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Reisewarnung: Gambia!

Dieses Thema im Forum "Reiseberichte für alle" wurde erstellt von Jan G, 27.08.2013.

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  1. Jan G

    Jan G Member

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    Hallo Leute!

    Im Februar/März 2013 war ich für zwei Wochen in Gambia (Westafrika). Dies war – nach 2009 in Kenia (Nairobi und Mombasa) – mein zweiter Sexurlaub in Afrika. Mein damaliges Resümee fiel ziemlich vernichtend aus: Die kenianischen Nutten waren durch die Bank weg alles andere als nach meinem Geschmack, die Performance beim Blasen und Ficken war durchweg mehr schlecht als recht, überall stank es und von 10 Tagen hatte ich 7 Tage lang Durchfall... Über ein Thai-Forum lernte ich bei einem Hamburg-Treffen „filou21“ kennen, der mich auf Gambia aufmerksam machte. Bei einer kleinen Internetrecherche stieß ich auf einen Bericht im Forum „LustScout“, der äußerst vielversprechend klang. Aufgrund ziemlicher Abnutzungserscheinungen zuletzt in Thailand und den Philippinen bekam ich durch den Bericht richtig Bock darauf, mal wieder komplettes Neuland zu erkunden. Zusammen mit filou21 machte ich mich an eine detaillierte Planung. Dazu verwerteten wir Infos aus diversen Foren, Blogs usw. sowie dem Reiseführer „Gambia - Kleines Urlaubsparadies in Westafrika“ von Ilona Hupe, bis schließlich das Grundgerüst für einen gemeinsamen Urlaub stand.

    Von Deutschland aus gibt es eigentlich nur zwei praktikable Möglichkeiten, um nach Gambia zu fliegen – und zwar mit Condor über Frankfurt oder mit Brussels Airlines über Brüssel. Zu den Condor-Flügen ist anzumerken, dass diese nur im Zeitraum November bis März stattfinden; Brussels Airlines fliegt dagegen ganzjährig nach Gambia. Allerdings herrscht von Juni bis Oktober Regenzeit mit Temperaturen von nicht selten 40° C, so dass es auch wenig Sinn macht, zu dieser Zeit nach Gambia zu fliegen. Wegen besserer Flug- und Umsteigezeiten sowie eines günstigeren Preises haben wir schlussendlich bei Condor für 665 € pro Person die entsprechenden Flüge mit Lufthansa-Zubringer gebucht: Hamburg – Frankfurt – Banjul – Frankfurt – Hamburg. Auf den Hinflug leider mit einem Zwischenstopp auf den Kapverdischen Inseln, so dass sich die Flugzeit ab Deutschland auf etwa 9 Stunden verlängert hat. Bei dem Zwischenstopp berichtete ein Steward der Condor, dass aufgrund eines Crewwechsels alle Besatzungsmitglieder drei Tage „Zwangsurlaub“ in Gambia hätten. Ich meinte zu ihm, das sei doch toll, worauf er erwiderte, drei Tage Kapverdische Inseln wären ihm viel lieber gewesen – er wusste wohl genau, warum...


    Allgemein

    Gambia ist mit nur 1,7 Millionen Einwohnern das kleinste Land Afrikas. Es liegt als Enklave Senegals an der Westküste Afrikas. Von Deutschland aus sind es per Direktflug nach Banjul etwa 6 ½ Stunden. Die Zeitverschiebung beträgt nur minus eine Stunde zur MEZ. Endlich mal keinen Jetlag im Urlaub! Als ehemalige britische Kolonie ist Amtssprache Englisch, die auch überall gesprochen und verstanden wird. Unter sich reden die Gambier aber in ihren Landessprachen wie Wolof oder Mandinka. Auf dem Papier ist Gambia eine präsidiale Republik mit Sheikh Professor Alhaji Dr. Yahya Abdul-Azziz Jemus Junkung Jammeh als Präsidenten – de facto ist Gambia aber eine Diktatur mit einem Verrückten an der Spitze, der meint, durch Handauflegen und mit Kräutern Aids, Malaria oder Diabetes therapieren zu können...

