Investments nach dem Crash

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        #3.661  

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Ja aber was hast Du gemacht ? Long Put gekauft? ... Short Put verkauft? Bei welchem Strike? Oder reden wir über Optionsscheine?
Beim Stand ca 200€ die Aktie gekauft. Dann bei ca 280,- verkauft. Natürlich zu früh! Später dann Knock outs Call/Putt je nach möglichem Trend der Aktie. Denke, besser man hätte die Aktie behalten. Zur Zeit spekuliere ich mit Johnson&J. Aktie schwankt zwischen 145 und ca 151€ . Wenn sichs noch nicht lohnt zu verkaufen, dann gibts 4 x jährl. Dividende.
 
        #3.662  

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Vergesst Aktien und Sparguthaben. Für mich ist das ultimative Konzept die Vermarktung und Verrentung von Betongold. Von mir bewohnte und vermietete Wohnungen und Häuser. Das ist schlicht die abbezahlte oder auch finanzierte Immobilie auf Leibrentenbasis, damit kann man nicht verarmen. Mit Niesbrauch oder auch ohne. Es garantiert bis zum Lebensende ein Einkommen, das nicht irgendwelchen Kapitalmarktschwankungen unterliegt - und man kann sogar die Inflation einpreisen und sogar auch notwendige Rennovierungen und Reperaturen sowie erwartbare Wertsteigerungen.
 
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        #3.663  

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Member hat gesagt:
Später dann Knock outs Call/Putt
Okay … das ist was anderes … jetzt verstehe ich das …. Da sprechen wir gerade über unterschiedliche Dinge … Danke für die Aufklärung
 
        #3.664  

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Member hat gesagt:
Vergesst Aktien und Sparguthaben. Für mich ist das ultimative Konzept die Vermarktung und Verrentung von Betongold. Von mir bewohnte und vermietete Wohnungen und Häuser. Das ist schlicht die abbezahlte oder auch finanzierte Immobilie auf Leibrentenbasis, damit kann man nicht verarmen. Mit Niesbrauch oder auch ohne. Es garantiert bis zum Lebensende ein Einkommen, das nicht irgendwelchen Kapitalmarktschwankungen unterliegt - und man kann sogar die Inflation einpreisen und sogar auch notwendige Rennovierungen und Reperaturen sowie erwartbare Wertsteigerungen.
Meinst Du das ernst?

M. E. ist das Problem mit Immobilien: man hat immer Arbeit, ist an einen Ort gebunden und hat hohe Investitions- und laufende Kosten.

Wenn man ein Haus unbewohnt stehen lässt bringt es keine Zinsen oder Dividenden und es ist nach 10 Jahren sanierungsbedürftig, nach 20 Jahren kann man es abreissen. Da fängt bei anderen Anlagen der Zinsenszinseffekt erst an zu wirken.
Hat man Mieter müssen die erstmal die Miete zahlen. Wenn sie nicht zahlen können muss man sie erstmal rausbekommen. Je länger sie drin sind, desto schwieriger wirds. Es gibt zwar die Möglichkeit der Eigenbedarfskündigung, da muss man jedoch auch erst mal prozessieren und hat Kosten. Wenn man Pech hat, ist der Mieter inzwischen behindert und der Richter entscheidet, es sei mit den Grundrechten nicht vereinbar, dass dieser auszieht. Gerade in drn USA sind Mietnomaden derzeit im Trend. Die besetzen die Immobilie und ziehen nicht aus, man kriegt sie nicht raus weil sie die Besitzer sind.
Dazu kommen laufende Kosten für Brand- und Katastrophenschutzversicherungen, Hausgeld, Anschluss- und Benutzungszwang, Gemeindesteuern.
Zudem ist man Regierungen willkürlich ausgeliefert: Wenn die Regierung es will, dass man eine Immobilie nach einer "Energiewende" saniert, entstehen genauso Kosten, wie wenn vor einem Haus der Gehweg oder die Straße erneuert werden soll.
Wenn es blöd läuft, kann man enteignet werden.
Oder man hat einen bösen Nachbarn, der auf das Wohngebiet eine 20 jährige Veränderungssperre legen lässt, was aufs gleiche raus kommt.
Will man was neues bauen muss man sich an den Bebauungsplan und die Bauordnung halten.
Verscherzt man es sich mit dem Gemeinderat kann es einem auch so gehen wie "Killdozer" Marvin Heemeyer.
Eine Firma kauft einfach alle Grundstücke, einschliesslich der Wegerechte um einen herum und man kommt nicht mehr auf sein Grundstück.
Ich kenne einen Fall aus der Schweiz, dem hat jemand Öl auf sein Grundstück gekippt und ihn verzeigt. Die jährlichen Bodensanierungskosten haben ihn ruiniert.

Dann die Gebundenheit, Man kann das Haus nicht einfach so kurzfristig wie ein Laptop oder eine Wallet in die Tasche stecken und abhauen, man muss es verkaufen, wenn man Pech hat für einen Bruchteil der entstandenen Kosten.

Lässt man sich scheiden, darf die Alte mit ihren Kuckuckskindern drin wohnen bleiben und bekommt die Hälfte.

