Phuket Alone oder “Mandarine vs Fickost” (Phuket/Phi Phi Edition)

Mandarine

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“Ficki, ficki fünf Euro” ;-)

...wird es wohl kaum werden. Überhaupt bin ich mir nicht klar, ob sich mein baldiger Überlebenskrampf in Fickost das Prädikat Qualitätstourismus verdienen wird. Primär möchte ich nach dem Motto “Locker durch die Hose atmen!” eine einsame Herausforderung meistern. Alone eben!

Im Spätherbst 2023 sprang ich gedanklich auf den Hype-Train Survival mit einer Flugbuchung nach Phuket mit China Air für 656 Europataler. Nicht erstattbar! Keine Ausreden! Zudem via Peking! Ein bisschen Herausforderung sollte bereits damit klar sein. :p

Wenn ich nicht so ein Weichei wäre, hätte ich den Gedanken, dieses Unterfangen mit dem 49 Euro Ticket zu starten, nicht bereits zwei Wochen vor Abflug verworfen. Der kleine Feigling in mir wurde zum Riesen. Parkhaus mit Flughafentransfer in Rüssel(s)heim für die erforderliche Zeitspanne von 10 Tagen buchten sich am Mobilfunkknochen wie von Geisterhand. 2500 Baht saugte das Gespenst dafür von meinem PayPal Konto. Biometrisch eingeloggt waren es dann doch 69 Euro. Irgendwie passt “Neunundsechzig” thematisch auch deutlich besser, finde ich.

Als weitere Vorbereitung habe ich dann auch bereits über Airalo eine eSIM für Thailand erworben. 10 Tage, 50 GB und 100 min (dtac) zu 9,95 US$. In der App ist diese Option zwischenzeitlich tatsächlich ausverkauft. Well done…denke ich mal.

Neben Phuket und Nicky’s Handlebar Hotel in Patong,

Anhang anzeigen nick.jpg
habe ich noch ein paar Tage Phi Phi ins Auge gefasst und eine Kemenate im The Beach Resort reserviert.

Anhang anzeigen beach.jpg

Übernächsten Montag, am 26. Februar, geht es dann los. Zumindest wenn Frank Werneke mir nicht in die China/Thai Suppe spuckt. :coool:
 
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Im zweiten Abschnitt möchte ich in Sachen Vorbereitung und Gedanken noch ein wenig in die Details gehen. Naturgemäß habe ich hier im TAF gestöbert, um die mir innewohnende völlige Ahnungslosigkeit :oops: bestmöglich zu bekämpfen. Hab’ mir entsprechend, bereits vor einigen Monaten, das ein oder andere (vielleicht sinnvolle) in eine Übersichtsdatei geklöppelt. Gefühlt war (und ist) dies für Phuket nicht so arg ergiebig ausgefallen. Mir bleibt ja noch eine gute Woche Zeit für Aktualisierungen und Feinschliff dieser Art ToDo.

Pattaya
wäre da doch eine vollkommen diametrale Welt, aber für mich dennoch kein in Frage kommendes Ziel. Mehr Hurenbock auf der Stirn ist wohl kaum möglich. Respekt all denen, die damit problemlos umgehen und leben können. Meinem Kinde gegenüber, einer erwachsenen Tochter, könnte ich es beispielsweise wohl nicht wirklich. Shame on me.

Der Gedanke, Ko Phi Phi mit in die Reise zu integrieren, gefiel mir letztlich in der Theorie so gut, dass ich die Machbarkeit für Papas Sohn online prüfte. Via 12Go fand ich entsprechende Fährmöglichkeiten und buchte nach Bauchgefühl und Gusto. Abholung in Patong und Speedboot nach Phi Phi sowie Fähr-/Flughafentransport zur Rückreise. Alles doch für eher “kleine Maus”. :)

Obgleich es praktisch immer die bessere Wahl ist, Ausflugsmöglichkeiten vor Ort zu checken, habe ich mich auch diesbezüglich bereits vom Sofa aus anders entschieden. Zwei Stücke der Programm-Torte von GetYourGuide wanderten so in den Warenkorb und die Urlaubsplanung. Wird mutmaßlich wild, zumindest wohl bei Zipline und Rafting. Vielleicht ja auch in käuflichen Körper-Clinches :sport004:


Cheers!



Übersicht der Vorausbuchungen

Übernachtungen
Nicky’s Handlebar Hotel (4 Nächte) 7560 THB (Expedia)
Phi Phi The Beach Resort (3 Nächte) 7230 THB (Booking)

Transfers
Airport - Patong 9 € (GetYourGuide)
Fähre nach Phi Phi (Speedboat) 17 € (12Go)
Fähre Abreise und zum Airport 15 € (12Go)

Ausflüge
Elefanten, Rafting & Zipline 57 € (GetYourGuide)
Altstadt, Tempel, Big Buddha 25 € (GetYourGuide)​
 
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Eigentlich hätte ich die nächsten Zeilen am gestrigen Sonntag, dem Tag der abschließenden Vorbereitungen, bereits gepostet. Aber der misslungene Online Check In bei Air China sollte keine Ratschläge hier nach sich ziehen. Es hat eben nicht sein sollen und letztlich blieb nur ein Anruf bei der Fluggesellschaft als Mittel der Wahl. Im System sei meine Buchung und einchecken könnte ich doch problem- und kostenlos am Schalter. Online wäre kein Muss! Interessant!


