Info Ab in die Sonne! (Malediven, 12/2020)


Das große Fressen


Vollpension = 3mal fettes Buffet pro Tag. Und die tafeln da gut auf. Alles ist gedoppelt - Käsestand, Salatbar, Maldives-Food, Obst-Schnippel-Ecke, Dessert-Schlemmerbude, Western-Food-Section usw. – immer zwei von allem. So gibt es keinen Stau. Außerdem haben sie zwei Grillplatten, wo mal Fisch, mal Beef, mal Lamm, mal Chicken oder auch Fried Noodles draufliegen. Zum Frühstück werden dort Omeletts mit Ingredients nach Wahl und Spiegeleier für jeden frisch gebrutzelt.




Wir spaßen gerne mit den Köchen rum und am dritten Tag begrüßen wir uns schon alle mit Vornamen.
Alter, packen die uns die Teller voll. Ist zum Teil ekelhaft, wieviel wir in uns reinstopfen. Buffet ist böse… aber so geil. :tu:



Am 24.12. legen sie sich richtig ins Zeug. Sushi mit endless Sashimi-Auswahl. Macarons bis übermorgen. Rinderfilet und Roastbeef, das schon über den Tellerrand runterhängt. Wir haun ordentlich rein!



Nachdem sich alle rundgefuttert haben, dreht die gesamte Küchen-Crew eine Ehrenrunde durchs Restaurant. Sie werden kollektiv bejubelt – klasse Job und Merry Christmas! 👍




Von zuhause sind wir frisches, richtig leckeres Essen gewohnt. Meist kantonesische Küche, lecker Dim Sum, Dumplings, gerne Sushi, Bánh mì usw. – Was wir hier vorgelegt bekommen macht uns glücklich. Gutes Essen ist uns ein Grundbedürfnis.


 
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@redweed

Mr Pink doesn't believe in tipping. :hehe: 👍

Unsere Wohlfühlschwellen:
10 US-Dollar für den Erstkontakt an der Rezeption.
10 US-Dollar für den Erstkontakt mit dem Personal-Waiter.
5 US-Dollar für den Erstkontakt mit dem Room-Boy.
Kofferträger und andere gelegentliche Handlanger 1 US-Dollar pro Dienst.

Je nach Tageslaune und Service-Qualität legen wir alle paar Tage ein paar Dollar nach.
Gibt Leute, die hassen uns dafür. Aber wir haben das Tipping-System nicht erfunden, wir leben damit. :D



#StealersWheel

 
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Was mich persönlich mal Interessiert ist, wie die Getränkepreise sind. Als ich auf den Malediven war siehe Bericht hatte ich gut 5 DM für eine Dose Bier bezahlt. Weiterhin schönen Urlaub.


Die Preise auf Sun Island (leicht aufgerundet) :

1 Dose Budweiser = 4 US-Dollar
1 Kännchen heißes Wasser für Tee, incl. Teebeutel = 3,50 US-Dollar
1 Glas Wein = 6,50 US-Dollar
1 Flasche stilles Wasser, 1,5 Liter = 2,50 US-Dollar

 
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Habe gelesen,das ihr Vollpension habt,das heißt, für Getränke müsst ihr bezahlen?
In der Vollpension enthalten sind:
  • 1,5 Liter stilles Wasser pro Tag und Person im Bungalow (wir bekommen je 2x 1,5 Liter und auch 2x fein die Bude geputzt --> gut abgeschmiert worden unser Room-Boy :tu: )
  • Wasserkocher und ausreichend Teebeutel + Instant-Kaffee im Bungalow
  • Kaffe + Tee all u can drink zu den Mahlzeiten, der Kaffee ist recht gut
  • Zu den Mahlzeiten stellt uns unser Kellner soviel stilles Wasser hin, wie wir wollen. Die Nachbartische bekommen immer nur die Gläser nachgefüllt. Wir lassen uns noch zwei Flaschen extra bringen und füllen unsere Trinkflaschen.
  • Es gibt noch verschiedene Fruchtsäfte zu den Mahlzeiten aus diesen großen Plastiktanks. Aber ich weiß nicht, ob das Pulver oder frischer Saft ist. Trinke eh lieber Wasser und Tee.
Alles andere kostet extra. Alkohol darf nicht mitgebracht werden, weil es ein muslimisches Land ist.
 
