Hier ist ja richtig was los nach meinem kleinen Statement… Bezüglich Strom kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen. War genauso wie beschrieben, ich war in Kiwengwa. Das mit dem Stromausfall ist übrigens auch in Bezug auf die Frauen ein Problem. Denn auf die Idee, dass man dann immer einen vollen Akku haben sollte, falls der Strom ausfällt, darauf kommen die nicht… Immerhin funktioniert das Handy Netz auch ohne Strom.
Leider bin ich nicht ganz Tropen – erprobt, so dass ich die erste Woche erst mal krank war. Somit hatte ich noch eine Woche übrig. Der Kiwengwa- Beach, ist übrigens wirklich sehr schön. Allerdings finde ich die Gegend dort doch recht abgelegen, überlaufen kann man es absolut nicht nennen. Obwohl ich in der Saison da war.
Da ich auch noch ein bisschen Familien – Anhang dabei hatte, konnte ich nicht ganz so viel reißen. Ich denke mal mein Bericht passt auch nur so halb ins Forum, da ich nur Frauen von Tinder und von einer Party getroffen habe (die Party ist jeden Freitag bei Cumberland). Dort fand ich überwiegend Jugendliche weiße mit ihren schwarzen Freundinnen vor ,im etwa gleichen Alter, da kam ich mir mit meinen 45 schon ganz schön alt vor.
Bei Tinder hatte ich einige Matches, allerdings hatte ich irgendwann auch einfach keine Lust mehr auf das ganze Rum Geschreibe , so dass ich einfach immer auf diese Party am Freitag verwiesen habe. Letztenendes war aber über Tinder das Problem, dass ich anhand der Entfernungen der Damen gemerkt habe, dass die Insel schon ganz schön groß ist, Taxifahren, alles andere als billig ist, und die Mädels darüber hinaus auch nicht sonderlich mobil sind.
Letztenendes hatte ich dann ein Mädel, mit dem ich schon länger geschrieben hatte, mir aber nie wirklich was dabei gedacht habe. Sie wohnte irgendwo auf dem Tansania Festland, ist dann wohl mit ihrem letzten Geld bis zur Fähre gekommen, beziehungsweise dann auch mit der Fähre über die Insel, und hat mich dann ganz verzweifelt angerufen, dass sie jetzt kein Geld mehr fürs Taxi hat. habe ihr dann irgendwas mit umgerechnet 20 € geschickt, mich gewundert, dass die einheimischen so günstig Taxi fahren können und war ein wenig überrascht, dass sie tatsächlich ankam.
Sie war 22, gefühlt etwa halb so groß wie ich, 12 Stunden unterwegs gewesen und durfte natürlich nicht bei mir im Hotel übernachten. Allerdings hat sie dann für ganze 17 $ pro Nacht auch ganz schnell in einer Apartment gefunden, sogar mit eigenem Pool.
Dass ich noch Familien – Anhang dabei hatte, kam mir ganz recht, da ich auch nicht den gesamten Urlaub mit ihr verbringen wollte. So konnte ich sie abends besteigen oder auch mal mit ihr zum Strand.
Von der Party, die jeden Freitag ist, habe ich ihr natürlich lieber nicht erzählt. Ansonsten könnte ich da ja gar nichts mehr klarmachen. Da hatte ich dann, im Gegensatz zu Deutschland, überhaupt keine negativen Reaktionen beim ansprechen von Frauen. In Deutschland freuen sich maximal 10 %, dort dürfte das andersrum sein. Somit habe ich dort noch insgesamt drei Frauen kennen gelernt, mit denen ich mich dann im weiteren Verlauf getroffen habe. Eine hat mich im Verlauf des Abends auf die Toilette gezogen, allerdings hat der Betreiber der Location uns dann rausgeworfen… Zwei Tage später hat sie mir dann geschrieben, dass sie nichts mit Touristen anfangen würde. Dafür hat es dann aber mit den andern beiden ein paar Tage später geklappt.
Zwei von den dreien schreiben mir noch, allerdings keine Forderungen nach Geld oder so, nach Europa wollen sie auch nicht nachdem ich ihnen erzählt habe, wie kalt es hier ist. Die sind tatsächlich recht glücklich unter Palmen am Strand.
Zum Thema Religion: die ich getroffen habe, arbeiten alle im Tourismus – Bereich beziehungsweise in den Hotels. Waren alle Christen und keine Moslems.
Zum Thema pay Sex : am Strand hat mich einer angesprochen und mir welche für 100 $ angeboten, auf dem Handy hat er eine breite Foto Auswahl. Aber ich war ja ganz gut versorgt. Irgendwie macht mich die girlfriend Schiene dann doch mehr an. Denke mir aber im Nachhinein: hätte ich auch mal testen sollen.
Thema Massage: in den Hotels für 100 $ und mehr, aber am Strand laufen auch welche rum die es für 20 $ anbieten. Ich als alter Sparfuchs, habe mir die 20 $ dann auch mal gegönnt, war gar nicht so schlecht, ich hatte aber auch nicht den Eindruck, dass da irgendwie mehr ging.
Fazit: die Insel ist wirklich sehr schön, aber auch alles recht teuer. Mit einem Local – girl werden viele Sachen, dann allerdings auf wundersame Weise deutlich günstiger. Mir fehlt ein wenig der Vergleich, aber nach den Berichten, die ich hier so lese, läuft es in Kenia wohl besser. Man kann schon welche kennen lernen auf Sansibar man braucht aber ein bisschen Geduld und Strategie.
Ich gehe auch mal davon aus , dass das in Nungwi auch nochmal einfacher ist / mehr los ist.