Im Büro hat sich nach der Rückkehr aus Thailand die Arbeit gestapelt. Musste erst mal das ganze Wochenende über arbeiten.
Die eingeforderten
Bilder gibt es zwar immer noch nicht am zweiten Tag, aber schon bald wird es etwas zu sehen geben. Ihr verpasst mit Sicherheit nichts!
Tag 2: Just when I thought I was out...
Nach den ganzen gescheiterten Versuchen, mich am ersten Tag gleich harmonisch in Pattaya einzufinden und klaren Kopf zu bewahren, sollte wenigstens die Nachbetrachtung der ersten Eroberung hier etwas Erwähnung finden, denn über viel mehr lässt sich an Tag 2 auch kaum berichten.
Spät belehrte Nachzügler in Sachen Spaßtourismus wie ich erleben also
das "erste Mal mit einem Bargirl" gefolgt von vielen weiteren Damen. Was passiert da überhaupt?
Gleich nachdem wir irgendwann zwischen 4 und 5 Uhr morgens die Bar verlassen haben, nimmt sich Ning meine Hand und es geht händchenhaltend über die Straße und von dort aus den kurzen Weg zum Hotel zu Fuß. Es war für mich also auch eine kleine Überraschung, dass sie gleich zum Körperkontakt über ging und mich über die immer noch belebten Straßen von Pattaya zog. Nun gut, diesem Ablauf wollte ich mir nicht erwehren und folgte brav auf Schritt und Tritt.
In dem Hotel angekommen verlange ich meinen Zimmerschlüssel und an der Rezeption wird nach der
ID der Dame gefragt, die dann solange dort bleibt, bis sie wieder das Hotel verlässt. In meinem Hotel wurde stets nach der ID verlangt
und es war auch besser für mein Wohlbefinden, dass geschultes Personal sich um die Personalienkontrolle kümmerte, wobei das in diesem Falle eindeutig nicht notwendig gewesen wäre. Zum anderen kann durch Einsammeln der ID gewissermaßen Betrug oder anderen Verbrechen vorgebeugt werden. Garantien gibt es natürlich trotzdem keine und was letztendlich im Zimmer abläuft, unterliegt immer der eigenen Gefahr.
Jetzt noch der kurze Weg im Fahrstuhl und dann waren wir endlich im
Zimmer.
Trotz der ungewohnten Situation wollte bei mir keine echte Aufregung aufkommen. Bedingt durch den Alkoholspiegel und den anstrengenden Tag war ich vielmehr in Sorge darum, ob überhaupt genügend Energie für den angestrebten Zweck zur Verfügung stehen würde und wollte es endlich hinter mich bekommen. Wir hatten zwar nichts weiter besprochen, aber ich ging schon davon aus, dass es hier bald zur Sache gehen würde.
Immerhin kam nun genau das, was ich in der Theorie erwartet hatte. Ning zog sich schon mal aus, um sich dann mit einem großen Badehandtuch wieder komplett zu bedecken und daraufhin im Bad zu verschwinden und sich die Shower zu genehmigen. Es sollte sich herausstellen, dass sie ein wahres Faible für das Duschen hatte und mindestens 5 Mal am Tag unter selbiger verschwand. Mir sollte das natürlich ganz Recht sein, zumal ich oftmals als Verursacher ihrer Duscharien auftrat. Nachdem sie im Bad fertig war, wurde ich aufgefordert, selbst unter die Dusche zu gehen, was aber eine Selbstverständlichkeit war in meiner Verfassung. Gesagt, getan, trafen wir uns kurz darauf im Bett erst wieder.
Nicht unerwähnt sollte die
eigenartige Scham der thailändischen Mädels bleiben. Nur Momente bevor sie mit einem im Bett gegenseitig die Genitalien strapazieren, halten sie es für undenkbar, im beleuchteten Raum ohne Bedeckung herum zu laufen.
