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Sagnol und das Mädchen mit dem blauen Kleid

Dieses Thema im Forum "Pattaya- und Thailandforum" wurde erstellt von Sagnol, 03.11.2013.

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Dieser Thread wird von 6 Benutzern beobachtet..
  1. Sagnol

    Sagnol Rookie

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    Ich möchte Euch an einem Erlebnis teilhaben lassen. An einer Geschichte, die noch nicht zuende ist und von der ich auch nicht weiß, wie sie weitergeht und wann sie endet.

    Es war mein dritter Thailand Urlaub. Ich verbrachte die Zeit auf Koh Samui und die erste Woche war schon vergangen wie im Flug. Und natürlich so, wie man sich den Urlaub auf der Insel vorstellt: entspannte Tage am Strand, Nächte mit Musik und hübschen Ladies.

    An diesem Abend ging ich in eine Diskothek. Sie war schon gut gefüllt, Touristen und thailändische Ladies tranken an ihren Tischen und tanzten zur Musik. Nach einiger Zeit fiel mein Blick auf eine Thai, die einige Tische weiter stand und mir irgendwie ins Auge stach. Ich lächelte ihr zu und sie lächelte zurück. Ich bin mir nicht sicher, ob es mir sofort aufgefallen ist, aber zumindest wenig später hatte ich es ganz sicher bemerkt. Es war ihr blaues Kleid, das sie von den anderen Mädchen unterschied. Alle anderen hatten sich mit ihrer Kleidung besonders sexy herausgemacht. Sexy war sie auch. Aber ihr blaues Kleid ging bis zu den Knien und war auch oben hoch geschlossen.

    Wir standen weiter einige Meter getrennt voneinander. An meinem Tisch machten mehrfach Ladies halt, aber ich wollte nicht, dass sie blieben. Immer wieder wanderte mein Blick zum Mädchen mit dem blauen Kleid. Auch sie schien mich und mein Verhalten gegenüber den anderen Thais weiter zu beobachten und wir lächelten uns immer wieder zu. Ich weiß nicht mehr wie lange es gedauert hat, aber eine Stunde könnte das so gegangen sein. Dann ging ich rüber an ihren Tisch, an dem sie mit ein paar Freundinnen stand, und fragte sie, ob sie etwas mit mir trinken wollte.

    "Yes, water please", sagte sie und strahlte mich an. Ich holte für mich ein Bier und für sie ein Wasser und wunderte mich ein wenig. Um uns herum, eigentlich in der gesamten Disko, tranken die Thai-Ladies Whisky-Mix-Getränke oder Bier. Sie war die einzige, die Wasser bestellte. Das sollte auch den Rest des Abends so bleiben.

    Die Unterhaltung war schwierig, ihr Englisch bestand aus wenigen Brocken. Wenn ich sprach, redete ich mit Händen und Füßen, um mich irgendwie verständlich zu machen. "You wanna dance?", fragte ich schon bald. Wir standen auf und gingen auf die Tanzfläche. Beim Tanzen muß ich sie ziemlich angestrahlt haben. "Why you smile?", fragte sie und ich antworte "I like what i see". Wir hatten schon eine ganze Zeit getanzt als der DJ plötzlich ein langsames Stück auflegte. Ich kam ihr näher und wollte meine Arme um ihre Hüfte legen. Das schien ihr etwas zuviel. Sie lächelte schüchtern und drückte mich sanft wieder zurück und auf etwas Distanz.

    So tanzten und tranken wir - sie ihr Wasser, ich mein Bier - den Rest der Nacht bis der letzte Song erklang und die Lichter angeschaltet wurden. Wir verließen die Disko und schlenderten zu meinem Motorroller. "I can bring you home", sagte ich und sie nahm mit mir auf der Sitzbank Platz. So fuhr ich los und ließ mir den Weg zeigen. Irgendwann waren wir angekommen und sie bedeutete mir zu stoppen. "This shop i work and sleep", sagte sie. Wir standen vor einem Friseursalon. "Thank you", sagte sie und lächelte mich an. So verabschiedete wir uns, sie ging hinein und ich fuhr weiter zu meinem Hotel. Als ich im Bett lag dachte ich an ihr Lächeln und ihre Augen und fragte mich, warum heute Nacht alles anders war.

    Fortsetzung folgt.
     
  2. ollithai

    ollithai V.I.P.

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    Interressante Einleitung für ein neuen Bericht, bin mal gespannt, wie es weitergeht...............
     
  3. schuepo

    schuepo Junior Rookie

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    Und ich erstmal....:roll:
     
  4. Glupperer

    Glupperer Junior Experte

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    @Sagnol

    Hast Du dann tatsächlich den Rest der Nacht alleine verbracht??? :wichs: :lach:
     
  5. johnny thai

    johnny thai Senior Member

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    scheint eine schöne romantische Story zu werden.
     
  6. pattayarico

    pattayarico Junior Rookie

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    super super bin gespannt
    :bye:
     
  7. Barracuda

    Barracuda Member

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    Schön geschrieben, freu mich auf die Fortsetzung!
     
  8. tahjong

    tahjong V.I.P.

