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No Money in Bangkok

Dieses Thema im Forum "Reiseberichte für alle" wurde erstellt von KingPing, 17.07.2011.

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Dieser Thread wird von 3 Benutzern beobachtet..
  1. KingPing

    KingPing V.I.P.

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    Ich war nach 1976 zum Jahreswechsel 1990/91 das zweite mal in Thailand und habe fast die meiste Zeit in Bangkok verbracht. Auf der Soi 4 hat mich ein Motorbyke-Taxifahrer angequatscht. Natürlich ging es ihm in erster Linie mal darum, den eine oder anderen Drink spendiert zu bekommen. Ich habe ihn dort fast jeden Abend getroffen und er erwies sich doch als gute Informationsquelle. Die meisten Fragen zu Thailand, speziell zum Nightlife, hat er mir in Gegenleistung für Bier beantwortet. Es hat dann fast 1.5 Jahre gedauert, bis ich wieder in Bangkok war.

    Thong, so hieß der Bursche, arbeitete nicht mehr im Taxi-Service. Ich fand ihn auf dem NEP, wo er die Casanova Bar managte. 1992 arbeiteten in der Casanova Bar Ladyboys und Ladies etwa im Verhältnis 50:50. Das hat sich allerdings 1994(?, weiß es nicht mehr so genau) komplett geändert, sodass dort nur noch Ladyboys arbeiteten. Thong und ich hatten uns in der Zwischenzeit angefreundet und ich habe jeden Abend in der Bar augehangen. Dadurch, dass ich kein Kunde war sondern der Freund vom Manager, hat sich über diese Zeit auch eine besondere Beziehung zwischen mir und den Ladyboys, die dort arbeiteten, entwickelt. Ich habe mich sehr viel und intensiv mit ihnen unterhalten und sie gaben mir auch immer bereitwillig Auskunft. In der Zeit, wo ich in der Casanova Bar verkehrte (1992 - 2001) habe ich es eigentlich nie mitbekommen, dass es dort Stunk gegeben hat. Klar, ab und an kam es Thong zu Ohren, dass ein Ladyboy Mist gebaut hatte, der Ladyboy durfte sich dann ein anderes Revier suchen, aber das war eher die Ausnahme. Häufiger gabe es jedoch Ärger mit besoffenen Kunden, die es im Vorfeld gar nicht gemerkt hatten, dass sie es mit einem Ladyboy zu tun hatten und dies erst im Hotel bemerkten.:lach:Da gab es des Öfteren Stunk. 2000 habe ich Bangkok den Rücken gekehret und 2001 auch der Casanova Bar, da Thong dort aufgehört hatte. Er war inzwischen verheiratet und hat in Ubon in einem Abschleppunternehmen gearbeitet.

    In Bangkok ist es mir 1993 passiert, dass eine Geldüberweisung ausblieb. So stand ich auf einmal in Bangkok mit nur noch 80 Baht in der Tasche auf der Straße. Thong hatte mir mal versprochen, mir zu helfen, wenn ich mal Probleme hätte. So bin ich dann nachmittags um 5 bei ihm in der Bar aufgetaucht und habe ihm gestanden, dass ich nur noch 80 Baht hätte und auf Geld aus Deutschland wartete, ich aber nicht wüsste, wann es kommen würde. Er sah mich eine Sekunde lang an, schlug mir auf die Schulter und meinte: "No problem, I help you!" Ich war erst mal erleichtert, aber as Szenario, dass mit seiner Aussage eingeläutet wurde, war ein ganz besonderes. Die Problematik für Thong war, dass er selbst kein Appartment hatte, er schlief, wie auch einige Staff Member, in der Bar. Hinzu kam noch, dass der Besitzer der Bar, jeden Abend gegen 2 Uhr kam, um abzukassieren. Aber damit niocht genug. Spätestens gegen 3 Uhr mussten wir alle aus der Bar raus sein, er hat dann von innen abgeschlossen und bis zum frühen Morgen dort gepennt. So sind wir jede Nacht erst einmal unten an der Soi 4 etwas essen gewesen. Die alte Mama, die die mobile Suppenküche betrieb, kannte Thong schon lange. Eines Tages kam sie zu mir und sagte mir in ihrem brüchoigen Englisch: "Puchong, you friend from Phi Thong, when you hungry, you can eat here, you have credit! No prom pen!" Anschließend sind wir meist noch mit ein paar Ladyboys und Ladies in irgendwelche dunklen Kellerspelunken in düsteren Sois der Phetchbury Road verschwunden. Ein Ladyboy wich nie von meiner Seite und gestand mir einmal, dass er sich in mich verliebt hätte. Ich habe ihm dann schonend beigebracht, dass meine Vorliebe ausschließlich Mädchen galt. Ihm kullerten Tränen über die Wange. Aber letztendlich hat er es akzeptiert. Es gab insgesamt 3 Nächte an denen Thong sich nicht um mich kümmern konnte. Zweimal hat er mich dann bei Ladyboys untergebracht. Ich wurde von ihnen behandelt, als wäre ich ein kostbarer Schatz, dem nichts passieren dürfte. Die dritte Übernachtung außerhalb vom NEP war etwas ganz besonderes. Auf dem NEP arbeitete ein recht brutaler und trunksüchtiger Polizist, der regelmäßig seine Frau grün und blau schlug. Aber er war auch ein sehr guter Freund von Thong. Und als dieser ihn bat, sich eine Nacht um mich zu kümmern, hat er dem sofort zugestimmt. Er bewohnte ein wirklich sehr kleines und schmuddeliges Appartment auf der oberen Sukhumvit Road. Wir schliefen dort dann zu Dritt und damit war die Breite des Zimmers voll ausgeschöpft. Abends sind wir dann auf seinem Bike zurück zu NEP und er hat mich persönlich bei Thong abgeliefert.