Nun darf gerne geraten werden, ob das am Fraport so war, oder was sich letztlich dort in der Sache zugetragen hat. Herr Jauch, übernehmen Sie!

  • A- Amoklauf
  • B- Abbruch
  • C- Problem- und kostenlos
  • D- Ficki, ficki 55 Euro!


Auflösung folgt in Kürze…


Meine 7 Sachen

 
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Die Auflösung - Ankunft in Patong vor rund zwei Stunden!

Sodele, nachfolgend mein Fraport und Check In Erlebnis

Die 165 km Autofahrt zum Parkhaus war verregnet, aber ziemlich verkehrsarm. Somit kam ich rund 20 Minuten vor der geplanten Uhrzeit an. Der kleine Shuttlebus stand mit offener Klappe im Erdgeschoss bereit. Kaum die Benzinkutsche ins ein passendes Loch galoppiert, wurde ich bereits begrüßt. Der Familienname tat der Verifikation genüge. Koffer raus, Koffer rein. Done! Natürlich SB, nicht das ein falscher Eindruck entsteht. Maximal 8 Plätze im Minibus; mit Sechsen wurde ich verfrachtet. Fast wie früher in der Schule. ;-) Dauerte da allerdings dann ein ganzes Jahr bis zum Ziel. Dort war es in einer knappen Viertelstunde vollbracht.

Ankunft Fraport Terminal Two. Leider zero Air China da. Somit Spitz pass auf! Catch the sprechende Geisterbahn! One! Done! Nikotinmangel? Nicht wirklich, aber Prophylaxe? Jep!


Die Schalterschlange war von mittelprächtiger Gestalt und sie zu besiegen dauerte rund 45 Minuten. Showdown mit Frl. Sandra Rittelmeyer von der Lusthansa. Star Alliance sei Dank. Dralles Ding! Reisepass und einen guten Tag übern den Tresen geschoben.

Angriff “Online Che…” - “Ja, kein Ding, ich hab doch alles”, säuselte Sandra. ​

Die Luft war raus. Wenn sie echt alles hat, dann muss, sollte, kann…ich ihr wohl nicht mehr bieten, als das bereits Offerierte. Schade *haha


Folglich und erfreulich also Antwort "C"- Cäsar
 
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Weiter im Text; respektive Flug

Ab zum Gate, per pedes. Gefühlt aus Hessen raus und zurück nach RLP! Boarding beinahe pünktlich. Push Back ebenfalls. Die 777-300 hebt ab! Kurz vor Riga gab es die simply “The worst ever”-Aluschale. Hinter St. Petersburg war der Spuk dann vorbei.

Chicken war aus. Gut, der Fisch war Salm mit Reis und schwarzer Bohnensauce. Wohl ein spezieller Asia-Lachs. Im Wasser gelebt hat der jedenfalls nicht, so trocken wie der war. Selbst der Reis war mehr Bauschaum als locker-luftig. Ist jetzt gut vier Stunden her und der Darmverschluß ist bislang gegeben. Vielleicht war das Chicken ja Beijing Duck mit Orangenspalten und Rotwein-Mousse oder so und deshalb ratzfatz aus. Pekingente hätte wie die Faust aufs Auge… ;-)

Die Mongolei naht und Air “Rote Sonne vom Gelben Meer” mit der langweiligsten Flottenlackierung überhaupt, wiederholt jenes “Chicken/Reis oder Fish/Reis?” Klingt eintönig, aber man glaube nicht, dass man hier eine Ahnung des zu Servierende bekommt!? Chicken pls! Und was steht auf der Fresskartusche? Chicken with rice & shrimps! Fischflucht kommt denen nicht in die Tüte.

Letztlich war man pünktlich in Peking und der Graus sollte so langsam Fahrt aufnehmen. Die Orientierung war doch einfacher als gedacht. Internationale Weiterflüge binnen 24h. Das konnte nicht das Tor mit dem Zonk sein! Oder doch? Nee, aber…

Die Sicherheitskontrolle ist träge und langatmig. Viel Erfolg denen, die weniger als 2h Übergang zum Boarding des Folgevogels haben. ToiToiToi! Der Detektor piep bei jedem! Ausnahmslos! Und weil die Tuchfühlung daher auch jedem Passagier angedacht wird, dauert es! Nicht so witziger “Funfact” nebenbei: Man duldet dort keine Feuerzeuge und Streichhölzer. Kippen haste dann noch, aber ohne Feuerstahl, Föhn oder Toaster ist dann eben Essig. Allerdings hat Peking hier sowieso keine Rauchgelegenheit. Gut, wer Ersatz im Aufgabegepäck hat! NEE! Auch die werden mit einem Din A4 Liebesgruß entnommen!

