Ich möchte hier einfach mal etwas loswerden, ganz allgemein zum Thema Frauen.
Klar ist: Wenn man über solche Dinge spricht, sollte man immer mit gesundem Menschenverstand und einem gewissen Respekt rangehen. Pauschalisierungen bringen niemanden weiter und ehrlich gesagt sind sie auch einfach unfair.
Es ist nämlich nicht so, dass „alle Frauen falsch“ sind. Ganz im Gegenteil. Auch hier in Thailand gibt es viele anständige, ehrliche und bodenständige Frauen, mit denen man auf Augenhöhe umgehen kann.
Meine Ex-Frau ist dafür eigentlich ein gutes Beispiel. Sie hatte ein ganz normales Leben und eine normale Arbeit. Sie war Friseurin und Make-up-Artistin, nicht nur in Thailand, sondern auch in Ländern wie Singapur oder Laos, wo sie ursprünglich herkommt. Zeitweise hat sie auch in einer Küche gearbeitet.
Und ja, es war trotzdem so, dass sie sich hin und wieder in einer Diskothek einen Mann ausgesucht hat, mit dem sie Zeit verbracht hat manchmal eine Nacht, manchmal mehr. Für sie war das auch eine Möglichkeit, etwas dazuzuverdienen. Gleichzeitig hat sie ihre Eltern unterstützt und sich um ihren Sohn aus erster Ehe gekümmert. Der Vater des Kindes war drogenabhängig geworden, was die Situation natürlich nicht einfacher gemacht hat.
Auch ihr australischer damaliger Freund, hat sie sitzen lassen als sie in Bangkok überfahren wurde und auch wiederbelebt wurde.
Er dachte damal wohl auch es währe eine Lüge und sie wollte sein Geld.
Ich war sieben Jahre mit dieser Frau verheiratet. Sieben Jahre und ich sage euch ganz offen: Das, was ich hier schreibe, ist kein Hörensagen. Ich habe das alles selbst erlebt. Ich kenne auch ihre Familie, ihre Tanten in Frankreich, und habe bis heute Kontakt zu ihnen. Auch von dort weiß ich, dass alles von dem, was ich erzähle, der Realität entspricht.
Wir waren während unserer Ehe oft in Laos und Thailand unterwegs, auch in Pattaya. Dort hat sie viele Freundinnen, und ich habe diese Frauen nicht nur oberflächlich kennengelernt, sondern auch durch Gespräche von einer anderen Seite gesehen. Klar, ich war mit meiner Frau dort da war die Situation eine andere. Aber genau diese Gespräche haben mir gezeigt, dass vieles nicht so schwarz-weiß ist, wie man es sich gern vorstellt.
Es gibt von „Cheap Charlie“ auch ein Lied von der „Noy aus Buri Ram “, das für mich oft den Nagel auf den Kopf trifft. Und genau das bringt mich zu dem Punkt, den ich eigentlich transportieren will:
Man muss die Dinge so sehen, wie sie sind. Ja, das Ganze ist ein Business, daran gibt es nichts zu rütteln. Aber trotzdem ist es nicht ausgeschlossen, dort auch echtes Glück zu finden auch wenn das eher selten ist. Wenn man sich auf so etwas einlässt, braucht man ein großes Maß an Verständnis für das Leben, die Vergangenheit und die Entscheidungen der Frau. Man muss versuchen, sich in ihre Situation hineinzuversetzen.
Wenn ich ehrlich bin, würde ich wahrscheinlich nicht viel anders handeln, wenn ich in ihrer Lage gewesen wäre.
Und wenn man noch weiter denkt, tragen wir Männer auch unseren Teil dazu bei. Die Frauen wissen, wie das Spiel läuft und je länger jemand in diesem Milieu unterwegs ist, desto mehr verändert sich auch der Blick auf Liebe. Gerade bei vielen asiatischen Frauen wird Liebe oft anders verstanden, als wir es hier gewohnt sind. Es geht stärker um Sicherheit, Versorgung und Stabilität und das basiert dann auf Gegenseitigkeit.
Im Grunde ist das gar nicht so weit entfernt von dem, was früher bei unseren Großeltern normal war: Der Mann arbeitet, sorgt für die Familie, die Frau kümmert sich um Haushalt und Kinder. Ich glaube deshalb, dass wir den Frauen oft Unrecht tun, wenn wir sie sofort in eine Schublade stecken. Vielleicht haben wir die Girls als Qualitätstouristen und auch als Männer ein Stück weit so geprägt.
Ich weis jedenfalls von einigen wie sie enttäuscht und sitzen gelassen worden sind.
Der Grund hierfür ist mir natürlich auch bewusst und kann ihn auch nachvollziehen.
Auch das man sich in die zarten Wesen mit ihrem take care schnell verlieben kann ist außer Frage.
Was ich also eigentlich sagen möchte, einfach nicht immer vom schlimmsten ausgehen und das Hirn anlassen.
Das ist natürlich keine Garantie, aber zumindest eine strukturierte Vorgehensweise.
Natürlich sollte man von vornherein mit den logischen Konsequenzen klarkommen. Es ist nun mal so: Eine Frau in Thailand hat in der Regel fast immer eine Familie, die sie mitversorgen muss oft auch Kinder aus einer ersten Ehe, sei es mit einem Thai oder einem anderen Ausländer. Das ist dort so normal wie in Deutschland ein Schnitzel im Restaurant zu bekommen. Und es ist keine „Verarsche“ oder Täuschung.
Genauso klar ist: Wenn Mann in Deutschland sitzt und nicht möchte, dass sie arbeitet, muss man sie natürlich unterstützen. Von was soll sie denn sonst leben? Soll sie Mülltonnen durchsuchen?
In den Provinzen bekommt man zudem kaum „normale“ Jobs eine Eisdiele im Isaan ist nicht wirklich eine Lösung, um Geld zu verdienen. Es geht also darum, realistisch zu bleiben und die Situation aus der Perspektive der Frau zu sehen.
Im Endeffekt ist es das, was ich meine: Hirn einschalten und normal denken. Die Umstände und die Realität akzeptieren dann versteht man vieles besser.
Möchte hier natürlich auch nicht sagen das es bei allen so ist.
Aber bei einigen mehr als wir vielleicht denken.
Aber es ist auch klar das ich nach 2 Wochen Urlaub nicht wissen kann ob es funktionieren kann.
Es muss auch klar sein das sich die meisten Frauen verändern wenn man sie vielleicht nach D holt.
Aber wenn ich bereit bin das alles zu akzeptieren/riskieren kann es richtig gut werden.
Hoffe hab euch nicht gelangweilt, wollte das aber an der Stelle mal loswerden, sorry
