Angeles, Schweine und Kamagra



Es war am vergangenen Sonntagnachmittag, kurz vor Ende meines Spontan-Trips, der mir zwei Nächte in BKK beschert hatte.

Nach einer Nacht mit erinnerungswürdigem Sex, ich war gearde wieder am Einschlafen, klingelte mein Telefon:

Es war Ploy, die sich "zufällig" bei mir meldete. Keine Ahnung, wie zufällig dieser Anruf wirklich war, oder ob, wie und wo da die Buschtrommeln funktioniert hatten. Wir verabredeten uns für den Abend im Bangkok Beat und ich versuchte, etwas Schlaf zu finden, da die vergangene Nacht ziemlich kurz war.

Nach einem späten Frühstück schlug ich die Zeit im Hillary's, im Biergarten und im Thermae tot - jedenfalls wurde ich, je näher das Treffen rückte, immer nervöser.

Ich hatte mich zwar "entliebt", aber wirklich vergessen habe ich Ploy nie - und werde es vermutlich auch nie tun bzw. können. Ihren Rat "...don't fall in Love with me - I might not be good for you..." hatte ich seinerzeit ignoriert und hatte als Preis diese kleinen Narben im Herzen davongetragen.

Als sie dann im Bangkok Beat vor mir stand, fiel mir zunächst ihre veränderte Frisur auf; aber ansonsten war ich nahezu wieder da, wo es im November so jäh geendet hatte. Der Umgang miteinander war vertraut und während des ersten Drinks tauschten wir die Neuigkeiten aus. Dass da am Tisch noch eine Freundin Ploys und ihr "Boyfriend" saßen, juckte uns wenig - wir hatten doch Einiges zu erzählen.

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Gegen Mitternacht zogen wir ins Insomnia in der Soi 12 und hatten eine tolle Zeit, die uns an vergangege, durchfeierte Nächte erinnerte. Als zwei Flaschen Wodka die durstigen Kehlen hinabgeronnen waren, lösten wir die Veranstaltung gegen 3 Uhr auf, gingen auf der Ecke zur Soi 3 noch eine Kleinigkeit essen und fuhren dann ins Hotel.

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Am Montagmorgen galt es, für die Stunden bis zu meinem Abflug (kurz vor Mitternacht) ein preiswertes Hotel zu finden, wo ich noch etwas relaxen und vor dem Heimflug nochmal duschen könnte.
Ploy bestand darauf, mich bei meinen obligatorischen Einkäufen zu begleiten und sich gemeinsam mit mir auf Hotelsuche zu begeben.

Wir verstauten also mein Gepäck im Auto und hatten während der Fahrt Richtung Flughafen und im Verlauf der Hotelsuche sehr viel Zeit über die gemeinsamen
Erlebnisse zu reden, über Situationen in der ich ihr einen Gesichtsverlust beschert hatte und über so manche Annekdote konnten wir herzhaft lachen. Wir fanden ein preiswertes Hotel in Latkrabang, fünf
Autominuten vom Flughafen entfernt, wo wir eincheckten und erstmal ein Nickerchen machten.

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Als uns der Hunger aus dem Bett trieb, stellte ich mit Entsetzen fest, dass die vergangege Nacht ein merkliches Loch in mein verbliebenes Reisebudget gerissen hatte: nach Abzug der 500 THB fürs Hotel hatte ich noch genau 292 THB in der Tasche und ich war nicht wirklich gewillt, nochmal Geld zu flippern.

Ploy nahm diesen Offenbarungseid zum Anlass, mich zu einem feudal-romantischen Abendessen einzuladen. In gewohnter Manier bog sich schon bald die Tischplatte unter der Last der Speisen und wir unterhielten und fütterten uns während des Essens, sodass wir von der Bühnenshow des Restaurants kaum Notiz nahmen.


Nachdem ich geduscht hatte und der ganze Krempel im Koffer verstaut war, bestand Ploy erneut darauf mich zu chauffieren. Während der kurzen Fahrt zum Flughafen
bedankte ich mich höflich für die Einladung zum Essen und ganz besonders herzlich für die wundervollen, gemeinsam verbrachten Stunden. "Wundervoll" hierbei auch im Sinne des Wortes. Mir kam es einem Wunder gleich, dass sich unsere Wege abermals gekreuzt hatten - und ich möchte das gerne weiterhin glauben, auch wenn mir mein Realitätssinn ganz was anderes ins Ohr säuselt.