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Die gut 6h dann nach Phuket in einer 737MAX ist irgendwie auch nur Qual. Immerhin gab's es wieder Chicken oder Fish und alle Türen blieben an Ort und Stelle.
 
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Die An- und Unterkunft

Airport HKT ist echt easy. Alles schnell erledigt. Mit Gepäck und Stempel zum Privattransfer. Bebilderte Infos per Whatsapp für Dummies. Die Vorbuchung via GetYourGuide für 9 Europataler waren gut investiert. So kam ich eine Stunde später (mächtig Verkehr) bei Nicky’s Handlebar Hotel an und meine ersten 50 Baht Trinkgeld fanden im Land des Lächelns dankenke Hände.

Hingegen hatte ich mit der Airalo eSim (dtac) Anlaufschwierigkeiten. Installiert war sie vorab und nach der Aktivierung hatte ich zunächst kein Internet. Erfreulich, dass das nach einer “Gedenkminute” von anderthalb Stunden in Wohlgefallen und 5G auflöste. Von den 50 GB sind gerade knappe 100 MB durch den Mobilfunkknochen geschossen.

Mein Deluxe DZ war dann auch binnen zehn Minuten bezogen und bar bezahlt. Der Grund meiner Buchung via Expedia. Nix Anzahlung oder so, einfach Patte auf Tresen vor Ort und glücklich sein!

Nachfolgend ein paar Impressionen dieses Glückes…

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Mandarine Cruise in Mission Lochschwager - ein Ding der Unmöglichkeit

…und wohl zum Scheitern verurteilt, aber bekloppte Ideen, die nachts geboren werden, sollten tags dem Reality Check unterzogen werden. Im Groben werde ich versuchen, ein Mädel in Patong ausfindig zu machen, welches bereits Forums-Lorbeeren ernten konnte. Über Line habe ich vielleicht bereits gefunden…
 
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Mission Lochschwager

Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, wird das nichts werden. War auch tatsächlich nur ein Versuch nach dem Motto Versuch macht klug. Ich bin recht sicher, die Richtige via Line kontaktiert zu haben, aber mein Werben blieb ohne Antwort. Bislang zumindest. Wird sich auch nicht ändern nach nunmehr mehr als 24 Stunden.

Aktuell schläft eine Thai in meinem Hotelbett. Sie hat sich zwar rein faktisch als Reinfall, also sexuell, erwiesen, aber sie scheint, für mein Dafürhalten, ein toller Mensch zu sein. Freier zu sein, zumindest mit Gespür und Empathie, ist nicht immer einfach. Da diese Episode noch andauert, werde ich dazu noch nicht ins Detail gehen. Nackte Fakten zur The Time Bar, Barfine 300 Baht, 540 Baht für ne Coke, ein Chang und drei Ladydrinks, 3k LT
 
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Mittlerweile steht wohl fest, dass das hier kein 08/15 Sexurlaub sein wird. Die zuvor genannte, schlafende Thai, wird mich nun bis zum Urlaubsende begleiten. Die Barfine für die The Time Bar (schräg gegenüber vom Nicky’s) dafür betrug 500 Baht/Tag. Also für den Komplettausfall einer Lady aus Betreibersicht.

So geht es nun morgen, eigentlich heute, rüber nach Ko Phi Phi. Ich bin mehr als gespannt, was und wie sich dieses Unterfangen entwickeln wird. Da ihr Englisch relativ schwach ist, hat sich die App “SayHi” als nützlich und lustig zugleich erwiesen.

Zuvor war sie in meiner Begleitung stets ungefragt mit zum/aufs Zimmer gekommen, was man natürlich kritisch hinterfragen kann, und eben war sie pissed, als sie alleine ihre ID abgeben musste. So wie es auch sein sollte! Miss S (29) war für knapp zwei Stunden zum Sachen packen von dannen. Für mich verfestigt sich das Gefühl, einen echten “Branchenfrischling” an Land gezogen zu haben. Laut Eigenauskunft ihrerseits ist das seit vergangener Woche Freitag Fakt. Sicher ist man never ever, aber irgendwie…


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Sexuell habe ich mich heute darauf beschränkt, sie weiter zu erkunden. Mündliche Hingabe mit intensiver “ABC-Leckerei”. Das vorab vollzogene Feucht- und Stimmungsfingern begleitete und unterstützte ein Caramel-Gel. Mit sinngemäß “Klebrig mag ich nicht!” verzog sich die Holde nach dem Erlebnis erneut unter die Dusche. Komisch nur, währenddessen war von “Don’t like” nichts wahrnehmbar. ;-)

Man merkt, beziehungsweise ich, wie viel einem doch pure Nähe und Zärtlichkeit geben kann, und einem wilden Gerammel in NICHTS nachstehen kann.
 
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