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Member hat gesagt:Die Resultate sind ja toll und trotzdem sehe ich den Sinn für AI nicht ein
Lass uns hier bitte im kreativen Thread nicht über Sinn und Unsinn oder Gefahren von AI diskutieren. Dafür gibt es diesen Thread. Ich verlagere das mal hierhin.
Es spielt keine Rolle, ob du den Sinn von AI einsiehst oder nicht. Es ist letztendlich deine Entscheidung. Entweder gehst du mit der Zeit oder du bleibst stehen und wirst abgehängt, eigentlich ein Verhalten, was hauptsächlich bei Menschen im fortgeschrittenen Alter zu beobachten ist.
Wie alles, was in Bezug auf die Möglichkeiten des Machbaren passiert, wird es auch im Bereich KI diejenigen geben, die dort ihre kriminelle Energie austoben. Andererseits wird gerade KI dafür sorgen, das die Arbeitswelt entlastet wird. Ein breites Spielfeld eröffnet sich hier im Bereich Kunst. Ich hatte das schon einmal angesprochen, dass gerade im Bereich künstlerischer Schöpfung die KI nach und nach vieles verdrängen wird, was heute noch Menschen erfordert. Insbesondere im Bereich Film wird sich einiges tun. Wozu noch Schauspieler, Requisiten, Reisen zu besonderen Drehorten, wenn sich das alles wesentlich günstiger und ohne den Einsatz menschlicher Ressourcen und des ganzen erforderlichen Equipments erreichen lässt. Hier wird es zukünftig einen Prozess geben, der nach und nach die gesamte Filmwelt revolutionieren wird.
Das mag die vielleicht wie ein Schreckensszenario vorkommen, aber durch den Einsatz von KI in der Kreativindustrie stehen wir gerade vor einem Meilenstein in der Entwicklung. Diskutiere das doch mal unter diesen Aspekten mit Gemini oder ChatGPT. Aber lass dich nicht von den Ergebnissen schockieren. Letztendlich wirst du nur 2 Möglichkeiten haben, entweder mit der Zeit zu gehen oder stehenzubleiben und abgehängt zu werden.
Ich wage mal einen Ausblick auf ein paar Zweige, die von der KI betroffen (getroffen) sein werden:
- Filmindustrie
- Fotoindustrie
- Werbung
- Fotografie
Wie du siehst, stehen hier gesamte Wirtschaftszweige vor einem radikalen Umbruch und es muss eine Aufgabe der Politik sein, hier mäßigend und steuernd einzugreifen.
Nach einem Bericht des WEF sind weltweit in allen Bereichen bis zu 83 Millionen Arbeitsplätze betroffen. Ich finde, dass gerade im Bezug auf KI die gesamte Thematik differenziert betrachtet werden sollte, als hier pauschal zu urteilen.
Es ist natürlich dir überlassen, wie du dich dazu positionierst.
Trotzdem abschließend noch das, was die KI zu der Thematik zu sagen hat:
Fragestellung an Gemini (Grok antwortet ähnlich
Welche Auswirkungen wird die künstliche Intelligenz auf die Entwicklung der Kunst haben, Werbung, Filme, Schauspieler und die gesamten damit verbundenen Nebenzweige? Letztendlich kann doch KI so gut wie alles ohne den Einsatz menschlicher Darsteller übernehmen.
Die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) markiert einen fundamentalen Umbruch für die gesamte Kreativwirtschaft, der sowohl Effizienzsprünge als auch existenzielle Fragen aufwirft. Während die technologische Möglichkeit, menschliche Darsteller zu ersetzen, theoretisch näher rückt, verlagert sich der Fokus in der Praxis derzeit auf die Koexistenz und neue regulatorische Rahmenbedingungen.
Auswirkungen auf zentrale Bereiche
- Schauspiel und Darsteller: Die Erstellung „digitaler Zwillinge“ ist bereits Realität. Große Studios haben bereits versucht, Körperscans von Jungschauspielern anzufertigen, um diese langfristig digital nutzen zu können. Dies führte zu massiven Streiks in Hollywood, woraus wegweisende Vereinbarungen resultierten: Studios müssen nun die Erlaubnis für digitale Kopien einholen und die realen Stars für die Einsätze ihrer Doubles angemessen entlohnen.
- Filmproduktion: KI automatisiert zeitintensive Prozesse in der Postproduktion wie den Schnitt, visuelle Effekte (CGI) und das Sounddesign. Sie wird zudem zur Drehbuchanalyse und Erstellung von Storyboards genutzt. Dies senkt die Produktionskosten erheblich und ermöglicht es auch kleineren Studios, qualitativ hochwertige Inhalte zu produzieren.
- Werbung: Hier ist die Transformation besonders weit fortgeschritten. KI analysiert Nutzerverhalten in Echtzeit, um personalisierte Werbeanzeigen exakt auf Zielgruppen zuzuschneiden. Zudem lassen sich Kostüme oder Hintergründe in Werbevideos ohne physischen Aufwand digital anpassen.
