anderem dazu da, um aus ihnen zu lernen. In der mit Lügen und falschen Versprechen geschmückten Scheinwelt des Sextourismus ist eben nichts wie es scheint.

    Euer Werner
     
  12. JayDee

    JayDee Rookie

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    Habe deine Story erst jetzt gelesen.
    Ich meine insbesondere deine "Erste Erfahrung".

    Eigentlich find ich es ganz schön, wenn man ein wenig unbedarft an neue
    Sachen rangeht, und das war Thailand ja zu der Zeit für dich.
    Ich denke, das ganze wird auch schon eine Weile zurückliegen.

    Heutzutage wird wohl kaum ein Neuling (und das ist auf keinen Fall abfällig gemeint, zähle mich nämlich auch dazu) so naiv in Thailand aufschlagen.
    Durch das Internet, Foren usw. ist man heute vorab viel informierter und weiß mehr über Thailand, als jemand, der vor Jahren das erste Mal dort hin ist.
    Das ist natürlich auch nicht so schlecht.
    Es bleiben Neulingen vielleicht die "ganz grossen Katastrophen" erspart.
    Ich glaube, jede halbwegs clevere Typ, würde auf eine "Kranker-Bruder-Geschichte" oder ähnliches nicht mehr hereinfallen.

    Aber irgendwie verliert alles auch ein wenig an Charme.
    Ich glaube, ich hätte gerne selbst einige Erfahrungen gemacht. Aber da ich schon viel gehört und gelesen habe, würde ich bestimmte Sachen jetzt wohl gar nicht erst anfangen.




    Ich hoffe, ich konnte einigermaßen verständlich machen, was ich meine.
     
  13. thaied

    thaied V.I.P.

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    Ich sage schon mal bye bye, Thai Pan. :byee:
     
  14. thai-werner

    thai-werner Junior Rookie

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    Und wieder eine Geschichte von mir. Hoffe es ist nicht zu langweilig für euch.
    Aber ich finde manche Erlebnisse aus dem Urlaubslltag sind es wert, aufgeschrieben zu werden.

    Los geht's:

    Die Thais und Ehrlichkeit - oder Mai pen raiiii


    Es war an einem sonnig-heißen Vormittag, als ich zum Bangkoker Airport fuhr, um meinen Freund Heiko abzuholen. Für ihn war es das erste Mal, dass er überhaupt einen Fuß in ein fremdes Land setzte. Des Englischen nicht im geringsten mächtig und durch diverse reißerische TV-Berichte total verunsichert, wäre er am liebsten zu Hause geblieben, anstatt ins ferne Thailand zu düsen und mit mir als Fremdenführer ein paar schöne Urlaubswochen zu verbringen.

    In letzter Minute konnte ich ihn umstimmen und überzeugen, dass er Urlaub und Erholung dringend nötig hatte. Mein Spezi war auch alles andere als weltoffen - eher so ein schüchterner, unsicherer Typ, der Angst hatte, neue, fremde Dinge auszuprobieren. Die erste Hürde schien genommen, denn der gute Heiko hatte Dinge wie Check-in, Boarding, Immigration und Zollkontrolle erfolgreich hinter sich gebracht. Er stand mit seinen zwei Koffern in der Ankunftshalle und versuchte in der Menschenmasse mein Gesicht auszumachen.

    "Hallo Heiko. Hier bin ich. Komm endlich rüber. " rief ich, hob meine Hand und schnippte mit den Fingern.

    Er erkannte mich, schritt auf mich zu und war sichtlich erleichtert.

    "Das war vielleicht ein Flug! Ich hab die Faxen dicke! Hätte nicht gedacht, dass ich heil hier ankomme. Diese Fliegerei ist ja der reinste Stress " schimpfte Heiko.

    "Hier mein Bester. Trink erstmal ein Bier und atme tief durch. Du hast es geschafft. Das Hotelzimmer wartet bereits auf dich. Ich hab schon alles geklärt." sagte ich und reichte meinem erschöpften Kumpel eine Dose Singha-Bier.

    In der Tat hatte ich mich, da ich schon zwei Tage vor ihm angereist war, um ein Hotelzimmer für ihn bemüht, eine hübsche Lady für ihn organisiert und eine Liste von all den Sehenswürdigkeiten Bangkoks gemacht, die wir in den nächsten Tagen besichtigen wollten. Zusammen marschierten wir zu der Ankunftsebene des Flughafens und hielten ein Taxi an. Thailand-Neuling Heiko stieg hinten ein, platzierte seine Koffer und seinen kleinen Rucksack neben sich auf der Rückbank und ich machte es mir vorne auf dem Beifahrersitz bequem.

