#1.671  

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Member hat gesagt:
Wie machst Du das denn mit den Blackys, da unterwegs mit Ehefrau? Offene Beziehung? Enthaltsamkeit was Abwechslung betrifft?
Keine Blackys natürlich
 
        #1.673  

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Member hat gesagt:
Und wie gefällt Dir Sansibar im Vergleich zur Nord- bzw. Südküste von Kenia, jetzt mal losgelöst von den Blackys?
Kenia ist besser. Sagt auch meine Frau, die das erste Mal hier ist.

Sansibar ist zu touristisch. Und dennoch wird einem recht schnell langweilig dort.
Ja, der Strand von Kendwa ist paradiesisch, aber das reicht halt nicht.

Was nervt sind u.a. die täglichen (oft mehrfach täglich) Stromausfälle und die Tatsache, dass kaum jemand Englisch kann.

Während man als Mzungu natürlich auch in Kenia als wandelnder ATM angesehen wird, hatte ich den Eindruck, dass man auch Sansibar knallhart abgezogen wird. Das fand ich schon echt übel.
 
        #1.674  

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Danke für Deine Antwort. Scheine alles richtig gemacht zu haben. Hatte kurzzeitig als Alternative zu Diani Beach/Tsavo-Safari auch an die Kombi Dar es Salaam/Safari/Sansibar in Tansania gedacht ...
 
        #1.675  

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Member hat gesagt:
Danke für Deine Antwort. Scheine alles richtig gemacht zu haben. Hatte kurzzeitig als Alternative zu Diani Beach/Tsavo-Safari auch an die Kombi Dar es Salaam/Safari/Sansibar in Tansania gedacht ...
Na ja, die Safari in Tansania toppt alles was in Kenia möglich ist. Serengeti ist einfach unfassbar schön.

Das sind aber auch wirklich zwei getrennte Länder in einem Land.
Festland Tansania (das ehemalige Tanganjika) ist zu rund 30 Prozent muslimisch, die Leute sprechen überwiegend Englisch, Eltern legen Wert auf Bildung etc.
Wie Kenia, aber nochmals deutlich ärmer, halbes BIP per capita.

Sansibar zu 99 Prozent muslimisch, Bildung besteht aus Auswendiglernen des Koran. Englisch kann praktisch niemand. Einfachste Rechenaufgaben überfordern selbst die Händler.
Und dann eben die Abzocke an jeder Ecke.
Mal ein Beispiel: In Kenia zahlst du für ne Kokosnuss am Strand 100 KSH. Einige verlangen 200 oder sogar 250. Das wären dann umgerechnet 1,5 USD am oberen Ende.
Die Kokosnuss in Sansibar kostet beim Obsthändler 2.000 TSH, das passt ziemlich genau zu den 100 KSH.
Aber die Arschlöcher am Strand wollen 20.000 TSH von dir. Also umgerechnet 8 USD für eine Kokosnuss.

Ähnlich bei Pareos, T Shirts etc.
Vollkommen irrsinnig.

Ich persönlich mag das gar nicht. Ich fühle mich dann nicht willkommen.
 
        #1.676  

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Member hat gesagt:
Na ja, die Safari in Tansania toppt alles was in Kenia möglich ist. Serengeti ist einfach unfassbar schön..

Im Frühjahr werde ich das erst Mal in Kenia sein, und denke, die Eindrücke im Nairobi Nationalpark und/oder Tsavo werden mich schon faszinieren. Für "richtig Safari" muss ich dann, wenn es mir gut gefallen hat, wohl noch ein zweites Mal hinfliegen. Ob jetzt Serengeti mit Kilimandscharo in Tansania oder Great Migration in der Masai Mara im Juli/August besser sein wird, da bin ich mir noch nicht sicher.
 
        #1.677  

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Member hat gesagt:
Na ja, die Safari in Tansania toppt alles was in Kenia möglich ist. Serengeti ist einfach unfassbar schön.


Mal ein Beispiel: In Kenia zahlst du für ne Kokosnuss am Strand 100 KSH. Einige verlangen 200 oder sogar 250. Das wären dann umgerechnet 1,5 USD am oberen Ende.
Die Kokosnuss in Sansibar kostet beim Obsthändler 2.000 TSH, das passt ziemlich genau zu den 100 KSH.
Aber die Arschlöcher am Strand wollen 20.000 TSH von dir. Also umgerechnet 8 USD für eine Kokosnuss.

