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Allgemeine Frage Auswandern / Leben auf den Philippinen

       #1  

sir schwanzelot

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Nachdem ich mich eingehend mit Thailand beschäftigt habe, ist mir doch die Visa Situation zu schlecht. In meinem Fall würde nur das Elite-Visa in Frage kommen, aber es ist mir zu teuer und wenn man etwas Kleines nebenher machen möchte, darf man das auch nicht, da keine Arbeitsbewilligung erteilt werden. Ebenso ist nicht gesichert, dass es nach 5 Jahren nochmals verlängert wird und ich bräuchte eines für 8 Jahre.


Auf den Philippinen würde das gehen, weil sie schon ab 35 ein Retriement-Visa haben und Thailand erst ab 50. Das SSRV scheint sehr gut zu sein und nicht allzu finanziell machbar und eigenes kleines Geschäft mit Arbeitsbewilligung sollte scheinbar auch gehen.


Die Frage nun an die Mitglieder, welche auf den Philippinen leben. Wie ist es dort so mit der Sicherheit, den Standards für die Spitäler und einfach auch eure Eindrücke generell?
Manila soll ja nicht besonders gut sein, was wären andere gute Städte neben Angeles? ;)

Falls ihr selber solche Überlegungen angestellt habt, was waren eure Gründe gegen Thailand und für die Philippinen? Ist jemand aus Thailand ausgezogen und auf die Philippinen übergesiedelt?


Danke für die Rückmeldungen
 
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       #2  

Wahnsinniger

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Pros Philippines:
Religion
Ansprüche der Girls und deren Familien
Kosten allgemein
Sprache (Tagalog)
Englischkenntnisse der Bevölkerung
Straßenverkehr

Contra:
Infrastruktur
Sicherheit
 
 
 
 
       #3  

bkk

Krung Thep
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Falls ihr selber solche Überlegungen angestellt habt, was waren eure Gründe gegen Thailand und für die Philippinen? Ist jemand aus Thailand ausgezogen und auf die Philippinen übergesiedelt?
Ich mag ja die Philippinen, aber dauerhaft könnte ich dort nicht leben. Infrastruktur, und besonders die mangelhafte medizinische Versorgung wären meine KO Kriteriken.
 
 
 
 
       #4  

Jordan

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Ich habe die letzten zwei Jahre in Dumaguete gelebt und bin jetzt wieder in Thailand.
Unterm Strich spricht nicht viel für die Philippinen, vom Visa und den günstigeren Lebenskosten abgesehen.
Die Philippinen sind ein Entwicklungsland mit allen damit verbunden Problemen. Am meisten hat mich die Luftverschmutzung gestört, die allgegenwärtig ist weil alle ihren Müll im Garten verbrennen (trotz vorhandener Müllabfuhr). Und die Entwicklungslandmentalität, dass man sich auf nichts verlassen kann und einfache Dinge immer und immer wieder ein Problem sind, weil sie es einfach nicht auf die Reihe bringen. Die zwei Jahren waren interessant, aber es war dann einfach Zeit wieder zu gehen.
 
 
 
 
       #5  

sir schwanzelot

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Ich habe die letzten zwei Jahre in Dumaguete gelebt und bin jetzt wieder in Thailand.
Unterm Strich spricht nicht viel für die Philippinen, vom Visa und den günstigeren Lebenskosten abgesehen.
Die Philippinen sind ein Entwicklungsland mit allen damit verbunden Problemen. Am meisten hat mich die Luftverschmutzung gestört, die allgegenwärtig ist weil alle ihren Müll im Garten verbrennen (trotz vorhandener Müllabfuhr). Und die Entwicklungslandmentalität, dass man sich auf nichts verlassen kann und einfache Dinge immer und immer wieder ein Problem sind, weil sie es einfach nicht auf die Reihe bringen. Die zwei Jahren waren interessant, aber es war dann einfach Zeit wieder zu gehen.

