Thailand Thailand im dritten Versuch nach Juni 2020

Am weitläufigen Strand war nicht allzu viel los, einige Pärchen hatten es sich auf aufgestellten Bänken gemütlich gemacht. Wir fanden eine in der Nähe vom "Baywatch". Es war wunderschön dort. Blick auf das Meer, die Sonne näherte sich immer mehr dem Horizont, eine nette Frau neben sich. Ich dachte mir, wie schön kann das Leben sein. Warum in D an einen überfüllten See oder sonstwo hin, mit Ärger um Parkplätze und teure Gebühren fürs Parken usw. Nicht nur dafür lohnte sich der lange Flug. Ich meine, wenn man solche Möglichkeiten hat, sollte man sie auch unbedingt nutzen! Nun gut, wer es in DACH nicht kennt, kann es auch nicht vermissen...


Dada schmiegte sich an mich und wir beobachten die Szene. Von rechts näherten sich drei junge Burschen dem "Baywatch" Pavillon. Sie sprachen etwas aufgeregt auf Deutsch. Es ging wohl um das Anmieten zweier Jetski. Diese wurden scheinbar von den beiden Thais der Rettung vermietet oder vermittelt. Der Kleinste der Drei war anscheinend der Wortführer, wobei die anderen beiden nur ab und an beifällig nickten.
 
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Ich erklärte Dada, dass ich die Gespräche verstehen würde und wir amüsierten uns etwas über die Drei, die scheinbar immer aufgeregter wurden. Mittlerweile waren die Verhandlungen in vollem Gange. Es ging wohl um zwei Jetski für jeweils zwei Stunden und vier Personen. Die Thais verlangten (bin mit nicht ganz sicher) 12k, womit die Drei nicht ganz einverstanden waren. Sie wollten noch einmal wieder kommen und den Vierten dazu noch befragen.

Nach einer Weile kamen sie zurück und hatten nur 9k zur Verfügung oder wollten nicht mehr zahlen. Scheinbar wurden sie sich dann doch noch einige, denn ein Thai telefonierte und der andere wies zur linken Seite. Dort sollten wohl die Jets herkommen.

Auf jeden Fall hatten wir unseren Spaß und genossen den Strand und den Blick auf das Meer. Als es langsam dunkel wurde, begaben wir uns zum Moped und fuhren wieder zum Shop.
 
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So waren wir an dem Tag eine Menge Kilometer gefahren und der Tankinhalt neigte sich der Reserve zu. Es kam aber keine Tankstelle und ich nahm mir vor, die nächste anzufahren.

Im Shop hatte eine von Dada's Bediensteten Probleme, nach Hause zu kommen. Dada wollte sie fahren, hatte aber auch mitbekommen, dass der Tank ziemlich leer war und bat mich um 100฿.

Der Tag war bis jetzt wirklich sehr schön gewesen und ich hatte vor, ihr sowieso noch etwas finanziell zu helfen. So suchte ich im Portemonnaie 2k in mehreren Scheinen und gab sie ihr in die Hand, schloss diese aber sofort. So konnte Dada nicht gleich sehen, wie viel ich ihr gegeben hatte.

Sie machte sich auf den Weg und ich setzte mich an einen Tisch, beobachtete die Straße und die Passanten. Kurz darauf kamen noch zwei Kunden und das Staff war voll beschäftigt. Irgendwann kamen noch mehr potentielle Kunden. So konnte ich mich gleich voll engagieren. Ich erklärte, dass die nächste Masseurin demnächst bestimmt frei würde und dieser Shop wäre sehr gut 😀.
 
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Nach einer halben Stunde kam Dada zurück. Es war mittlerweile Dinnertime und auch Dada hatte Hunger. Sie sagte, sie würde gerne mit mir an ein Restaurant am Strand gehen. Eine Freundin hätte dieses ihr empfohlen oder aber die Freundin arbeitete dort 😁?

