Luftfahrt News

  • Ersteller
        #3.802  

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Jet Airways startet ab 3.12.2025 mit direct Flùgen von Cebu (PH) nach Brisbane (AUS) in knapp 8h Flugzeit.
Die Preise beginnen ab 9000p one way.
 
        #3.804  

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Sehr interessanter Beitrag, da wird sicherlich noch sehr viel in diesem Bereich passieren.
Danke fürs Teilen @KingPing.
Liebe Grüße
<Gerhard
 
        #3.805  

Member

Member hat gesagt:
Sehr interessanter Beitrag, da wird sicherlich noch sehr viel in diesem Bereich passieren.

Das denke ich auch. Dieses Bild mit dem offenen Fan mag vielleicht viele irritieren, weil es aussieht, als würde man auf einen Turboprop-Antrieb umsteigen. Aber letztendlich wurde nur das Fangehäuse weggelassen. Der riesige Fan sorg für ein extrem hohes Hoch-Bypass-Verhältnis. In den aktuell in Betrieb befindlichen Triebwerken liegt das Hoch-Bypass-Verhältnis etwa bei 12:1, was heißt, dass nur das Verhältnis der außen vorbeigeführten Luft zu der heißen Luft 12:1 beträgt. Bei einem Verhältnis von 20:1 ist das eine extreme Steigerung und führt zu einer Einsparung an Treibstoff und so zu einer entsprechenden Reduktion der Emissionen. Maßgeblich für den Schub ist halt letztendlich der Massenstrom.
 
        #3.806  

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Der Aeronews-Kollege meinte dass es ja, wie üblich im Engineering, um Evolution und nicht um Revolution ginge.
Sollte es aber so eine nassive Steigerung geben wäre doch eher eine Revolution!!

AAAber; wenns so einfach wäre täte man es ja eh schon. Und solche Triebwerke müssen auch erstmal wie geünscht dauerhaft funktionieren und dann in der nötigen Stückzahl verfügbar sein!
 
        #3.807  

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Member hat gesagt:
AAAber; wenns so einfach wäre täte man es ja eh schon.

Mit Verlaub, es ist halt nicht einfach und alles das, was an Technologien neu in die Luftfahrt einzieht, durchläuft ein sehr penibles Zulassungsverfahren. Es gibt kein Teil an oder in einem Flugzeug, was nicht besondere Spezifikationen erfüllen muss, seien es jetzt Betriebsflüssigkeiten oder selbst einfache Aufkleber auf der Außenhaut. Alles bedarf einer Zulassung.

Würde man die gleichen Richtlinien im Bereich Automotive anlegen, würden wir heute leistungsfähigere Verbrenner mit niedrigen Emissionen haben, möglicherweise auch schon lange auf Wasserstoffbasis. --> :smiley emoticons my2cents:

Es gibt kaum einen Bereich in der Entwicklung neuer Technologien, in dem so schnell und effektiv Forschung und Ingenieursarbeit geleistet wird, wie in der Luftfahrt. Neue Materialien wie Kohlefaserverbundwerkstoffe (CFK) oder speziell für den A380 entwickeltes GLARE, aber auch ungemeine Fortschritte in der aerodynamischen Optimierung findest du kaum in anderen Technologiebereichen. Vergleiche mal die einfache Geometrie der Fans mit der neuester Triebwerke, dann siehst du den Unterschied. Früher lag die Verdichterratio deutlich unter 20:1, heute werden Kompressionsraten von 50:1 erreicht.

Allein die Berechnungsmethoden für Verbundwerkstoffe mussten komplett neu aufgesetzt werden, da es sich um unidirektionale und sequentiell gelegte Werkstoffe handelt, die nicht wie isotrope Werkstoffe berechnet werden können. Falls Interesse besteht, kann ich dazu gerne mal einen Beitrag schreiben. Mittlerweile gibt es Programme, die die Geometrie in Abhängigkeit von Randbedingungen und maximal auftretenden Kräften, Spannungen und Verschiebungen minimieren. Da geht es teilweise bei Bauteilen um wenige Gramm Gewichtseinsparung.