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    Einreise

    Für die Einreise ist – zumindest für uns Deutsche – nur ein Reisepass notwendig, der noch mindestens sechs Monate lang gültig sein muss. Bei Einreise erhält man ein Visum (Stempel) für 21 bis 28 Tage.


    Malaria

    Es besteht ein ganzjähriges hohes Malaria-Risiko und zwar im ganzen Land, einschließlich der Städte und der Touristengebiete an der Küste. Da ich in der Vergangenheit mit den typischen Malaria-Prophylaxe-Medikamenten wie Lariam oder Malarone wegen unschöner Nebenwirkungen keine guten Erfahrungen gemacht habe, bin ich in Gambia auf Doxycyclin ausgewichen: Man beginnt einen Tag vor dem Abflug mit 100 mg Doxycyclin und nimmt dies als tägliche Dosis bis vier Wochen nach dem Aufenthalt. Trotz der verhältnismäßig langen Einnahmezeit hatte ich keinerlei Nebenwirkungen.


    Aids

    Die Aids-Rate ist in Gambia mit zirka 1,5 % der Erwachsenen für Afrika verhältnismäßig gering. Kein Vergleich z. B. mit Kenia, wo die Aids-Rate bei zirka 7 % liegt. Allerdings sollten alle, die gerne das Kondom weglassen, daran denken, dass die meisten in Gambia arbeitenden Nutten aus anderen afrikanischen Ländern mit erheblich höheren Aids-Raten stammen.


    Islam / Beschneidung (Genitalverstümmelung) der Frauen

    90 % der Bevölkerung Gambias sind Moslems. Der Umgang zwischen den Religionen ist jedoch von großer gegenseitiger Toleranz geprägt. In fast allen Geschäften und Restaurants werden auch alkoholische Getränke angeboten. Eine Folge des Islam und traditioneller Riten ist leider, dass 60 bis 90 % der gambischen Frauen beschnitten sind. In Gambia werden alle Arten der Bescheidung an Frauen praktiziert, was auch die vollständige Entfernung der Klitoris und der kleinen und großen Schamlippen bedeuten kann. Wer in Gambia ficken will, wird unweigerlich mit diesem Thema in Berührung kommen – ich bin es auch!


    Geld

    Die gambische Währungseinheit ist der Dalasi (GMD). Die Preise für Hotelzimmer werden allerdings häufig in Britischem Pfund (GBP) angegeben. Der größte Dalasi-Schein sind 100 Dalasi. Dies sind aktuell 2,30 €. 1 € sind somit 43,50 Dalasi. Sind größere Summen (wie z. B. das Hotel) in Dalasi zahlen, ist man mit einem ziemlich großen Geldbündel unterwegs... Euro kann man in diversen Wechselstuben problemlos in Dalasi umtauschen. Zudem gibt es auch Geldautomaten verschiedener nationaler Banken. Diese akzeptieren als einzige internationale Karte allerdings nur VISA. Ich habe keinen einzigen Automaten mit MasterCard, American Express oder Maestro-Logo gesehen. Pro Transaktion bekommt man am Geldautomaten maximal 3.000 Dalasi (68,97 €). Am Flughafen habe ich nur 2.000 Dalasi (45,98 €) bekommen. Es ist allerdings möglich, direkt hintereinander Geld abzuheben. Ich habe die VISA-Karte von der DKB und zahle keine Gebühren für das Abheben im In- und Ausland. Insofern war das Geld ziehen am Automaten zwar etwas umständlich aber nicht teuer. Übrigens sind die Geldautomaten in Gambia nicht die zuverlässigsten und gerne mal offline. Viele Hotels, Appartementanlagen oder Restaurants akzeptieren auch nur Bargeld. Man sollte sich daher nicht auf das Bezahlen per Karte verlassen. Insofern empfehle ich, ausreichend Bargeld in Euro mitzunehmen!