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Die Nachbarschaft

Wer mag, kann sich für 5 US-Dollar pro Tag ein Fahrrad mieten oder sich mit den Golf Carts hin und her kutschieren lassen. Aber auf die muss man immer knapp 10 Minuten warten. Weil wir hier eh zu viel futtern, laufen wir meist. Die Insel ist gut erschlossen und es spaziert sich angenehm im Schatten der Bäume.





Die vielen fleißigen Minions auf der Insel halten alles fein sauber und ernten die Kokosnüsse.




Wir haben uns für die Variante Standard Beach Bungalow entschieden. AC, Safe und Open Air Shower. Mehr brauchen wir hier nicht.




Praktisch ist die Durchgangstür zwischen jeweils zwei Bungalows. Sind zwei Türen dicht hintereinander mit jeweils einer Klinke zum Zimmer hin. Geht also nur auf, wenn es beide Seiten wollen.

In der Minibar steht Tiger-Beer. Naja...




Braucht aber eh keiner, den überteuerten Scheiß. Also ausgeräumt und unser Zeug reingepackt.

Wir sind auf der Sonnenuntergangs-Seite der Insel einquartiert. Die Hintertür öffnet sich in Richtung Strand. Hier gibt es Liegen, Schatten unter den Palmen und ein paar Meter weiter weißen Korallensand und kristallklares Wasser. Traumhaft.





Gleich nach Ankunft gehen wir an den Strand und testen die Wassertemperatur. Badewanne! Klasse!
Etwa 5 Meter weit laufen wir ins Wasser, sind nicht mehr als hüfttief drin – und schon schwimmt der erste Hai knapp 2 Meter entfernt an uns vorbei. Schwarzspitzen-Riffhai mit gut 1,20 Meter Länge. Ich selbst scheiß mir erstmal voll ein und hechte ans Ufer.
Urangst vom Feinsten. War mein erster Hai in freier Wildbahn. Hätte nicht gedacht, dass die größeren so nah ans Ufer kommen. Aber gut, die nächsten Tage werden wir noch mehr sehen. Konfrontationstherapie – Face your fears! 🥳

Nachdem ich ´ne saubere Windel angezogen bekommen habe und der Adrenalinspiegel wieder gesunken ist, lümmeln wir uns auf die Sonnenliegen und
kommen erstmal an.


 
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Sunset View Beach

Das ist der
laaaaange weiße Sandstrand vor unserer Tür. Wenig Menschen, viel Ruhe. Das Zwitschern der Vögel, das Rauschen der Wellen und das Rascheln der Fiederblätter in der seichten Meeresbrise.




Hier baden wir morgens gerne und schnorcheln in Richtung der Wasserbungalows am Strand entlang.


Auf Nusa Penida und in Matala auf Kreta haben wir atemberaubende Sonnenuntergänge erlebt. Hier ist es nicht ganz so spektakulär, aber dennoch schön. Wir sitzen gerne bis in die Nacht hinein am Strand und entschleunigen dabei so richtig gut. Mit tollen Menschen macht das viel Spaß.


 
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Das Hausriff


Mit der Schnorchelausrüstung im Wassersack und Lichtschutzfaktor 50+ auf der Pelle geht es los.





Am Ende des Piers gibt es ein italienisches Restaurant. Da wollen wir hin.




Von der Terrasse des Restaurants kann man über eine Treppe direkt ins Hausriff reinschnorcheln. Im Radius von etwa 10 Metern gibt es bis in eine Wassertiefe von etwa 5 Metern viele bunte Fische zu sehen. Außerhalb des 10 Meter Radius geht es in Richtung Ozean steil bergab.
Wir haben etwas Brot vom Frühstücksbuffet stibitzt, mit dem wir
anfüttern.




Ganz gemächlich schwimmt ein großer Riffhai dicht an uns vorbei.




