Madagaskar Nahrungsmittel Hygiene - Was esst ihr - was nicht?

  • Ersteller
        #1  

Member

Mal ne ganz andere Frage: Hat sich schon jemand getraut, auf Mada Salat zu essen?
Ist ja generell nicht ratsam in Afrika.
In Nyali habe ich es in höherwertigen Restaurants (Crave, Cafesserie) gewagt und ohne Probleme überstanden.
Auf Nosy Be habe ich mal aus ganz anderen Gründen (Köchin😀) in eine Küche geschaut. Da würde ich es nicht wagen.
Bei längeren Aufenthalten (meine Reisen sind selten unter 4 Wochen) fehlt mir das aber total.
Möchte aber dann auch nicht tagelang auf der Schüssel sitzen
 
        #2  

Member

Sicherlich hat sich schon mal jemand getraut bzw. vorher nicht drüber nachgedacht. Aber was sagt Dir das Ergebnis, egal ob es gut ausgegangen ist oder nicht? Ich würde es schlichtweg nicht machen in einem Land wie Madagaskar. Du kennst die hygienischen Verhältnisse dort, und das geht in der Regel nur gut aus, wenn die Bestandteile vom Salat vorher mit abgekochtem oder gekauftem Trinkwasser gewaschen wurde. Kannst Du Dir selber beantworten wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, so oder so.
 
        #3  

Member

Ja, ich schätze du hast Recht.
Vermutlich haben die das nicht mal auf der Speisekarte dort
 
        #4  

Member

Na da haben sich ja endlich zwei ausgewiesene Madagaskar-Experten gefunden und beglücken sich gegenseitig mit Halbwissen. 😏

Wie in vielen anderen südlichen Urlaubslaendern auch, kann man das Leitungswasser in Madagaskar problemlos zum Zähne putzen und zur Reinigung von Obst und Gemüse verwenden. Das machen die Einheimischen auch so. Auch ein kleiner Schluck ist unproblematisch. Literweise trinken würde ich es allerdings auch nicht. Das Problem beim Salat liegt eher beim Angebot. So eine richtig schöne große Salatschuessel sucht man bei den meisten Restaurants vergeblich.
 
        #5  

Member

Was soll das? Dieser abfällige Tonfall?

Was die Einheimischen machen ist vollkommen irrelevant. Die haben ein komplett anderes, auf dortige Verhältnisse trainiertes Immunsystem.

Mit Leitungswasser Obst waschen würde ich nicht machen. In Kenia habe ich mich immer erkundigt, womit der Salat gewaschen wird.
Und mein Tropenmediziner riet mir sogar, Mineralwasser zum Zähneputzen zu nehmen.

Sorry dass sich hier jemand erlaubt hat, eine Frage zu Madagaskar zu beantworten ohne dich als Experten zuerst zu fragen.
Ja, du kennst dich dort verdammt gut aus. Aber deine herablassnde Art kannst du bitte echt mal ablegen.
 
        #6  

Member

Member hat gesagt:
Na da haben sich ja endlich zwei ausgewiesene Madagaskar-Experten gefunden und beglücken sich gegenseitig mit Halbwissen. 😏
Lass sie doch.
Das sind die Typen, die sich auch die Hosen mit der Kneifzange anziehen.
 
        #7  

Member

Ich spüle in Kenia, wenn überhaupt, Lebensmittel grundsätzlich mit "Leitungswasser" ab, was in den allermeisten Fällen kein Leitungswasser, sondern Grundwasser ist (aufgrund der Nähe zur Küste leicht salzig). Ich esse auch das ach so unhygienische Streetfood oder auch mal etwas Obst direkt vor dem Marktstand an der Malindi Road, auf der min. 100 Trucks der Kategorie Euro0 verbeigefahren sind. Hatte dort noch nie Magenprobleme. Und ja, wenn ich auf Tour ins Landesinnere bin, ess ich auch schonmal mir unbekanntes, welches im Erdloch gegart wurde, gemeinschaftlich von einer großen Platte auf dem Boden sitzend mit den Fingern... alles fürchterlich unhygienisch, brandgefährlich...

Der Fastfood- und Convenience-Kram aus dem Chemiebaukasten, den es in Europa gibt, ist sicherlich nicht gesünder!!!
 
        #8  

Member

Ich esse in Lateinamerika auch alles ... mich hat es nur einmal blöd erwischt als ich irgendwas Sangria mässiges mit "frischen" Früchten getrunken habe.
Was ganz gut funktioniert ist wenn man Tannacomp prophylaktisch nimmt ...
 
        #9  

Member

Ja klar, durch Salmonellen (u.a. Typhus), Cholera und an E. Coli verursachten Durchfällen sterben weder in Afrika noch in Südamerika jedes Jahr unzählige Menschen.
Natürlich kann man das auch mal vertragen und Glück haben. Auch ich habe bislang i.d.R. Leitungswasser zum Zähneputzen verwendet.
Das Leitungswasser, das nach Salz schmeckt, ist meines Wissens eher nicht Leitungswasser in unserem Sinne, sondern kommt von Brunnen.
Aber wenn man sich damit beschäftigt, wie schlecht Brauchwasser und Abwasser in diesen Ländern getrennt ist...

Lasst es mich so ausdrücken: Ich will die Scheiße anderer Leute auch dann nicht im Mund haben, wenn mein Immunsystem damit umgehen kann.
Und ja, ich versuche, Risiken zu vermeiden, wenn die Vermeidungskosten gering und der potenzielle Schaden hoch ist.

Kann jeder so halten wie er will. Warum meine Frage nach Salat manche hier so triggert muss ich wohl nicht unbedingt verstehen.
 
        #10  

Member

Ob ich in einem Land länger leben und mein Immunsystem dort dann adaptiert ist, oder ob ich mir meinen 10-Tage-Urlaub versaue indem ich mich wie die Einheimischen ernähre, sind zwei unterschiedliche Dinge. Außerdem ist es schlichtweg auch eine Frage des Geldes, warum Leute vor Ort sich das saubere Wasser nicht leisten können, und sie wahrscheinlich würden, wenn sie könnten. Ansonsten gilt bei Backpackern seit Ewigkeiten: Nur Verschlossenes, nur Pellbares, und nur Durchgegartes. Warum sollte das auf einmal anders sein!?

@Martin Wenn Du unbedingt Salat willst, und es welchen vor Ort gibt, am besten selbst zubereiten mit sauberem Wasser im eigenen Appartement, dann gehst Du kein Risiko ein Dir Montezumas Rache zu holen.
 
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