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„Geh heim und stirb!“

Dieses Thema im Forum "Pattaya- und Thailandforum" wurde erstellt von peterst, 25.05.2012.

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    peterst Gast

    [h=2]http://www.wochenblitz.com/nachrichten/bangkok/25499-geh-heim-und-stirb.html#contenttxt[/h]
    [h=1] „Geh heim und stirb!“[/h] BANGKOK - Eine ehemalige Prostituierte, die an Aids erkrankt ist, wurde von einem Privatkrankenhaus mit den Worten vor die Tür gesetzt, sie solle nach Hause gehen und dort sterben.
    773.jpg, „Geh heim und stirb!“, 1
    Mitarbeiter einer Stiftung waren auf die Obdachlose aufmerksam geworden und hatten sie in ein staatliches Hospital eingeliefert. Dort wurde sie nicht aufgenommen mit der Begründung, sie könne sich nach der neuen gesetzlichen Regelung, die seit April gilt, in einem Privatkrankenhaus kostenfrei behandeln lassen. Dieses nahm die Patientin zunächst auch auf.
    Doch nach zwei Wochen wurde die Frau vor die Tür gesetzt. Das Hospital hätte nicht genug Betten, der Patientin wurde gesagt, sie möchte nach Hause gehen, sie würde sowieso sterben.
    Da sie kein Zuhause hat, kümmern sich nur diverse Obdachlosen-Stiftungen um die Frau, aber keine Ärzte oder Krankenhäuser. Es wird gehofft, dass das Gesundheitsministerium auf den Fall aufmerksam wird. Der Mitarbeiter einer Stiftung wurde mit den Worten zitiert: „Man kann einen Menschen doch nicht auf der Straße sterben lassen.“
     
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    peterst Gast

    No Money no Honey
    No Money no Doctor :mrgreen:
     
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    azalexfly Rookie

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    schade
     
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    sabai11 der Gourmet

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    Daran sieht man mal wieder wie gut unser soziales Netz in Deutschland ist.
     
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    peterst Gast

    Ein soziales Netz mit Altersversorgung und (echter) medizinischer Versorgung fuer alle Buerger usw waere auch in Thailand moeglich aber nur durch hoehere Steuereinnahmen, horhere Loehne usw finanzierbar
    Thailand waere dann auf Grund von einem viel hoeheren Preisniveau nicht mehr das Urlaubsland das es heute ist , und fuer Expats kein Land mehr fuer billiges Leben.
    In der Praxis wird das aber nicht eintreten da es gegen die Interessen der herrschende Klasse ist.
     
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    Atze Gast

    oder der reichste monarch der welt würde hier mal mehr tun..................................mehr will ich dazu nicht sagen.
     
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    Seid ihr sicher das euch das in Deutschland nicht auch passieren kann.
    Ein bekannter von mir bekam keine Spenderniere mehr, weil er weiter rauchte und somit als nicht operierbar galt. Hat dann sein Geld in die Hand genommen, ist nach Phil. geflogen (mit nem deutschen Arzt ) und hat sich da ne Niere gekauft.

    Aidspatienten dürfen bei uns glaub auch nicht ewig in ner Klinik bleiben.
    Oder was habt ihr da für Erfahrungen?
     
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    Rabarbero Der Guardian
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    der fängt morgens an und hört abends auf
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    Ich kenne die genau gleiche situation aber mit einem Farang, vor 4 Jahren wurde ein Farang vom Spital (bkk-pty) nach Hause geschickt (zu wenig Geld um die OP zu Bezahlen) obwohl er starke schmerzen in der Brust hatte, zu hause der Herzinfarkt!!!!
     
