Thailand Thailand im dritten Versuch nach Juni 2020

Hier noch einige Beispiele für unsere leckeren Dinner, die wir meistens zusammen mit Supa einnahmen. War auch so ein bisschen Aufpäppel- Programm nach dem Reinfall beim Erstversuch, um wieder etwas Geld zu verdienen.






An einem Morgen hatte sie sich wieder hübsch aufgestylt, aber was sie vorhatte, weiß ich nicht.

 
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Den letzten Tag vor meiner Abreise war sehr schönes Wetter mit strahlendem Sonnenschein. Ich suchte morgens meine Sachen zusammen und packte bereits einiges in meinen Trolley. Es war schön, nicht alle Klamotten mitnehmen zu müssen und ohne die Geschenke war alles relativ übersichtlich.

Mittags fuhren wir in den Süden von Samui. Zwischen Nathon und Lamai gibt es wunderschöne und einsame Strände. Natürlich mit Parkplatz, damit der gestresste Teilzeit-Thai nicht so weit laufen muss...:baaee:. Auch wenn dort "Naturstrand" war, wir haben natürlich nichts liegen lassen. Sehr schön ebenfalls, dass in TH niemand antrabt und "Da dürfen Sie aber nicht parken" rumpupt.



So genossen wir den Nachmittag und sogar Nok wagte sich ins Wasser. Ich konnte mich gar nicht am Panorama sattsehen, obwohl ähnliches schon so oft gesehen... Irgendwie drückte die drohende Abreise etwas aufs Gemüt. Aber Ihr kennt das ja selber 😞.
 
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Am nächsten Morgen war kurz nach 6:00 aufstehen angesagt. Ich hatte Raja ab Lipa Noi um 9:00 gebucht und wollte mich um 7:30 auf den Weg machen. Also nicht allzuviel Zeit für Duschen, Frühstücken und das Gepäck verladen. Komischerweise lag der Kater diesen Morgen auf dem Dach des Pick-up, was er vorher noch nie gemacht hatte 🤔.


Es ging nun meine sechste Woche in TH zu Ende und das Abschied nehmen war mittlerweile auch nichts Neues mehr. Es war trotzdem nicht schön, musste aber leider sein. Ein Wiedersehen sollte aber das nächste Mal eher sein als diesmal nach knapp zwei Jahren 🙏. Auf halber Strecke nach Lipa Noi ging es dann wieder besser. Ich konzentrierte mich auf die Straße und mein Tagwerk, die knapp 300km Fahrt nach Phuket.

Am Raja Pier an den Army Posten vorbei zum ersten, grünen Häuschen für reservierte Tickets. Mit Ticket zur Wartereihe und auf die Verladung warten. Die morgendliche Sonne hatte sich mittlerweile hinter vielen Wolken, versteckt und es kam immer mehr Wind auf. Bei den bisherigen drei Überfahrten hatte ich immer gutes und ruhiges Wetter gehabt. Sollte es heute auf See etwa unruhiger werden?

 
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Kurz darauf ging die Verladung los und ich konnte den Isuzu weit vorne parken, so dass ich in Donsak rasch von Bord kommen würde. Ich hatte das Glück, wieder auf eine der großen Fähren zu kommen. Die Selbe oder eine ähnliche wie bei der letzten Überfahrt.




Nachdem wir pünktlich abgelegt hatten, war ich eigentlich sehr froh darüber, denn der Wind wurde immer stärker, der Wellengang nahm zu und es schaukelte doch etwas mehr 🥶. Aber einen echten "Se(h)emann" kann sowas nicht erschüttern...555.



 
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Die Überfahrt dauerte diesmal mit ca. zwei Stunden auch länger als die letzte Tour. War halt dem Wellengang geschuldet und ich möchte nicht wissen, wie es sich auf den kleinen Fähren anfühlen würde. Diese waren aber ab und zu auch zu sehen und hatten mit der See zu "kämpfen".



Vor dem Hafen von Donsak mussten wir schließlich noch ca. 15 Minuten warten, weil das Pier belegt war. In der Zwischenzeit wunderte ich mich über die große Anzahl der kleinen Fischerboote, die relativ weit draußen ihrer Arbeit nach gingen.

Nachdem das Pier frei wurde, legten wir an. Bis zum Festzurren verging allerdings auch längere Zeit, weil es selbst hier noch etwas schaukelte. Doch schließlich konnte ich über die Rampe fahren und mich auf den Weg nach Phuket machen.
 
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Die ersten 30km kam ich gut voran. Die Straßen waren kaum befahren und es war trocken. Als ich kurz vor Kanchanadit auf die sehr lange und gerade Strecke der "44" eingebogen war, fing es allerdings an, stark zu regnen. Anstatt entspannt die zweispurige Straße entlang zu cruisen, war wieder erhöhte Aufmerksamkeit gefordert und ich kam teilweise nur mit 60-70 km/h weiter. Ähnlich verlief dort auch bereits die Hinfahrt.