Danke für deine Rückmeldung. Die Entwicklungslandmentalität gibt es z.t. ja bereits in Spanien oder Italien, da klappt auch meistens nix und wenn erst übermorgen oder nächstes Jahr.
Thailand hat mich aber in Punkto Verlässlichkeit auch nicht gerade überzeugt, jedoch Infrastruktur und Sicherheit liegen klar vorn, ebenso das Essen.
Kann mir gut vorstellen, dass diese Punkte wenn man dort lebt, noch stärker ins Gewicht fallen.
 
 
 
 
       #6  

Jordan

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Spanien und Italien sind keine Entwicklungsländer! :)
Ich habe auch schon in Äthiopien gelebt und die Parallelen zu den Philippinen lassen sich nicht leugnen, von dieser Art von Unterentwicklung spreche ich.
Das macht sich in allen Bereichen bemerkbar. Besonders störend ist es im Zusammenleben mit den Nachbarn. Einmal hat ein Nachbar meinen Hund so geschlagen, dass dieser nicht mehr gehen konnte. Ich fand den Hund auf der Wiese neben meinem Haus, er hat es nicht mehr bis zum Tor geschafft. Ein Nachbar, der wusste, dass es mein Hund ist!!! Das ist Entwicklungslandmentalität!

Der Entwicklungs-Unterschied zwischen Thailand und den Philippinen ist erschüttern, besonders in Anbetracht dessen, dass beide Länder vor 50 Jahren auf einem sehr ähnlichen Entwicklungsstand waren.

Mit der Sicherheit hatte ich in Dumaguete nie bedenken. Mord in der Nachbarschaft ist aber auch dort ein geläufige Sache. Beim Essen muss man sowieso selbst kochen, wenn man mehr als Jollibee will.
 
 
 
 
 
       #8  

Rauhnacht

Kuya
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       #9  

tischtuch

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Infrastruktur, Servicegedanke und Essen ist besser in Thailand

Mentalität der Menschen, Lebenshaltungskosten und Visabedingungen sprechen für die Philippinen.

Eigentlich sind das zwei verschiedene Kulturen schon nur geschichtlich gesehen. Eines mit 300 Jahre Kolonialisierung und dann noch ein paar Jahrzehnte die Amis. Und die anderen halt nicht und mit einer eigenen Mentalität. Familiengedanke ist in etwa gleich. Die Urschuld den Eltern gegenüber bei beiden vorhanden. Ein Lächeln auf den Philippinen ist ein Lächeln. Was in Thailand 1000 Dinge bedeuten kann. Man sollte beide Länder besuchen und schauen, wo man sich wohl fühlt. Dass der Nachbar den Hund dermassen plagt tut mir leid für den Hund. In Thailand haben sie mir die Hunde vergiftet.

Dumaguete ist cool :) Noch lieber etwas ausserhalb. Und Müll verbrennen sie auch in Thailand
 
 
 
 
       #10  

sir schwanzelot

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Infrastruktur, Servicegedanke und Essen ist besser in Thailand

Mentalität der Menschen, Lebenshaltungskosten und Visabedingungen sprechen für die Philippinen.

Eigentlich sind das zwei verschiedene Kulturen schon nur geschichtlich gesehen. Eines mit 300 Jahre Kolonialisierung und dann noch ein paar Jahrzehnte die Amis. Und die anderen halt nicht und mit einer eigenen Mentalität. Familiengedanke ist in etwa gleich. Die Urschuld den Eltern gegenüber bei beiden vorhanden. Ein Lächeln auf den Philippinen ist ein Lächeln. Was in Thailand 1000 Dinge bedeuten kann. Man sollte beide Länder besuchen und schauen, wo man sich wohl fühlt. Dass der Nachbar den Hund dermassen plagt tut mir leid für den Hund. In Thailand haben sie mir die Hunde vergiftet.