Immobilien lohnen m.E. nur wirklich, wenn man (allein) selber drin wohnt oder hauptberuflich seine eigenen Immobilien verwaltet (und nichts anderes machen muss), evtl. noch als hochriskantes Spekulationsobjekt.
 
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        #3.665  

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Bei Immobilien lieber in REITs investieren, hab während der Corona Krise Simon Property gekauft. Wertsteigerung über 130%, plus Brutto Dividendenrendite von 11%, die wächst auch weiter. Keine Arbeit und wenn ich das Geld brauche leicht zu liquidieren, entweder auf einmal oder einzelne Anteile. Werde ich weiter halten. Das alte ATH wurde noch nicht erreicht und es wird erwartet das die Dividende weiter wächst. Jede Zinssenkung wirkt sich auf REITs positiv aus, die nächste kommt wahrscheinlich noch diesen Monat.
 
        #3.666  

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Member hat gesagt:
M. E. ist das Problem mit Immobilien: man hat immer Arbeit, ist an einen Ort gebunden und hat hohe Investitions- und laufende Kosten.
Member hat gesagt:
Wenn die Regierung es will, dass man eine Immobilie nach einer "Energiewende" saniert, entstehen genauso Kosten, wie wenn vor einem Haus der Gehweg oder die Straße erneuert werden soll.
Member hat gesagt:
Verscherzt man es sich mit dem Gemeinderat kann es einem auch so gehen wie "Killdozer" Marvin Heemeyer.
Eine Firma kauft einfach alle Grundstücke, einschliesslich der Wegerechte um einen herum und man kommt nicht mehr auf sein Grundstück.
Member hat gesagt:
Dann die Gebundenheit, Man kann das Haus nicht einfach so kurzfristig wie ein Laptop oder eine Wallet in die Tasche stecken und abhauen

Sein Konzept ist die Immos auf Leibrentenbasis zu verkaufen .... dafür musst Du Sie natürlich erstmal haben (finanziert) ... aber dann entfallen alles diese Punkte ... da Du zwar Niesbrauch Recht hast, die Immo Dir aber nicht mehr gehört .... ob oder wie Sinnvoll das Konzept ist, gerade bei finanzierten Immobilien, mag / kann ich nicht beurteilen, da durch den Niesbrauch der Wert der Immo massiv sinkt und dementsprechend die Leibrente. Ausserdem darf der Rentengeber natürlich besser nicht pleite gehen

Member hat gesagt:
Das ist schlicht die abbezahlte oder auch finanzierte Immobilie auf Leibrentenbasis, damit kann man nicht verarmen.
 
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        #3.667  

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Member hat gesagt:
Vergesst Aktien und Sparguthaben. Für mich ist das ultimative Konzept die Vermarktung und Verrentung von Betongold.

Kommt darauf an. Für meine Wohnung hier in Berlin würde ich gemäß Mietspiegel 750 € Kaltmiete bekommen - 130 Eigenanteil Hausgeld = 620 € Cashflow, weitere Unterhaltskosten nicht berücksichtigt. Wert laut Finanzverwaltung 530.000 €. Da kannst du dir die Mietrendite selbst ausrechnen. Wenn man sowas finanziert zu den aktuellen Zinsen, hat man schlicht einen massiv negativen Cashflow. Und da sind so Sachen wie 15k Sonderumlage dank Heizungsgesetz oder weitere mögliche Hausreparaturen gar nicht berücksichtigt. Wertsteigerung natürlich möglich, aber dann ist dein Kapital auf viele Jahre gebunden.
 
        #3.668  

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Betongold ist bestenfalls Kupfer. Die Rendite durch die Vermietung einer Wohnung liegt in vielen Gebieten Deutschlands unter 5%. In sehr teuren Gegenden wie München teilweise nur bei 2%. Das deckt gerade mal die Inflationsrate ab. Das Wertsteigerungen nicht garantiert sind, haben die letzten 2 Jahre deutlich gezeigt. Optimal ist eine gesunde Mischung aus Immobilien und guten Wertpapieren.
 
        #3.669  

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Member hat gesagt:
Betongold ist bestenfalls Kupfer. Die Rendite durch die Vermietung einer Wohnung liegt in vielen Gebieten Deutschlands unter 5%. In sehr teuren Gegenden wie München teilweise nur bei 2%. Das deckt gerade mal die Inflationsrate ab. Das Wertsteigerungen nicht garantiert sind, haben die letzten 2 Jahre deutlich gezeigt. Optimal ist eine gesunde Mischung aus Immobilien und guten Wertpapieren.
Immobilien machen meiner Meinung nach im Moment nur Sinn wenn sie ererbt und bezahlt sind .... das kaufen einer Immobile ( MFH ) sehe ich im Moment nicht wirklich als finanziell interessante Option an

also +1 @magicbiker
 
        #3.670  

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Ich habe in meinem Leben ausschließlich Denkmal Immobilien gekauft nach §7h und 7i. Die Rendite liegt da im Bereich von 7 bis10% in den ersten 12 Jahren. Danach wird es weniger.
 
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