Das ist bei der einen mehr oder weniger ausgeprägt, aber im Normalfall haben sich alle meine Girls mit Handtuch ins Bett gelegt und erst auf meine anatomischen Nachforschungen hin abgelegt. Eine andere Ausprägung stellt das Ausschalten des Lichts beim Geschlechtsverkehr dar. Zum Beispiel machen es wohl manche Girls überhaupt nicht mit Beleuchtung. Andere wiederum lassen sich so lange alles gefallen, bis eine schamvolle Position erreicht wurde, die das Ausschalten des Lichts erfordert.
Im Laufe der Zeit habe ich diesen Zustand zu tolerieren gelernt und teilweise selbst adaptiert. Am Ende lief ich selbst im Zimmer fast nur noch hüftbedeckt umher. Wenn die Mädels etwas partout nicht wollen, auch wenn es uns irgendwie normal erscheint, sollte man aus meiner Sicht Respekt walten lassen. Dass sich so mancher scheinbare Vorbehalt als verhandelbar herausstellt, muss dabei nicht extra erwähnt werden... 8)
Über den Rest der Veranstaltung in der Nacht hülle ich hier besser den Mantel des Schweigens, da weder sie sich noch ich mich als besonders motiviert herausstellte.
Was nicht war, kann aber noch werden... und so kam es dann auch. Auch ohne Absprache blieb Ning einfach bis sie wieder zur Arbeit gehen musste gegen 17 Uhr. Ich verzichtete indes generös auf die Putzfrau und wir holten in quantitativer Hinsicht jedenfalls ordentlich nach, was schon auf der Strecke zu bleiben drohte. So lümmelten wir den ganzen Tag im Zimmer umher und ich machte erste Bekanntschaft mit dem, was ich letzte Nacht noch im Rausch ausfindig gemacht hatte. Bei zugezogenen Vorhängen war das eigentlich alles im Rahmen der Erwartungen, dachte ich.
Nein, auch sonst war ich einigermaßen zufrieden mit ihr. Sie machte keinerlei Anstalten, sich vorzeitig zu verabschieden, was ich auch in Anbetracht der Vorgeschichte nicht gut gefunden hätte. Leider hatte ich am Vorabend, auch aus Desinteresse, kaum einen richtigen Satz mit ihr gewechselt und infolgedessen zeigten sich nun deutliche
Verständigungsschwierigkeiten, die ich aber für thaitypisch und damit für normal hielt. Sie spielte mir auf ihrem Handy, das einer mobilen Disko mit wechselnd farbiger Laufbeleuchtung glich, etliche Thailieder vor, die ich höflich über mich ergehen lies. Schön war dieses Gejaule für meinen Geschmack allerdings nicht.
Nachdem Ning sich zur Arbeit auf gemacht hatte, schlummerte ich noch einige Stunden nach dem kurzen Schlaf in der Nacht und der vielfältig sportlichen Betätigung darauf. Gegen 22 Uhr wollte ich mich wieder in die pattaysche Hitze wagen und erneute Erkundungen anstellen.
Und natürlich kam es auch an diesem Abend nicht so, wie ich es mir ausgemalt hatte nach der überstandenen ersten Nacht. So verschlug mich die
zweite Suche wieder in die Soi 7 und Soi 8, denen ich nun besser gewappnet entgegnen konnte. Tatsächlich wirkte sich der Schlaf sehr positiv aus und auch meine neue Strategie, sich gleich zu Beginn der Erkundungen mit einem halben Liten Wasser zu bewaffnen und damit stetig abzukühlen, zeigte Wirkung.
Nach den Erkenntnissen des ersten Abends ging ich mit noch geringerer Erwartungshaltung in den Kampf, aber die erste Runde überzeugte mich abermals nicht. Immer noch der gleiche Mix an Eindrücken und Damen, von denen mich überhaupt nichts so richtig ansprechen wollte. Damit war ich schon wieder bei der brennenden Frage danach, was ich überhaupt suche? Diese Frage war immer noch nicht beantwortet und bereitete mir zunehmend Kummer. Auf der Pirsch an hunderten von bereitwilligen Frauen entlang zu gehen, aber keine davon augenblicklich interessant zu finden, stellte die größte Herausforderung dar.
