Chiang Mai Liebeskasper in Chiang Mai

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        #221  

Member

Member hat gesagt:
### 1. Trennung von Sex und Emotion

* Prostitution erfordert oft eine **strikte emotionale Abspaltung** vom sexuellen Akt.
* Diese erlernte Trennung kann es erschweren, Sex wieder als **intimen, bindungsfördernden** Ausdruck zu erleben.
* Nähe kann sich „funktional“ statt emotional anfühlen.

---

### 2. Gewöhnung an Austauschlogik

* Sex als Dienstleistung folgt einer **klaren Kosten-Nutzen-Logik**.
* In Beziehungen funktioniert Bindung jedoch über **Unverfügbarkeit, Verletzlichkeit und Gegenseitigkeit**.
* Der Übergang von „Kontrolle behalten“ zu „sich emotional abhängig machen“ kann schwer sein.
Sehr deutsch, präzise analysiert, Herr Professor! :dog:

ad 1) Aber du hast - leider - recht. Meine trennt mit Sicherheit Sex und Emotionen komplett. Sie wird zwar feucht wie ein Wasserspeier und stöhnt und zuckt ... und auch wenn ich selber viel Spaß an ihrer zuckenden Pussy und ihrer aktiven "ich bearbeite deinen Schwanz mit meiner Muschi" Akrobatik habe: für glaubwürdig halte ich das nicht. Ich habe sie mehrmals gefragt ob sie überhaupt noch Spaß am Sex hat: keine/ ausweichende Thai Antwort. Ich hoffe das sie den Dienstleistungsgedanken irgendwann raus bekommt.

ad 2) weil ich geil aussehe oder ihr der Sex mit mir Spaß macht ist sie sicher nicht mit mir mitgegangen. Eher weil ich dafür bezahlt habe (Auslöse in der Bar) und ihre Familie unterhalte. Das war auch ein krasser Streitpunkt zwischen uns: Ihre Chatverläufe mit anderen, deutschen Kunden waren wortgleich identisch mit meinen eigenen mit ihr: "I miss you, I love you, I am happy to have you ... blablabla" Das hat mich schon ziemlich desillusioniert. Ich habe ihr dann gesagt, das sie mir beim Langzeitaufenthalt in Deutschland zeigen muss, dass ihr wirklich was an mir liegt. Ich hoffe das sie bis dahin die Kurve bekommt ...

Da sie zusätzlich noch von Thai Männern abserviert wurde, hat sie tatsächlich echte Bindungsängste. Ich merke das es ihr sehr schwer fällt zu glauben das MIR wirklich was an ihr liegt und sie sich selber öffnet. Aber wir machen langsame Fortschritte ...

Trotzdem muss ich dir insgesamt leider zu 100% zustimmen. Wenn ich sie nicht wirklich wollte, hätte ich mir längst 50 Andere gesucht. Im Moment bin ich sehr auf sie fixiert und gebe ihr die Zeit die sie braucht.

Und du kannst es mir nicht madiger reden als ich es mir selbst ausmale. Aber wie du vielleicht in meinen Posts hier gelesen hast sprechen die Fakten sehr für sie - und ich habe sie wirklich gründlich gefilzt. Inklusive engem Kontakt zu ihrer Tochter per Line, die mir gegen Kohle für ein paar Snacks gerne über alles was ich wissen will Auskunft erteilt - ich bin also ein misstrauisches Arschloch, weil ich nicht so recht auf so einen glücklichen Zufall vertraue :bae:.
 
Zuletzt bearbeitet:
        #222  

Member

Ha, irgendwie bekam ich keine Benachrichtigungen mehr für diesen Thread (obwohl abonniert) und musste jetzt den kompletten Chiang-Mai-Trip nachlesen. Wow, was da wieder alles passiert ist.
Danke fürs Teilhabenlassen!

Diese eine Sache mit dem Streit aufgrund des Chats mit Peter kann ich gut verstehen. Ich hätte in der Situation vermutlich genauso emotional/hitzköpfig reagiert und mich danach über meine fehlende Coolness/Besonnenheit in diesem Moment geärgert.


Member hat gesagt:
Wenn ich sie nicht wirklich wollte, hätte ich mir längst 50 Andere gesucht. Im Moment bin ich sehr auf sie fixiert und gebe ihr die Zeit die sie braucht.

Ich finde es krass, wie zielstrebig Du das durchziehst und wie Du sie weiterhin willst. Ich hoffe, Du wirst mit ihr lange Zeit glücklich sein. Ich meine das ernst und wünsche es Dir.
Mir selber kamen in solchen Situationen immer Zweifel an meiner Liebe - berechtigterweise, denn meine Liebe geht irgendwann und was bleibt ist Freundschaft (bin noch mit einigen meiner Ex-Freundinnen befreundet, auch mit SOA-Girls). Bei mir scheint platonische Liebe auf Dauer besser zu funktionieren.

Ich hoffe, Deine aufrichtigen Gefühle Deiner Lady gegenüber bleiben lange bestehen!
 