So fuhren wir mit dem Moped in Richtung Beach. Vorbei an Verkaufsständen, weiter durch ein dunkles Stück Wald und kamen an einer Bucht heraus. Vom Parkplatz ging es durch den Sand zu einem Restaurant. In direkter Nähe zum Meer waren dort mehrere Tische und Stühle aufgereiht. Auf den Tischen waren stimmungsvolle Windlichter aufgestellt. Wir bekamen einen Tisch vom Staff empfohlen und setzten uns. Doch Dada wurde etwas unruhig und meinte, es wäre das falsche Restaurant und wies auf ein anderes, ein Stück weiter gelegenes.

Mmh, hier war es in der Tat zwar stimmungsvoll, aber zum Essen etwas dunkel. Wir gingen zum Staff und erklärten, wir wollten lieber zu dem anderen Restaurant. Das war aber gar kein Problem und wie sich später heraus stellte, gehörten beide dem selben Inhaber.
 
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Auf alle Fälle war der Besuch hier eine gute Entscheidung. Es war heller und es saß sich viel besser. Man hatte die beleuchtete Bucht im Blick und von der Seite das Geräusch der sich an Steinen brechenden Wellen. Es war ein wunderschöner Platz für ein romantisches Dinner.




Beim mittleren Foto sieht man das andere Restaurant.

Eine Bedienung kam und wir bestellten einen gebratenen Fisch und viele andere Leckereien. Die Getränke wurden an den Tisch gebracht und Dada machte einen sehr entspannten Eindruck. Manchmal hatte ich bei ihr das Gefühl, die Verantwortung für ihr Geschäft, ihr Staff und die bisher fehlenden Touristen, könnten eine zu große Last für sie werden? Aber sie ist eine toughe Lady, die, wenn sie wirklich im "privaten Modus" ist, sehr angenehm und anschmiegsam sein kann.

So lächelte sie mich an, nahm eine meiner Hände und bedankte sich für alles. Ich dachte erst für das Dinner, dann vielen mir noch die 2k ein, die ich bereits vergessen hatte. Doch da kam noch mehr. Sie wolle diese Nacht richtig mit mir "boom boom" machen 😗.

Oha...bei unserer ersten gemeinsamen Zeit hätten wir nur das "halbe Wegziel" erreicht, weil "first Farang" und "big". Da kam in dem Moment gespannte Vorfreude auf 😜
 
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Doch zunächst freuten wir uns auf die kulinarischen Genüsse, die nach einiger Zeit nach und nach an unseren Tisch serviert wurden. Alles schmeckte sehr gut und ab und an fütterten wir uns gegenseitig.



Es wurde, in dieser Umgebung, ein ganz toller Abend. Gerade vor dem Hintergrund meiner immer näher rückenden Abreise. Diese näherte sich immer mehr, ähnlich einer drohenden Gewitterwolke. So versuchte ich, immer mehr von diesen schönen Momenten in mich hinein zu saugen.
 
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Als wir gegessen und bezahlt hatten, wurden wir gebeten, doch noch etwas zu bleiben. Eine Tochter des Besitzers hatte Geburtstag und wir sollten von der Geburtstagstorte auch etwas bekommen. Das war natürlich eine nette Überraschung. Ob es an der nicht gerade niedrigen Rechnung lag, die aber für unser Dinner nicht zu teuer war, dem Tip oder ob es einfach Sympathie war, keine Ahnung.

Vor dem Anschneiden der Torte gab es natürlich noch ein "Happy Birthday" und es war eine sehr fröhliche Stimmung. Die Torte schmeckte sehr lecker und nach vielen "Danke schön" und der Verabschiedung gingen wir durch den Sand zum Moped. Es war bisher ein Superabend, gerade durch solche zusätzlichen Erlebnisse, die man unbedingt mitmachen sollte, fühlte ich mich sehr wohl und wie zu Hause.

Es ist schon ein großer Unterschied, ob man in einem "fremden" Land "mitläuft" oder bereit ist, sich auf viele Dinge, Land und Leute einlässt und mitmacht.

Als wir am Massageshop ankamen, herrschte gerade Hochbetrieb. Fünf junge Deutsche wollten Massagen.
 
