Indien Über Umwege zu Jay Jagannath und wieder zurück

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Weil Fanni Fi Allah einfach die bessern Aufnahmen macht poste ich ein weiteres Video der Gruppe, nämlich das Epic Qawwli, vielleicht das beste Tabla Spiel das ich kenne.

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///https://www.youtube.com/watch?v=BpB9mIfxjR8&list=RDBpB9mIfxjR8&start_radio=1///
 
        #113  

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Das Golconda Fort wäre auch setwas das man sich in Hydrabad ansehen könnte. Es ist besser erhalten als die Ruinen im zuvor besuchten Bidar und zeichnet sich angeblich durch seine Akustik aus. Ich hatte mir ein wenig mehr als nur Ruinen erwartet und will hier nicht als virtueller Reiseführer dienen, aber scheinbar wurde es an einem Ort errichtet, an dem ein Hirtenjunge ein Götterbild fand, woraufhin das Fort erbaut wurde (der Name ‚Gollakonda‘ bedeutet im Telugu tatsächlich ‚Hügel des Hirten‘). Man kann vieles glauben, was die Mythologie wiedergibt, aber vom einstigen Glanz ist leider nicht viel übrig geblieben. Als Abschluss sieht man noch die Tore mit ihren Eisenspitzen, die der Elefantenabwehr dienten; sie sollten verhindern, dass die Tore durch die Dickhäuter eingerannt werden.

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        #114  

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Unweit des Forts befinden sich die Gräber der Qutb-Shahi-Könige. Deren Mausoleen sind vergleichbar mit jenen, die ich mir in Bidar nicht angesehen hatte. Die Besichtigung bezieht sich im Prinzip auf die überaus markanten Mausoleen von Herrschern, die es sich leisten konnten, sich ein Mahnmal zu errichten, um Nachwelt und Untertanen von ihrer Macht zu beeindrucken.

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        #115  

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Wie ich bereits angemerkt hatte, ist eine Reise in der untersten Klasse der indischen Bahn nie ganz einfach und nachts würde ich davon stark abraten wenn man seien Wertsachen nicht am Körüer tragen kann. Doch diesmal kann ich von einer echten Misere berichten, auf der Strecke von Hyderabad nach Visakhapatnam, wo ich einen Halt geplant machen wollte, hatte ich das ‚Glück‘, in einen völlig überlasteten Zug zu geraten. Neben der extremen Überfüllung des Waggons bot sich mir alles, was Indien in der Bahn zu bieten hat, die bekannten Hijras, transidente Personen, die lautstark um Geld baten. Ebenso wie Musikanten, die für ein wenig Unterhaltung eine Entlohnung verlangten

Als wäre die Strecke nicht ohnehin schon überfüllt genug, kamen später noch Pilger von einem Hindufest hinzu. Gab es anfangs schon wenig Platz, so wurde es später so extrem, dass niemand mehr durch das Abteil gehen konnte, ohne anderen Menschen auf die Füße zu treten, die Leute lagen sogar auf dem Boden. Die Essensverkäufer ließen ihre Waren von den Fahrgästen durch das Abteil weiterreichen und stelzten anschließend mit ‚Spinnenbeinen‘ durch die winzigen freien Trittnischen zum Abteilende. Ich hatte zwar meinen Sitzplatz, saß dann aber für zwei Stunden mit einer 70-jährigen Frau auf dem Schoß da, weil sie eben auch irgendwie sitzen musste. Das Essen, natürlich ein Biryani, wurde mir durch das Abteilfenster hereingereicht. Letztlich war ich froh, als ich wieder allein war und mich in Visakhapatnam endlich ausschlafen konnte.

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        #116  

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Während meiner Reiseunterbrechung vor der Weiterfahrt zur nächsten Destination mache ich einen Ausflug in eine eher abgelegene Region der Eastern Ghats, ins Araku Valley. Der Weg dorthin führt mich entlang der Kothavalasa-Kirandul-BahnLinie, die für ihre spektakuläre Streckenführung mit zahlreichen Brücken und Tunneln geschätzt wird. An deren Endstation leben die indigenen Gruppen der Kondh und Gadaba.

Ich hatte das Glück, dass ich einer Lehrfahrt von Soziologie-Studentinnen beiwohnen durfte, die diese indigenen Gruppen ebenfalls besuchen wollten, aber zuvor noch einen weiteren Zwischenstopp eingeplant hatten. Wie ich erst später realisierte, wollte eine der Studentinnen ernsthaft Kontakt zu mir aufnehmen, und zwar in einer Art und Weise, die für Inder wohl eindeutig gewesen wäre, mir allerdings überaus ungewöhnlich erschien.


Das führte dann auch zu grundlegenden Missverständnissen, die es mit Inderinnen aus größeren Metropolen so nicht gegeben hatte. Zudem war ich schlichtweg nicht an ihr interessiert. Die Gute war dann völlig konsterniert, denn eigentlich wollte sie, dass ich mit der Gruppe weitere Besichtigungen mache, ich war jedoch froh, sie abwimmeln zu können.

Es mag durchaus interessant sein, mit einer Brahmanin aus dem Süden Familienfotos auszutauschen und auf diese Weise eine zukünftige Heirat anzubahnen, wie es bei ihren arrangierten Ehen im Beisein der betroffenen Familien üblich ist. Mir war diese Herangehensweise an eine gemeinsame Zukunft jedoch völlig neu. Ich habe wirklich etwas Zeit gebraucht, um zu realisieren, was sie eigentlich von mir wollte.

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        #117  

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Von den Indigenen, deren Frauen gerne drei Nasenringe tragen, konnte ich eigentlich wenig sehen. In der Endstation gab es eine Demonstration, und mir wurde erklärt, ich solle schleunigst meine Kamera verschwinden lassen, ansonsten würde ich Probleme kriegen. Ich bin dann mit dem Bus nach Visakhapatnam zurückgefahren, die Strecke war vergleichbar mit der Fahrt nach oben durch die Reisfelder geprägt, da Andhra Pradesh eben der Hauptproduzent dieses Grundnahrungsmittels in Indien ist.

Visakapatnam hat zwar einen schönen Sandstrand und die Einheimischen nutzen ihn gerne für ein Bad aber die gesamte bengalische Küste hat eine starke Brandung und macht das Schwimmen gefährlicher. Ansonsten hat die Stadt nichts zu bieten und ich mache mich zu einem meiner Höhepunkte meiner Reise auf, Odisha.

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