        #223  

Member

Member hat gesagt:
Das Problem ist halt einfach auch, wenn der Bodycount so hoch ist, dass die überwiegende Mehrheit der Frauen Probleme haben sich komplett zu binden. Über die Jahre des Gurkenkarussells verlieren Frauen die Fähigkeit langwierig zu lieben.

### 1. Trennung von Sex und Emotion

* Prostitution erfordert oft eine **strikte emotionale Abspaltung** vom sexuellen Akt.
* Diese erlernte Trennung kann es erschweren, Sex wieder als **intimen, bindungsfördernden** Ausdruck zu erleben.
* Nähe kann sich „funktional“ statt emotional anfühlen.

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### 2. Gewöhnung an Austauschlogik

* Sex als Dienstleistung folgt einer **klaren Kosten-Nutzen-Logik**.
* In Beziehungen funktioniert Bindung jedoch über **Unverfügbarkeit, Verletzlichkeit und Gegenseitigkeit**.
* Der Übergang von „Kontrolle behalten“ zu „sich emotional abhängig machen“ kann schwer sein.

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### 3. Erhöhte emotionale Schutzmechanismen

* Viele Prostituierte entwickeln **Abwehrstrategien**, um sich psychisch zu schützen:

* Distanz
* Zynismus
* Vermeidung von Abhängigkeit
* Diese Schutzmechanismen können auch in späteren Beziehungen aktiv bleiben.

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### 4. Trauma- und Grenzerfahrungen

* Ein signifikanter Teil berichtet von:

* Grenzüberschreitungen
* Gewalt
* Dissoziation
* Unverarbeitete Traumata können Bindung erschweren durch:

* Misstrauen
* Angst vor Nähe
* Kontrollbedürfnis

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### 5. Verändertes Männerbild

* Häufiger Kontakt mit Männern in rein sexuellen Kontexten kann:

* das Vertrauen in männliche Intentionen reduzieren
* Männer primär als nutzungsorientiert erscheinen lassen
* Das kann emotionale Öffnung in einer Partnerschaft behindern.

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### 6. Scham und Geheimhaltungsdruck

* Angst vor Ablehnung oder Stigmatisierung führt oft zu:

* Geheimhaltung
* innerer Scham
* Beides steht echter emotionaler Nähe entgegen.

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### 7. Vergleichs- und Abstumpfungseffekte

* Sehr viele sexuelle Erfahrungen können:

* körperliche Reize relativieren
* Exklusivität subjektiv weniger spürbar machen
* Für manche erschwert das das Gefühl von „Besonderheit“ einer Beziehung.

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### 8. Identitätskonflikte

* Der Rollenwechsel von „Ware/Objekt“ zu „gleichwertige Partnerin“ kann psychisch herausfordernd sein.
* Alte Selbstbilder wirken oft länger nach als der Ausstieg selbst.

Leider spricht vieles gegen ein langlebiges happy end und das sind nur die Punkte die auf eine ex bar Frau zukommen, dann kommt noch die finanzielle Abhängigkeit und das kulturelle, der Unterschied zwischen eurer Bildung etc. Du hast selber gesagt das die viel Erfahrung hat, im Endeffekt fickt sie dich wie einen Kunden.
Ich will dir das gar nicht madig reden, aber die Wahrscheinlichkeit das es cool endet ist halt Recht gering
Wirklich sehr gute Erläuterung des Spruchs:"It is easy to take a girl out of the bar but it is difficult to take the bar out of the girl"
Danke dafür, da sieht man mal alle Facetten.
 
        #224  

Member

Member hat gesagt:
Leider spricht vieles gegen ein langlebiges happy end und das sind nur die Punkte die auf eine ex bar Frau zukommen, dann kommt noch die finanzielle Abhängigkeit und das kulturelle, der Unterschied zwischen eurer Bildung etc. Du hast selber gesagt das die viel Erfahrung hat, im Endeffekt fickt sie dich wie einen Kunden.
Ich will dir das gar nicht madig reden, aber die Wahrscheinlichkeit das es cool endet ist halt Recht gering

Die meisten Beziehungen (in allen Ländern) enden nicht gut. Das ist halt so. Das die Frauen die professionell mit Emotionen und Sex bereits Geld verdient haben oft mehr Probleme haben als die "normalen" Frauen mag in der breiten Masse stimmen. Im Einzelfall kann es normale Frauen mit deutlich mehr Problemen geben und "professionelle" mit deutlich weniger Problemen.

Am Ende ist nicht die Frage, ob es gut ausgeht wichtig, sondern ob @Cryingfreeman sich in der Beziehung wohlfühlt, sich nicht 100% abhängig macht und finanziell nicht verausgabt. Gilt aus meiner Sicht aber genau so für alle Beziehungen, verzeih mir da meine unemotionale Betrachtungsweise.

