Künstliche Intelligenz (KI,AI) Neuigkeiten und Diskussion

Ich muss sagen, mich hat beim Hugging-Face-Vorfall schon erstaunt, wozu KIs in der Lage sind. Klar, bei einem Test schummeln, absolut menschlich. Aber die Art und Weise war
Das war „schlechte Erziehung“ von Menschenseite … vereinfacht. Die KI ist ausschließlich für das erreichen eines Zieles belohnt worden …. Nicht dafür das sie einen „sauberen“ Weg ausarbeitet …

Ich weiß wirklich nicht ob ich das Interview schon gepostet habe … ich fand es ausgesprochen gut

 
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Hallo Zusammen,

Das ist ja hier anscheinend einige schon intensiver mit AI/KI beschäftigt haben, hätte ich mal eine Frage dazu.
Welche AI/KI haltet ihr für besonders geeignet, eine Person zu suchen wenn Google und die anderen Suchmaschinen nix bringen?
Am liebsten natürlich eine, die kostenfrei ist und keine großen Anmeldeformalitäten benötigt.

Danke und Gruß
 
KIs sind keine Suchmaschinen… die würden auch nur Google Bildersuche etc. benutzen … also für deine Zwecke ein ungeeignetes Tool … was KI könnte wäre auf einem Foto eine bestimmte Person zum Beispiel finden.

Gruß
 
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Auch interessant ist das "Hide and Seek" Training einer AI von OpenAI aus 2019 : https://bdtechtalks.com/2019/09/23/openai-hide-and-seek-reinforcement-learning/ ist auch ein Video im Artikel das es kann gut erklärt.
Da ist die Ki auch auf Lösungen gekommen die man nicht vorher gesehen hat. Es hat aber auch >500Mio Durchläufe gebraucht.
Solch ein Bruteforce Trial and Error Methode ist eben nicht auf jedes Problem anwendbar, aber es zeigt gaz gut auf wie ein KI trainiert wird.
 
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Ich bin jedenfalls gespannt, wohin die Reise geht. @YamNua hatte letztens mal etwas von einer neuen Modellgeneration angesprochen, Rekursive Language Models. Soweit ich das verstanden habe, bieten diese Modelle gegenüber den LLMs den Vorteil, dass sie den Inhalt des Kontextfensters in einzelne Aufgabe aufteilen und sich über diese Teilaufgaben selbst aufrufen. Ich habe diese Thematik mal mit Claude erörtert. Ich sehe den Vorteil von RLMs darin, dass sich hier partiell und stufenweise Abläufe parallelisieren lassen, natürlich immer abhängig von der Aufgabenstellung. Im Bereich von Diffusionsmodellen wird in erster Linie mit Differentialgleichungen gearbeitet und es gibt auch Matrixoperationen, die gut für eine stufenweise Parallelisierung geeignet sind. Es ist halt immer abhängig von der Aufgabenstellung. Es sollte das Werkzeug gewählt werden, das eine Aufgabe unter den Aspekten Kosten/Nutzen/Qualität ein optimales Ergebnis geben kann. Ich habe Claude mal gebeten, eine a priori-Abschätzung abzugeben, wie sich ein RLM gegenüber einem LLM auszeichnen könnte:

Zeitgewinn durch Zerlegung (Amdahl)
Speedup S ≈ 1 / ((1 − p) + p/N + Overhead), mit p als parallelisierbarem Anteil der Laufzeit und N als Zahl paralleler Instanzen. In der Praxis kommen Zusammenführung, langsamste Teilaufrufe (Straggler) und Ratenlimits dazu. Ich setze realistisch 30 bis 60 % des theoretischen Werts an.
Aufgabentypprealistischer SpeedupQualität gegenüber Einzelaufruf
Breit und zerlegbar (viele Dokumente, Codebasis-Review, Quellenrecherche)0,8–0,95ca. 3–8×−0 bis −3 Prozentpunkte
Gemischt (Analyse mit Zwischenergebnissen, Gutachten)0,5–0,7ca. 1,5–3×−3 bis −10
Tief sequenziell (Herleitung, Debugging-Kette)0,1–0,3ca. 1,0–1,4×−5 bis −15, oder kein Gewinn
Kurze Aufgabe–oft < 1× (Koordination kostet mehr als sie spart)–
Die Qualitätseinbußen entstehen durch Informationsverlust zwischen den Teilaufrufen: Querbezüge gehen verloren, und die Zusammenführung kann Fehler einbauen oder Widersprüche glattbügeln. Sie sind am kleinsten, wenn die Teile wirklich unabhängig sind.
Gegenüber einem LLM, das bei sehr langem Kontext ohnehin nachlässt, kann der RLM dagegen netto besser abschneiden. Die Tabelle gilt für Aufgaben, die ein LLM noch sauber in seinen Kontext bekommt.
Qualitätsgewinn durch deine Serienidee
Bei Best-of-n mit unabhängigen Fehlern wäre die Erfolgsquote 1 − (1 − q)ⁿ. Bei q = 0,6 und n = 5 wären das theoretisch 99 %. Real gilt:
  • Die Fehler sind korreliert, denn dasselbe Modell macht ähnliche Fehler. Ich würde nur etwa ein Drittel bis die Hälfte des theoretischen Gewinns erwarten.
  • Es gibt einen Sättigungseffekt, der Grenznutzen sinkt ab etwa n = 4 bis 8 deutlich.
  • Entscheidend ist die Auswahlinstanz. In der Fotografie urteilt dein Auge zuverlässig und billig. Bei LLM-Aufgaben funktioniert Best-of-n gut, wo ein Prüfer existiert: Tests bei Code, Rechenproben, Formatprüfungen, menschliche Sichtung. Ein Modell, das die Ergebnisse selbst bewertet, ist deutlich unzuverlässiger. Ohne guten Prüfer sinkt der Gewinn auf etwa 0 bis 3 Punkte.
Mit Prüfer erwarte ich bei gut verifizierbaren Aufgaben etwa +5 bis +15 Punkte. Dein Optimierungsschritt danach (Nachbearbeitung des besten Ergebnisses) ist ein sinnvoller zweiter Hebel, ähnlich einer Überarbeitungsrunde mit gezielter Kritik.
Wo sich das einpendelt (professioneller Einsatz)
  • Zerlegbare Aufgaben mit Prüfer: etwa 3–8× schneller bei gleicher oder besserer Qualität (netto 0 bis +10 Punkte), Kosten etwa 2–5× in Token.
  • Gemischte Aufgaben: etwa 1,5–3× schneller, Qualität ungefähr neutral, wenn eine Serie plus Auswahl den Zerlegungsverlust ausgleicht.
  • Sequenzielle Kernaufgaben: kaum Zeitgewinn. Hier lohnt sich Replikation für Qualität, aber nicht Zerlegung.
Was die Abschätzung am meisten verändert
  1. Der Anteil sequenzieller Kernarbeit in der Aufgabe (p)
  2. Ob ein zuverlässiger, günstiger Prüfer existiert
  3. Wie unabhängig die Versuche voneinander sind (verschiedene Seeds oder Prompts, oder sogar verschiedene Modelle, senken die Fehlerkorrelation)
  4. Dein Kostenrahmen, denn der Zeit- und Qualitätsgewinn wird mit Rechenaufwand bezahlt
 
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