Thailand Thailand im dritten Versuch nach Juni 2020

Den Grill machten wir abends natürlich auch an und hinterher waren alle pappsatt.





Auch sonst war alles sehr relaxed, man kannte sich eben.

 
  • Like
  • Lesenswert-Bericht
  • Like-Bericht
Reactions: 4 users
Wenn wir abends, getrennt, ins Bett gingen, wurde meine "Mitte" mit einem Handtuch locker bedeckt, wenn ich vom Bad ins Schlafzimmer ging. Dabei musste ich an Supa im Wohnzimmer vorbei. Ansonsten ließ es sich nicht vermeiden, wenn man zusammen lebt, dass man vom anderen auch mal mehr sieht. Das ergab natürlich immer ein prickelndes Gefühl. Damals auf der Party in Chaweng gab es Küsse auf Mund und auf meinem Schoß saß sie damals auch. Im Laufe des Moments immer unkomfortabler, 555.

Ansonsten war da nichts und musste auch nicht sein, da sie eben eine gute Freundin von Nok ist. Unser Schlafzimmer lag neben dem Wohnzimmer und die Tür ließ sich nicht ganz schließen, weil verzogen.

Wenn Nok und ich uns vergnügten, war das natürlich nicht wie im Stummfilm und Supa musste nebenan alles mit bekommen. Das war uns beiden aber egal und bei mir sprang natürlich das Kopfkino an. Was wäre, wenn Supa auf einmal im Türrahmen stehen und um Einlass begehren würde? Wenn Nok nichts dagegen haben sollte, ich hätte damit auch kein Problem gehabt, beide Mädels zu verwöhnen 👅. Aber leider ging die Türe nicht auf. Trotzdem war es ein zusätzlicher Kick beim Sexeln.
 
  • Like
  • Like-Bericht
Reactions: 9 users
Im Zusammenhang mit Supa gab es noch ein etwas unerfreuliches Thema. Sie brauchte dringend neue Einnahmen. In Sachen Essen und Trinken war sie bei uns natürlich eingeladen und ein paar Hundert Baht hatte ich ihr einmal so zugesteckt. Aber auf Dauer gesehen, brauchte sie ein neues Business oder zumindest einen neuen Job.

So ergab es sich, dass Jemand aus DACH, wobei es unerheblich sein soll, woher genau, eine neue Haushälterin brauchte. Die bisherige, eine Laotin oder Kambodschanerin, war nach heftigen Streitereien gegangen. Sie hatte wohl Alkoholprobleme, worauf diese zurück zu führen waren, entzieht sich meiner Kenntnis. Allerdings war das Zusammenleben zwischen ihr und dem Jemand schwierig.

War das ein Job für Supa? Solche Haushälterinnen Dienste sind in vielen Fällen fließend und jeder hier weiß wohl, was ich meine. War Supa dazu bereit und natürlich ist es auch eine Frage der gegenseitigen Sympathie. Von Nok wusste ich, dass sie früher in ihrem Massageshop auch mal einen HJ gemacht haben soll, aber was wurde hier erwartet?
 
  • Like
  • Lesenswert-Bericht
  • Like-Bericht
Reactions: 6 users
So wurde bei uns für den nächsten Tag um 10:00 ein Bewerbungsgespräch vereinbart. Eine halbe Stunde vorher verschwand Supa im Bad, um sich anschließend frisch präsentieren zu können. Allerdings kam der potentielle neue Arbeitgeber kurz darauf und zu früh auf seinem Moped.

Mmh, dieser war wohl so Ende 60 und spontan kam mir der Gedanke, Typ alternder "Don Juan"? Ich bat ihn auf unsere Terrasse und entschuldigte Supa. Nok hatte kurz darauf einen Housekeeping Termin und konnte sich also nicht um den Gast kümmern. Sie brachte ihm noch eine Tasse Kaffee und verließ uns. Da saß ich nun mit "Don Juan" und versuchte die Zeit zu überbrücken, bis Supa im Bad fertig war.

Mein Gegenüber schien nicht besonders gesprächig zu sein oder an einem Gespräch interessiert zu sein. Da ist es immer gut, über etwas unverfängliches zu sprechen.

Das Wetter und Reisen eignet sich dazu immer ganz gut. Er musste auch schon viele Reisen in seinem Leben gemacht haben, erzählte dann doch etwas davon. Allerdings fing er dann an, seine verschiedenen politischen Meinungen einfließen zu lassen, mit denen und vor allem deren Formulierungen, ich mich allerdings nicht so ganz anfreunden konnte. So wurde mir der Moment immer unangenehmer und ich hoffte auf ein baldiges Erscheinen von Supa.
 
