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Es war wiedermal der Wecker, der einer viel zu kurzen Nacht ein Ende bereitete - und täglich grüßt das Murmeltier
Nam kuschelte sich an mich und versuchte mein Blut in Wallung zu bringen, was ich jedoch abwehrte. Ich stand (zu?) abrupt auf und ging Duschen. Der Traum der vergangenen Nacht hatte mich sehr verwirrt. Ich duschte also extrem ausgiebig und versuchte die Erinnerung daran abzuwaschen. Ich wägte kurz ab, ob ich wirklich nach Bangkok wollte.
Als ich aus der Dusche kam, versuchte es Nam erneut - und ich wehrte wieder ab. Sie schmollte und fragte, ob alles okay sei...
Hm, was sollte ich darauf antworten? Dass ich mich wenige Stunden später auf den Weg machen würde, um meine (Ex)LT zu treffen? Oder mich ihren Berührungen hingeben und einfach nochmal ein Guten-Morgen-Nümmerchen schieben?
Ich fühlte mich plötzlich unsagbar schäbig...
Ich entschied mich, sie anzulügen! Ich hätte ihr ja wohl gesagt, dass ich heute nach Bangkok müsse, weil mein Bruder aus Yööörmanii heute ankommt. Nach einigem hin und her schob ich es auf den Alkohol, dass ich mir offenbar nur einbildete, ihr das gesagt zu haben und sie gab irgendwann klein bei. Bevor sie von dannen zog, speicherte sie noch ihre Nummer auf meinem Mobile.
Ich packte rasch meinen Koffer und saß um kurz nach 12 im Bus nach Bangkok.
Als ich in Bangkok ankam, rief ich Ploy an. Sie war erst gegen Mittag losgefahren und würde nicht vor 7 Uhr abends da sein. "Same Hotel, same room?". Ja, wieder Boss Suites - und wieder Zimmer 415...
Den Nachmittag vertrödelte ich im Hotel und ich konnte es kaum erwarten, Ploy wiederzusehen.
Um kurz nach sieben war es dann soweit: das Klopfen an der Zimmertür war noch nicht ganz verklungen, da riss ich auch schon die Tür auf - und vor mir stand eine bezaubernde Ploy. Wir fielen uns in die Arme und hielten uns fest umschlungen, als wollten wir uns nie wieder loslassen.
Anhang anzeigen Nov 2010_1687_01.jpg Sie hatte sich ein neues Trolley-Set geleistet - aber irgendwie wunderte ich mich, wie wenig sie für ihren Umzug nach Phuket doch dabei hatte.
Wir fanden uns schon bald auf dem Bett wieder, wo wir über eine Stunde lang redeten. Zwischendrin flossen auf beiden Seiten einige Tränen... Ich fühlte mich plötzlich wieder wohler in meiner Haut und so lag es auf der Hand, dass wir uns mit Stromer zum BBQ in der Soi 48 trafen.
Stromer hatte neben seiner LT und deren Tochter noch meine Zweit-Mutter und Mimo dabei. So waren wir also zu siebt, als wir ein ziemlich leeres BBQ-all-you-can-eat Restaurant betraten.
Anhang anzeigen Nov 2010_1687_03_e.jpg Wer sich unter Thai-BBQ nicht allzuviel vorstellen kann: auf einem meist mit Kohle beheizten Alu-Topf (ähnlich einer Gugelhupf-Form) kann man Fleisch und Seafood "grillen" und im "Wassergraben" wird Gemüse, Nudeln und ggf. ebenfalls Seafood (bzw. andere Grilladen) gegart. Die Zutaten holt man sich an einem Buffet; jeder kümmert sich um etwas. Eine sehr unterhaltsame Form des Essens, die vielleicht ansatzweise mit einem Fondue zu vergleichen ist. Same, same - but different
Wir aßen und tranken, pausierten, aßen wieder, tranken dazu und aßen noch ein bisschen - bis wir zu platzen drohten.
Anhang anzeigen Nov 2010_1687_06_e.jpg Zur Verdauung forderte mich Mimo zu einem Autorennen heraus, das ich in Farang-Manier viiiel zu ernst nahm: Mimo hatte Probleme, die Technik auch nur im Ansatz zu kapieren - hatte aber riiiiesigen Spaß - während ich versuchte, einen neuen Strecken-Rekord aufzustellen. Eine weitere Lektion in Sachen "Sanuk".
Im Hotel redeten Ploy und ich noch eine ganze Weile über ihren bevorstehenden, unumstößlichen Umzug, bevor wir gemeinsam duschten und uns dann einander hingaben.