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    Na dann hoffe ich doch, dass Du sie dann mal wieder getroffen hast.
     
  9. Roland63

    Roland63 Junior Rookie

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    Schöner Start - spanne uns bitte nicht zu lange auf die Folter!!!
    :D
     
  10. Stromer

    Stromer Senior Member

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    Sehr Schön geschrieben, ich warte ....... wie es weiter geht
     
  11. Sagnol

    Sagnol Rookie

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    Als ich am nächsten Morgen erwachte, ließ ich den Abend noch einmal im Kopf Revue passieren. Vor allem aber wollte ich sie wiedersehen. Nach ein paar Stunden Sonne, Strand und Meer setzte ich mich auf meinen Motorroller und machte mich auf den Weg zu jenem Friseursalon, an dem ich sie am Abend zuvor abgesetzt hatte. Und tatsächlich: als ich durch die Scheiben nach innen blickte, sah ich sie. Sie hatte gerade eine Kundin, die sie bereits frisiert hatte und der sie jetzt noch die Nägel verschönerte. Erst als ich den Laden betrat, sah sie mich und lächelte. Sie wies auf eine Bank, auf der ich Platz nehmen konnte, um zu warten. Es dauerte nicht lange und die Kundin verließ zufrieden den Laden.

    "I want you to cut my hair" sagte ich lächelnd. "Really?" fragte sie. "Sure, that's why I'm here". Richtig stark gewachsen waren meine Haare seit dem letzten Friseurbesuch allerdings nicht unbedingt. Also fügte ich ein "a little bit" hinzu und zeigte vorsichtshalber mit Daumen und Zeigefinger zwei knappe Zentimeter. Als sie ihr Werk vollbracht hatte, blickte sie mich fragend an. "Ok?" "Yes, it's nice", antwortete ich. Der Haarschnitt sollte 300 Baht kosten. Ich gab ihr noch etwas Trinkgeld und zückte aus meinen Portemonaie einen Zettel auf dem ich meine Handynummer notierte. "If you wanna dance again, you can call me", sagte ich zu ihr. Eigentlich, so erzählte sie, ginge sie nicht oft aus. Schließlich müsse sie jeden Tag arbeiten und stehe von vormittags bis spät abends - manchmal bis Mittternacht - im Laden. Aber sie nahm den Zettel und sagte "I tell you when i go."

    Gegen Mitternacht summte mein Handy. Es war eine SMS von ihr, mit der sie mir mitteilte, dass sie das Geschäft jetzt zusperre und sich bald auf den Weg in die Disco mache. Ich freute mich über die Nachricht und auf das Wiedersehen. Als ich ankam, war sie bereits da. Diesmal stand sie allein an einem Tisch und nippte an ihrem Wasser. Sie sah toll aus. Statt des blauen Kleides trug sie in dieser Nacht ein weißes. Und wenn wir tanzten - und das taten wir häufig und ausdauernd - strahlte sie. So verging die Zeit. wie im Fluge. Irgendwann, es muss kurz vor Toreschluß gewesen sein, fragte ich sie, ob sie zu mir mitkommen wolle. Die Antwort war kein klares "Ja" oder "Nein". Unglücklicherweise machten sich erneut die Sprachschwierigkeiten bemerkbar. Trotz mehrfacher Versuche, ich verstand sie einfach nicht. Schließlich winkte sie eine Freundin herbei und sprach mit ihr. Die Freundin ging mit mir ein paar Schritte Richtung Ausgang, wo auch die Musik nicht mehr so laut war. "I know, in Europe man and lady can meet in discothek and leave together", sagte sie. "But not the same in Thailand... Will you give money to her when she comes with you...?" Ja, das würde ich, antwortete ich. Allerdings wollte ich, dass sie die ganze Nacht bleibt. "She will. She wants same", meinte die Freundin nur.

    Als wir zurück an den Tisch gingen, schaute mich mein Mädchen, das dort gewartet hatte, fragend an. Ich nahm sie bei der Hand, ging mit ihr zu meinem Roller und wir fuhren ins Hotel. Dort küssten wir uns das erste Mal. Sie war wahnsinnig schüchern. Auch das Licht mußte ich ausschalten, als ich sie entkleiden wollte. Aber sie fühlte sich gut an. Richtig gut. Wenig später zog ich mir ein Kondom über. Und dann plötzlich das: das Gummi riß. Ärgerlich, aber noch war ja nichts pasiert. Erneut griff ich in die Schublade neben dem Bett und zog ein zweites hervor. Beim Überstreifen merkte ich diesmal, das etwas nicht stimmt. Das Ding wollte einfach nicht richtig rüber. Fluchend schmiß ich das Gummi in die Ecke. Dann drehte ich das Licht wieder auf, schnappte mir die ganze Packung und betrachtete sie. "You have problem?", hörte ich sie fragen. "It's thai size", antwortete ich. "I need extra large". Ich hatte im 7 eleven nicht aufgepasst und die falsche Größe gegriffen. Jetzt saß ich da, mit den zu kleinen Dingern. "You wanna go to market and buy new?", fragte sie. "No... Now I need a beer" antwortete ich. Heute wollte ich nicht mehr raus. Dann eben heute nicht. "You want a beer, too?", fragte ich. "Water please", lächelte sie. So unterhielten wir uns und tranken noch ein wenig. Dann irgendwann lagen wir nah beieinander. Bevor wir die Augen schlossen, küsste ich ihre Stirn.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.11.2013
  12. Johny

    Johny Senior Member

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    Immerhin ist das Gummi gerissen bevor ihr losgelegt habt.
    Darauf erstmal ein Frustbier,kenn ich nur zu gut.
    Ansonsten schöne Story,ließt man ja eher selten im TAF.
    Hoffe das gibt noch ein romantisches Happy End.