Dumaguete ist cool :) Noch lieber etwas ausserhalb. Und Müll verbrennen sie auch in Thailand
Müll verbrennen sie auch in Neapel und Hunde werden auch in DACH vergiftet, selten aber es steht zumindest ab und an in der Zeitung. ;) Aber ist klar was gemeint ist mit der Drittweltmentalität.
Mord kanns überall geben, aber wenn es nicht gerade so oft vorkommt wie in Venezuela oder Südafrika und man nicht gezielt gekidnappt wird, dann gehts schon.

War auch bereits in beiden Ländern. In Dumaguete selber nicht aber es sieht gut aus und Bonifacio Global City auch recht ansprechend, ebenso Cebu.

Es kommt eben doch dann alles aufs Visa an. Und die mehreren zehntausend Euro für die Elite-Visas sind eben nicht ohne (Anhang würde mitkommen und ist nicht Thai). Im SRRV der Philippinen sind eben Frau und obendrauf noch 1 Kind mit drin, was schon ein ziemlich heftiges Argument ist.
Auch bekommt man das Deposit wieder wenn man das Visa löscht. Das Elitevisa-Geld gibts nimmer.

Thailand gefällt mir zwar etwas besser, wobei ich mit dieser scharfen Ausgrenzung von Ausländern nicht sicher bin ob ich da nach Jahren immer noch mit klarkomme. Scheint gemäss euren Angaben ja einfacher zu sein um mit deren Mentalität klarzukommen.
 
 
 
 
       #11  

Wahnsinniger

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Einer meiner besten Freunde wohnt auf Palawan nahe Puerto Princesa, der hat sich vorher einiges angeschaut
und so ziemlich alle Ecken der Philippinen mal bereist. Er meinte, daß nachdem man Boracay über Sommer geschlossen hat,
der Traffic nach Palawan deutlich zugenommen hat, da es dort auch schöne Strände gibt. Vielleicht sollte man sich das auch
mal anschauen.
 
 
 
 
       #12  

Jordan

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Was meinst du mit mord in der Nachbarschaft? Ich war auch schon in Dumaguete, war doch ruhig dort.
Ich habe auch keine schlechten Erfahrungen gemacht und würde sagen es ist 100% sicher für Ausländer.
Aber ich weiß, durch meinen besten Freund in Dgt, was dort passiert von dem man am nächsten Morgen nichts in der Zeitung ließt. Und diese "Geschichten", die man über die Philippinen hört, sind wahr und passieren auch in der "friedlichen" Nachbarschaft von Dgt. Nach zwei Jahren kann ich mit Bestimmtheit sagen, da ist noch viel Entwicklungsarbeit aus der Mitte der Gesellschaft notwendig.

Ein Thema, das für mich noch einen großen Unterschied zwischen Philippinen und Thailand ausmacht, ist der Freundeskreis. Hier in Thailand sind die meisten meiner Thai-Freunde aus der Mittelschicht, haben eine gute Bildung, guten Job, Auto, Reiseerfahrung,.. und unterscheiden sich praktisch nicht von meinem Freundeskreis in Berlin.
In Dgt. ist es schwierig solche Leute zu treffen. Mittelschicht gibt es praktisch nicht in den Philippinen. Die Jungen mit Bildung sind im alltägliche Überlebenskampf gefangen (10 Stunden Arbeitstag, 6 Tage die Woche, Hungerlohn). Wenn jemand um die Welt gereist ist, dann kommt er immer aus der abgehoben Oberschicht, die sich skrupellos selbst bereichert und das Land ausbeutet. Zitat von einem Bekannten: We are first world people, livining in a 3rd world country.

..und ja ich weiß, Bildung ist nicht alles, aber es macht halt doch einen Unterschied :)
 
 
 
 
       #13  

sir schwanzelot

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Einer meiner besten Freunde wohnt auf Palawan nahe Puerto Princesa, der hat sich vorher einiges angeschaut
und so ziemlich alle Ecken der Philippinen mal bereist. Er meinte, daß nachdem man Boracay über Sommer geschlossen hat,
der Traffic nach Palawan deutlich zugenommen hat, da es dort auch schöne Strände gibt. Vielleicht sollte man sich das auch
mal anschauen.
Puerto Princesa wurde in einem anderen Forum erwähnt. Das werde ich mal anschauen, war noch nie dort, sieht aber auch gut aus.

