Ich habe mich auf die von anonymous in 2038 genannte Quelle
Deutscher Journalist wegen Kindesmissbrauchs auf Philippinen verhaftet bezogen. Dort wird eine Information des Gerichts wiedergegeben: "Es sei verboten, mit einem fremden Kind unter zwölf Jahren in einem Hotel einzuchecken oder sich an einem anderen Ort aufzuhalten." Dort steht nichts von Blutsverwandtschaft. Wenn Du präzisere Infos hat, dann lass die mal rüberwachsen.
Woher hast Du die Information, dass der Verdächtige (wieso hier die Anführungszeichen) "sofort" darauf hinweist, dass er Journalist sei. Der Beruf des Verdächtigen ist für die Behörden kein Geheimnis. Im übrigen ist wohl nicht davon auszugehen, dass die philippinischen Behörden von der Medienmacht einer ostwestfälischen Lokalzeitung beeindruckt sein könnten (gibt's Bielefeld überhaupt???).
Für einen Verdächtigen gilt hier (und hoffentlich auch auf den Philippinen) die Unschuldsvermutung, auch wenn er eines schäbigen Verbrechens beschuldigt wird. Man sollte auch in solchen Fällen auf dem Boden des Rechtsstaates bleiben und sich nicht auf das Niveau gewisser Boulevard-Blätter begeben, die einerseits die Leser mit ihrer Gier auf Sex and Crime zu ködern versuchen und dann den lüsternen Lesern noch ein Gefühl des Besserseins zu vermitteln versuchen, indem sie auch nicht verurteilte und lediglich Verdächtige zu Monstern stilisieren.
Bevor jetzt jemand auf falsche Ideen kommt: ich verurteile den Missbrauch von Kindern und begrüße es sehr, dass auch in einschlägigen Ländern die Gesetze dagegen verschärft worden sind.