Die DFB Mannschaft

Ich habe nicht von den U Mannschaften gesprochen, wobei die wahrscheinlich kaum was bekommen.

Die A Spieler brauchen das Geld nicht und wenn nur das Geld Anreiz ist für sein eigenes Land zu spielen stimmt eh etwas nicht.
 
Den werden sich dann einige - nicht nur die "Gangster" - nicht mehr antun wollen.
Profi-Fussballer sind halt Personen des öffentlichen Lebens. Frag doch mal einem Politiker wie es ihm ergeht..Wenn sie das nicht aushalten können sollen sie doch als Klemptner oder Maurer arbeiten. Da gibt dann halt nur 30 000 Euro pro Jahr, dafür "prügelt" auch niemand auf dich ein und du kommst auch nicht in der Zeitung. Uebrigens finde ich die meiste Kritik, egal an welchem Sportler, angemessen. Die schlimmsten sind halt die, die sich mit dem Club identifizieren..wir haben verloren, die haben unsere Ehre verspielt, so ein Scheiss..

Die A Spieler brauchen das Geld nicht und wenn nur das Geld Anreiz ist für sein eigenes Land zu spielen stimmt eh etwas nicht.
Was denn sonst. Ehre fürs Vaterland.. :lach:
 
Was sagt ihr zu der EM Auslosung? Auf dem Papier eine machbare Gruppe allerdings kann ich mich meinen Vorrednern hinsichtlich der Experimente und der Form des Teams nur anschließen und habe meine Bedenken..
 
Profi-Fussballer sind halt Personen des öffentlichen Lebens. Frag doch mal einem Politiker wie es ihm ergeht..Wenn sie das nicht aushalten können sollen sie doch als Klemptner oder Maurer arbeiten. Da gibt dann halt nur 30 000 Euro pro Jahr, dafür "prügelt" auch niemand auf dich ein und du kommst auch nicht in der Zeitung. Uebrigens finde ich die meiste Kritik, egal an welchem Sportler, angemessen. Die schlimmsten sind halt die, die sich mit dem Club identifizieren..wir haben verloren, die haben unsere Ehre verspielt, so ein Scheiss..


Was denn sonst. Ehre fürs Vaterland.. :lach:

Seit Jahrzehnten spielen - vollkommen zu Recht - immer mehr Spieler mit Migrationshintergrunde in der DFB-Auswahl. Es gilt das Leistungsprinzip. Aber dass diese Jungs zum Teil ein eher gebrochenes Verhältnis zur Nation haben, ist nachvollziehbar.

Auch ein Kartoffel-Deutscher geht davon aus, dass Anerkennung wenig glaubhaft ist, wenn sie nur aus Medaillen-Blech und Schulterklopfen besteht. Um eine glaubhafte Motivation darzustellen, muss sie schon eine monetäre Komponente haben.

Übrigens: auch potentielle Politiker - von der Kommune bis zum Bund - überlegen sich mittlerweile drei Mal, ob sie sich den Stress antun wollen, wenn ihnen für ihren Einsatz nur Hass und Häme entgegenschlägt. Oder sie sogar Angst um eigenes Leib und Leben oder das der Familie haben müssen.

Noch einmal: konstruktive Kritik ist gut und notwendig und wird auch von den Spielern akzeptiert. Die hetzerische Fundamentalkritik, wie sie aus manchen Filterblasen emporschäumt, führt in den Teufelskreis, den ich schon angedeutet hatte: ohne Unterstützung ist es schwer sportliche Erfolge zu erzielen, ohne sportliche Erfolge ist es schwer Unterstützung zu bekommen.
 
Seit Jahrzehnten spielen - vollkommen zu Recht - immer mehr Spieler mit Migrationshintergrunde in der DFB-Auswahl. Es gilt das Leistungsprinzip. Aber dass diese Jungs zum Teil ein eher gebrochenes Verhältnis zur Nation haben, ist nachvollziehbar.
Da magst du Recht haben, aber mit deiner Schlussfolgerung fehlende Motivation Leistung zu erbringen mit noch mehr Kohle zu begegnen, halte ich für grundlegend falsch.
Wenn es dem Spieler keine Ehre ist für Deutschland zu spielen, dann soll er es eben sein lassen oder wenn er ein Migrant ist kann er ja noch für sein Herkunftsland spielen.

Argentinien, Italien, Portugal und andere Staaten haben dieses Problem anscheinend nicht. Warum?

Übrigens: auch potentielle Politiker - von der Kommune bis zum Bund - überlegen sich mittlerweile drei Mal, ob sie sich den Stress antun wollen, wenn ihnen für ihren Einsatz nur Hass und Häme entgegenschlägt. Oder sie sogar Angst um eigenes Leib und Leben oder das der Familie haben müssen.
Der Vergleich hinkt nun aber gewaltig. Die Fußball-Millionäre verdienen in einer Woche mehr als die meisten Politiker in einem ganzen Jahr ohne, daß sie auch nur einen Bruchteil deren Verantwortung tragen.
 