Mittelschicht in Asien ist ja generell etwas neueres und die Philippinen sind halt verglichen mit Thailand etwas hinten, aus welchen Gründen auch immer.

Bin gerade auf diesen Thread gestossen und werde mir das mal reinziehen.
Warum verlassen viele Thailand
 
 
 
 
       #14  

RetePinay

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       #15  

wumme

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Ist nicht im suden von Palawan die Terrormiliz


Da dürftest du was verwechseln . Die Rebellen sind ganz im Süden in Mindanao .Nicht umsonst war diese Insel bis vor kurzem für Touristen gesperrt bzw es war nicht ratsam da auf Tour zu gehen .
 
 
 
 
       #16  

summit

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Ich kenne beide Länder (ok, Thailand nicht den Norden) und lebe jetzt seit 5 Jahren in den Philippinen, das erste Jahr aber immer 6 Wochen DE-6 Wochen Phils, da ich noch Verpflichtungen in DE hatte.

Ich bin seit 5 Jahren mit einem Tourivisa für jeweils 2 Monate hier.
Bei dem Retirement Visa müßte ich 15000 US$ hinterlegen, das Geld hab ich lieber hier angelegt, da springt für mich unter dem Strich mehr dabei raus, als die Visakosten.
Meinen Pass hat seit 4 Jahren eine Lady in Ermita, den hol ich mir nur ab, wenn ich verreise, etwa 3x pro Jahr, dann meist nach Thailand.
In DE mache ich nur 1x im Jahr Ferien, und das nur im Sommer.

Viele pro und kontra wurden schon angefügt, meine Entscheidung für die Phils, die ich nie bereut habe, aus folgenden Gründen:
*Die Kultur ist uns mit allen Vor- und Nachteilen durch die fast 400 Jahre Kolonie viel näher (Nachteil, das Christentum, mit all seinen Vorurteilen und Geboten),
*Man kommt immer mit Engisch durch, obwohl ich inzwischen auch viel Tagalog verstehe und ein wenig spreche,
*Die Phils sind ca. 1/3 billiger als Thailand,
*Das take care der Mädels ist wunderbar,
*ich habe in all den Jahren keine schlechten Erfahrungen mit Kriminalität gemacht,
*Das Essen kann auch lecker sein, wenn Du Deiner MIA beibringst, das Gewürze den Geschmack verbessern, Standard ist hier nur Salz und Zucker,

Nachteile:
*der Verkehr, speziell in Manila (EDSA!!!)
*Streetfood viel schlechter als in Thailand,
*die Einstellung zum Essen, das muss nur viel sein, Qualität der Zutaten, Geschmack und kalt ist egal,
*das fehlende Umweltbewusstsein,
*die Familie der MIA, ähnlich wie in Thailand, kann manchmal nerven, aber ist das in DE anders?
*Buddhismus ist viel toleranter als das Christentum,

Wir haben ein Haus in MetroManila und ein kleines in der Provinz in unmittelbarer Nähe zum Meer, wenn mir Manila to much wird, gehts für eine oder zwei Wochen in die Provinz.
Es gibt unzählige Strände, abseits der Touristenspots, da ist man mit ein paar Fischern und kids allein am Strand.

Its more fun in the Philippines:D
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       #17  

RetePinay

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       #18  

Pilo

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Süd Mindanao hmmm ich weiss nicht. War Anfang 2015 und Anfang 2016 dort. War ziemlich im Süden so etwa 150 Km südlich von Davao. Da war nix von Abu Sayaf zu sehen oder zu spüren. Man sagte mir dort aber, dass wir nur nicht in den Nord-Westen fahren sollten in Richtung Zamboanga. Dort würde es von diesen Gesellen nur so wimmeln und könne für mich als WeissNase gefährlich werden.

