Vielleicht eine Spritze gegen HIV

  • Ersteller
        #11  

Member

Member hat gesagt:
Wo wird denn hier gemotzt? Das Intro von dir ist nun mal als Hohn zu bezeichnen und wird entsprechend mit dem Bezug zur Faktenlage kritisiert. Hast du den Artikel auch gelesen? Er ist im Konjunktiv verfasst, es fehlen Studienergebnisse und eine Zulassung in Deutschland gibt es ebenfalls noch nicht!



Zudem fehlt noch eine randomisierte kontrollierte Studie (Doppelblindstudie), wohl mit eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine Zulassung eines neuen Medikamentes. Bevor dieses Medikament zugelassen wird, dürfte als noch geraume Zeit vergehen (umfassende Testreihene in Bezug auf Nebenwirkungen und Verträglichkeit) und bei einem aktuellen Preis von bis zu 2.500 Euro gegenüber von den Krankenlassen unterstützter PrEP keine Alternative.
Lenacapavir ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Virostatika. Unter dem Namen Sunlenca (Hersteller: Gilead Sciences) wurde er 2022 zur Behandlung einer multiresistenten HIV-1-Infektion zugelassen (Wikipedia). Nur noch nicht zugelassen ist es für die zusätzliche präventive Anwendung.
 
        #12  

Member

Member hat gesagt:
.Bei den beiden Gruppen, die täglich eine Tablette als Prävention vor einer HIV-Infektion eingenommen hatten
Wie genau diese "tägliche" Einnahme bei der Personengruppe wirklich war, wird jedoch niemand herausfinden können, daher ist das immer so eine Sache...
 
        #14  

Member

Member hat gesagt:
Also für manche zu spät, aber wenn das stimmt, dann war HIV von gestern, und zwar zu 100% für die die das schon gespritzt bekommen.

Zu deinem Intro: Das ist grundsätzlich falsch.

Solange es keine Behandlung gegen eine HIV-Infektion gibt, die das Virus vollständig aus dem Körper entfernt, wird HIV niemals von gestern sein. Mit einer PrEP lässt sich eine Weitergabe und Infektion verhindern, aber das Virus ist nach wie vor präsent. Nicht ausgeschlossen ist auch, dass sich Resistenzen entwickeln und die Wirksamkeit der PrEP nachlässt oder gar aufeghoben wird.
 
        #15  

Member

Member hat gesagt:
Zu deinem Intro: Das ist grundsätzlich falsch.

Solange es keine Behandlung gegen eine HIV-Infektion gibt, die das Virus vollständig aus dem Körper entfernt, wird HIV niemals von gestern sein. Mit einer PrEP lässt sich eine Weitergabe und Infektion verhindern, aber das Virus ist nach wie vor präsent. Nicht ausgeschlossen ist auch, dass sich Resistenzen entwickeln und die Wirksamkeit der PrEP nachlässt oder gar aufeghoben wird.
Dieses Medikament wird ja gerade erfolgreich eingesetzt und hat die Resistenzen im Griff. Es gibt auch ansonsten Erfolge. HIV Heilung: Zweiter Berliner Patient weckt große Hoffnungen | MDR.DE
 
        #16  

Member

Member hat gesagt:
Dieses Medikament wird ja gerade erfolgreich eingesetzt und hat die Resistenzen im Griff.

Das ändert überhaupt nichts an meiner Aussage!

Wo steht, dass es Resistenzen im Griff hat? Mir ist kein Medikament bekannt, welches Resistenzen im Griff hat, nur Medikamente, die gegen aktuelle Erkrankungen erfolgreich wirken. Resistenzen sind einer Entwicklung von Medikamenten immer nachgestellt und ein Medikament, das gegen eine resistente Folgevariante wirkt, gibt es nicht. Wenn sich Resistenzen entwickeln, muss dagegen erst ein neues und wirksames Medikament gefunden werden. Die Kausalitäten lassen nichts anderes zu.

Auch Wikipedia widerspricht deiner Aussage:

Nebenwirkungen und Anwendungsbeschränkungen​

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Als häufigste Nebenwirkungen wurden Reaktionen an der Injektionsstelle (63 %) und Übelkeit (4 %) beobachtet.[2]

Da Lenacapavir ein Substrat von CYP3A, P-gp und UDP-GT1A1 ist, können Induktoren dieser Enzyme die Plasmakonzentrationen von Lenacapavir deutlich herabsetzen, was zu einem Verlust der therapeutischen Wirkung und zur Resistenzentwicklung führen kann. Die gleichzeitige Verabreichung ist daher kontraindiziert. Zu einer Erhöhung der Lenacapavir-Plasmakonzentrationen kann es kommen, wenn auf alle drei Enzym-Signalwege zugleich starke Inhibitoren einwirken.[2]

 
        #17  

Member

Wüsste auch nicht, ob ich bei 1-2 Urlauben im Jahr mir gleich die 6-Monats-Spritze verabreichen lassen würde. Die Nebenwirkungen sind ja schon bei den Tabeletten nicht ohne und erfordern regelmäßige ärztliche Kontrollen. Da ist es doch schon ganz praktisch, wenn man PreP anlassbezogen für den Dauer des Urlaubs einnehmen kann. Und sei es nur als zusätzliche Absicherung, falls mal ein Gummi reißt.
Wer hingegen 9 von 12 Monaten des Jahres in Pattaya verbringt und dort auch regelmäßig Spaß mit wechselnden Partnerinnen hat, für den wäre das vielleicht eine Überlegung wert.
 
        #19  

Member

Member hat gesagt:
Es sieht so aus als gibt es eine bessere Alternative mit 100% Schutz. Für 2x Spritzen im Jahr.
Für momentan angenommen 2.000 Euro bis 2.500 Euro pro Anwendung €. Was glaubst du wie viele gemeinen Sextouristen das bezahlen? Oder wie viele Sexarbeiterinnen das bezahlen können?
Würdest du 4 - 5000 € im Jahr dafür zahlen?
 
        #20  

Member

Member hat gesagt:
Das ändert überhaupt nichts an meiner Aussage!

Wo steht, dass es Resistenzen im Griff hat? Mir ist kein Medikament bekannt, welches Resistenzen im Griff hat, nur Medikamente, die gegen aktuelle Erkrankungen erfolgreich wirken. Resistenzen sind einer Entwicklung von Medikamenten immer nachgestellt und ein Medikament, das gegen eine resistente Folgevariante wirkt, gibt es nicht. Wenn sich Resistenzen entwickeln, muss dagegen erst ein neues und wirksames Medikament gefunden werden. Die Kausalitäten lassen nichts anderes zu.

Auch Wikipedia widerspricht deiner Aussage:



Guckst Du hier und die beiden Artikel, die ich oben verlinkt habe. HIV-1-Infektion: Lenacapavir halbjährlich erzielt hohe Virussuppression trotz Mehrfachresistenzen
 
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