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    peterst Gast

    Vor einem Jahr hatte ich einen Mopedunfall in BKK dicht vor meinem Haus
    Ich hatte eine lange Risswunde am Arm und Quetschwunde am kleinen Finger rechte Hand , habe stark geblutet
    Meine Freundin hat mich mit dem Auto in BKK Hospital gefahren
    Ich habe eine Unfallversicherung mit Deckungssumme 55 000 Baht pro Versicherungsfall bei der Ayudhya-Allianz Versicherung
    Es hat fast 40 Minuten gedauert bis man die Richtigkeit meiner Versicherungskarte ueberprueft hat, bis dahin hat sich kein Arzt um mich gekuemmert
    Als dann die Richtigkeit meiner Versicherungskarte festgestellt war , wollteman mich aber nicht ambulant in der Notaufnahme behandeln , sondern mich auf ein Zmmer im
    BKK KH verlegen und die Wunde im Operationssaal behandeln.
    Da ist meine Freundin ausgerastet und hat die Aerzte in der Anbulanz boes beschimpft fuer ihren schamlosrn Versuch eine maximale Summe von meiner Unfallversicherung abzuzocken , waehrend ich still vor mich dahinblute.
    Sie war wohl sehr ueberzeugend , man hat mich in der Ambulanz behandelt (genaeht) , Infusionen, Antibiotika usw , 21500 hat die Behandlung gekostet , bezahlen musste ich nicht, aber ich habe eine Rechnung bekommen . Bin dann noch mehrmals im KH zur Nachbehandlung der Wunden gewesen und es sind dann noch Kosten von 12 000 angefallen . Haette man mich am ersten Tag auf ein Zimmer verlegt waere wohl die ganze Versicherungssumme voll vom KH ausgeschoeft worden Boese Abzockerei in den Privat KH in Pattaya und BKK und ohne Versicherung laeuft da garnichts.
     
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    Onkel Gast

    In einer Privatklinik brauchst du doch keine Versicherung. Kreditkarte mit entsprechendem Limit reicht vollkommen.
     
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    peterst Gast

    Warum soll ich mit Kreditkarte bezahlen wenn ich in Thailand eine Unfallversicherung habe ?
     
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    Onkel Gast

    Du meinst Krankversicherung, oder? Na ja, ... egal.

    Du sollst gar nichts, ich wollte nur den Satz "ohne Versicherung läuft da gar nichts" richtig stellen, denn ob du behandelt wirst oder nicht, ist keine Frage der Versicherung, sondern der Bezahlung. Und wer bezahlt, ist einer Privatklinik egal.


    PS: Allerdings würde ich, wenn ich am bluten bin, nicht lange rumgefackeln, denen meine Kreditkarte gegeben, sagen "Los geht's!" und dann selbst mit meiner Versicherung abrechnen. Das kann und soll aber jeder machen wie er es für richtig hält.
     
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    paff V.I.P.
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    Ich kenne das System in Thailand nicht. Aber überraschend ist es nicht, dass das Krankenhaus so handelt, wenn dadurch nur ungedeckte Kosten entstehen.
    Das ist doch auch in "Erste Welt"-Ländern teils nicht viel besser, wenn man z.B. so über das System in den USA liest. Wir haben da wohl vergleichsweise in Deutschland wirklich noch ein relativ gutes System, wo wenige durch die Maschen fallen und die meisten versichert sind und zudem die Versicherungen auch relativ viel abdecken. Aber man wird doch hier in der Regel auch erst mal nach der KV gefragt, wenn man bei einem Arzt neu ist. Selbst in Schweden, das mit den anderen skandinavischen Ländern ja immer in vielerlei Hinsicht gelobt und als Vorbild genannt wird, wurde direkt die Zahlung geklärt, als ich jemanden mit Platzwunde zum Notarzt brachte.
    Ich vermute mal, wenn jemand (obdachloses) ohne Geld bzw Versicherung (ggf. sogar ohne Ausweispapier) hier zum Arzt/Krankenhaus kommt, wird man ihn, falls man ihn denn überhaupt behandelt, auch nicht wochenlang stationär behalten, wenn die Akutversorgung abgeschlossen ist. Das wird wohl in den meisten Ländern so sein. Auch in Deutschland wird glaube ich probiert, die Liegezeiten möglichst gering zu halten bzw im Rahmen der Verweildauer die bei den Fallpauschalen vorgesehen sind.
    Ansonsten geht aus dem Artikel ja auch gar nicht hervor, weswegen die Frau überhaupt im Krankenhaus war. Aids ist ja erst mal kein Grund wochenlang stationär behandelt zu werden, wenn dann wird es wohl eine Auswirkung davon gewesen sein.