Der ist gute 1,50 Meter lang. Wir bleiben entspannt und schauen ihm nach bis er im Blau des Ozeans verschwindet.




Supercooles Erlebnis! Meine anfängliche Angst weicht der Freude über diese tolle Begegnung.
Als wir uns noch Handzeichen geben und den schönen Hai feiern, kommt schon der nächste angeschwommen. Und dann noch einer und noch einer. Wenn wir zu nahe heranschwimmen, weichen sie aus und halten Distanz.

Die Haie patrouillieren aus dem Ozean kommend nahe am abfallenden Riff entlang. Ab und zu schwimmt auch einer quer durch die Schnorchler. Wir lassen uns etwas weiter raus treiben und ziehen auch am stufenförmig abfallenden Riff entlang. Jetzt sehen wir, dass hier locker 10 bis 15 große Fische unterwegs sind. Alles Schwarzspitzen Riffhaie zwischen 1,50 und 2 Metern Länge.





So langsam gewöhnt man sich an die Kerle. Es ist ein tolles Gefühl neben ihnen herzuschwimmen.
 
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Palm Groove Beach

Im Südosten der Insel zieht sich der Palm Groove Beach bis zum Watersports Camp entlang. Da wollen wir hin, irgendwas zum Paddeln ausleihen und raus in Richtung des Riffs.
Wir starten bei den Wasserbungalows.


Im flachen Wasser sind Baby-Haie auf Beutezug. Die tun nichts und schwimmen um unsere Beine herum. Es ist menschenleer und die Wellen rollen sachte auf den weißen Sand.




Wir kommen an einigen Bungalows vorbei, die kurz vor der Fertigstellung sind. Was man schon sehen kann ist, dass jeder einen kleinen Pool zur Wasserseite hin hat. Supercool.

Es gibt viele Fische und reichlich
Seafood zu sehen.




 
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Watersports & Sports Bar

Am Ende des Palm Groove Beach, noch vor der großen Sandbank, haben die Watersports-Guys ihr Camp. Alle sehr relaxt und freundlich.





Schöner Strand und guter Ausblick über die Lagune bis hin zu den brechenden Wellen am Außenriff.




Wir fragen nach 2er-Kajaks und siehe da, die erste Stunde ist kostenlos. Jede weitere Stunde 7 US-Dollar für die Nussschalen. Auf geht’s!




Wir paddeln weit hinaus, sehen viele Fische und auch intakte Korallen. Es ist nur zwischen 0,5 bis 1,5 Meter tief und hier und da lässt sich auch ein Riffhai blicken. Unsere Kajaks wirken aber vermutlich zu bedrohlich und sie bleiben auf Abstand. Ein recht großer Leopardenhai schwimmt jedoch ganz gemächlich direkt unter uns durch. Ein sehr schöner Fisch. Teilweise wird es etwas flach und wir müssen gut aufpassen, damit unter uns nichts kaputt geht. Also schön langsam und die Augen offenhalten.




Bis zum Thai-Restaurant am Ende des Wasserbungalow-Stegs. Nach etwa zwei Stunden haben wir genug gesehen und paddeln langsam zurück.
Anlanden und erstmal direkt an die Sports-Bar zum
Erfrischen.




 
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Das Spa

Wir sind mal rein und haben das Angebot durchgeschaut. Viele, viele verschiedene Treatments. Aber für 60 Minuten Thaimassage irgendwas um die 100 US-Dollar ist schon ´ne Hausnummer, sind halt Resort-Preise hier. Dafür sehen die Masseurinnen ziemlich süß aus. Scheinen vermutlich alles Thais zu sein. Mein freundliches
„Sawasdee Krap“ wird jedenfalls mit einem Wai und einem zart gehauchten „Sawasdee Ka“ beantwortet. Da fühlt Mann sich doch gleich pudelwohl. ::D:


Unsere Lösung: Wir ballern unsere Kohle lieber woanders raus und geben uns dafür gegenseitig Oil-Massagen.
Gute Thai-Massagen haben wir schon zu genüge bekommen und ein paar Knettechniken bekommen wir auch selbst hin.


 
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