Vollkommen irrsinnig.

Ich persönlich mag das gar nicht. Ich fühle mich dann nicht willkommen.
Moin!

Kann dir bei der Safari nur zustimmen. Unfassbar schön. Wir waren in 3 verschiedenen Parks, bzw. Schutzgebiet.

Man muss aber auch sagen, dass die zweifellosen Abzockerpreise insbesondere an den Stränden kein Muss sind.
Wir waren oben in Nungwi oft in der Kibanda Beach Bar. Die Security hat die Verkäufer relativ schnell und oft des Areals verwiesen.
Da war das Generve nicht ganz so groß.
 
        #1.678  

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Member hat gesagt:
Moin!

Kann dir bei der Safari nur zustimmen. Unfassbar schön. Wir waren in 3 verschiedenen Parks, bzw. Schutzgebiet.

Man muss aber auch sagen, dass die zweifellosen Abzockerpreise insbesondere an den Stränden kein Muss sind.
Wir waren oben in Nungwi oft in der Kibanda Beach Bar. Die Security hat die Verkäufer relativ schnell und oft des Areals verwiesen.
Da war das Generve nicht ganz so groß.
Ja, wir waren auch in 3 (Tarangire, Serengeti, Ngorongoro), und das sind Erlebnisse, an die ich mich lange erinnern werde. 4 Tage für 2.500 USD zu zwei, aber das war es wert.
Zelt in der Serengeti. In der Nacht das Brüllen eines Löwen gehört und am nächsten Morgen direkt vor dem Zelt den Tatzenabdruck gesehen. Und ein paar Hundert Meter entfernt lag er dann neben den Resten des Gnus.

Ich fand Sansibar schon okay, den Hype verstehe ich aber nicht. ich kapiere einfach nicht, warum Sansibar überfüllt ist, die paradiesischen Strände von Nyali und insbesondere Diani hingegen fast menschenleer sind.
 
        #1.679  

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Member hat gesagt:
Im Frühjahr werde ich das erst Mal in Kenia sein, und denke, die Eindrücke im Nairobi Nationalpark und/oder Tsavo werden mich schon faszinieren. Für "richtig Safari" muss ich dann, wenn es mir gut gefallen hat, wohl noch ein zweites Mal hinfliegen. Ob jetzt Serengeti mit Kilimandscharo in Tansania oder Great Migration in der Masai Mara im Juli/August besser sein wird, da bin ich mir noch nicht sicher.
Auch die Great Migration siehst du besser in der Serengeti.
Ich habe vor 2 Wochen dort Zehntausende Gnus und Zebras gesehen, wie sie wanderten.
Daraus werden dann 2 Millionen.
Die Massai Mara ist ja nur der kleine nördliche Zipfel der Serengeti, der in Kenia liegt. Dort heißt sie dann eben Massai Mara und nicht Serengeti.

Ich hatte schon eine Safari in Tsavo West. Das war echt ein Scheißdreck im Vergleich zu dem, was ich in Tansania gesehen habe.
Nochmal Urlaub in Tansania? Eher nicht. Aber wer Tiere sehen will muss dorthin, und das lohnt sich wirklich.
 

Member

Hier ist ja richtig was los nach meinem kleinen Statement… Bezüglich Strom kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen. War genauso wie beschrieben, ich war in Kiwengwa. Das mit dem Stromausfall ist übrigens auch in Bezug auf die Frauen ein Problem. Denn auf die Idee, dass man dann immer einen vollen Akku haben sollte, falls der Strom ausfällt, darauf kommen die nicht… Immerhin funktioniert das Handy Netz auch ohne Strom.

Leider bin ich nicht ganz Tropen – erprobt, so dass ich die erste Woche erst mal krank war. Somit hatte ich noch eine Woche übrig. Der Kiwengwa- Beach, ist übrigens wirklich sehr schön. Allerdings finde ich die Gegend dort doch recht abgelegen, überlaufen kann man es absolut nicht nennen. Obwohl ich in der Saison da war.

Da ich auch noch ein bisschen Familien – Anhang dabei hatte, konnte ich nicht ganz so viel reißen. Ich denke mal mein Bericht passt auch nur so halb ins Forum, da ich nur Frauen von Tinder und von einer Party getroffen habe (die Party ist jeden Freitag bei Cumberland). Dort fand ich überwiegend Jugendliche weiße mit ihren schwarzen Freundinnen vor ,im etwa gleichen Alter, da kam ich mir mit meinen 45 schon ganz schön alt vor.

