Kolumbien Bogotá - Cali - Medellín - Cartagena - Südamerikapremiere

Ein Ausflug zur Christus-Statue durfte natürlich auch nicht fehlen. Leider hatten wir mit dem Wetter Pech. Es war äußerst bewölkt. Zum Thema Ausflüge: Wir sind zu 90 % nur via Uber gefahren. Hat fast immer optimal funktioniert. Uber in Kolumbien können wir uneingeschränkt weiterempfehlen.

Anbei ein paar Eindrücke vom "Cerro los Cristales"

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Da @eddie11 primär nach Kolumbien reiste, um religiöse Bauwerke zu besichtigen, mussten wir mit ihm weitere Stätten besuchen. Überhaupt muss ich an dieser Stelle mal erwähnen, @eddie11 liebt Gefahren. Ob zähnefletschende Kampfhunde (die sind lieb) oder Kriminelle (die sind harmlos), stets zog er solche Begegnungen an. Und ich kann euch sagen, dass es in Medellín zu einer Situation kam, die selbst er nicht mehr witzig fand. :hehe:

Jetzt erstmal zu den Kirchen

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leider fehlt der Frauen Anteil sehr stark . Also so 1-2 Bilder kannst du ruhig mal mit einbauen

Sorry, damit kann ich nicht dienen. Wie bereits gesagt, lag meine Präferenz nicht auf den Frauen, sondern aufs Erkunden des Landes in kultureller Hinsicht.

Da musst du dich gedulden. @eddie11 erfüllt dann deine Wünsche eher.
 
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Auf der nach einem ST-Club schlug @talueng einen Laden vor. Über Uber haben wir uns dann dort hinfahren lassen. Irgendetwas stimmte allerdings nicht. Weit und breit nichts zu sehen. Schließlich sahen wir auf der Straße einen Ladyboy, welcher - trotz Sprachbarriere - versuchte, uns weiterzuhelfen. Den Laden haben wir zwar nicht gefunden, dafür durch Zufall einen anderen.

Wir gingen also durch verlassene Straßen und standen am Ende vor einem durchaus ansehnlichen Haus. Von außen sah man nichts auffälliges. Nur ein paar Kolumbianer, die an der Straße entlang standen. Als wir klingelten, öffnete ein stämmiger Kolumbianer und tastete uns erstmal nach Waffen ab. Er war allerdings stets freundlich. Im Inneren des Anwesens schien die Zeit still gestanden zu sein. "80er-Jahre-Style". Gefiel uns allen ganz gut. Es gab eine Art Innenhof mit ein paar Tischen, einem swimming pool und einer großen Leinwand. Auf der Leinwand spielten sie die aktuellen Charts ab. Musik war gut. "Kellner" unaufdringlich. Insgesamt sehr entspannt das Ganze.

Nach ein paar Minuten kamen die ersten Südamerikanerinnen und stellten sich artig vor. Kommunikation lief nur über deepl.com. Vorteil war, dass jeder von uns "ausgesucht" wurde und wir alle relativ gut miteinander harmonierten. Die Mädels waren alle? (zumindest meine) aus Venezuela. Es war die erste und beste Nummer im kompletten Urlaub (viele hatte ich nicht). Ladydrink kostete 15k COP (ca. 4 EUR), wenn ich es richtig in Erinnerung habe. 30 Minuten 80k COP. 60 Minuten wären natürlich auch möglich gewesen. War aber nicht nötig. Gelegen ist der Club etwa hier:


 
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Ein Nachmittag im Caras Lindas


Nachdem wir zunächst ein "Massagepuff" besichtigten, welches zwar unheimlich lustig war, aber optisch jenseits von Gut und Böse, ging es mit dem Uber (@talueng erfand bald den Begriff HUBER) zum Caras Lindas.

Noch ein paar Sätze zum vorigen Schauplatz. Scheinbar hat man es uns aus 100 km Entfernung angesehen, dass wir in dieser üblen Gegend, nach einem Puff Ausschau hielten. Wir fanden den Platz aber nicht auf Anhieb. Es dauerte nicht lange, bis ein vertrauenswürdiger Kolumbianer uns mit Händen und Füßen zum Ziel führte. Dem Spektakel wohnten immer mehr Kolumbianer bei. :hehe: Wir haben durchaus für Belustigung gesorgt. Von außen sah es wieder wie ein gewöhnliches Haus aus. Anfangs das obligatorische Abtasten nach Waffen, gelangten wir durch einen langgezogenen Gang zum "Puffvater", der eine gewisse Autorität ausstrahlte. Wer Narcos kennt: Don Berna sah ihm sehr ähnlich ... :hehe:

War jedoch wieder sehr entspannt. Ein Bier für zwei Euro gekippt und dann raus aus dem Laden. Zwielichtige Atmosphäre, wobei alle total nett waren. :wink0:

Schauplatzwechsel

Das Caras Lindas ist ohne Google Maps nicht zu finden. Kein Schild, keine Hinweise nichts. Brav klopften wir schließlich an der stämmigen Tür. Ein kräftiger Kolumbianer musterte uns. Wir standen in einer Art Vorraum, der durch einen Vorang abgetrennt war. Anfangs wussten wir ehrlich gesagt nicht, was er genau von uns wollte. Nach ein paar verständnislosen Blicken kapierten wir allmählich, dass es mal wieder Zeit für eine Waffenkontrolle war.

Da wir alle "sauber" waren, durften wir passieren. In einem größeren Raum standen zwei langgezogene Sofas. Wir nahmen Platz und etliche Massagistas strömten zur Begrüßung aus ihrem Pausenraum. Brav kam jede einzeln zum Händchengeben sowie Küsschen rechts und links. @eddie11 hatte bereits ein Dauergrinsen im Gesicht und seine Augen leuchteten förmlich.

Preise weiß ich nicht mehr. Jedenfalls erneut sehr günstig. Glaube, unter 30 EUR für full service. Zimmerzustand ist ebenfalls gut gewesen. Sauber. Klare Empfehlung.

Warum @talueng auf einmal bei mir im Zimmer stand, weiß ich bis heute nicht, erheiterte allerdings die Gemüter aller Beteiligten. :hehe:

Alle waren befriedigt und zufrieden. Jetzt mussten wir was essen. Es sollte fleischlastig sein. Die Portion war so groß, haben wir nicht mal zu dritt ganz geschafft.

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