    Nach unseren nächtlichen Exkursen warteten wir morgens immer ab bis der Boss die Bar verlassen hatte. Wir gönnten uns in der Regel noch einen Absacker und schliefen bis nachmittags um 4. Dann kamen auch schon die ersten Ladyboys und Ladies zur Arbeit. Sie brachten mir zu essen und zu trinken und es schien so, als wäre jede von Ihnen ehrlich um mein Wohlergehen besorgt.

    Es zog sich über 3 Wochen bevor meine Geldüberweisung kam, die 80 Baht vom ersten Tag bei Thong befanden sich immer noch in meiner Tasche. Ich habe dann erst einmal groß eingekauft, Whisky, Coke, Bier etc., kam mit drei Tüten zurück und habe alle eingeladen. Ich hatte allerdings das Gefühl, als wäre das überhaupt nicht von mir erwartet worden. Ich stand draußen und wollte das mit Thong besprechen, erfahren, ob ich wohl was falsch gemacht hätte. Ich habe auch bemerkt, dass sich die Ladies in der Bar versammelt hatten und tuschelten. Thong lächelte nur verschmitzt. Ein paar Minuten später kam die Sprecherin der Ladies heraus und kam direkt zu mir. Sie bedankte sich bei mir für die Drinks, meinte, dass das nicht nötig gewesen wäre. Sie eröffnete mir, dass sie gerade beschlossen hätten, dass ich mir zwei von ihnen für eine Nacht aussuchen könne, ich müsste nur die Barfine bezahlen. Mir hat es regelrecht die Sprache verschlagen, Thong hatte nur ein breites Grinsen im Gesicht. Nun, ich habe mich für dieses Angebot bedankt. Ich habe ihr gesagt, dass ich dieses Angebot sehr zu schätzen wusste, es aber nicht annehmen könne, da es an mir war, mich für ihre Fürsorge zu bedanken.

    Wir haben an diesem Abend noch sehr lange und ausgiebig gefeiert. In diese 3 Wochen habe ich Thailand so intensiv erlebt wie sonst nie zuvor. Die Erfahrungen, die ich während dieser Zeit gesammelt habe, ebensowenig. Es war schon etwas Besonderes. Thong und ich sind heute, nach über 20 Jahren immer noch sehr eng befreundet. Zur Zeit arbeitet er in Pattaya bei einem bei einem Security Service für eine Wohanlage in Jomtien.
     
  2. redweed

    redweed Senior Member

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    AW: No Money in Bangkok

    Schöne, nette Geschichte. Sowas liest man gerne. Danke.
     
  3. Onkel

    Onkel Gast

    AW: No Money in Bangkok

    :dank: :bravo: :guterbeitrag: :bravo:
     
  4. brainer

    brainer Rookie

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    AW: No Money in Bangkok

    Schöne gute Nacht Geschichte :tu:
     
  5. Skywalker

    Skywalker V.I.P.

