Thailand Thailand im dritten Versuch nach Juni 2020

Wir hatten vorher May angerufen, wann wir ankommen wollten. Diese wartete auch schon mit unseren Tickets. Im Gegensatz zu meiner ersten Überfahrt, als ich von Phuket eintraf, war der Kontrollpunkt diesmal auf der rechten Seite aufgebaut. Einige junge Leute führten die Checks durch, während Uniformierte sich im Hintergrund hielten.

Ich musste Reisepass, Impfzertifikat, QR-Code und die Sandbox-Bescheinigung vorzeigen. Bei Nok wollten sie ID-Card und Thai COVID App sehen, alles ohne Probleme und mit ruhigem Ablauf. Danach konnten wir gleich zum Pier durchfahren und uns hinter bereits wartende Fahrzeuge einreihen. May hatte noch darauf hingewiesen, dass wir mit einem großen und schnelleren Schiff fahren würden.
 
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Hier noch ein Foto von der Anfahrt zum Pierbereich:


So war es auch, das Schiff war wesentlich höher und wohl auch breiter. Machte insgesamt einen guten Eindruck, kaum rostige Stellen, auch wenn die sich bei Schiffen auf Dauer kaum vermeiden lassen.

Bei mittlerweile strahlendem Sonnenschein, machten wir es uns auf dem Oberdeck gemütlich.






Kurz darauf legten wir ab und es war eine sehr schöne Überfahrt. Natürlich begleiteten uns eine ganze Weile nach dem Ablegen jede Menge Möwen, die oft ganz knapp über der Wasseroberfläche, scheinbar sich den ein oder anderen Fisch schnappten. Das war richtig Urlaubsfeeling, wer braucht da noch das ein oder andere "Traumschiff"?
 
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So langsam näherten wir uns Lipa Noi, was eigentlich ein bisschen schade war. Von mir aus hätte der Captain noch einen kleinen Umweg fahren können.



So legten wir bereits nach 1:40 Stunde am Pier an. Nachdem wir den Schiffsrumpf mit Auto verlassen hatten, kamen wir an die mir schon bekannte Kontrollstelle. Mir war nicht ganz klar, ob der Samui Health Pass wieder präsentiert werden musste, oder ob ID-Nachweis und Mor Chana reichen würden.

Reichte aber nicht und so suchte ich die Internetseite und gab meine neuen Daten von Khanom ein. Nok blieb auch nichts anderes übrig, also keine Ausnahmen. Der junge Soldat war aber geduldig und versuchte zu helfen; alles sehr freundlich und nett. Das natürlich mit Uniform, Kopfbedeckung und über 30°. Ich finde, so etwas kann man nicht oft genug betonen.

Schließlich waren wir fertig und eine halbe Stunde später erreichten wir unser Haus, wo wir von den Katzen bereits erwartet wurden.

Abends machte Nok uns noch etwas aus Vorräten zu essen. Ins Bett gingen wir nicht sehr spät, weil Nok am nächsten Morgen den nächsten Termin bei Dr. Tee hatte...
 
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Mir fällt da gerade ein, dass wir doch nicht so früh uns der Nachtruhe gewidmet hatten. Am 19. November war auch Loy Krathong. Wir wollten diesen Tag mit dem schönen Brauch, Blumen geschmückte Bananenblätter, mit Kerzen und Räucherstäbchen, zu Wasser zu lassen, in dem Park beim Centara Chaweng feiern.

Wir fuhren kurz nach 19:00 los. In Maenam waren die Straßen schön frei, was sich aber in Bo Phut schnell änderte, als wir von der Ringstraße links in die Chumchon Chaweng Yai Soi abgebogen waren. Hier fing es rasch an, sich leicht zu stauen und die Mopedfahrer schlängelten sich links und rechts vorbei. Am See und dem Phru Chaweng Park ging kaum noch etwas, fast alle wollten am Kreisel rechts abbiegen. Wir fuhren aber weiter geradeaus in Richtung Samui International Hospital. Hier war kaum etwas los und kurz darauf kamen wir zu dem Ort, wo wir mit Supa, ihren Massagemädels und "Geschäftsfreunden", den Jahreswechsel 2019 noch gefeiert hatten.

Anhang anzeigen 20191231_231721.jpg

Nun sah es aber leider sehr öde aus. Ein Nachbarshop hatte zwar auf, aber ansonsten...


Gegenüber befand sich damals ein Family Mart. Diesen gab es ebenfalls nicht mehr, aber davor schöne Parkflächen.
 