Ich würde es nicht so machen wie @Cryingfreeman aber ich habe erheblichen Respekt davor, dass er es einfach durchzieht und seinen Weg findet. Lese sehr gerne mit und freue mich auf eure Zukunft, ob nun dauerhaft gut oder schlecht.
Member hat gesagt:
Wirklich sehr gute Erläuterung des Spruchs:"It is easy to take a girl out of the bar but it is difficult to take the bar out of the girl"
Danke dafür, da sieht man mal alle Facetten.
Dazu würde ich sagen das auch gilt:
"It is easy to take a man out of the bar but it is difficult to take the bar out of the man"
 
        #225  

Member

Member hat gesagt:
Trotzdem muss ich dir insgesamt leider zu 100% zustimmen. Wenn ich sie nicht wirklich wollte, hätte ich mir längst 50 Andere gesucht. Im Moment bin ich sehr auf sie fixiert und gebe ihr die Zeit die sie braucht.

Und du kannst es mir nicht madiger reden als ich es mir selbst ausmale. Aber wie du vielleicht in meinen Posts hier gelesen hast sprechen die Fakten sehr für sie - und ich habe sie wirklich gründlich gefilzt. Inklusive engem Kontakt zu ihrer Tochter per Line, die mir gegen Kohle für ein paar Snacks gerne über alles was ich wissen will Auskunft erteilt - ich bin also ein misstrauisches Arschloch, weil ich nicht so recht auf so einen glücklichen Zufall vertrau

Ich gebe zu, mich fasziniert deine Fähigkeit zur Selbstreflexion und halte diese für überdurchschnittlich stark ausgeprägt.
Deine Freundin hat auf der einen Seite jede Menge Motive, durch dich ihr Leben zu verbessern und auf der anderen Seite praktisch so gut wie keine Alternativen dazu.

Obwohl ihr beide einen Fall darstellt, dem wohl nur ziemlich wenige Personen eine langfristige Chance geben, ist eure Beziehung dennoch nicht völlig chancenlos. Und zwar genau wegen dieser Kombination.
 
        #226  

Member

Ich habe die zwei Berichte durchgelesen. Danke, dass du deine Erfahrungen teilst, sehr unterhaltsam zu lesen.

Ich merke, wie privilegiert ich bin. Sie verlässt ihre Kinder und prostituiert sich, um sie zu versorgen. Und nun verlässt sie das Land, weil eine europäische Ehe die angenehmere, gesündere und vielleicht sogar ertragreichere Prostitution ist. Auch könnte sie einen Familiennachzug realisieren. Und der Erbfall löst ihre Geldsorgen für alle Zeit. Ich weiß nicht, ob ich je unterscheiden könnte, ob sie mich tatsächlich liebt oder nur so tut (guess not, brudi). Aber es reicht ja vielleicht auch, wenn sie sich wie eine liebende Person verhält - ist in vielen deutschen Ehen wohl auch nicht anders..
 
        #227  

Member

Member hat gesagt:
Ich habe die zwei Berichte durchgelesen. Danke, dass du deine Erfahrungen teilst, sehr unterhaltsam zu lesen.

Ich merke, wie privilegiert ich bin. Sie verlässt ihre Kinder und prostituiert sich, um sie zu versorgen. Und nun verlässt sie das Land, weil eine europäische Ehe die angenehmere, gesündere und vielleicht sogar ertragreichere Prostitution ist. Auch könnte sie einen Familiennachzug realisieren. Und der Erbfall löst ihre Geldsorgen für alle Zeit. Ich weiß nicht, ob ich je unterscheiden könnte, ob sie mich tatsächlich liebt oder nur so tut (guess not, brudi). Aber es reicht ja vielleicht auch, wenn sie sich wie eine liebende Person verhält - ist in vielen deutschen Ehen wohl auch nicht anders..
Ich finde das ist sich die Sache schönreden. Aber mach dein Ding.

Übrigens gibt es Millionen wenn nicht Milliarde Frauen auf der Welt, die extrem arm sind und sich nicht prostituieren. Weil sie gute Familien haben und Erziehung und Werte.

Auch jede normal arbeitende Frau in Deutschland die 1500-2000 netto verdient würde mit Prostitution mindestens 10.000€ im Monat machen und ein ganz anderes Leben führen können, aber machen das nicht. Wieso? Erziehung, Familie, Werte.

Prostitution ist eine Entscheidung. Thailand hat genug Frauen (die aller grosse mehrheit) die das nicht machen.

ps: Natürlich gilt das nicht für Menschenhandel/Kinder
 
        #228  

Member

Member hat gesagt:
Ich finde das ist sich die Sache schönreden. Aber mach dein Ding.

Übrigens gibt es Millionen wenn nicht Milliarde Frauen auf der Welt, die extrem arm sind und sich nicht prostituieren. Weil sie gute Familien haben und Erziehung und Werte.

Auch jede normal arbeitende Frau in Deutschland die 1500-2000 netto verdient würde mit Prostitution mindestens 10.000€ im Monat machen und ein ganz anderes Leben führen können, aber machen das nicht. Wieso? Erziehung, Familie, Werte.

Prostitution ist eine Entscheidung. Thailand hat genug Frauen (die aller grosse mehrheit) die das nicht machen.

ps: Natürlich gilt das nicht für Menschenhandel/Kinder

Achtung

Hallo? Das ist ein Reisebericht, da hat eine solche Diskussion nichts zu suchen!
 
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