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Die hetzerische Fundamentalkritik, wie sie aus manchen Filterblasen emporschäumt, führt in den Teufelskreis
Und das wird immer so bleiben. Fussball ist eben auch eine emotionale Sache..da kann man leicht ausfallend werden. Wer seinen Emotionen dann in der Presse oder vor einer Fernsehkamera freien Lauf lässt..ist einfach nicht die hellste Kerze auf der Torte.

Argentinien, Italien, Portugal und andere Staaten haben dieses Problem anscheinend nicht. Warum?
Deutschland hatte diese Probleme jahrzehntelang auch nicht. War X-Mal Weltmeister. Jetzt stecken sie in einer Kriese und da wird von Ehre und Vaterland geschwafelt. Den allermeisten Menschen in diesem Alter, Profifussballer oder Klemptner, ist das so ziemlich egal..Fussballweltmeister zu werden ist der Gipfel des sportlichen Erfolgs. Deutschland, Vaterland und Ehre, Blödsinn.
 
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Die Prämien sind doch kein Anreiz für die Spieler. Die bekommen für den Titel! 400.000 Euro. Das ist weit weniger als die Spieler im Monat an Gehalt verdienen.
Wie @Hardy641 schon sagt. Die Spieler müssen für Deutschland spielen wollen, denn mit der kleinen Summe zerreißt sich keiner, selbst wenn er noch so Geldgeil ist.

Und gerne noch einmal, weil du ja immer betonst wie kritikfähig die Spieler sind. Die sind es nicht, weil sie von klein auf gesagt bekommen wie geil und toll sie sind. Kritiker werden ganz schnell stumm gemacht, weil man ein Talent vergraulen könnte. Und Wenn dann die Motivation nicht von innen kommt ist ganz schnell Essig.

Gestern ein tolles Interview mit van Persie gesehen. Seil Sohn gilt als Riesentalent bei Feyenord. Nachdem der Junior im Derby gegen Ajax nicht spielte meckerte der Junior über den Trainer und die Mannschaft, dass keiner sein Talent sehen würde und jeder ihn blockiert. Da sagte der Vater, dass so nur Verlierer reden. Gewinner setzen sich durch, arbeiten hart und zeigen, dass der Trainer sie bringen muss.
Das kann so ein großer Papa natürlich sagen, aber wie oft wird das den jungen Spielern heute gesagt? Sehr selten. Oft weil die Trainer ja selbst keine Vorbilder mehr sind. Die großen Stars von früher gehen ja kaum in die Jugend oder werden Trainer.
 
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Oft weil die Trainer ja selbst keine Vorbilder mehr sind. Die großen Stars von früher gehen ja kaum in die Jugend oder werden Trainer.
Weil es da andere Talente braucht, als gut Fussball zu spielen. Abgesehen davon haben wohl fast alle Spitzentrainer mal Fussball gespielt, halt auf einem anderen Level.
schon sagt. Die Spieler müssen für Deutschland spielen wollen
Die wollen einfach möglichst weit kommen, in der Meisterschaft oder an einem Turnier. Schlussendlich ist denen doch völlig Schnurz ob das Team jetzt Bayern München, Dortmund, Mallorca oder Deutsche Nationalmannschaft heisst.
 
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Die wollen einfach möglichst weit kommen, in der Meisterschaft oder an einem Turnier. Schlussendlich ist denen doch völlig Schnurz ob das Team jetzt Bayern München, Dortmund, Mallorca oder Deutsche Nationalmannschaft heheisst.
Scheinbar nicht. Während viele Spieler im Verein auch auf Grund der hohen Konkurrenz in den Spitzenteams gute Leistungen zeigen machen sie das in der Nationalmannschaft nicht. Jetzt war es nicht so, dass früher immer 20 Spieler gleicher Qualität zur Verfügung standen, aber die Einstellung der Spieler auf dem Platz war eine ganz andere.
 
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Übrigens: auch potentielle Politiker - von der Kommune bis zum Bund - überlegen sich mittlerweile drei Mal, ob sie sich den Stress antun wollen, wenn ihnen für ihren Einsatz nur Hass und Häme entgegenschlägt. Oder sie sogar Angst um eigenes Leib und Leben oder das der Familie haben müssen.
Und wenig verdienen..das sieht bei den DFB Profifussballern ganz anders aus. Sie sichern sich in 10 Jahren Berufstätigkeit nicht nur die finanzielle Unabhängigkeit sondern auch Wohlstand. Da spielt die Ehre fürs Vaterland wirklich keine Rolle. Viel wichtiger ist der persönliche Ehrgeiz..Welt- oder Europameister wird nicht jeder und so ein Titel hilft auch dem Marktwert.
 
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