    In Pattaya war ich ein mal im Bangkok Hospital, wurde vom Krankenwagen aus dem Hotel abgeholt und erst mal im Zimmer/Krankenwagen versorgt. Während dann im Krankenhaus die Untersuchungen liefen, wurde ich nach Ausweis und Kreditkarte bzw. Krankenversicherungskarte gefragt. Die Kosten wurden mit meiner Krankenversicherung direkt abgerechnet. Wäre in Deutschland vermutlich nicht anders gewesen.
    Da ich erst gar nicht daran dachte, die Versicherung mal abgeschlossen zu haben, hatte ich meine KK zur Belastung einer Sicherheit am Anfang abgegeben. Die Sicherheit von 20.000 THB habe ich dann zurück bekommen, nachdem sie meine Versicherungsnummer hatten.
    Bei einem anderen Krankenhausaufenthalt in Thailand kam ich dort ohne Reisepass an, den hatte ich im Hotel vergessen. Das war aber kein Problem. Beim "auschecken" nach zwei Nächten konnte ich die Gesamtrechnung von 3.800 Baht bar bezahlen (Kreditkartenlesegerät hatten sie keines).
     
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    peterst Gast

    @paff Dein zweiter Krankenhausaufenthalt in Thailand war mit Sicherheit in einem staedtischen Krankenhaus in der Provinz. Dort ist nicht alles so stark kommerzialisiert wie in den "Privaten" in BKK und Pattaya, Vergessen sollte man auch nicht das das Bangkok Hospital ein Aktienunternehmen ist und kein sozialverein.
     
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    paff V.I.P.
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    War von der Royal Thai Army.

    @schnitzelsissi: Ich finde es eigentlich nicht verkehrt, dass die wenigen Spenderorgane die es gibt, mehr nach medizinischen Gesichtspunkten vergeben werden, als nach dem Geldbeutel des Patienten.
     
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    Da geb ich dir voll recht. Wollt eigentlich nur ausdrücken das in Deutschland auch nicht mehr alles behandelt wird.
    Ist aber ein schwieriges Thema.
    Auch würd ich einen Kauf einer Niere in einem dritte Welt Land nie befürworten.
    Aber mit Geld kannst halt vieles machen.
     
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    Antarctica Rookie

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    Naja, wenn in Deutschland jemand seine Krankenversicherung nicht zahlt/zahlen kann, wie auch immer.. dann wird er nicht vor die Tür gesetzt, sondern das Sozialamt würde wohl erstmal einspringen.

    Ich finde ide bilder recht makarber.. sowas wünsche ich niemanden.
     
