Christian Streich hat gestern als Co-Kommentator bei der WM-Übertragung im ZDF aus meiner Sicht vielen Fußballfans aus der Seele gesprochen.
Besonders bemerkenswert fand ich, dass er bewusst darauf verzichtet hat, die Namen Trump und Infantino auszusprechen, weil diese Personen ohnehin schon viel zu viel Aufmerksamkeit erhalten.
Allein damit hat er eine klare Botschaft gesendet.
Bei Trump und Infantino habe ich oft das Gefühl, dass durch ihre Köpfe nur noch Geldscheine statt Gedanken fließen. Vielleicht würde der eine oder andere starke Kopfball dazu beitragen, dass das Gehirn wieder besser durchblutet wird und nicht nur finanzielle Interessen die Richtung vorgeben.
Ich hoffe, dass Streich für seine diesbezügliche Haltung viel Unterstützung erfährt.
Die FIFA wird seit Jahren kritisiert. Deshalb stellt sich mir die Frage, warum sich Verbände, Vereine, Sponsoren und Fans nicht konsequenter von ihr distanzieren?