Thailand-Frage E-Zigarette, könnt ihr mir Tipps geben( ich weiss das die Einfuhr verboten ist).

HerrDuisburg

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Sehr geschätzte Foren Gemeinde ( diese Ansprache ist extra so gewählt weil ich hoffe eine Einschätzung von euch zu bekommen und kein Dumm Gelabbere).
Ich will jetzt für 4 Wochen ins Paradies ( Mitte Juli bis Mitte August) , aber das erste mal als "Dampfer".
Habe mir durch das Dampfen das Rauchen abgewöhnt, nutze aber meine Melo3 schon recht suchtmässig.
Zur Einfuhr würde ich das ganz zerlegen, die Akkus im Handgepäck transportieren und sie dann nur in "gesicherter" Umgebung nutzen.
Wie würdet Ihr die Gefahr des ganzen einschätzen?
Vorab schon mal danke für hilfreiche Kommentare.
 
Ich habe einen Kontakt in Si Racha, hatte gehofft dass ich was näheres finde. Aber dann muss ich wohl den Roadtrip machen 🙄
 
Das Thema ist für mich extrem interessant: wie genau wird denn hingeschaut, wenn der Verdampfer komplett zerlegt und der Akku Träger auch als kleine Powerbank durchgehen könnte.
Wieder Rauchen anfangen hört sich nach Jahren als reiner Dämpfer nicht verlockend an.
Was genau ist verboten einzuführen?
 
Nach inzwischen drei Aufenthalten als aktiver Dampfer (und nur gelegentlich, wenn die Uniformierten länger in der Nähe sind, als Retro-Verbrenner) habe ich die Erfahrung gemacht:
Akkuträger als Powerbank 'getarnt', Tank, Ersatz-Coils im 'Kulturbeutel', Liquid in einer gründlich ausgewaschenen (u.a. mit Essigwasser) Waschlotions-Flasche im Koffer, Akkus im Handgepäck:
Null Probleme am Zoll.
Oft unbeachtet draußen im Café oder Restaurant gedampt und - toi, toi, toi - bisher weder ertappt noch bestraft.
Verstehe das bitte nicht als Aufforderung sondern lediglich als Erfahrungsbericht.
 
Alles was mit E-Zigaretten zusammeln hängt. Wenn Du Glück hasst, nur 30000 Bath Strafe , hast Du Pech 5 Jahre Knast!
Mach in Afrika Urlaub, da kannst Du rauchen bis es dir schwarz vor den Augen wird!
 
Wenn Du Glück hasst, nur 30000 Bath Strafe , hast Du Pech 5 Jahre Knast!
10.000 - 30.000, teilweise 50.000 THB sind der zu beobachtende Strafrahmen für 'Eigenbedarfsnutzer'.
Die Thai- Behörden dürften ihre Ressourcen auf große Fische konzentrieren:
In den Jahren 2024 und 2025 gab es massive Razzien, bei denen weit über eine Million E-Zigaretten im Wert von Hunderten von Millionen Baht beschlagnahmt und Tausende von Verkäufern und Importeuren festgenommen wurden. Für viele dieser Fälle dürfte es Haftstrafen gegeben haben.
Gelegentliche Nutzer oder Reisende mit einer einzelnen E-Zigarette sind für die Polizei oft kein prioritäres Ziel.

Meine (unentdeckten oder nicht sanktionierten) Importe und die vielen öffentlichen Dampfer in TH sind ein klares Zeichen für (bekannt) laxe Durchsetzung.
Allerdings ist dies selbstverständlich keine Garantie für Straffreiheit. Die Rechtslage bleibt unverändert streng, und die Durchsetzung kann jederzeit verschärft werden – wie es die jüngsten Ankündigungen der Regierung zeigen.
Das Risiko besteht darin, dass Reisende mit Dampfe bei einer zufälligen Kontrolle (z.B. am Flughafen, bei einer Verkehrskontrolle oder in einer Polizeirazzia) willkürlich herausgegriffen werden.
Dann ist man nicht vor einer hohen Geldstrafe (oft zwischen 10.000 und 30.000 Baht), der Beschlagnahmung Ihrer Geräte oder im schlimmsten Fall sogar vor einer Festnahme und Abschiebung gefeit.
Das Gesetz ist glasklar, aber seine Anwendung ist willkürlich, inkonsistent und dank teamoney auch käuflich; wie es von u.a. Thailand bekannt ist.
Begleitendes Phänomen:
Das Verbot hat einen riesigen Schwarzmarkt hervorgebracht, der auf 3 bis 6 Milliarden Baht geschätzt wird.
E-Zigaretten und Liquids sind auf Online-Plattformen, in sozialen Medien und auf Nachtmärkten leicht erhältlich.
Die schiere Menge dieses Angebots macht es für die Behörden unmöglich, den Markt vollständig zu kontrollieren.
 
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