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    brazil Newbie

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    Kann mich nicht entziehen, aber dieses ganze "in Deutschland ist die Krankenversorgung so super" geht gar nicht. Die Ärzteschaft ist ein richtiger Abzockerring in Deutschland, die Ärzte die nicht abzocken, tun lediglich nichts dagegen. Selbst der Ärzteverband hat mittlerweile festgestellt, das im Bereich Orthopädie die Hälfte der OP´s überflüssig bis sinnlos seien. Abgesehen von immer wiederkehrenden Skandalen mit den Zahnärzten etc.
    Das Schlimme ist, das geht alles in die Millionen/Milliarden und wo kommt das Geld her wenn die GKV´s wieder in den miesen sind ? D.h. was an KV auf dem Lohnzettel steht ist nur ein Teil der Wahrheit.
    Ich habe leider zu viele Erfahrungen gemacht mit deutschen Ärzten, Behandlung meines Vaters an Krebs, bis zum Tod, Freundeskreis und Familie und ich könnte jedes Mal mit einer Handgranate ins Krankenhaus laufen.
    Natürlich gibt es auch gute Ärzte und die ehrlich sind, diese Ratio hat sich aber schwer verändert. Aktuell geht es ja um Kopfgeld, da musste als idelaistischer frischgebackener Fachdoktor, der vielleicht noch an das Gute glaubt, bei Praxiseröffnung erst mal die Allgemeinmediziner schmieren, damit die Patienten bei ihm ankommen, wie pervers.
    Wie in der Politik, bin mir sicher viele waren gut und richtig gepolt, hatten nur nichts zu sagen und bis sie was zu melden hatten und in der Hierarchie weit genug oben waren, waren entsprechende Grundsätze korrumpiert.

    Viele werden denken, Heulen auf hohem Niveau, aber die Kosten werden in Deutschland nicht nur unerträglicher, sondern die Leistungen nehmen auch noch ab.
    Ist halt der Lauf der Dinge, wenn ich mal dafür eine Lösung haben sollte, werde ich ganz laut schreien, :)
    Es könnte alles schlimmer sein, aber bitte nicht besser darstellen als es ist. Das was an KV-Beiträgen geleistet wird, da müßten wir im Paradies leben.
    Ist genau wie die Bäckereien in Frankfurt, da beschweren sich dann ein paar, das sie zuwenig Umsatz machen, vor 10 Jahren waren es 3 gute und jetzt sind es gefühlte 50 in einem Stadtteil von diesen Fertigbackwarenjunkbäckereien.
     
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    Onkel Gast

    Das ist doch eine Frage des Ansatzes. Wenn immer so getan wird, als seien Ärzte etwas anderes als Anwälte, Architekten oder Autowerkstätten, ist klar, dass man nicht zufrieden sein kann. Für mich ist ein niedergelassener Arzt ein normaler Geschäftsmann, der Patient ist sein Kunde. Und wenn mich der Hausarzt zum HNO-Arzt XY überweist, gehe ich davon aus, dass er dafür eine Provision bekommt. Der HNO-Arzt schickt mich dann zur CT und natürlich auch nur dorthin, wo er eine Prämie bekommt. Mit "Schmieren" hat das aber nichts zu tun, das sind ganz normale Strukturen im Geschäftsleben; warum sollen Ärzte sich nicht dem Wettbewern stellen dürfen? Jeder klickt heute im Internet irgend welche Links bei Kayak, Google, Swoodoo oder Tripadvisor an; da regt sich auch keiner darüber auf, dass die ihre "Empfehlungen" nur abgeben, um damit Geld zu verdienen. Leider müssen die Ärzte das unter der Hand regeln, weil es nicht erlaubt ist. Warum, verstehe ich nicht.

    Sicher laufen bei uns einige Sachen verkehrt und die Pharma- und Ärztelobby mit ihren kassenärztlichen Vereinigungen sind zu stark. Für den Endverbraucher gibt es einfach keine Transparenz, was mit seinem Geld passiert. Wenn jeder Patient seine Rechnung direkt bekommen würde und dann bei der Krakenkasse einreichen müsste, wäre schon viel gewonnen, aber das wird es wohl in Deutschland nie geben. Bei uns wird der Versicherte entmündigt und nicht am Abrechnungssystem seines eigenen Geldes beteiligt. In anderen Ländern läuft das besser. Aber was rede ich, an unserem System hat sich schon jeder Gesundheitsminister die Zähne ausgebissen. Daran werde ich bestimmt nichts ändern :wink:
     
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    brazil Newbie

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    Arzt als Geschäftsmann, so habe ich es noch gar nicht gesehen,interessanter Aspekt.
    Regt definitv zum Nachdenken an.