GFS at its best... Wir lagen im Afterglow, schauten uns eine halbe Ewigkeit tief in die Augen und ich beobachtete Ploy, als sie ins Land der Träume wechselte.
Da lag eine junge, bildhübsche Frau neben mir, in die ich mich ganzschön heftig verliebt hatte. Eigentlich wusste ich überhauptnichts von ihr - sie wusste im Gegenzug genausowenig von mir. Ich hatte es früh aufgegeben, nach der Vergangenheit zu fragen - c'est passé - und genoß stattdessen das jetzt und hier. Einzig, dass ich mir zeitweise Gedanken um eine (gemeinsame) Zukunft machte, ließ eine gewisse Inkonsequenz erkennen.
Ploy würde nach Phuket übersiedeln und damit wäre es dann vermutlich aus. Ein weiteres Kapitel meines Lebens näherte sich dem Ende... Beim Gedanken daran drehte sich mir der Magen um!
Wir wurden erstaunlich früh wach und nach einer Tasse Kaffee holten wir das Versäumte der vergangenen Tage nach: eine wunderbare Guten-Morgen-Nummer. Ohne erklären zu müssen, wie es am besten sei... Vertrautheit... Leidenschaft... volle Packung.
Seit gestern, als ich Ploy in meine Arme genommen hatte, war es wieder da: dieses Gefühl von Vertrautheit. Es fühlte sich so unglaublich gut und selbstverständlich an. So, als müsse das so sein...
Anhang anzeigen Nov 2010_1695.jpg Gegen Mittag brachte uns das Tuk-Tuk des Hotels auf die Suk und wir frühstückten an der Ecke zur Soi 3. Wir aßen beide ein Nudelsüppchen und freuten uns anschließend auf einen guten Kaffee.
Anhang anzeigen Nov 2010_1701.jpg Also gingen wir ins Coffee World auf der Ecke zur 7/1, wo Ploy sich nach der Bestellung mit einem Stapel Magzinen bewaffnete und im Außenbereich Platz nahm.
Anhang anzeigen Nov 2010_1731.jpg Anhang anzeigen Nov 2010_1734.jpg Anhang anzeigen Nov 2010_1733.jpg Wir fuhren mit dem Sky Train nach Ratchaprasong (Chit Lom) und spazierten gemütlich Richtung Pratunam, wo wir neben dem Platinum noch zahllose, weitere Kaufhäuser abgrasten. Wir schienen beide ziemlich glücklich zu sein und neben den Bestell-Einkäufen und ein paar Shirts für mich sprang auch noch ein Kleid für Ploy raus.
Ich war vor den Kopf gestoßen und rang sichtlich nach Fassung. Weder fragte ich nach dem "wieso", noch, ob diese Entscheidung zur Debatte stünde. Ich nahm es hin und war einfach nur traurig.
Da wir beide Hunger verspürten, gingen wir in einer Garküche in der Soi 4 einen Happen essen.
Ich hatte mich damit abgefunden, dass Ploy diese Entscheidung getroffen hatte und ich schaffte es sogar, dass sich meine Laune wieder besserte. Während des Essens alberten wir herum und nachdem ich bezahlt hatte gingen wir schweigend zum Hotel zurück. Es war kein unangenehmens Schweigen - wir wussten vermutlich beide einfach nicht, was wir in dieser Situation reden sollten.
Im Hotel lagen wir noch eine Weile auf dem Bett und redeten ziemlich belangloses Zeug. Die Situation begann bald unangenehm zu werden. Es schien ein endloser Abschied zu werden - und das Damoklesschwert des Abschieds hing über uns...Bis ich Ploy einen Klaps auf ihren wundervollen Hintern gab und sie unter die Dusche schickte.
Wenig später stand eine frischgeduschte Ploy vor mir, schaute mir tief in die Augen und gab mir einen dicken Kuss. "Thank you very much - for everything". Worauf ich wahrheitsgemäß antwortete "It has been a real plesure to me".
Wir schnappten ihr Gepäck, verließen das Hotel und gingen händchenhaltend zur Soi 4 um ihr ein Taxi zu organisieren. Wenige Sekunden später verfrachtete ich bereits Ploys Gepäck im Kofferraum eines Taxis und ich war kaum überrascht, dass Ploy schon im Wagen saß, als ich mich verabschieden wollte. Sie murmelte ein "Take care", zog die Tür zu und das Taxi fuhr los.