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    AW: No Money in Bangkok

    Danke für diese coole Story.:tu:
     
  6. khun andy

    khun andy Junior Member

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    AW: No Money in Bangkok

    :tu:super Story super geschrieben danke
     
  7. hansmeiser

    hansmeiser Rookie

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    AW: No Money in Bangkok

    schöne Geschichte - sehr positiv.
    Betont auch einmal die guten Charaktereigenschaften der Thailänder.
     
  8. Martl77

    Martl77 Ðr.ЪنмşģĕĭŁ

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    AW: No Money in Bangkok

    Die gute alte Zeit....
     
  9. ellian

    ellian Newbie

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    AW: No Money in Bangkok

    Vielen Dank,
    die Geschichte mit Happy Ending :) macht mir meinen restlichen Arbeitstag einfacher

    ellian
     
  10. KingPing

    KingPing V.I.P.

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    AW: No Money in Bangkok

    Danke noch mal Allen für die Anerkennung.

    Ich glaube, dass es auch heute noch so oder ähnlich passieren kann.

    Mein Freund Thong hat mir irgendwann einmal gestanden, dass er mich anfangs nicht so besonders leiden mochte. Er hat es nur als Chance gesehen, mal günstig an ein paar Bier zu kommen. Allerdings hat sich unser Verhältnis zueinander im Laufe der Zeit zumindest von seiner Seite aus um 180° gedreht. Er ließ mich an seinem Leben teilhaben. Er hat sich in Nonthaburi ein preiswertes Appartment gemietet und mittlerweile auch genug Geld zusammengespart, um sich eine tollen Chopper zu kaufen. Nach Barschluss sind wir oft gemeinsam in die Thermae gegangen, haben uns die Nächte auf der Sukhumvit um die Ohren geschlagen und auch ab und an mal das eine oder andere Mädchen mit in mein Hotel genommen. In Nonthaburi hat Thong nicht weit weg von seinem Appartment ein Mädchen kennengelernt, das in einem einfachen, offenen Restaurant mit Karaoke-Box bei ihrem Onkel arbeitete. Er gestand mir, dass er sich in sie verliebt hätte und bat mich ihn einmal zu begleiten, damit ich sie ebenfalls kennenlernte. Das habe ich dann natürlich gemacht, eine solche Bitte konnte ich meinem Freund ja unmöglich ausschlagen. Er hat stundenlang mit mir über sie geredet, wollte meinen Rat haben und hat mir seine Wünsche offenbart.* Seine Avancen bei diesem Mädchen hatten Erfolg, etwa zwei Jahre später haben sie geheiratet. Meinem Freund Thong ist es allerdings mit ihr nicht anders ergangen wie so manchem Farang. Irgendwann hat sie ihn sitzen lassen und ist mit einem Thai abgezogen, der ihr wohl mehr zu bieten hatte als mein Freund.

    * Anmerkung: Ich weiß nicht, wie Eure Erfahrung über solch ein Verhalten ist. Ich habe bis jetzt lediglich die Erfahrung gemacht, dass Thais äußerst selten wenn überhaupt über solch gefühlsmßig tief gehende persönliche Themen mit einem Ausländer reden. Dazu hätte ich gerne mal eure Meinung, oder besser, Erfahrung.

    Thong hat mich auch mal eingeladen, sein Country zu besuchen. So bin ich etwa Mitte der 90ger mit ihm zusammen nach Khong Chiam, etwa 100 km östlich von Ubon an der Einmündung des Maenam Moon in den Mehkong (Mae Nam Song See) gefahren, wo wir seine Schwester und seinen Onkel, der Lehrer an einer Dorfschule ist, besuchten. Er hat mir die Sights in der Umgebung gezeigt, Pha Taem, den Tempel in Kong Chiam mit dem vergoldeten mumifizierten Leichnam des Abtes, der in einem gläsernen Schrein liegt und vielen anderen Sehenswürdigkeiten. In Phibun haben wir eine Zwischenstatin gemacht, dort lebt ein Bruder und ein weiterer Onkel.

    Wir haben zusammen noch mehrere Touren unternommen, waren in Nakhon Nayok (da war, wenn ich mich recht erinnere, eine Schlammlawine, die vielen Touristen das Leben kostete) und ich habe ihn mal zu einem Kurzurlaub nach Koh Chang eingeladen. Immer wieder ist es uns allerdings passiert, dass wir von vielen westlichen Primaten als schwules Paar angesehen wurden. Da muss man scheinbar mit leben, wenn man als Farang mit einem Thai durch die Gegend zieht. Naja, uns war es schnuppe.