Im Vergleich zu Mitte der 90er hat sich der durchschnittliche Kerosinverbrauch moderner Flugzeuge um über 50% verringert und der A350 bringt es sogar auf nur ca. 2,5 ltr/100PKM (Liter Kerosin pro 100 Passagierkilometer).

Für die großen Hersteller von Flugzeugen und Triebwerken ist es essentiell, die Betriebskosten für einen Flieger auf ein Minimum zu bringen. Ist das Design Freeze als Milestone in der Entwicklung eines Fliegers erreich, werden keine großartigen Veränderungen mehr vorgenommen und es gibt eine Berechnung des Zielgewichts. Das wird schon mal verbindlich festgelegt und an die Airlines weitergegeben. Die bauen darauf ihre Wirtschaftlichkeitsberechnungen auf. Es können für die Überschreitung eines vertraglich festgelegten Zielgewichts Konventionalstrafe vereinbart werden, die nicht unerheblich sind und in einem 4-stelligen Bereich pro kg liegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
        #3.808  

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Korean Air kauft 103 Boeing-Jets, da Trump Druck auf Handelspartner ausübt Exclusive: Korean Air makes airline's biggest-ever Boeing jet order amid Trump-Lee summit | Reuters [Tracking-Link entfernt]7y2DFOnmiDh1dvvrW
 

Member

Member hat gesagt:
Was ist denn immer das Problem mit den Tracking Links hier?

Weil das explizite Schnüffellinks sind, und die geben wohl nach meiner Sichtweise auch Infos über dieses Forum weiter.

Die Schlussfolgerung, dass der Deal nur zustande kam, weil Trump Druck auf Korea ausgeübt hat, ist zwar nachvollziehbar, ist aber wohl direkt nie offiziell angesprochen worden und es gibt von Trump dazu auch keine Aussage. Korea und die USA haben schon immer eine enge Zusammenarbeit gepflegt, denn die USA werden von Korea als wichtiger Partner im Konflikt mit Nordkorea gesehen.



Fazit​


  • Konkrete Hinweise auf direkten Zwang?
    Es gibt keine öffentlich bekannten Aussagen, in denen Trump explizit Südkorea dazu auffordert, Flugzeuge von Boeing zu erwerben.
  • Starker politischer und wirtschaftlicher Zusammenhang
    Der Zeitpunkt des Flugzeug-Deals in Verbindung mit Handelsverhandlungen, Zollsenkungen und Investitionsversprechen deutet darauf hin, dass der Deal politisch motiviert war – möglicherweise um Druck zu mildern oder äquivalente Zugeständnisse zu erzielen.

Kurz gesagt:
Es gibt keine eindeutige Aussage, dass Trump Südkorea gezwungen hat, Boeing-Aircraft zu kaufen. Aber der Deal fällt in die politisch-strategische Landschaft des Gipfels und wirtschaftlicher Verhandlungen, was auf indirekten Druck hindeuten könnte.

AspektDetails
Boeing-AuftragKorean Air bestellt 103 Flugzeuge im Wert von rund 36 Mrd. USD, dazu 13–14 Mrd. USD für Triebwerke & Wartung.
HandelskontextZölle gesenkt von 25 % auf 15 %, im Tausch gegen große südkoreanische Investitionen in die USA.
Politische StrategieTrump nutzt ökonomische Forderungen als Verhandlungsdruck – typisch für Amerika-First-Ansatz.
Direkter Zwang vorhanden?Nein – keine klaren privaten oder öffentlichen Aussagen darüber.
Indirekter Einfluss plausibel.Ja – wirtschaftlicher Druck durch Zölle, Investitionsverpflichtungen, symbolische Politikmaßnahmen.
Quelle: ChatGPT

Korean Air fährt zudem zweigleisig und es laufen ja auch Verträge der staatlichen Airlines mit Airbus.
 
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