Obwohl ich ja schon fast mit einem solchen Abschied gerechnet hatte, stand ich trotzdem wie ein begossener Pudel da. Plötzlich war mir kalt und ich fühlte mich alleingelassen.
Das war's dann wohl. Pass' auf Dich auf... was immer Du tust! Plötzlich gingen mir so viele Dinge durch den Kopf, die ich ihr eigentlich noch hatte sagen wollen.
Ich hatte Ploy gebeten, sich zumindest mal kurz zu melden, sobald sie angekommen sei. Oder am nächsten Tag, sobald sie eine Bleibe gefunden hätte.
Nachdem ich geduscht hatte ging in die Lobby und suchte das Gespräch mit Pla, meiner Freundin von der Rezeption. Ich musste einfach mal abladen und fühlte mich nach anderthalb Stunden zumindest soweit wieder hergestellt, dass ich Pla spontan zum Abendessen einlud. Ich hatte keine Lust, allein zu sein...
Nachdem sie ihre Schicht beendet hatte, überließ ich Pla die Wahl des Restaurants und so saßen wir bis nach ein Uhr nachts im Gulliver's in der Soi 7 und unterhielten uns, wie es Freunde eben tun, wenn einer von beiden Liebeskummer hat.
Anschließend begleitete ich Pla noch zu Bushaltestelle, wartete, bis sie eingestiegen war und fuhr mit einem Moped-Taxi ins Hotel zurück.
Ich lag noch lange wach und fiel irgendwann in einen traumlosen Schlaf...
Anfangs habe ich jeden Abend einen Tag "verarbeitet" - aktuell fehlt leider die Motivation... offenbar will ich das "Ende" hinauszögern. Es sind nur noch drei Tage...
Ich wurde um die Mittagszeit wach und wusste so recht nichts mit mir anzufangen. Ich fühlte mich einfach nur leer! Insgeheim hoffte ich, ein Lebenszeichen von Ploy erhalten zu haben - da war aber nichts.
Zunächst zappte ich mich durch das Fernsehprogramm und beschloss, den Nachmittag im MBK zu verbringen. Dort frühstückte ich im Food-Court, im obersten Stockwerk. Natürlich mein heißgeliebtes Nudelsüppchen...
Anschließend streifte ich durch die Mobile-Abteilung und entschloss mich spontan, mein Telefon mit einer neuen Hülle versehen zu lassen. Wer schonmal dort war weiß, wie schwer es fällt, bei diesem riesigen Angebot eine Entscheidung zu treffen... Ich entschied mich für eine matte rot-metallic/schwarze Kombination und schaute fasziniert zu, wie der Verkäufer/Techniker mein Mobile pimpte. Nach 15 Minuten Fummelei hatte er alle Teile ein- und zusammengebaut, ich bezahlte 180 THB und fuhr zurück zur Sukhumvit.
Ich stieg gegen halb vier aus dem Skytrain und beschloss spontan, im Biergarten ein Bier zu trinken. Ich nahm an der großen Theke Platz, sondierte halbherzig das Angebot und nuckelte an meinem Bier. Währenddessen las ich meine Mails und signalisierte so, dass ich meine Ruhe haben wollte. Zu meinem Entsetzen musste ich feststellen, dass eine der Tasten auf der Oberseite des Gerätes nicht funktionierte. Ich dachte kurz drüber nach, das Problem in D selbst zu beheben. Da ich aber eigentlich nicht wirklich was Besseres zu tun hatte, fuhr ich halt nochmal ins MBK.
Es war schon etwas abenteuerlich, den Shop wiederzufinden... Dem Techniker war es sichtlich peinlich, dass ich mit einer (berechtigten) Reklamation zurückkehrte und er mühte sich redlich, den Mangel zu beseitigen - leider ohne Erfolg. Stattdessen bat er mich, mein Mobile dazulassen und in etwa 30 Minuten wiederzukommen. Während ich die Wartezeit totschlug, kamen mir Zweifel, ob es klug gewesen war, das Telefon betriebsbereit zurückzulassen...
Meine Zweifel waren unberechtigt: als ich nach etwa 25 Minuten wiederkam, konnte ich ein voll funktionsfähiges Telefon in Empfang nehmen. Und ich kontrollierte diesmal jede Taste
Also, wieder in den Skytrain und zurück in den Biergarten - die Warterei hatte durstig gemacht.
So, wie sich ein redlicher Durst eingestellt hatte, stellte sich langsam Lust auf körperliche Betätigung ein. Ich erspähte auf der anderen Seite des Tresens ein süßes Lächeln, das meinen Appetit anregte. Ich hatte allerdings so einen blöden Platz, dass ich, bis auf ihr Lächeln, kaum etwas anderes sah.