Bei Tinder hatte ich einige Matches, allerdings hatte ich irgendwann auch einfach keine Lust mehr auf das ganze Rum Geschreibe , so dass ich einfach immer auf diese Party am Freitag verwiesen habe. Letztenendes war aber über Tinder das Problem, dass ich anhand der Entfernungen der Damen gemerkt habe, dass die Insel schon ganz schön groß ist, Taxifahren, alles andere als billig ist, und die Mädels darüber hinaus auch nicht sonderlich mobil sind.

Letztenendes hatte ich dann ein Mädel, mit dem ich schon länger geschrieben hatte, mir aber nie wirklich was dabei gedacht habe. Sie wohnte irgendwo auf dem Tansania Festland, ist dann wohl mit ihrem letzten Geld bis zur Fähre gekommen, beziehungsweise dann auch mit der Fähre über die Insel, und hat mich dann ganz verzweifelt angerufen, dass sie jetzt kein Geld mehr fürs Taxi hat. habe ihr dann irgendwas mit umgerechnet 20 € geschickt, mich gewundert, dass die einheimischen so günstig Taxi fahren können und war ein wenig überrascht, dass sie tatsächlich ankam.

Sie war 22, gefühlt etwa halb so groß wie ich, 12 Stunden unterwegs gewesen und durfte natürlich nicht bei mir im Hotel übernachten. Allerdings hat sie dann für ganze 17 $ pro Nacht auch ganz schnell in einer Apartment gefunden, sogar mit eigenem Pool.

Dass ich noch Familien – Anhang dabei hatte, kam mir ganz recht, da ich auch nicht den gesamten Urlaub mit ihr verbringen wollte. So konnte ich sie abends besteigen oder auch mal mit ihr zum Strand.

Von der Party, die jeden Freitag ist, habe ich ihr natürlich lieber nicht erzählt. Ansonsten könnte ich da ja gar nichts mehr klarmachen. Da hatte ich dann, im Gegensatz zu Deutschland, überhaupt keine negativen Reaktionen beim ansprechen von Frauen. In Deutschland freuen sich maximal 10 %, dort dürfte das andersrum sein. Somit habe ich dort noch insgesamt drei Frauen kennen gelernt, mit denen ich mich dann im weiteren Verlauf getroffen habe. Eine hat mich im Verlauf des Abends auf die Toilette gezogen, allerdings hat der Betreiber der Location uns dann rausgeworfen… Zwei Tage später hat sie mir dann geschrieben, dass sie nichts mit Touristen anfangen würde. Dafür hat es dann aber mit den andern beiden ein paar Tage später geklappt.

Zwei von den dreien schreiben mir noch, allerdings keine Forderungen nach Geld oder so, nach Europa wollen sie auch nicht nachdem ich ihnen erzählt habe, wie kalt es hier ist. Die sind tatsächlich recht glücklich unter Palmen am Strand.

Zum Thema Religion: die ich getroffen habe, arbeiten alle im Tourismus – Bereich beziehungsweise in den Hotels. Waren alle Christen und keine Moslems.

Zum Thema pay Sex : am Strand hat mich einer angesprochen und mir welche für 100 $ angeboten, auf dem Handy hat er eine breite Foto Auswahl. Aber ich war ja ganz gut versorgt. Irgendwie macht mich die girlfriend Schiene dann doch mehr an. Denke mir aber im Nachhinein: hätte ich auch mal testen sollen.

Thema Massage: in den Hotels für 100 $ und mehr, aber am Strand laufen auch welche rum die es für 20 $ anbieten. Ich als alter Sparfuchs, habe mir die 20 $ dann auch mal gegönnt, war gar nicht so schlecht, ich hatte aber auch nicht den Eindruck, dass da irgendwie mehr ging.

Fazit: die Insel ist wirklich sehr schön, aber auch alles recht teuer. Mit einem Local – girl werden viele Sachen, dann allerdings auf wundersame Weise deutlich günstiger. Mir fehlt ein wenig der Vergleich, aber nach den Berichten, die ich hier so lese, läuft es in Kenia wohl besser. Man kann schon welche kennen lernen auf Sansibar man braucht aber ein bisschen Geduld und Strategie.

Ich gehe auch mal davon aus , dass das in Nungwi auch nochmal einfacher ist / mehr los ist.
 
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