Wir waren gegen halb zwei im Hotel. Ich hatte allerdings noch einiges vor. War doch meine letzte komplette Nacht. Und ich wollte noch auf den Talad Klong Toey – auf den Markt. Ich hatte einem Kollegen zugesagt, dass ich ihm frische Gewürze und Curry-Pasten mitbringen würde und so einen nächtlichen Besuch auf diesem Markt hat einfach was.
Wir zogen also erstmal auf die Suk zu Mint (der final destination), ich nahm zwei, drei Drinks und dann ging es also zum Markt.
Ploy ist ein bisschen der Kiefer geklappt, als ich dem Taxifahrer genau sagte, wo er uns rauslassen sollte und wir wenig später bei den Gewürzhändlern waren. Da gibt’s so einen „Klumpen“ Gewürzhändler, die ziemlich perplex sind, wenn da ein Farang daherkommt und Gewürze probiert. Wenn ich sie dann noch pfundweise kaufe, haben beide Seiten einen Riesenspaß.
Der Heimweg wurde auf der Suk unterbrochen, weil ich bei Mint noch drei, vier Absacker zu mir nehmen wollte.
Als wir gegen vier im Hotel aufkreuzten, hatte ich schön einen in der Krone. Nicht strack oder stramm – sondern eher sehr beschwingt. Vermutlich das Red Bull… oder Lipo… oder was auch immer.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass wir uns ineinander verschlangen. Uns gegenseitig aufsaugen wollten… mit jeder Pore… fühlen, riechen, schmecken. Ich bin überzeugt, dass wir das beide gefühlt haben.
Am letzten Tag sind wir erst gegen drei aufgestanden, haben gefrühstückt und dann wollte ich nochmal ins Panthip Plaza. Toys ‚R‘ Us für Männer… Anschließend im Took Lae Dee einen Happen essen und noch Kleinkram einkaufen. Einen aktuellen TIP für meinen Bruder, ein paar „Tütenwürzmischungen“ à la Maggi-fix (Pad Krapao) und Cliptüten für die Curry-Paste…
Zurück im Hotel hieß es dann erstmal und bis auf weiteres: Koffer packen.
Zum Abendessen führte mich Ploy nach Thonburi. Auf die Thanon Ratchada, Soi 4 (ja, die Ratchada gibt's auch hier). Auf dem Weg staunte ich, dass der Skytrain inzwischen bis weit nach Thonburi hineinreicht. Früher war an der Saphan Thaksin schluss...
Der Reiz dieses Restaurants bei Thais ist, dass man sich sein Essen fangen
kann. Kann... Ich wäre verhungert - Ploy auch.
Wir hatten phantastisches Essen und ich cruiste anschließend durch eine Ecke nächtlichen Bangkoks, die ich
so noch nie gesehen hatte. Ein unvergesslicher Moment, als ich an der Kreuzung Asoke nach links in zwei wunderschöne Augen schaute...
Anschließend, es war weit nach eins, wollte ich nochmal auf die Suk – mich von Mint und all den anderen verabschieden. Ploy hatte keine Lust. Das hatte sie den ganzen Tag schon gesagt, dass sie heute Abend daheim bleiben wolle… Ich murmelte, dass ich dann irgendwann wiederkäme, weil ich ja gegen sieben am Airport sein wollte.
Und was war das ein geiler Abend. Aua aua… ich saß also bei Mint.
Trank was und plauderte mit einem anderen Gast, der sich anfangs angeregt mit Mint unterhielt. Ein Arbeits-Nomade… Plötzlich tippt es mir auf die Schulter und meine „Miss Mai“ sitzt neben mir. Sie macht Offerten, dass sie sofort mit mir gehen würde. Oder einfach nur bei mir sitzen…
Es gibt Dinge, die braucht man, wie einen Aschenbecher auf dem Motorrad.
Ich versuchte höflich abweisend zu sein, was zunächst nicht so recht fruchtete. Aber irgendwann hatte sie es wohl geschnallt und sie trollte sich…
Inzwischen war der andere Gast gegangen und sofort saß Mint an meiner Seite, plauderte und animierte mich zum trinken. Keine Ahnung, wann genau – irgendwann saß dieses Wesen, June, der Collin am ersten Abend so schön an den Silikontitten genuckelt hatte neben mir. Ich hatte auch (aber richtig) dran genuckelt…
Keine Ahnung was dann genau passierte. Ich weiß nur, dass June irgendwann auf mir saß und wir wild(est) rumknutschten (übrigens so ein Moment án dem ich mich fragte, was Passanten jetzt wohl denken/sagen) Ihre Hand wanderte auch irgendwann zwischen meine Beine: mit Daumen und Zeigefinger… ganz sanft… aber bestimmt
Ich war sooo spitz.
Aber in zwei Stunden wollte bzw. musste ich aufstehen und an den Flughafen.
Also…