  • Like
  • Lesenswert-Bericht
  • Like-Bericht
Reactions: 7 users
@Longshirt
Das sehe ich genauso wie Du. Mit den Amerikanern hatte er es z.B. nicht so. Alles letzten November...manche haben eben kein Gespür für eine ausgewogene, objektive und sachliche Beurteilung 🤔. Zu verschiedenen Mächten kann man natürlich immer kritisch gegenüber stehen. Aber eben auch eine subjektive Meinung kann man anständig und fair äußern.

Das nur nebenbei bemerkt; aber das wirklich Unangenehme sollte erst noch passieren.
 
  • Like
  • Like-Bericht
  • Lesenswert-Bericht
Reactions: 4 users
Endlich erschien Supa, sie sah hübsch aus. Shirt und kurze Jeanshose, die noch nassen, langen Haare umschmeichelten ihr Gesicht. Ich lächelte ihr aufmunternd zu und ging ins Haus, um noch einige Kleinigkeiten zu erledigen. Kurz darauf begann das Gespräch. Ich hatte noch nasse Wäsche aufzuhängen und ging mit dem Wäschekorb nach draußen in den Garten.

Lauschen wollte ich nicht, andererseits war ich aber etwas neugierig, wie sich die Konversation entwickeln würde. Die Entfernung war allerdings doch zu groß und mir flogen nur ab und zu ein paar Wortfetzen zu. Irgendwann fing ich aber die Brocke "Ladyboy" auf und wurde hellhöriger. Ging etwas näher in Richtung Haus und richtig, "You are Ladyboy?" war deutlich von dem Herrn zu vernehmen.

Mmh...Supa ist zwar schlank, aber kein Khatoey. Sie hatte mal ein sehr weites Shirt an und beugte sich am Tisch vor, so dass ich einen Einblick nehmen konnte. Nette A-Tittchen mit ziemlich langen Nippelchen, was man bei schlanken Frauen öfters findet. Doch es ging weiter, denn ich hörte "Pussy" und "Show me". Dazu machte er ein fast schon versteinertes Gesicht und das Ganze sah aus wie ein Verhör. Mir tat Supa, gerade nach meinen ersten Eindrücken mit dem Gentleman, richtig leid und ich überlegte, ob ich ihr zur Hilfe eilen sollte. Wieder hörte ich "Show me Pussy".

Doch da kam Bewegung auf, denn Beide gingen in den Bungalow. Hallo? Was ging ab? Wollte sie ihm wirklich ihre Pussy zeigen? Ging es um Housekeeping, vielleicht "+" oder nur um ein Lustobjekt? Brauche ich den fremden Kerl in meinem Bungalow? Nein, sicher nicht und da wollte ich nicht weiter zuschauen. Ich ging die Treppe hinauf, doch da kamen sie schon wieder nach außen. Ich sah Supa fragend an und überlegte, dem Kerl den Weg zu seinem Moped zu zeigen.
 
  • Like
  • Lesenswert-Bericht
  • Like-Bericht
Reactions: 10 users
Ich verstehe manche ältere Herren auch nicht so ganz. Es gibt 70 jährige, so Typ netter Großvater, die mit sich und ihrer Umwelt zufrieden und im Reinen sind. Vielleicht mit ihren Enkeln spielen, aber auch ansonsten von der Grundeinstellung her erstmal freundlich sind.

Dann kann man aber immer wieder den Typ beobachten, der "zum Lachen in den Keller" geht oder so verhärmt, verbittert und unzufrieden mit sich selbst und dem eigenen Leben ist, dass dem Gegenüber nicht ein bisschen Freundlichkeit entgegen gebracht werden kann. Ich glaube, dann auch noch Respekt und Feingefühl zu erwarten, ist endgültig unrealistisch. Da kommt in mir schon ein mitleidiges Gefühl auf, was aber keinerlei Akzeptanz oder Verständnis für solch Handeln bedeuten soll.

Vielleicht ist dieser Fall bereits zu lange alleine? Ohne Eigeninitiative und eigener Bereitschaft, um neue Kontakte zu knüpfen? Letztendlich aber auch egal, denn selbst ein Bargirl verdient bei ersten (Geschäfts-) Gesprächen Respekt und manch Frage klingt mit einem Lächeln gleich nicht mehr gar so unverschämt. Ich habe auch vielen Berichten zu ähnlicher Thematik entnehmen können, dass die Mehrzahl der TAF' ler dies genauso sieht.
 