Ich bat sie kurzerhand zu mir rüber und war zunächst etwas enttäuscht, dass sie etwas stabiler gebaut war - oder besser gesagt: ein bisschen pummelig. Aber ein echter Sonnenschein! Ihre gute Laune steckte mich an und wir saßen bestimmt noch eine Stunde am Tresen, bevor ich sie zum Essen einlud. Tja, und anschließend nahm ich sie mit ins Hotel.
Anhang anzeigen Nov 2010_1748.jpg Auf dem Weg dorthin kamen mir Zweifel, da sie "ziemlich griffig" war. Spätestens unter der Dusche merkte ich jedoch, dass das alles zusammenpasste und nichts falsch proportioniert war. Ich bereute diese Entscheidung keinen Augenblick. Mit Sicherheit kein Stunner - aber eine Performance vom Allerfeinsten. Nach der körperlichen Ertüchtigung schauten wir noch ein bisschen TV, bevor ich Nam gegen 10 entließ.
Während des Duschens entschloss ich mich, mal im Insomnia vorbeizuschauen, schaffte es aber nicht wirklich weit: im Tuk Tuk traf ich Pla, die mit einer Hotelgästin Essen gehen wollte. Ich entschloss mich kurzerhand mitzugehen und so sßen wir bald in der Soi 3 und schmausten, dass sich die Tischplatte bog.
Anhang anzeigen Nov 2010_1753.jpg Nach dem Essen begleitete ich die Damen zum Bus bzw. zum Moped-Taxi und ging zu Mint, um dort einen gemütlichen Absacker zu mir zu nehmen. Ich hätte es ahnen müssen, dass Yo dort inzwischen jeden Abend vorbeischaute... So also auch heute Abend.
Anhang anzeigen Nov 2010_1756.jpg An dieser Stelle mal eine "Eigenart" von Yo, die mich anfangs amüsierte, die aber ihr hohes Maß an Professionalität erkennen lässt: Ihre Klamotten packte sie vom ersten Abend an immer auf einem Stuhl, den sie ins äußersten Eck neben dem Bett zog. Als ich sie fragte, warum sie denn nicht eine der Ablagen am Schreibtisch nutzen würde meinte sie: "You have money there and I not want you to think, that I take something."
Egal, was sie auch tat bzw. im Begriff war zu tun: sobald sie sich meinen Sachen näherte und dabei einen von ihr definierten Sicherheitsabstand unterschritt, versicherte sie sich meiner Aufmerksamkeit, indem sie mich fragte, ob das für mich okay sei, dass sie sich z.B. ein Glas nehmen würde. Mein Angebot, dass sie sich "wie Zuhause" fühlen könne, lehnte sie mit der gleichen Begründung ab.
Wir vögelten, was das Zeug hielt - allerdings hatte ich Probleme, (schon) wieder zu liefern, was Yo sofort auf sich bezog. Sie bot mir alles Erdenkliche an, was sie zu tun bereit wäre, damit ich happy wäre. Um so erstaunter war sie, dass ich auch ohne Lieferung glücklich war...
Meine innere Uhr weckte mich um die Mittagszeit. Yo war im Morgengrauen gegangen - wie immer...
Heute war in Teilen Bangkoks Wahltag - und leider auch im Stadtviertel "rund um die Sukhumvit". Was bedeutete, dass ich einen weiteren Abend ohne Bars und Clubs verbringen würde, da wiedermal Alkoholausschankverbot verhängt war.
Ich vertrödelte den Nachmittag im Hotel und vertrieb mir mit der "dunklen" Dame aus Post #151 die Zeit in der Lobby. Sie war mit ihrem Ehemann für zwei Wochen in Bangkok - und er hat sie für die gesamte Zeit im Hotel "geparkt", während er tagtäglich Geschäftstermine wahrnahm
Als mich Stromer anrief und nach "muttertauglichen" Unternehmungen für den heutigen Abend fragte, entschied ich spontan, im Tawandang German in Lad Prao einen Tisch zu reservieren. Bei der Reservierung versicherte man mir, dass dort, im Gegensatz zum Stammhaus in der Rama 3, an diesem Abend "uneingeschränkter" Betrieb sein sollte. Ich überlegte kurz, ob ich Eve (die kaffeebraune Schönheit) mitnehmen sollte. Stattdessen entschied ich mich, eine gute Bekannte anzurufen (wie gut, dass ich die Telefonnummern archiviere).