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Kurz vor Erreichen des Flughafens fragte mich Ploy, ob mein Geld denn noch für einen richtigen Kaffee reichen würde. Mit den knapp 300 THB könne ich mir bestimmt noch einen Kaffe leisten, allerdings wäre dann nichts mehr übrig, meinen Kippen-Vorrat weiter auszubauen. Mit den Worten "You know, I not like you smoking - but I know you love smoke Cigarettes" steckte sie mir 1.000 THB in die Hemdtasche, drückte mir einen Schmatzer auf die Wange und bedeutete, dass ich aussteigen solle. Grund für diese Aufforderung war einer dieser Verkehrs- und Parkwächter, der in unsere Richtung schlurfte.

Ich hatte mein Gepäck grade auf dem Trolley verstaut und wollte noch eben Tschüß sagen, da fuhr Ploy auch schon los - eigentlich so wie ich es bereits mehrfach erlebt hatte.

Wer weiß, ob ich Ploy wiedersehe bzw. ob ich sie überhaupt wiedersehen möchte, wenn sich die erneute Gelegenheit ergäbe.

Ehrlich gesagt, glaube ich das schon... aber diesmal, ohne mich erneut zu verlieben -
ich nehm' einfach den "alten" Rest und halte ihn warm :wink0:

 
Insgeheim bin ich auch gespannt, was bzw. ob Du es wirklich in die Tat umsetzt.

Vergleiche nicht - kopiere nicht - sei einfach "Du selbst".

Wirkt Wunder :wink0:

Will jemand wissen, was mit Ploy ist?

Es gäbe Neuigkeiten...
 
Ach, Puchong... wie gerne würd' ich damit herausplatzen :yes:

Ich will mal warten, wer, bzw. ob sich noch jemand meldet. Schlimmstenfalls gäbe es die News erst nach dem 18. September :wink0:
 
Naja... eigentlich nix Aufregendes:

Ploy meldet sich seit ein paar Wochen regelmäßig/unregelmäßig - und ich bin ein paar Nächte in Thailand :shock:
 
Ich habe vor zwei Wochen mit ihr geskyped (dekliniere das Verb skypen :mrgreen:) - seit dem stehen wir in sehr losem SMS-Kontakt. Sie weiß, wann ich vor Ort bin und hofft, dass ich mich (wieder) bei ihr melde.

Mir fällt in diesem Zusammenhang ein Musiktitel ein:

Video nicht mehr vorhanden
 
6/7 September (auf dem Weg nach CRK)
14. - 17. September (auf dem Weg nach FRA)

12. - 14. Oktober
07. - 09. November

Zwei Bangkok-Fans ziehen um die Häuser :tu:
 
dann mein Freund solltest Du schauen ob die "Magie" noch da ist?

Als ich am 5. September im Flughafentaxi saß, klingelte bereits mein Telefon. Es war Ploy... sie sei, anstatt wie vorher angekündigt, nicht in Pattaya, sondern in Hua Hin.

Da ich nur eine Nacht bis zum Weiterflug nach CRK hatte, war es völlig obsolet, über einen Ausflug nach Hua Hin nachzudenken. Ich deutete an, dass ich sie auf dem Rückweg nach FRA womöglich besuchen käme - schließlich hätte ich dann ja drei Nächte. Sie freute sich...
 
Eine Woche später, am 14.09. hatte ich im übertragenen Sinne ein Dejà vu:

Ich saß im Airport Rail, als mein Telefon klingelte. Wieder Ploy: wo ich sei. Ich vertröstete sie auf später, wenn ich im Hotel sei.

Inzwischen war sie in Bangkok und ich konnte mir ein Lachen und einen entsprechenden Kommentar nicht verkneifen. Weit gefehlt: eine Freundin hätte argen Liebeskummer und da sei sie halt hier. Naja... und noch eine zweite Fliege, die es zu erschlagen galt :wink0:

Wir verabredeten uns für Mitternacht im Bangkok Beat.

Vorher traf ich mit meiner Lieblings-Rezeptionistin aus dem Boss Suites, um bei einem Abendessen ein paar Geschichten ihres fünfmonatigen England-Aufenthaltes zu hören. Leider kam sie a) zu spät und b) quasselten wir uns fest, sodass ich erst um 0.30 Uhr aus dem Hotel ging...

Vergebliches Suchen / Warten im Bangkok Beat...

Irgendwann kam eine SMS, dass sie mit ihrer liebeskranken Freundin im Climax wäre. Meine Antwort: "stay there - I am running :)"

Das Climax war an diesem Freitagabend berstend voll; ich schob mich knappe 10 Minuten durch die Menschenmenge. Blickkontakt hier , ein Lächeln dort. Bis mir jemand auf die Schulter tippte - Ploy...

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ein paar Minuten später, als wir den Weg zu ihrem Platz geschafft hatten
 
Sie hatte es am Telefon bereits angekündigt, dass sie nun knappe 5 kg mehr auf den Rippen hätte.

Im Vergleich: sichtbar und fühlbar - aber sie fühlte sich immer noch sehr gut an. Und diese Vertrautheit...
 
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