Mag ja sein dass die offiziellen Daten da anders aus sehen.
 
 
 
 
       #19  

Anonymus123

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also ich war einige male in Thailand und einmal etwa 4 wochen auf den Phils mit meiner Ex.

Für mich ganz klar. Thailand. Die Phils hängen 50 Jahre hinterher, ist gar nix für mich. ich liebe die Provinz aber es mir wirklich zu rückständig dort.
 
 
 
 
       #20  

sir schwanzelot

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Ich kenne beide Länder (ok, Thailand nicht den Norden) und lebe jetzt seit 5 Jahren in den Philippinen, das erste Jahr aber immer 6 Wochen DE-6 Wochen Phils, da ich noch Verpflichtungen in DE hatte.

Ich bin seit 5 Jahren mit einem Tourivisa für jeweils 2 Monate hier.
Bei dem Retirement Visa müßte ich 15000 US$ hinterlegen, das Geld hab ich lieber hier angelegt, da springt für mich unter dem Strich mehr dabei raus, als die Visakosten.
Meinen Pass hat seit 4 Jahren eine Lady in Ermita, den hol ich mir nur ab, wenn ich verreise, etwa 3x pro Jahr, dann meist nach Thailand.
In DE mache ich nur 1x im Jahr Ferien, und das nur im Sommer.

Viele pro und kontra wurden schon angefügt, meine Entscheidung für die Phils, die ich nie bereut habe, aus folgenden Gründen:
*Die Kultur ist uns mit allen Vor- und Nachteilen durch die fast 400 Jahre Kolonie viel näher (Nachteil, das Christentum, mit all seinen Vorurteilen und Geboten),
*Man kommt immer mit Engisch durch, obwohl ich inzwischen auch viel Tagalog verstehe und ein wenig spreche,
*Die Phils sind ca. 1/3 billiger als Thailand,
*Das take care der Mädels ist wunderbar,
*ich habe in all den Jahren keine schlechten Erfahrungen mit Kriminalität gemacht,
*Das Essen kann auch lecker sein, wenn Du Deiner MIA beibringst, das Gewürze den Geschmack verbessern, Standard ist hier nur Salz und Zucker,

Nachteile:
*der Verkehr, speziell in Manila (EDSA!!!)
*Streetfood viel schlechter als in Thailand,
*die Einstellung zum Essen, das muss nur viel sein, Qualität der Zutaten, Geschmack und kalt ist egal,
*das fehlende Umweltbewusstsein,
*die Familie der MIA, ähnlich wie in Thailand, kann manchmal nerven, aber ist das in DE anders?
*Buddhismus ist viel toleranter als das Christentum,

Wir haben ein Haus in MetroManila und ein kleines in der Provinz in unmittelbarer Nähe zum Meer, wenn mir Manila to much wird, gehts für eine oder zwei Wochen in die Provinz.
Es gibt unzählige Strände, abseits der Touristenspots, da ist man mit ein paar Fischern und kids allein am Strand.

Its more fun in the Philippines:D
Danke. Familie kann oft nerven. Sehe das oft egal wo, ist wohl einfach hinzunehmen.
Mit dem Visa und den 15000 US$ könnte ich mich jetzt noch anfreunden, weil man es ja wieder bekommt und es scheinbar auch verzinst wird und es ist in US$ und nicht in PHP. Ebenso kann ne Arbeitsbewilligung beantragt werden, was auch ein gutes Zeichen ist. Obwohl ich das nicht plane, aber ist ja schön zu haben. Ebenso mit einer eigenen Firma, welche in Thailand Horror ist.

Das Take Care ist schon schön, wobei mir das in Thailand auch gut gefällt. Aber Philippinen ist halt etwas westlicher im Anfühlen.
Dein Split mit Manila und Provinz hört sich gut an. Bist du dort in BCG oder Makati?
 
 
 
 
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