TH --> DE Nationales Visum für Deutschland

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        #1  

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Hallo Gemeinde,

meine thailändische Partnerin war schon mehrfach mit einem Schengen-Visum bei mir in Deutschland. Nächsten Jahr wären wir gerne über einen längeren Zeitraum zusammen in Deutschland (Mai - Oktober). Das Schengen-Visum gilt ja nur für 90 Tage. Wäre das mit einem nationalen Visum, das für längere Aufenthalte gilt, möglich? Ich lese immer nur über Einreisezwecke wie Arbeitsaufnahme, Studium, Au-Pair.... Hat jemand dazu Kenntnisse oder eigene Erfahrungen?

Gruß
Sagnol
 
        #3  

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Meine Informationen sind nicht aktuell darum nicht wirklich brauchbar. Ich schreib dir mal wie es 2017 war.

Also nach meinem Infostand kann das Nationale Visum (Schengenvisum D) nur zur Familienzusammenführung genutzt werden und nicht für Touristenzwecke.

Was es aber in letzter Zeit immer öfters gibt ist ein Arbeitsvisum für 12 Monate. Eine Bekannte ist auch gerade da. Das Visum hat allerdings der Hotelier gemacht. Weil er händeringend nach Personal sucht. Sie arbeitet als Zimmer Mädchen 😉
 
        #5  

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Danke. Ja, das sieht in der Tat schwierig aus. Denkbar wäre demnach z.B. ein Visum für einen Sprachintensivkurs. Das würde aber natürlich nur einmalig Sinn machen und wäre keine regelmäßige Lösung.

Bleibt wohl nur der Umweg über zwei Schengen-Visa pro Jahr. Macht das Unterfangen natürlich komplizierter, da der Aufenthalt damit "gestückelt" werden müsste und das ganze dann auch mit mehr hin-und-her Fliegerei verbunden wäre...

Am besten checke ich das wohl sicherheitshalber mal direkt bei der Deutschen Botschaft in Bangkok, ob ich da nicht noch eine Möglichkeit übersehen habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
        #6  

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Member hat gesagt:
Danke. Ja, das sieht in der Tat schwierig aus. Denkbar wäre demnach z.B. ein Visum für einen Sprachintensivkurs. Das würde aber natürlich nur einmalig Sinn machen und wäre keine regelmäßige Lösung.
und vor allem musst du dann den Sprachkurs nachweisen, die sind nicht ganz billig...
Wenn es was dauerhaftes werden soll, macht das aber natürlich schon Sinn.
 
        #7  

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Member hat gesagt:
Danke. Ja, das sieht in der Tat schwierig aus. Denkbar wäre demnach z.B. ein Visum für einen Sprachintensivkurs. Das würde aber natürlich nur einmalig Sinn machen und wäre keine regelmäßige Lösung.

Bleibt wohl nur der Umweg über zwei Schengen-Visa pro Jahr. Macht das Unterfangen natürlich komplizierter, da der Aufenthalt damit "gestückelt" werden müsste und das ganze dann auch mit mehr hin-und-her Fliegerei verbunden wäre...

Am besten checke ich das wohl sicherheitshalber mal direkt bei der Deutschen Botschaft in Bangkok, ob ich da nicht noch eine Möglichkeit übersehen habe.


Halte ich für unwahrscheinlich, Sinn und Zweck des gesamten Schengen-Visa-Komplexes ist es eben Aufenthaltszeiten von Drittstaatlern auf 90/180 zu begrenzen und Ausnahmen nur in begründeten Fällen zu ermöglichen. Ich bin jetzt zwar nicht der große Experte im deutschen Ausländerrecht (ich lebe in Österreich), aber grundsätzlich sind die Regelungen sehr ähnlich, das ist auch teils so vorgegeben, die Nationalstaaten haben da sehr wenig Ermessensspielraum.
 
        #8  

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Member hat gesagt:
Halte ich für unwahrscheinlich, Sinn und Zweck des gesamten Schengen-Visa-Komplexes ist es eben Aufenthaltszeiten von Drittstaatlern auf 90/180 zu begrenzen und Ausnahmen nur in begründeten Fällen zu ermöglichen. Ich bin jetzt zwar nicht der große Experte im deutschen Ausländerrecht (ich lebe in Österreich), aber grundsätzlich sind die Regelungen sehr ähnlich, das ist auch teils so vorgegeben, die Nationalstaaten haben da sehr wenig Ermessensspielraum.
Klar, das Schengen-Visum kann man nicht für 6 Monate am Stück bekommen, sondern man muss die Aufenthalte auf zwei entsprechend weit auseinanderliegende Zeiträume stückeln.

Mit "checken" meinte ich das nationale Visum für längere Aufenthalte. Ist ja irgendwie merkwürdig, wenn das tatsächlich nur verbunden mit Arbeitsaufnahme bzw. Qualifizierung vergeben werden kann. Wenn ich selbst nicht mehr arbeite und genügend Ruhestandseinkommen und Vermögen für meine Frau und mich da ist, macht es doch keinerlei Sinn, dass sie nur für das Visum ein Arbeitsverhältnis aufbaut. Zumal wir im Winter dann ja ohnehin immer wieder in Thailand sind....
 
Zuletzt bearbeitet:
        #10  

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Member hat gesagt:
Das sind doch die besten Voraussetzungen für ein Heiratsvisum.
Natürlich. Aber ich will selbst entscheiden, ob und wann ich heirate und nicht durch bürokratischen Zwang genötigt werden. Wir leben ja nicht mehr im letzten Jahrhundert. Zudem ist die Devise "erst mal heiraten, man kann sich ja wieder scheiden lassen, wenn man feststellt, dass es nicht klappt" absolut nicht meine.
 
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