  • Like
  • Like-Bericht
Reactions: 7 users
Doch irgendwie waren sie "ins Geschäft" gekommen. War der finanzielle Druck bei Supa zu groß? Auf jeden Fall schnürte sie ihr Bündel und wollte ihm zu seinem Motobike folgen. Ich raunte ihr noch schnell zu, falls sie Probleme bekommen sollte, könne sie mich anrufen. Als sie das Grundstück verließen, drehte sie sich nochmals zu mir um und ich bin der Meinung, dass ich in dem Moment einen Hilfe suchenden Blick sah.

Ich machte mir danach noch Gedanken, ob es eine gute Idee war, sie mit diesem Menschen fahren zu lassen. Aber ich hatte noch einige Dinge zu erledigen, die mich ablenkten.

Nach etwas mehr als einer Stunde meldete Supa sich dann auch per LINE. Ich wußte nicht, was passiert sein könnte, aber das war nun unerheblich und natürlich wollte ich sie holen:

Anhang anzeigen photocollage_20223229501316.jpg

Leider kannte ich die genaue Adresse nicht. Von Nok wusste ich, irgend eine "Soi Jungle". Aber davon gibt es natürlich mehrere. Nok konnte ich in dem Moment nicht an der Arbeit erreichen, so beschloss ich, erst mal los zu fahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
  • Lesenswert-Bericht
  • Like-Bericht
Reactions: 4 users
Inzwischen rief mich Supa an und sagte, sie würde in einem Cafe einer Freundin auf mich warten und hätte die Wohnung bereits verlassen. In der Nähe sei ein italienisches Restaurant, was ich als Anhaltspunkt nutzen könne. Ich war der Meinung, in Maenam in der Straße in Richtung Lamai suchen zu müssen. Zu allem Übel fing es an, stark zu regnen und das machte es nicht leichter. Inzwischen war das Funknetz nicht mehr gut und telefonieren war somit nicht mehr möglich.

Nachdem die Bebauung endete, wendete ich und fuhr zurück in Richtung Ringstraße. Da erreichte mich ein Anruf von Nok, die zwischenzeitlich auch von Supa informiert worden war. Nok erklärte mir, wo ich hinfahren musste. Da fiel es mir auch wieder ein, denn das Cafe hatten wir früher bereits zusammen besucht. Ich hatte eine ganze Ecke weiter in Richtung Chaweng zu fahren. Dort gab es natürlich auch Straßen in Richtung Dschungel😁.

Nach 20 Minuten erreichte ich das Cafe. Supa nahm mich spontan in die Arme und bedankte sich für das Abholen. Sie schien sehr erleichtert zu sein. Auf der Fahrt nach Hause fragte ich sie nicht, was vorgefallen war. Allerdings waren diese Erlebnisse noch einige Tage später immer wieder Thema zwischen uns Drei. In der Wohnung des Herrn sah es wohl nicht so gut aus und nach dem schlechten Start, seinen weiteren Wünschen und dem Auftreten ging da nichts zusammen. Das ist aber sehr gut nach zu vollziehen.
 
  • Like
  • Lesenswert-Bericht
  • Like-Bericht
Reactions: 11 users
Die restlichen Tage bis zu meiner Abreise von Samui verliefen dann eher ruhig. Ein Monat auf Samui war natürlich nicht unbedingt kurz. Andererseits wäre ich sehr gerne noch länger dort geblieben. Meine Leute, die Wärme, viel Grün, das leckere Essen und die schlechten Nachrichten aus D und dem Rest der Welt, waren gute Gründe. Auch die tierischen Mitbewohner würde ich vermissen:


Aber in näherer Zukunft werde ich dazu mehr Möglichkeiten haben. Also weiter nach vorne schauen. Zudem freute ich mich auch darauf, auf Phuket Dada wieder zu sehen.

Regentage nutzten wir gerne zum Einkaufen...


...bei Tesco. Dort fiel mir wieder ein pfiffiges Detail auf, mit der die Thais sich die Arbeit erleichtern, so ein Robo, der eine lange Reihe Einkaufswagen schiebt. Hatte ich in D noch nirgendwo gesehen.

 
  • Like
  • Like-Bericht
  • Lesenswert-Bericht
Reactions: 8 users
Menü
Zurück
Oben Unten