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Natürlich musste die Chefin da mit ran und eine Masseurin, die bereits Feierabend hatte, wurde zurück zitiert. Dada entschuldigte sich bei mir für die Unterbrechung unseres Abends und ob ich auf sie warten würde? Aber natürlich doch, wenn Du Gelegenheit hast, Umsatz zu machen, geht das vor. Alles andere läuft nicht weg...😜.

Selbst Dada's jüngste Tochter, 21 Jahre jung und eine sehr patente, junge Frau, musste mit ran. Normalerweise macht sie nur Fußmassagen, aber das zählte nun nicht.

Ich machte es mir auf der Terrasse bequem. Außer mir war nun keiner hier. War ich somit der Freund des Hauses oder auf Zeit adoptiert? Die Gedanken darüber fingen an, mir immer mehr Spaß zu bereiten. Touristen zu beobachten, machte ebenfalls Freude. Bei mehreren Pärchen hatte der männliche Part wohl Interesse an einer Massage gehabt, aber Madame wollte eher weiter 😁. Zwischendurch fing es an, stark zu regnen. Nun hasteten alle eilig vorbei. Später kamen noch mehrere Interessenten, die ich vertrösten musste. Ein Soloherr und ein Paar tauchten später tatsächlich wieder auf.
 
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Nach einer Stunde tauchte Dada mit dem Kunden wieder draußen auf. Allerdings hatte sie noch ein paar Dinge zu erledigen, bevor wir endlich zu meinem Appartement fahren konnten. Dort kamen wir kurz nach 22:00 an. Endlich konnte der "gemütliche Teil" anfangen, dachte ich noch...

Zwei Bier aus dem Kühlschrank geholt und ab auf die Couch, TV an und etwas Hintergrund Berieselung. Wir rückten aneinander, ein wenig ankuscheln, ein Schluck Bier im Wechsel mit immer intensiveren Küssen... Die Situation führte vermehrt zu geileren Gefühlen und in meiner Hose wurde der Platz immer knapper. Da wir uns einige Wochen zuvor schon angenähert hatte und unsere Körper nicht mehr ganz unbekannt waren, war die bestimmte Vertrautheit, die viele Dinge erleichtern kann, nun schon vorhanden.

Schon gingen wir uns gegenseitig an die Wäsche, um an die Ziele der entsprechenden Sehnsucht näher heran zu kommen. Plötzlich ertönte der Klingelton von Dada's Phone wie unheilvolles Donnergrollen...

Der Shop war dran. Obwohl um 22:00 eigentlich langsam geschlossen wird und falls vorher keine Kunden in Sicht sein sollten, auch früher. Scheinbar hatte ich dem Shop Glück gebracht (?), denn kurz nach unserem Verlassen, tauchten noch mehrere Kunden auf. Ich ahnte bereits, dass der wunderschöne und geile Moment, aprupt einen anderen Verlauf nehmen sollte...😡
 
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Es kam wie befürchtet, Dada erzählte mir von "Customers" und sie müsse erneut helfen. Ich versuchte noch, sie auf ihren Bierkonsum aufmerksam zu machen. Gut, es war nicht viel gewesen und sie meinte nur "No pompem". So korrigierte sie noch ihre Kleiderordnung, gab mir einen Kuss und sie wolle schnell zurück sein.

Mmh...das hatte ich mir in der Tat anders vorgestellt 🤔. Klar muss sie diesen Verdienst mitnehmen, war aber irgendwie trotzdem blöd...

Ich stellte ihr Bier zurück in den Kühlschrank und machte meine Flasche noch leer. Ich beschloss, die Zeit zu nutzen und mich im Bad schon mal zu restaurieren. Danach ein paar Klamotten aus dem Schrank geholt, die ich am nächsten Tag in meinen Koffer packen wollte. Gegen Mitternacht machte ich mir noch ein Bier auf und lümmelte mich auf die Couch.

Eine knappe halbe Stunde später hörte ich Schritte im Flur. Ich hatte Dada den Schlüssel mit gegeben, so dass sie sich selbst die Tür öffnen konnte. Sie trat ein, vielleicht doch ein wenig vom Tag geschafft, aber mit einem zufriedenen Lächeln auf ihren Lippen. Ich holte ihr Bier aus dem Kühlschrank, während sie sich auf die Couch setzte.
 
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