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    Telefon / mobiles Internet

    Es gibt in Gambia mehrere Mobilfunknetzbetreiber. Das modernste Netz mit 3G soll „QCell“ betreiben. Hierfür haben wir uns auch entschieden. Die SIM-Karten konnten wir problemlos in einem kleinen Shop am Anfang des Strips (Erklärung folgt später) beim Eingang zum „Senegambia Craft Market“ kaufen. Hier gibt es auch die „Auffüllkarten“ zum Nachladen. Mit einem Guthaben von ein paar Euro bin ich mehrere Tage ausgekommen – allerdings ohne nach Deutschland zu telefonieren. Die Geschwindigkeit beim Surfen auf dem iPhone war halbwegs erträglich – fast so wie bei o2 hier in Deutschland...


    Bumster

    Gambia hat ein enorm großes Problem und das heißt „Bumster“ (zu Deutsch „Schnorrer“). Das sind zumeist recht junge männliche Schwarze, die überall wie die Schmeißfliegen nur darauf warten, sich auf die Touristen zu stürzen. Sobald man auf der Straße oder am Strand ist, wird man von diesen Kerlen sofort angesprochen und es ist schwer, sie wieder los zu werden. In erster Linie sind die Bumster hinter weißen Sextouristinnen her. Von denen gibt es reichlich in Gambia. Ich würde mal sagen 75 % der Sextouristen dort sind weiblich. Aber auch hinter uns Männern sind sie her: Die Bumster tun dann so, als wollten sie gut Freund mit einem werden, um dann z. B. als Touristenführer zur Verfügung zu stehen, Frauen zu vermitteln oder Drogen zu organisieren. Dafür erwarten sie als Gegenleistung, mit Essen und Trinken ausgehalten zu werden und ggf. auch Bargeschenke zu bekommen. Oder – als ganz großes Los – sogar die Einladung z. B. nach Europa. Ich habe versucht, die Bumster soweit es geht zu ignorieren. In Ausnahmesituationen bin ich dann aber doch schon mal aus der Haut gefahren. Darauf bekam ich solche netten Antworten wie „This is Gambia!“, „It's nice to be nice!“ oder auch gerne mal ein „Racist!“ zu hören...

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    Drogen

    Fast jeder Bumster oder Taxifahrer besorgt einem gerne insbesondere Cannabis. Aber Vorsicht!!! Bis vor ein paar Jahren soll der öffentliche Konsum auch problemlos möglich gewesen sein. Das ist jetzt nicht mehr so. Trotzdem habe ich es in einigen Bars mitbekommen, dass entsprechend konsumiert wird. Viele Bumster und Nutten machen insbesondere nachts einen sehr zugedröhnten Eindruck. Als Weißer fällt man in Kololi auf. Wenn man sich also etwas besorgt, muss man sich ggf. nicht wundern, wenn plötzlich unliebsamer Besuch im Hotel auftaucht. Deswegen nochmals: Vorsicht!!!


    Kololi

    Kololi ist der Ort in Gambia, wo sich alles, was Spaß macht, abspielt. Quasi das Pattaya Gambias. Eine Alternative zu Kololi gibt es – jedenfalls sextouristisch gesehen – nicht! Vom Flughafen nach Kololi braucht man mit dem Taxi etwa 30 bis 40 Minuten. Die Abholung vom Flughafen haben wir vorab für 10 £ (11,63 €) bei unserer ersten Appartementanlage gebucht. Am Flughafen warten aber auch diverse Taxis, mit denen man je nach Verhandlungsgeschick ggf. auch günstiger zum Hotel kommt.

    Fortsetzung folgt...
     
  2. Blackjack

    Blackjack Junior Experte

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    :jil::jil:

    Da bin ich ja gespannt wie es weitergeht!
     
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    Schokoloko-Time... :ornp: + :tten: + :droge:

    Habe deinen Dom.Rep.-Bericht noch gaaaanz schwach in Erinnerung... also, ich bin dabei!
     
  4. Siggi477

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    Einblick in eine spannende Welt. Bitte mehr!
     
  5. dickfisch

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    Sehr informativ geschrieben,freu mich schon auf den nächsten Bericht.
     
  6. Yala

    Yala Experte

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    Der Anfang war schonmal sehr gut.
     