    Unsere Freundschaft hat auch heute noch, nach mehr als 20 Jahren, Bestand.

    Noch ein paar Worte zur Casanova Bar. Ich habe mich natürlich irgendwann mal etwas nützlich machen wollen und habe mich dann um die Musik gekümmert. Getränke habe ich allerdings auf Thongs Anraten hin, draußen gekauft, Singha Beer und Whisky standen immer im hinteren Thekenbereich auf dem Tresen. Irgendwann ist es dem Besitzer, Khun Somsak, auch mal aufgefallen. Er hat dann mal mit Thong gesprochen.....und es wohl abgesegnet. Warum? Ich weiß es nicht. Jedenfalls hat er mir jedesmal, wenn er Abends in die Bar gekommen ist, einen Whisky ausgegeben und nicht einmal angemeckert, wenn ich meine eigenen Getränke mitbrachte. Ab und an, wenn ich in Bangkok bin, gehe ich immer noch mal in die Casanova Bar. Ein harter Kern der Staff ist nach wie vor dort und auch die sehr hübsche Mama San der Ladyboys begrüßt mich immer noch herzlich. Ich genieße immer noch die gleichen Privilegien.

    Liebe Grüße

    KingPing
     
  11. cleptomanix

    cleptomanix Senior Member

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    AW: No Money in Bangkok

    grossartige geschichte :) ich muss sagen ich hatte auch immer das gefühl man würde mit mir/uns das letzte häufchen reis teilen.

    schön is doch noch auf gewisse leute verlass ;) wirklich coole geschichte
     
  12. Cambouflage

    Cambouflage Senior Member

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    AW: No Money in Bangkok

    Es sind nicht immer alle auf Abzocke aus. Es gibt immer SOLCHE und SOLCHE - wie in jedem anderen Land auch.
     
  13. Wmann

    Wmann Junior Rookie

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    AW: No Money in Bangkok

    Vielen Dank für die "Geschichte"...
    Zeigt sie doch eine andere Seite der Thais auf, die im üblichen Abzockgeschwatz leider untergeht.
     
  14. KingPing

    KingPing V.I.P.

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    AW: No Money in Bangkok

    @Wmann,

    danke für die Anerkennung. Bis auf wenige Ausnahmen während meiner Zeit in Thailand, ich brauche dafür noch nicht einmal 5 Finger. bin ich von Abzocke verschont geblieben. Einmal wurde mir aus meinem Zimmer eine kleine Goldkette (333ger aus Deutschland) und mein Pass geklaut. Übeltäter war allerdings kein Thai, sondern ein Deutscher. Er wurde dabei gesehen. Die "Bestrafung" kam von oben, er wurde 3 Tage danach auf der Soi Sri Bhumphen von einem Auto angefahren: Zwei komplizierte Beinbrüche. Jetzt rennt er, wenn er denn noch lebt, mit Gehhilfen durch die Weltgeschichte.

    Als ich nach 1992 mal die Sukhumvit entlang schlenderte, fiel mir ein Mädchen mit antemberaubenden Beinen auf.:lach::lach:Ich hielt es ein halbes Jahr mit ihr aus, dann nahm es ein unrühmliches Ende. Trotzdem, viel Geld habe ich nicht verloren, es war verschmerzbar. und wenn ich den Lernerfolg einbeziehe, sogar günstig. Ich werde mal ne Story dazu schreiben. Meine zweite, schräge Lady habe ich im Malaysia getroffen. Ich kannte das Spiel ja schon und habe mich drauf eingelassen. Oder anders gesagt, ich hatte zu jeder Zeit die Kontrolle über das Spiel. 2000 habe ich ihr dann den Laufpass gegeben. Einmal war ich mit meinem Freund Thong auf der Sukhumvit unterwegs. Aus der Thermae haben uns zwei Mädchen zurück uaf mein Hotelzimmer begleitet. Am nächsten Morgen musste Thong feststellen, dass ihm 1000 Baht fehlten. Ich wollte das in der Thermae regeln. Ich kenne die Staff ganz gut und das Mädchen hätte dort dann ein Lokalverbot bekommen. Aber Thong wollte das nicht. Wäre wohl einem Gesichtsverlust für ihn gleichgekommen.

