Erdbeben in Thailand

        #1  

Member

Eine Information für Angehörige:


Bitte wenden Sie sich an die Hotline vom Auswärtigen Amt Deutschlands, ans schweizerische Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten oder an das Außenministerium in Österreich.
in Deutschland: 030 5000 1000
in der Schweiz: 01 283 33 88 oder 031 323 30 99 und 031 325 33 33
in Österreich: 0501 150 4411 oder 0800 222 666
Weitere Informationen erhalten Sie ab sofort von den örtlichen Botschaften in Bangkok:
Deutschland: +66 (0)2 287 9000
Schweiz: +66 (0)2 253 01 56 und +66 (0)2 253 01 60,
Österreich: +66 (0)2 303 60 57-9

Einzelne Reiseveranstalter haben ebenfalls eine Hotline eingerichtet:
Schweiz Kuoni & Hotelplan: 01 283 39 99
Deutschland: Tui: 0511 567 8000
Deutschland: Alle Reisebüros: 0511 567 8900
 
        #2  

Member

Ich habe gerade eine sms aus Bangkok bekommen.

Es werden Farangs gesucht, die beim Police Hospital, Siriraj Hospital oder beim Roten Kreuz Thailand Blut für die Farang Opfer spenden wollen.

Es wird dringend darum gebeten. Da zu wenig konserven für die vielen Touristenopfer zur Verfügung stehen. Tel. für Info´s Thai Red Cross (02 2528181-9)

Gruß
Hansen
 
        #3  

Member

@HANSEN
is doch für phuket bestimmt auch interressant.oder nicht? werd da morgen mal anrufen und eventuell dann zu irgend nem krankenhaus fahren
gruss kata
 
        #4  

Member

Ja das ist für die Opfer aus Phuket bestimmt, unter der Nummer werden die Dir sicher sagen können, wo Du überall Blut spenden kannst.
Die sms kam von einer Freundin meiner Frau, die mit dem Red Cross zu tun hat.
Ruf mal an dort......find ich gut, das Du helfen willst....ich hab von hier aus leider nicht die möglichkeit.

Gruß
Hansen

PS. Laß mich bitte wissen ob es geklappt hat.
 
        #5  

Member

Wär auch zu wenig Blut im Rum.... :lol:
 
        #6  

Member

@hansen
so .das mit dem blutspenden is erledigt. hab heut(gestern) beim roten kreuz angerufen und keinen erreicht. hab dann beim bangkok-phuket hospital angerufen . die haben mir dann gesagt "SOFORT" kommen. hab dann aber erstmal gefrühstückt,damit ich nicht aus den latschen kippe und bin dann dahin,mit ein paar thais aus nakhon,die etliche wasserflaschen mithatten. am krankenhaus angekommen überall verletzte und chaos und alles scheisse irgendie. dort haben sie mir aber dann gesagt,sie hätten schon genug blut,aber ich sollte den translator machen.ok.gesagt -getan. aber nach ner halben stunde nichts tun bin ich noch mal zu der schwester hin und hab sie gefragt,was mit blutspenden ist. sagt sie mir dann ich solle ins vatchira hospital fahren.naja dann das wasser dagelassen und ins vatchira gefahren. dort sah es irgendwie schlimmer aus.brauchten aber ebenfalls kein blut .hab dann noch gefragt,ob ich irgendwie helfen könnte,war aber nicht nötig. die ganze lage sah ziemlich chaotisch aus.traurig aber wahr.
gruss kata
 
        #7  

Member

Hi Kata,

Deinen Einsatz finde ich toll, und über das Chaos vor Ort hatte ich gestern schon einen kleinen Eindruck bekommen, als ich mit Freunden, die ein Business "hatten" gesprochen habe.
Alle werden die Insel verlassen und haben die Schnauze voll.

Hilfe (auch Blut), ist nach meinen Info´s in Bangkok auch ausreichend gewährleistet.

Habe an mehreren Stellen meine Hilfe als Voluntär angeboten, doch überall wurde gesagt, das sich schon hunderte Farang Helfer eingefunden hatten.

Bei der Deutschen Botschaft in Bangkok sieht es aus wie im Feldlazarett.

Jeden Tag auch dort viele Urlauber, die kein Geld und keine Pässe mehr haben, Grausam...!

Was man im moment so über das "mögliche" frühere Warnen vor der Welle erfährt, schlägt dem Fass den Boden aus.

Scheint als wenn wirtschaftliche Interessen wieder einmal vor Menschenleben gekommen sind.

Gruß
Hansen
 
        #8  

Member

Hier noch mal zwei Links, zu den betroffenen Hotels, und eine Karte von den am schwersten Betroffenen Gebieten.

ungültiger Link entfernt

....unter anderem sind auch Listen von Verletzten Familienangehörigen zu finden.....

ungültiger Link entfernt

Gruß
Hansen
 
        #9  

Member

Lest euch das mal durch, wenn ihr Englisch lesen könnt:

Warning rejected to protect tourism
Published on December 28, 2004

Minutes after the earthquake hit northern Sumatra at 7.58am on Sunday, officials of the Meteo-rological Department, who were at a seminar in Cha-am, convened an emergency meeting chaired by Supharerk Tansrirat-tanawong, director-general.

They had just learned that the Bangkok office had reported a quake measuring at 8.1 on the Richter scale, which was much lower than the

level officially recorded later.

“We didn’t think there would be subsequent seismic waves, because a similar quake of 7.6 on the Richter scale, which hit Sumatra on November 2, 2002, did not affect Thailand,” said a member of the department who asked not to be named.

Moreover, the quake this time hit west of Sumatra and officials thought the island might offer a natural shelter, preventing any waves from breaking towards Phuket and its vicinity, he said.

With slightly less than one hour before the waves came ashore, Supharerk said, the department officials did not expect a tsunami. There are just four people on the department’s 900-person staff who are earthquake experts, he said. Also, a tsunami had not hit Thailand in more than 300 years.

But sources said they did discuss the likelihood that a tsunami could hit Thailand’s Andaman Sea coastal towns. This was also played down.

“The very important factor in making the decision was that it’s high [tourist] season and hotel rooms were nearly 100-per-cent full. If we issued a warning, which would have led to evacuation, [and if nothing happened], what would happen then? Business would be instantaneously affected. It would be beyond the Meteorological Department’s ability to handle. We could go under, if [the tsunami] didn’t come,” said a source who attended the meeting.

“We hesitated for a while whether we should issue a warning or not. It was discussed but we didn’t have a chance to do it.”

Supharerk denied that tourism factored into the discussion at the 11th hour. “I think we have done our best,” he said.

Precisely at 9am that Sunday, waves as high as 3 to 10 metres hit the main southern coastal provinces of Phuket, Phang Nga, Krabi and Ranong.

Pravit Rojanaphruk

The Nation
 
        #10  

Member

"We could go under, if [the tsunami] didn’t come,” said a source who attended the meeting."

.....untergehen (geopfert) werden sie wohl trotzdem :!:


“We hesitated for a while whether we should issue a warning or not. It was discussed but we didn’t have a chance to do it.”

.....möchte nur mal wissen wer da noch mit diskutiert hat? :idea:


“I think we have done our best,”


....diesen Ausspruch zu kommentieren, sollte man bei diesen Fakten, den angehörigen der Toten überlassen.

Was zählen schon Menschenleben, wenn´s um Kohle geht. :cry:
 
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