Member
Puh, da gab es so viel und es ist schwer das in kurze Beispiele zu fassen.Member hat gesagt:Darf ich fragen was genau du meinst mit „das einsetzen“? Emotionale Manipulation? Magst du 2-3 Beispiele nennen? Danke!
Sie instruierte Freundinnen ihr ein falsches Alibi zu geben oder hat ihnen genau gesagt, was sie zu mir sagen müssen, damit ich bestimmte Dinge tue.
Sie widersprach häufig meiner Wahrnehmung. Das ging einerseits so weit, dass sie das Handy rausnahm und so tat als würde sie vorlesen, was ich Tage oder Wochen vorher geschrieben habe. Dabei hat sie sich den Text ausgedacht. Andererseits betraf es auch meine Gefühle. Sie hat alles in Frage gestellt und ausgedachte/gelogene Nebelkerzen geworfen, damit ich meinen eigenen Gefühlen nicht mehr vertraue.
Sie hat mich sozial isoliert: Also Freunde indirekt schlecht geredet (wieso triffst du dich mit ihm, was bringt dir das langfristig etc.). Später das gleiche mit meinem Kind. Wenn ich mit meinem Kind etwas unternommen habe, war sie sauer und es gab z.B. keinen Sex. Als ich den Zusammenhang gerafft hatte, habe ich dann z.B. heimlich mit meinem Kind telefoniert. Insgesamt bereitete sie mir oft ein schlechtes Gewissen, wenn ich eigentlich etwas Gutes tat, wie z.B. mit meinem Kind in der Corona-Zeit Tischtennis spielen (zu viel Aufmerksamkeit ist schlecht für die Entwicklung, wir können unterwegs Leute anstecken, mein Kind liebe ich mehr als sie, ...).
Wir waren verheiratet und wenn sie anderen Männern erzählt hat, dass sie Single ist, war das mein Fehler, denn ich habe mich dann vorher nicht wie ein Partner verhalten -> Schuldumkehr.
Es gab mehrfach Situationen in denen ich etwas erzählt habe und sie durch "warum"-Nachfragen scheinbar Interesse hatte. Für mich waren das gute Gespräche, ich fühlte mich verstanden und ernst genommen. Später habe ich von einer Freundin von ihr erfahren, dass sie "warum" immer sagt, wenn sie nicht zugehört hat. Sie fand es total uninteressant, was ich sagte und war gedanklich woanders, hatte aber die Hoffnung, dass "warum" am Ende meiner Erzählung passend ist.
Das ging über Jahre so und irgendwann ist der Punkt erreicht, da steht man auf, sagt "ich habe Hunger", die Frau sagt "du hast keinen Hunger" und man glaubt ihr mehr als dem eigenen Gefühl. Irrigerweise ist man in dem Moment für die "neue Erkenntnis" auch noch dankbar.
Paradoxerweise hat sie das auch genutzt, um mich in Situationen glücklicher zu machen, als ich sein sollte.