    Liebe Grüße

    KingPing
     
  15. peacock76

    peacock76 Junior Member

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    AW: No Money in Bangkok

    Vielen Dank für die tolle Story KingPing. Das zeig mal, was man in Thailand wirklich an wertvollen Erfahrungen sammeln kann, wenn es einem gelingt, mal richtig "hinter die Fassade" zu schauen. Leider bleibt sowas nicht vielen vergönnt denke ich und erfordert auch viel mehr Zeitaufwand als mal eben einen 2-wöchigen Erholungsurlaub dort. Aber solche Erfahrungen zeigen wie lohnenswert es sein kann, wenn man gewillt ist, sich nicht nur mit den Oberflächlichkeiten des Landes zufrieden zu geben, sondern tiefer in die Kultur und die Mentalität einzudringen. (Das ist jetzt 1. nicht wortwörtlich gemeint und bezieht sich 2. auch nicht nur auf Ladies, wer jetzt schon wieder an sowas denkt ;) ). Auch wenn ich bei meinem ersten Thailandaufenthalt eben nur mal "schauen" möchte was so geht (in den einschlägigen Vierteln von Pattaya), hoffe ich doch, dass ich in Zukunft noch viele andere Perspektiven des Landes und der Kultur kennen lernen kann... eben so wie du mich neulich korrigiertest, das "Thailand kennen lernen" :) Das ist mir in Indonesien in den letzten 4 (längeren) Aufenthalten schon ansatzweise ein bisschen gelungen und ich habe auch da schon gemerkt, dass es sehr viel wert ist, wenn man eine echte und ehrliche Bindung zu Einheimischen entwickelt dass dies und den Horizont sehr erweitert. Ich hoffe dass auch viele Andere solche Erfahrungen machen können bzw. schon konnten.
    Alles Gute,
    peacock
     
  16. KingPing

    KingPing V.I.P.

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    AW: No Money in Bangkok

    Hallo peacock76,

    danke für die anerkennenden Worte. Ich glaube, dass jeder, der unbefangen und vor allem losgelöst von europäischer Mentalität, ein neues Land und neue Wege beschreitet, diese Erfahrungen machen kann. Meine Erfahrung mit vielen westlich geprägten Besuchern Thailands hat mir gezeigt, dass die wesentlichen zwischenmenschlichen Probleme dadurch entstanden, dass immer wieder versucht wurde, diese so geprägte (westliche) Denkweise auf Thailand anzuwenden. Das geht in vielen Fällen furchtbar in die Hose.

    Liebe Grüße

    KingPing
     
  17. Flix

    Flix Senior Member

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    AW: No Money in Bangkok

    Hallo KingPing,

    es wird über eine so lange Zeit nur dem guten Menschen geholfen. Ein Arsch bekommt ein Bier aus Mittleid und/oder um ihn los zu werden.

    Du hast wohl in Deiner Vergangenheit alles richtig gemacht

    So denn,

    auf und Männer

    DER Flix
     
  18. KingPing

    KingPing V.I.P.

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    AW: No Money in Bangkok

    Danke Flix, zumindest habe ich sehr positive Erfahrungen aus meinem bisherigen Leben mitgenommen. Mit meinem Freund Pi Thong gehe ich regelmäßig essen, wenn ich in Patty bin.
     
  19. charlie

    charlie Gast

    AW: No Money in Bangkok

    Ich wunsche mich auch dass ich auch mal geholfen wird im notfall,
    aber bei mich werden nie 80 Baht rest sein, meine limite ist ja 4000 Fr.
    aber wurde ich geholfen werden, nicht unbedingt furs geld, kann auch sein zum zusammen leben, damit ich die wohnkosten sparen kann warum nicht,
    aber du hast gesagt du hast mit Ladyboy Kathoy geschlafen, waren sie uberhaupt hubsch wie eine frau ?
    mich stort es nicht, ich bumse ja nicht.
    Aber die stehlen viel, hast du keine angst gehabt wegen stehlen ? OK nur 80 baht ist ja nichts.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23.11.2011
  20. KingPing

    KingPing V.I.P.

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    AW: No Money in Bangkok

    Charlie, ich habe nicht mit sondern bei einem Ladyboy geschlafen. Dieser Ladyboy arbeitete in Pi Thongs Bar und hätte es niemals gewagt, mich anzumachen, geschweige denn, mir etwas zu stehlen.

    Den Ladyboys hängt zwar der Ruf an, zu stehlen wie die Raben. Aber wie sieht es da mit dem Verhältnis gut/böse aus. Ich weiß es nicht.