Bald darauf war die Suche beendet, denn ich wurde blitzartig
gefunden. Nings Bar befand ich auf dem Verbindungsstück zwischen Soi 7 und 8 und auf der zweiten Runde durch deren Areal, gerade als ich erneut in die Soi 8 einbiegen wollte, hörte ich Trapsen, Japsen und freudiges Namenrufen hinter mir. Wie konnte es anders sein, Ning hatte mich mithilfe ihrer minderjährigen Freundin hinter dem Tresen erspäht und freute sich nun sichtlich wie ein Honigkuchenpferd, mich wiederzusehen. Strahlend bis über beide Ohren stand sie mir gegenüber.
Just when I thought I was out, they pull me back in.
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Ning: "I think you forget me!"
Ich: (Hatten wir denn was verabredet?) "Couldn't find your bar..."
Ning: "Can you come see me?"
Ich: (Häh? Machen wir doch gerade) "What do you mean?"
Ning: "I finish 3 o'clock, you come see me?"
Ich: (Boah, ne, so sollte das doch eigentlich nicht laufen, habe ich irgendwo gelesen. Butterfly, ein Tag, Tschüss und so! Andererseits hat mir die erste Nacht, sie und der ganze Ablauf nicht ganz so schlecht gefallen in dem Moment. Darüber hinaus kann ich jemandem echt schlecht etwas abschlagen und sie war auch noch so hoch erfreut und engagiert in dieser Situation. WTF, bevor ich hier noch stundenlang herum laufe und wieder nichts finde, kann ich das Date eigentlich gleich eintüten, oder? Habe ja noch ein Paar Tage später Zeit...Zwiespalt.)
"OK, I come to your bar at 3... then we go to hotel again?", lautete meine verlegene Antwort.
Daraufhin verabschiedete sie sich zustimmend von mir. Eigentlich war es mir am Ende doch ganz Recht, diese Verabredung getroffen zu haben. So lief ich nur noch ein weiteres Mal durch die weiterhin erbärmliche Soi 8 ohne mich von den Straßenarbeiterinnen in eine dunkle Spielunke hinein zerren zu lassen. Machte immer noch keinen Spaß.
Zum Zwecke des Sightseeings lief ich erneut über die gesamte Strecke auf der Beach Road zur Walkingstreet, die ich ohne den Stress vom Vortag und mit gemachten Plänen für die Nacht nun entspannt besuchen konnte. Der Besuch verlief vollkommen ereignislos und ich lief einfach nur Eindrücke sammelnd auf der sündigen Meile hin und her, um dann wieder den Weg ins Hotel zu suchen. Dort kam ich etwa gegen halb eins wieder an, um noch etwas mitgebrachte Arbeit zu erledigen. Ja, selbst im Urlaub kann ich mich nicht richtig lossagen von meiner Arbeit und sie läuft mir wie von selbst nach.
So kann man sich auch unglücklich machen...
Kurz nach 3 Uhr mache ich mich auf den kurzen Weg zu der Bar und trinke noch ein Paar Bier, bis der Laden seine Pforten gegen 4 Uhr tatsächlich langsam schließt. An dem Abend versuchten sich einige ältere englische Herrschaften im Gesang, der sich auch nicht schlecht anhörte, nur die Liedauswahl war ungefähr auf Heino- Niveau. Ning schrieb die ganze Zeit eifrig Zettelchen (Rechnungen) für die heute gut besuchte Location und konnte sich gerade einen Ladydrink in der Eile genehmigen.
Thema
Barfine. Eigentlich hatte ich angenommen, für eine sich im Feierabend befindliche Lady keine Barfine abdrücken zu müssen, aber jedes Mal wurden mir die standardisierten 300 THB berechnet und ich zahlte ohne mit der Wimper zu zucken. Ich kann nicht sagen, ob ich damit nun reingelegt wurde oder nicht, aber eigentlich hatte ich das Verständnis, man würde die Auslöse entrichten, weil die Lady ab diesem Zeitpunkt nicht mehr in der Bar für Umsatz sorgen kann und dadurch diese Strafe begründet ist. Vielleicht können mich hier die erfahreneren Member aufklären.
Somit ging dieser Tag unspektakulär zuende wie er begonnen hatte. Täglich grüßt das Murmeltier?
(Keine Sorge, am dritten Tag gibt es endlich Fotomaterial!)