  7. Hiram

    Hiram Senior Member

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    :yes:Endlich mal wieder ein Bericht, der die eingetretenen Pfade verlässt......schade, dass die negative Tendenz schon am Anfang durchschlägt...:cry:....dafür aber informativ mit allem Wichtigen.....Bin auf jeden Fall dabei, denn deine Berichte waren schon im alten Calimba-Forum immer:super: .....Beste Grüße. Hiram
     
  8. Jackpot

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    Mal was anderes - fängt schon mal gut an. Ich war 2 mal in Kenia und das kann man mit SOA wirklich nicht vergleichen. Vielleicht für die Hochzeitreise mit einer schönen Thai-Frau
    ?
    :hehe:

    Gruß Jackpot
     
  9. bacula

    bacula Rookie

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    Toller Anfang, bin schon gespannt, wie es weitergeht. :dank:
     
  10. michaleo

    michaleo Senior Member

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    Gambia ist ein interressantes land, schon mal, weil es eine englische Enklave ist, aber auch, weil es zumindest früher das einzigste Land war, wo die Briefpost innerhalb einer akzeptablen Frist ausgeliefert wurde.
    Wie es heute ist, weiss ich nicht.
    Westafrikanerinnen allgemein gefallen mir gut.
     
  11. all4you

    all4you Junior Rookie

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    Hallo Jan,

    da hast du ja einen ausführlichen Bericht über Gambia zusammengeschrieben. Wirklich sehr detailliert. Falls deine Reisewarnung nur wegen den "Bumstern" gilt, verstehe ich das nicht ganz. Sicherlich gibt es einige davon. Du musst die Leute auch verstehen. Wie du in deinem Bericht geschrieben hast, wird Gambia quasi per Diktatur geführt. Ausserdem ist Gambia ein sehr armes Land, wie die meisten anderen Afrikanischen Länder auch und dann sehen die jungen Leute im Fernsehen die coolen Jungs aus Amerika und möchten auch gerne so reich und erfolgreich sein. Da ist es doch logisch, dass man es bei "Reichen" Europäer versucht um ein bisschen Kohle von Ihnen zu bekommen. Sei doch froh dass es so gut wie keine Raubüberfälle, Entführungen oder Tötungen wie in anderen Ländern in Gambias Umgebung gibt.

    In Gambia, wie auch in den meisten Ländern Asiens würde ich sowieso die Finger von Drogen lassen. Viel viel zu gefährlich. Als ich in Gambia war, wurde ich und speziell mein Fahrzeug mehrmals nach Drogen durchsucht. Jetzt könnte ich dir auch erzählen, dass vieles dort Polizeischikane war und ich auch 2x eine unberechtigte Strafe bezahlen "musste". Aber dass ist halt auch Afrika.

    Alles in allem waren die Leute dort sehr freundlich und ich war sehr begeistert von diesem Land :).

    PS: Wie oft warst du schon in Afrika?
     
  12. Phlpp

    Phlpp Senior Member

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    Der Bericht, fängt schonmal echt super an! Ich bin gespannt auf die Fortsetzung...

    @all4you, warte doch erstmal ab was kommt und warum er die Reisewarnung ausspricht.
     
  13. Onkel Hermann

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    Abo geschaltet, bin gespannt...
     
  14. Jan G

    Jan G Member

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    Hotels bzw. Appartements

    Die großen Hotelanlagen in Kololi, wie z. B. „The Kairaba“ oder „Senegambia Beach Hotel“, aber diversere kleinere Hotelanlagen sind nicht nuttenfreudlich. Für die problemlose Mitnahme von Nutten empfiehlt sich daher die Anmietung eines Appartements. Leider ist Kololi nicht mit einer Vielzahl guter und günstiger Appartementanlagen gesegnet – zumindest wenn man gewisse Standards wie Klimaanlage, gute Zimmerausstattung, WLAN oder einen Zimmersafe voraussetzt. Einen Überblick über diverse Anlagen erhält man auf dieser Webseite:

    http://www.accessgambia.com/hotels-senegam.html

    Bereits von Deutschland aus buchte ich per E-Mail für die ersten beiden Nächte zwei „Studio-Appartements“ in der „Calabash Residence“ zum Preis von 35 £ (40,69 €) pro Appartement/Nacht. Grundsätzlich ist die Anlage nuttenfreundlich – allerdings werden für „Übernachtungsbesuch“ vor Ort weitere 10 £ fällig. Den Gesamtpreis in britischer Währung (ohne Nuttenzuschlag) musste ich vorab auf ein Konto in Großbritannien überweisen. Das hat mich leider noch mal 35 € Bankgebühren für eine Auslandsüberweisung (SWIFT) gekostet, damit auch tatsächlich der gesamte Betrag in geforderter Währung beim Empfänger ankommt. Die Anlage liegt zwar fast direkt am Strand aber um die Hotspots zu erreichen, braucht man ein Taxi. Die Ausstattung empfand ich zudem als recht spärlich. Auch das vorhandene WLAN brachte es nur auf Übertragungsgeschwindigkeiten aus den Anfängen analoger Modems. Wenn wir nach zwei Tagen verlängert hätten, wäre auch der Nuttenzuschlag weggefallen. Dieser ist also verhandelbar. Für alle diejenigen, die nicht unbedingt super-zentral wohnen müssen und auf schnelles Internet angewiesen sind, ist die Calabash Residence also durchaus eine Empfehlung.

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    Insbesondere aufgrund der dezentralen Lage wechselten wir nach zwei Tagen in die Appartementanlage „Apartments Plaza“, die sich direkt im Zentrum des Geschehens befindet. Ich entscheid mich für ein Zimmer mit einem großen Doppelbett und Küche ohne Balkon mit Blick auf den Pool. Je nach Ausstattung gibt es in der Anlage Zimmer von 28 bis 47 £ (32,55 bis 54,65 €). Einen Nuttenzuschlag gibt es nicht – ich hatte das Gefühl, dass die eher verwundert sind, wenn man keine Nutte mit aufs Zimmer nimmt... Die Ausstattung des Zimmers empfand ich ebenfalls als spärlich und das Bett war recht hart. Ein besonderer Witz sind übrigens die Zimmer-Safes. Diese „stehen“ im Schrank und können einfach mitgenommen werden. Und wenn man die von außen herausnehmbaren Batterien entfernt, hat man den Safe im Nu auf... Es ist übrigens nur die erste Etage ausgebaut; die zweite Etage ist noch Rohbau. Ich denke, während des Baus ist dem oder den Bauherren das Geld ausgegangen. Und jetzt wird halt das Beste draus gemacht. Lärmempfindlichen empfehle ich ein Zimmer mit Blick auf den Pool. Die Zimmer zur Hauptstraße hin haben zwar einen Balkon sind aber nach meinem Empfinden sehr laut. WLAN ist vorhanden und sogar meistens recht schnell – so schnell, dass ich jeden Tag mein Lieblings-Soap aus Deutschland via Internet gucken konnte...

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    Eine gute aber teurere Alternative soll noch der „Oasis Apartment Complex“ sein. Dieser liegt direkt neben Apartments Plaza. Preislich geht es hier beim günstigsten Appartement bei 2.875 Dalasi (66,09 €) los. Leider war die Anlage in unserem Zeitraum vollständig ausgebucht, so dass wir diese nicht testen konnten.

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    Fortsetzung folgt...
     
  15. HotAndSpicey

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    Ich hab so das Gefühl meins wär das absolut nicht - aber um so spannender was darüber zu lesen!
    Danke schon mal für den Bericht!

    Greetz, H&S
     
  16. Asiadragon

    Asiadragon Experte

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    Sehr interessanter Bericht über ein wohl eher selten bereistes Land. :danken:
     
  17. Yodrak

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    Bericht ist aboniert! :super:
     
  18. General79

    General79 Moderator

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    Danke für den Bericht :tu:

    Obwohl es mich vermutlich kaum je nach Westafrika zieht, geschweige auf den Kontinent, ist es trotzdem sehr interessant, was dort so abgeht. Ich bin dabei......
     
  19. hugo006

    hugo006 Senior Member

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    Bin auch dabei!
     