    Unser Fahrer war ein eher ruhiger, cooler Thai. Einer der nicht, wie sonst bei vielen Taxifahrern üblich, sofort die Massagesalon-Werbeprospekte herausholte und uns mit einer Mischung aus bestem «Thenglish» (Thai/Englisch) vollquatschte. Er sprach kein einziges Wort, sondern nickte lediglich, als ich ihm sagte, er möge uns zur Sukhumvit fahren.

    Wir hatten unser Fahrziel (Majestic Hotel) erreicht und ich entrichtete den Fahrpreis von 170 Baht . An der Rezeption fing ich an meinem Reisegefährten zu erklären, wie er das Anmeldeformular ( Hotel) ausfüllen auszufüllen habe.

    "Can I see your Passport and your ticket please, Sir?" fragte das Servicegirl.

    "Wir brauchen deinen Reisepass und auch dein Flugticket, denn da steht die Flugnummer drauf." übersetzte ich.

    "Ach ja. Moment, ich hab’s gleich."

    Hektisch und hypernervös wühlte Heiko in seinem braunen Rucksack herum. Zehn Minuten waren bereits vergangen und noch immer suchte mein Freund nach den Dokumenten. Hinter uns hatte sich inzwischen eine kleine Menschenschlange gebildet.

    "Du hast doch vorhin noch alles gehabt?! Das gibt’s doch gar nicht. Hast du in allen Taschen nachgesehen?" fragte ich und fühlte, dass sich seine Nervosität auch auf mich übertrug.

    "Ich hab in der blöden Tasche jetzt schon hundertmal nachgeschaut. Da ist nix drin. Aber vielleicht…" sagte Nervenbündel Heiko und kratzte sich mit dem rechten Zeigefinger an der Schläfe.

    "VIELLEICHT WAS?"

    "Vielleicht,…hab…hmm…hab ich meine Reisemappe im Taxi liegen lassen." stotterte mein Gegenüber kleinlaut.

    "Hast du eigentlich noch alle Tassen im Schrank? Weißt du, was für einen Ärger wir jetzt bekommen? Das Ticket kann man sicher irgendwie ersetzten. Kein Thema. Das kostet halt ein paar Euro. Aber einen REISEPASS? Ich nehme mal an, dass du keine Kopie deines Passes dabei hast. Davon mal ganz abgesehen ist dein Thailand-Visum auch im Pass drin. Wie zur Hölle sollen wir jetzt einen Ersatz bekommen!?"

    Ich war kurz vorm Ausflippen, fühlte mich schuldig an dem Dilemma, denn ich hatte ja meinen reiseunerfahrenen Kumpel förmlich gedrängt, diesen Urlaub anzutreten. Ich war für ihn verantwortlich. Heiko versuchte sich unterdessen zusammenzureißen und nicht völlig die Fassung zu verlieren.

    "Mist! Dann werden wir halt einfach versuchen, dieses Taxi zu finden. Wir könnten doch bei den Taxifirmen anrufen und fragen, ob jemand etwas im Fundbüro abgegeben hat? Oder was meinst du?" jammerte er.

    Ich nahm meinen Kumpel zur Seite, entschuldigte mich mit einer dummen Ausrede bei der Empfangsdame und den wartenden Hotelgästen und ging mit ihm vor die Tür.

    "In Bangkok gibt es circa eine Million Taxis, vielleicht aber auch nur Hunderttausend. Denkst du wirklich, dass wir das beschissene Taxi in dieser Millionenstadt wieder finden können? Schau dich mal um! Die Taxis hier sehen doch alle gleich aus."

    " Ich weiß noch, dass es ein Toyota war." versuchte Heiko mich zu beruhigen.

    "Du bist wirklich zu dumm. 90 Prozent aller Bangkok-Taxis sind Toyotas, du Komiker!!!"

    Ich war so in Rage, dass ich meinem besten Freund am liebsten eine geknallt hätte. Dann jedoch sah ich etwa 20 Meter entfernt von uns einen Mann. Das war aber nicht irgendein Mann, das war unser Taxifahrer. In seinen Händen hielt er eine kleine weiße Mappe und als ich auf ihn zu lief konnte ich deutlich den Schriftzug "Reiseunterlagen" darauf erkennen.

    "Heeelllooo Miiisteell" sprach der Mann und streckte mir den Umschlag mit den wichtigen Unterlagen entgegen. Ich nahm die Dokumente und prüfte sie auf Vollständigkeit. Alles war noch da. Der Reisepass, die Flugtickets und sogar die Hotelreservierung. Mehr Glück als Verstand hatten wir heute gehabt. Ich konnte es noch immer nicht fassen. Der Fahrer musste bemerkt haben, dass Heiko seine Unterlagen im Taxi vergessen hatte. Er wusste noch, an welcher Stelle er uns beide rausgelassen hatte, fuhr den Weg zurück und suchte nach uns. Gut und gerne 20 Minuten waren seit dem vergangen und ich stand kurz vorm Nervenzusammenbruch. Dieser treue und aufrichtige Thai hatte uns nicht nur den Tag, sondern auch den Urlaub gerettet. Unsicher kam Heiko auf uns zu.