Mai hatte ich im März im Hollywood Caroussel im NEP getroffen und wir hatten gemeinsam einige schöne Tage in und um Bangkok verbracht. Leider war sie zu besitzergreifend und irgendwann ging mir ihr ich-will-weiß-sein-Fimmel ziemlich gegen den Strich. Es ging sogar so weit, dass sie bei Tageslicht am Liebsten nicht ins Freie gegangen wäre. In der Folge bombardierte sie mich mit SMS und als ich im Sommer bzw. Herbst in Thailand war, klingelte irgendwann immer das Telefon. Interessantes Kundenbindungsprogramm.
Ich rief Mai also um 18:30 Uhr an und fragte sie, ob sie kurzfristig Zeit und Lust hätte, den Abend mit mir zu verbringen. Als sie das bejahte, kam der Pferdefuß: ich würde sie in einer Stunde zu Hause abholen.
Hop oder Top - jetzt oder nie...
Wie verabredet wartete sie an der Ecke ihrer Seitenstraße, als das Taxi in die Soi 55 einbog. Pünktlich...
Im Taxi fiel sie mir um den Hals und war völlig aus dem Häuschen. Sie hatte gedacht, dass sie mich nie wieder sehen würde und dass sie so glücklich sei. Sie plapperte ohne Unterlass, drückte sich immer wieder ganz eng an mich und strahle wie ein Honigkuchenpferd. Zwischendrin musste sie dem Taxifahrer erstmal klar machen, wie den das finale Ziel heißen würde, da ich beim Einsteigen als Fahrziel lediglich Soi 55 genannt hatte.
Stromer und seine Entourage waren schon da und wir hatten im Gewühle echt Mühe, ihren/unseren Tisch zu finden. Der Saal dort ist symmetrisch aufgebaut, hohe Decke und mit allerlei deutsch anmutendem Zierrat ausgestattet; die Speisekarte 1:1 wie in der Rama 3.
Das Essen war sehr schmackhaft und die Show war anders als in der Rama 3, aber nicht minder unterhaltsam. Lediglich die Tischgesellschaft war etwas kompliziert im Umgang miteinander. Stromers Mutter wunderte sich, dass ich (für sie unerwartet) eine andere Bekannte im Schlepp hatte. Stromers LT und Mai konnten sich offenbar überhauptnicht ab - sie wechselten nur die allernötigsten Worte.
Anhang anzeigen Nov 2010_1832.jpg Anhang anzeigen Nov 2010_1830.jpg Anhang anzeigen Nov 2010_1837.jpg Naja, und Stromer mit seinen geringen Englischkenntnissen ließ auch so Recht auch keine Konversation aufkommen. Ich ließ mir ein paar leckere Weizenbier schmecken und Mai richtete sich mit Longdrinks hin, bis wir kurz nach Mitternacht die Heimreise zum Hotel antraten. Mai musste sich im Taxi legen, da sie ganzschön getankt hatte - zwischendrin war ich zwei mal drauf und dran den Taxifahrer zu bitten, links ranzufahren. Mai schlief ein und als wir im Hotel ankamen, hatte sie sich wieder gefangen...
Anhang anzeigen Tawan_e.jpg Anhang anzeigen Nov 2010_1847.jpg Zumindest so weit, dass wir uns nach einer gemeinsamen Dusche sportlicher Betätigung hingeben konnten. Mail ließ jegliche Beherrschung vermissen und ich befürchtete, dass sich einer der Gäste auf der Etage beschweren würde.
Vertrauter Hardcore-Sex mit Happy End - für beide Seiten
Beim Einschlafen drängte sich die Erinnerung an Ploy in mein Bewusstsein und ich verglich die Erlebnisse des Abends: Mai ist eher eine Lady, mit ziemlich gutem Englisch. Leider ewig am plappern... Ploy eher der Typ "Mädchen" und, wie bereits erwähnt, eher ruhig. Der Sex mit Mai ließ zwar keine Wünsche offen, aber mit Ploy war das doch ganz was anderes.
Ich vermisste Ploy, aber ich würde mich nicht bei ihr melden...
Morgen (nachher) gibt es den letzten Tag zu lesen - und dann noch einen Epilog.
@ LoneWolf: Ja, ich hing sehr an Ploy und denke auch heute noch oft (und vor Allem gerne) an sie. War eine tolle Zeit - ist aber Vergangenheit. Endgültig...? Vielleicht...
Ich will dem Epilog nicht vorgreifen!
Lies einfach weiter, sobald ich den letzten (bilderlosen) Tag gepostet habe.