  20. Jan G

    Jan G Member

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    „The Strip“

    Die Hauptvergnügungsmeile in Kololi ist die „Senegambia Road“, die auch nur „The Strip“ genannt wird. Ein Großteil der Bars und Discos, wo auch die Nutten anschaffen gehen, befindet sich hier.

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    YouTube-Video in Full HD 1080p:

    [video=youtube_share;3iuNV08LYPE]http://youtu.be/3iuNV08LYPE[/video]

    Totties Nite Club
    Düsterer, versiffter Laden mit Hardcore-Nutten. Gespielt werden insbesondere Reggae, Hip-Hop und R ’n’ B in ohrenbetäubender Lautstärke. Vorsicht vor Taschendieben! Mir hat man im Totties am allerersten Abend meine neue Sony-Digicam geklaut. Diese befand sich in einer Ledertasche am Gürtel und darüber trug ich ein Hemd. Als ich an der Theke stand und einen kurzen Moment unaufmerksam war, hat ein Taschendieb die Digicam von mir unbemerkt aus der Ledertasche gezogen. Zum Glück hatte ich noch eine zweite Digicam mit in den Urlaub genommen, von der auch die Bilder und Videos dieses Berichts stammen.

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    Wow Disco
    Der Laden befindet sich direkt neben Totties Nite Club und ist genau so düster und versifft. Ebenfalls durchweg nur Hardcore-Nutten und Vorsicht vor Taschendieben.

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    Paparazzi
    Recht kleiner Club, in dem viel House gespielt wird. Insbesondere arabisches Publikum und wenig Nutten.

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    Club One
    Mehr Restaurant als eine Bar. Abends lungern hier immer ein paar Hardcore-Nutten rum.

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    Aquarius Café
    Moderne, westliche Disco und einziger Laden, wo auch internationale Popmusik gespielt wird. Leider war nur am Wochenende richtig was los. Deutlich besseres Publikum als in Totties oder Wow. Kaum Nutten. Im Aquarius Café haben wir sogar einige Flugbegleiter aus unserer Condor-Maschine gesichtet, die aufgrund eines Crewwechsels einen dreitägigen „Zwangsurlaub“ in Gambia einlegen mussten.

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    GTS Club
    Halboffene Bar/Disco, in der hauptsächlich Reggae, Hip-Hop und R ’n’ B gespielt wird. Hier haben auch gerne weiße Sextouristinnen mit ihren schwarzen Stechern abgefeiert. An der Bar hingen immer ein paar Hardcore-Nutten ab.

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    Duniyaa Bar
    Etwas besserer Laden mit Live-Musik. Kein typischer Laden, wo Nutten abhängen.

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    Hotspots außerhalb vom Strip

    Binis
    Große, halboffene Bar direkt an der Hauptstraße „Bertil Harding Highway“, etwa 200 m südlich von der Einfahrt zum Strip entfernt. Im Binis tummelt sich am Abend ein Großteil der Nutten, die man später auch in den anderen Bars und Discos sieht. Viele Sextouristen und Expats hängen dort jeden Abend ab. Wenn man Kontakt zu Gleichgesinnten sucht, dann am besten hier!

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    Duplex
    Die größte Disco in Kololi, etwa 500 m nördlich von der Einfahrt zum Strip. Zwei Mal waren wir in dem Laden – und zwei Mal gähnende Leere und keine Nutten.

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    Cristal Lounge
    Die nobelste Disco von Kololi befindet sich links neben dem Duplex. In der Cristal Lounge geht es erst ab zirka 3 Uhr richtig rund. Das Publikum ist zumeist afrikanisches Party-Volk und ich hatte das Gefühl, die Weiber in den Laden halten sich für was Besseres. Wir wurden durchweg ignoriert!

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    Poco Loco
    Die halboffene Strandbar befindet sich am Ende der Straße, wo sich auch das Duplex und die Cristal Lounge befinden. Im Poco Loco kann man insbesondere nachmittags gut chillen. Mitunter wird auch Live-Musik gespielt. Nur wenige Nutten hängen hier ab.

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    Fortsetzung folgt...