Ich hatte mir vorgenommen, unterwegs noch einige Einkäufe für meinen Aufenthalt auf Phuket zu erledigen. Auch wenn man 7/11 oder Family Mart an fast jeder Ecke findet, so hatte ich diesmal kein Glück. Schließlich bog ich an einer Tank- und Rastanlage ein, wo sich immer mehrere Geschäfte befinden. An einem ATM noch etwas Geld gezogen und rein in den Markt. Leider hatten sie kein Bier, wie bei den Shops von Rastanlagen wohl so üblich. Auch schien mir das Sortiment reduziert zu sein. Somit blieb mir nur, auf Phuket erneut zu shoppen.
 
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Der Regen hatte in der Zwischenzeit leider nicht nachgelassen und sollte mich bis Phuket weiter begleiten.


Die anderen Verkehrsteilnehmer fuhren fast alle ebenfalls ziemlich langsam. Allerdings gab es immer mal den ein oder anderen Pick-up-/ oder SUV-Fahrer, der meinte, sein Glück testen zu müssen. Manchmal dachte ich, den siehst Du gleich wieder...im Graben oder schlimmer. Tatsächlich begegnete ich auf meinem Weg nur einem Unfall. Ein Lieferwagen war in den mittleren Flutgraben gerutscht, aber scheinbar ohne gravierende Folgen.

Im Bereich Phang Nga sah es so aus:


Schließlich erreichte ich am Nachmittag Phuket. Fuhr über die Sarasinbridge und gelangte kurz darauf zu dem Rückstau vor dem Checkpoint. Nach ca. 15 Minuten hatte ich den Posten erreicht, wo wieder ein Army Angehöriger den Check machte. Dieser wollte meinen Reisepass und das Impfzertifikat sehen. Alles sehr sachlich und kurz darauf ging es für mich weiter. Dada hatte ich noch nicht informiert, allerdings hatte ich ihr beim letzten Abschied das Datum meiner Rückkehr mitgeteilt. Zunächst aber wollte ich in meinem Appartement für die letzten drei Nächte einchecken.
 
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Dank Google Maps fand ich das Appartement Haus auch rasch. Leider war die Zufahrt sehr schmal sowie die Anzahl der Parkplätze begrenzt. Ich quälte mich rückwärts in den letzten verfügbaren Platz, der auch eher nur für Pkw ausgelegt war.

Das Einchecken dagegen war schnell erledigt und ich bekam den Schlüssel. Eine Etage höher erwartete mich ein geräumiges Appartement mit zwei Schlafzimmern, Küche mit Wohnzimmer als großen Raum, sowie eine schöne Terrasse mit Tisch und mehren Stühlen. Lediglich das Bad war mir im Verhältnis zu den anderen Räumen viel zu klein.





Die Appartements scheinen alle im Privatbesitz zu sein und werden von der Verwaltung bei Abwesenheit der Besitzer vermietet zu werden.

Mit fielen die billigen Kunststoff Verriegelungen der Fenster und Türen auf. Wer hier wirklich rein will, sollte mit diesem Vorhaben keine großen Probleme haben. Beim Zimmersafe fehlten die Batterien, was ich an der Reception reklamierte. Eine ältere Frau wurde herbei gerufen. Sie suchte in verschiedenen Schubladen, allerdings ohne Erfolg. Sie versprach mir, im Family Mart welche zu besorgen. Okay, dann erst wieder zurück und etwas "restaurieren".

Als ich fertig war, klingelte es an der Tür und die Gute stand tatsächlich mit vier Mignons vor der Tür. Ich bedankte mich artig und gab ihr noch ein kleines Trinkgeld.
 
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Kurz nach 19:00 machte ich mich auf dem Weg zu Dada und ihrem Shop. Den Wagen parkte ich in einer Seitengasse und ging zum Geschäft. Zwei Mädels saßen draußen, allerdings kannte ich sie nicht und sie mich natürlich somit auch nicht. Dada war nicht zu sehen, auf Nachfrage wurde mir mitgeteilt, sie hätte noch ca. eine halbe Stunde einen Kunden. Mit dem Personal ist es wohl so, dass es allgemein in den meisten Shops öfters wechselt und Dada hatte bereits mehrfach Probleme, qualifizierten Ersatz zu bekommen.

Bei Dada als Chefin verstehe ich die Probleme an sich nicht. Sie ist eine ruhige Person, fachlich sehr gut und ihr Shop vielleicht manchen zu seriös. Dada selbst bietet keine "Upgrades" geschäftlich an. Wie es beim Staff ausschaut, kann ich nicht beurteilen. Ansonsten eigentlich gutes Betriebsklima und Take Care fürs Personal.

Ich hatte keine Lust, mich mit den Beiden im Smalltalk zu üben. Sagte, ich käme wieder und nutzte die Zeit, um im nächsten 7/11 noch ein paar Getränke zu kaufen, die ich unterwegs nicht bekommen hatte.
 
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