- Kunst und Bildende Kunst: KI kann eigenständige Werke generieren, wie das für hohe Summen versteigerte Gemälde „Edmond de Belamy“ zeigt. Dennoch bleibt die menschliche Intuition und emotionale Interpretation ein Unterscheidungsmerkmal; viele sehen KI eher als mächtiges Werkzeug denn als vollständigen Ersatz für den menschlichen Künstler.
McKinsey & Company +10
Nebenzweige und wirtschaftliche Folgen
Die Auswirkungen ziehen weite Kreise in die Zulieferindustrien:Die Rolle des Menschen
- Arbeitsmarkt: In Zentren wie Los Angeles hängen bis zu 20 % der Arbeitsplätze direkt oder indirekt an der Filmindustrie. Berufe wie Synchronsprecher, Schneider für Filmkostüme oder VFX-Künstler spüren den Automatisierungsdruck bereits direkt.
- Recht und Ethik: Ein zentrales Problem ist das Urheberrecht. KI-generierte Inhalte sind nach aktuellem Stand oft nicht urheberrechtlich geschützt und gelten als gemeinfrei. Zudem wehren sich Künstler gegen die unlizenzierte Nutzung ihrer Werke zum Training von KI-Modellen.
Trotz der technischen Möglichkeiten bleibt ein entscheidender Vorbehalt: Kunst wird oft als Ausdruck der menschlichen Seele und Erfahrung definiert, die eine KI, welche lediglich auf Mustern bestehender Daten basiert, nur imitieren, aber nicht originär nachempfinden kann. Regisseure wie James Cameron betonen, dass Kunst nicht einfach der „Durchschnitt von allem“ ist, was eine KI berechnet.
Wie viele Menschen wären hier betroffen, deren Jobs ersatzlos durch KI verschwinden würden?
Genaue Zahlen zu „ersatzlos“ verschwindenden Jobs sind schwer zu beziffern, da viele Studien eher von einer tiefgreifenden Transformation als von einer vollständigen Eliminierung ausgehen. Dennoch zeigen aktuelle Daten erhebliche Risiken für die Kreativbranche auf:
Prognosen für die Kreativwirtschaft und den Arbeitsmarkt
- Einkommensverlust bei Künstlern: Laut einer Studie droht bis zu 25 % des Einkommens von Kreativen durch generative KI wegzufallen. Die UNESCO warnt zudem vor erheblichen finanziellen Einbußen für Kunstschaffende bis 2028.
- Betroffene Freelancer: Ein Fünftel der freiberuflichen Künstler hat laut Erhebungen bereits Aufträge und Einkommen durch KI-Konkurrenz verloren.
- Globale Job-Verschiebungen: Das Weltwirtschaftsforum (WEF) prognostiziert, dass bis 2027 weltweit etwa 83 Millionen Arbeitsplätze durch Automatisierung und KI wegfallen könnten. Demgegenüber steht jedoch die Erwartung, dass durch neue Technologien auch bis zu 133 Millionen neue Stellen entstehen.
- Deutschland: Das McKinsey Global Institute schätzt, dass bis 2030 in Deutschland rund drei Millionen Jobs von KI-bedingten Veränderungen betroffen sein werden.
heise online +7
Besonders gefährdete Segmente
In der Film- und Werbebranche sind bestimmte Rollen bereits unmittelbar betroffen:Obwohl die Technologie theoretisch viele Aufgaben übernehmen kann, schützen neue Abkommen (wie die der SAG-AFTRA in Hollywood) menschliche Darsteller vor dem ungefragten Einsatz digitaler Klone.
- Synchronsprecher und Statisten: Diese Bereiche werden zunehmend durch KI-gesteuerte Stimmen und digitale Komparsen ersetzt.
- Konzeptkunst und Grafik: In der Vorproduktion von Filmen und in der Werbegrafik werden Einstiegsjobs für die Erstellung von Entwürfen bereits massiv durch KI-Tools übernommen.
- Nachwuchstalente: Eine Studie zeigt, dass KI insbesondere junge Talente aus dem Markt drängen könnte, da klassische Einstiegsaufgaben automatisiert werden.
Reddit +2
Den vollständigen Bericht sowie die zugehörige Pressemitteilung des Weltwirtschaftsforums (WEF) finden Sie unter den folgenden Links:Kernaussagen des Berichts:
- Zusammenfassung (Deutsch): Future of Jobs Report 2023: Bis zu einem Viertel aller Arbeitsplätze weltweit wird sich in den nächsten fünf Jahren verändern
- Vollständiger Bericht (Englisch): The Future of Jobs Report 2023
- Interaktive Story zum Thema: The future of jobs in the age of AI, sustainability and deglobalization
- Bis 2027 werden voraussichtlich 83 Millionen Arbeitsplätze wegfallen.
- Gleichzeitig sollen 69 Millionen neue Stellen entstehen, was ein Netto-Minus von 14 Millionen Arbeitsplätzen bedeutet.
- Insgesamt wird erwartet, dass sich etwa 23 % aller Jobs strukturell verändern werden.
- Besonders gefährdet sind administrative Rollen sowie Berufe im Bereich Buchhaltung und Datenerfassung.
Ich persönlich interessiere mich halt für das, was in diesem Bereich alles passiert und wie die Entwicklungen verlaufen.