    "Mensch Alter. Schau dir das mal an!" sagte ich und wedelte triumphierend mit den Reiseunterlagen.

    "Wahnsinn. Da haben wir aber heute Schwein gehabt." freute sich mein Kumpel.

    "Hast du Kohle einstecken? Vermutlich nicht. Du musst ja auch erst Geld tauschen." sagte ich und suchte im Portmonee und den Hosentaschen mein ganzes Kleingeld zusammen. 320 Baht waren es, gestückelt in zwei Hunderter und sechs Zwanziger. Ich streckte unserem Retter die Hand entgegen, bedankte mich im bestmöglichen Thai mit

    "Khop kun maak khap" und gab ihm die 320 Baht. Der Fahrer lächelte freundlich, schüttelte meine Hand und wollte sie erst gar nicht mehr los lassen.

    "Mai pen rai khap!"sagte er, verneigte sich noch einmal leicht und stieg wieder in sein Taxi.

    " Heiko, du Nase, das kostet dich was! Mindestens ein Shorttime für mich mit einer Tussi meiner Wahl am heutigen Abend muss drin sein. Auch das nächste Bier geht auch auf dich." sagte ich und klopfte dem Tollpatsch des Tages kameradschaftlich auf die Schulter.

    Er jedoch runzelte nur die Stirn.
    " Klar, ein Bierchen geb ich dir aus. Am besten jetzt sofort. Ich brauch nämlich auch eins nach dem Chaos. Aber was zur Hölle ist denn Shorttime???"

    Ich konnte nur noch mit dem Kopf schütteln. Da hatte ich mir ja was aufgehalst.....

    Der gute Junge musste noch so allerhand lernen. Innerhalb der nächsten zwei Wochen ging es wirklich drunter und drüber, und dass nicht nur, weil Heiko sich in jeder Hinsicht blöd anstellte und von einem Fettnapf in den nächsten tappte. Eines jedoch sollte jedem klar sein.

    Wir hatten unglaubliches Glück gehabt. Ein anderer Fahrer hätte die Dokumente womöglich weggeschmissen, als Klopapier benutzt oder sie sonst wie zweckentfremdet. Dass unser Taxifahrer so ein guter Mensch war, hat auch mich einiges gelehrt. Oft spricht man ja schlecht über die Thais, sagt von ihnen sie wären Falangs gegenüber falsch, verlogen und nur aufs schnelle Geld aus. Es ist jedoch wie überall auf dieser Welt. Es gibt in jedem Land gute und schlechte Menschen…

    Soviel dazu.

    Eurer Thai-Werner
     
  15. Vielleicht wirst du solche blauäugigen idioten nicht bei Jeff finden aber guck dich mal in anderen Foren um.Da werden nach 2 urlauben ganze Reisfelder gekauft,heiratsvisa nach 2 Wochen beantragt und auch die berühmtn idioten die wirklich denken das sie die größten sind und das mädchen an ihrer Seite liebt sie abgöttisch.
    Trotz internet sterben solche trottel nie aus.
     
  16. salas

    salas V.I.P.

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  17. Bono Vox

    Bono Vox V.I.P.

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    @thai-werner

    Interessante Geschichte... :D
     
  18. cyberbeno4

    cyberbeno4 V.I.P.

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    es gibt leute, die trotz 20 jähriger thailanderfahrung ( gut, sagen wir patty erfahrung soi 6 bis 9 ), mehrjähriger forenzugehörigkeit, die blaudächer gesponsert haben, in eine schweinefarm investiert haben und trotzdem dem lk-syndrom bitter tribut gezahlt haben.

    und nein, haha hat recht, sie sternen net bzw. werden net aussterben.

    p.s. nur ein ganz, ganz kleiner teil der thailandtouris informiert sich vorab, die mehrheit ist auf dem stand der " wer wie was wo seite" aus dem meier's weltreisenkatalog.
     
  19. sabai

    sabai สบาย

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    ...laß mal laufen "Hauke".
    Jeder nach seiner Auffassung...

    Mich stört es nicht,
    wenn ich mal so einen Thailandkenner kennen lerne,
    der den halben Isaan aufkauft für sein Mädel.

    Aber diese Leute trifft man ja nicht mehr,
    WIR verkehren ja in andern Kreisen.
     
  20. Ich denke jeder von uns ist schonmal LKS gewesen,der eine eben mehr,der andere weniger.Allerdings diese Idioten mit dem Standartspruch meine ist anders denen du erzälst das du seine gestern geknallt hast und sie dir ins gesicht sagen das du zu besoffen warst und sie verwechselst das sind diejenigen denn ist nichtmehr zu helfen.
    Vorallem hab ich auch keine lust mich mit solchen trotteln zu unterhalten.
    ein Glück verkehre ich in besseren Kreisen.