    Gruß Johny
     
  13. ollithai

    ollithai V.I.P.

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    Hört sich ja wie eine kleine Love-Story an, man nimmt Rücksicht aufeinander................. tja mal sehen, wie es weitergeht !
     
  14. randy andy

    randy andy Junior Member

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    das sieht nach fettem LKS aus ...
    :yes:
     
  15. eintakter

    eintakter Junior Experte

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    spannend :yes:
     
  16. Peppino

    Peppino Junior Member

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    super spannend:D ich freue nich schon auf die Fortsetzung
     
  17. jogi1712

    jogi1712 Rookie

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    Also tatal spannender Anfang der Erzählung. Ich freu mich schon auf die Fortsetzung - egal wie es weiter geht!
     
  18. Stromer

    Stromer Senior Member

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    Ich möchte auch eine Fortsetzung, einfach supper
     
  19. sprint

    sprint Senior Member

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    Gratulation, grandios geschrieben! Ich hoffe, daß die Story noch weiter geht.
     
  20. Sagnol

    Sagnol Rookie

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    9 Uhr morgens, irgendwo klingelt ein Wecker. Ich öffne die Augen, noch viel zu müde, und sehe wie sie aufsteht. "Sorry, i have to work". Sie geht ins Bad, unter die Dusche, und macht sich fertig für den Arbeitstag. In einer Stunde will sie den Friseursalon öffnen - bis 22, 23 oder 24 Uhr, solange Kunden kommen. Während sie sich anzieht, spring auch ich unter den Wasserstrahl. "Ich lass sie jetzt nicht in ein Taxi steigen", denke ich, und es dauert nicht lange, da habe ich Shorts und T-Shirt übergestreift und stehe neben ihr. "I'll drive you home", flüstere ich ihr zu und freue mich über ihr dankbares Lächeln. Aus dem Nachtschrank greife ich den Schlüssel für den Motorroller, aus meinem Portemonaie 1000 Baht. Mit einem Kuß auf die Wange stecke ich ihr den Schein zu, nehme sie bei der Hand und fahre sie zu ihrem Salon.

    Während sie arbeietet kann ich nicht widerstehen, mich in meinem Hotel noch einmal ins Bett zu legen. Zwei, drei Strunden an der Matratze horchen, das muss jetzt noch sein - dann geht's an den Strand. Am Abend sitze ich auf der Terasse vor meinem Zimmer und schaue Fußball über einen Live Stream im Internet. Dazu gibt's Chang Bier. Vier große Flaschen und einge thailändische Zigaretten später entscheide ich mich, in dieser Nacht zuhause zu bleiben statt los zu ziehen. Gegen ein Uhr - ich bin gerade ins Bett gegangen - klingelt mein Handy. Ein mal, zwei mal, drei mal. Noch während ich überlege, ob ich abhebe, verstummt es. Ich ahne, wer mich anrufen wollte, aber schaue nicht nach. Stattdessen drehe ich das Licht aus, schließe die Augen und schlafe bald danach ein.

    Am nächsten Nachmittag meldet sich mein Handy erneut. Diesmal ist es kein Klingeln, sondern ein Brummen, das den Eingang einer SMS verkündet: "Hello you ok? Last night i wait you but i not see you. Tonight i want see you because i miss you...". Ich antworte, dass ich zu müde war, um noch los zu ziehen. Und, dass ich nicht jede Nacht viel Geld ausgeben wolle. Nach nur wenigen Minuten brummt mein Handy erneut: "Don't worry abou this... i just want to meet you because i miss you... if you like to see me tonight let me know and send sms or give me a call."

    Am Abend rufe ich sie an, wir gehen tanzen und verbringen die Nacht miteinander. Es ist herrlich mit ihr zu schlafen, auch wenn sie schüchtern und - trotz ihrer 29 Jahre - wenig erfahren wirkt. Selbst das Licht darf nicht scheinen. Als ich es wieder einschalte, schaut sie mich vorwurfsvoll an und knipst es umgehend wieder aus. "No, darling", sagt sie und es klingt schön. So verbringen wir Abend für Abend und Nacht für Nacht miteinander. Tagsüber arbeitet sie in ihrem Salon. Ich zahle Essen und Trinken, aber gebe ihr kein weiteres Geld. Sie fragt auch nicht danach. Nach einigen Tagen frage ich stattdessen sie: "You wanna go on holiday with me?"....
     
    Zuletzt bearbeitet: 18.11.2013