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Wir gingen zurück in Richtung See, wo allerdings lange Reihen von Besuchern anstanden. Kurz vor dem See schien eine Art Kontrollpunkt zu sein. Meine Lust, mich dahinter anzustellen, hielt sich in Grenzen. Ich hatte mir anfangs sowie eher vorgestellt, dass wir zum Strand gingen. Nok hatte aber auch kein großes Interesse an einer Stehparty. Sie wollte einen neuen Versuch an einem seitlichen Zugang machen.


Zurück zur Straße, ein Stück entlang und ca. 200 m weiter, erneut runter Richtung See. Ging anfangs auch ganz gut. Aber kurz vorm Ziel wurden nicht nur wir zurück gewiesen; dann eben nicht. Alles zu viel Trubel, den ich mit Maske schon gar nicht brauchte, außerdem hatte ich Hunger.

Also wieder hoch zur Straße. Auf der anderen Seite befanden sich mehrere Küchen, auch eine Nudelsuppen Küche, wo es ganz lecker aus sah. So gingen wir dort hin und fanden in der Nähe der Köchin auch noch einen kleinen Tisch mit zwei Plastikstühlen.
 
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Diese Küche wurde von einer größeren, schlanken Frau, vielleicht knapp 40 Jahre alt, betrieben. Sie stand hinter ihrem Arbeitsplatz und sah sehr engagiert und kompetent aus. Es war schon bald eine Freude, sie beim Kochen, Kassieren und Herausgeben der Essen zu beobachten.


Viele Bestellungen waren Take away und so mussten wir etwas warten, bis unsere Suppen kamen. Dafür schmecken sie aber gut.


Nach dem Bezahlen gingen wir zurück zum Wagen. Nun brauchten wir immer noch den "Krathong". Ich hatte am Park mehrere Verkäufer gesehen, aber sie (Nicht die Verkäufer) sahen nicht so gut aus. Nok wollte an der Ringstraße irgendwo in Maenam einen kaufen. Die wären besser und schöner, womit sie unbedingt Recht behalten sollte.
 
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Ganz aktuell war heute in Maenam eine scheinbar größere Polizeiaktion durchgeführt worden zu sein. In einer Nebenstraße hat wohl eine Art Ortsvorsteher oder zumindest sehr wohlhabender und einflussreicher "Bezirksbaron" sein Domizil, hatte ich selbst bereits gesehen. Neben sehr vielen Hühnern zeichnet sein Grundstück viele teure und große Autos aus.

Nok meinte, in dem Bezirk ginge nichts, ohne das Einverständnis vom "Big Boss". Nun scheint der Sohn aber nicht ohne zu sein. Irgendetwas hatte er auf dem Kerbholz. Es sollen wohl Schüsse gefallen sein und die Polizei hatte auf alle Fälle Tränengas eingesetzt und die Soi gesperrt. Nach längerer Zeit haben sie des Burschen habhaft werden können.

Bevor ich Anfang Dezember Samui verlassen hatte, war er öfters an seiner Neuerwerbung zu sehen. Vor allem beim Zurschaustellung und dem Polieren eines roten Sportwagens. Keine Ahnung, welcher Marke, sah aber teuer aus. Na, mal schaun, wann er wieder auftaucht und ob es noch mehr Infos dazu gibt.

Es empfiehlt sich wohl dringenst, in dieser Gegend kein Huhn (auch nicht aus Versehen) zu überfahren...🤔
 
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Da bei Verhaftungen, besonders wenn sie spektakulär sind, in TH sehr oft Kameras dabei sind, hier eine Fernsehreportage davon. Das Polizeikommando sei dafür aus Surat Thani gekommen, so erzählte mir Nok heute. Der Sohn hatte in der Gegend herum geschossen und sei "Ting Tong". Bei 2:46 ist der Sportwagen unter einer Abdeckung zu sehen.

 
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In Maenam kamen wir an einem Shop vorbei, wo bereits einige Thai's ihre Krathongs gefunden hatten. Diese sahen auch schöner aus als bei den Händlern in Chaweng. Wir kauften einen für 200฿ und fuhren an einen Strandabschnitt, wo sich nur einige Personen bereits befanden


Es war nur ganz wenig windig, allerdings hatten Andere doch scheinbar Probleme, ihr "Böötchen" über Wasser zu halten. So zündeten wir die Kerzen an.


Mir wurde dann die ehrenvolle Aufgabe zuteil, unseren Krathong feierlich zu Wasser zu lassen.
 
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Einfach aufs Wasser setzen, war wohl keine gute Idee. Entweder setzten sie unsanft am Strand auf oder die Kerzen gingen rasch aus.


Ich entschied mich dann dafür, abzuwarten bis eine Welle den Strand erreichte und in dem Moment, wo sie zurück schwappen wollte, mit langen Armen den Krathong sanft auf das Wasser zu setzen. So vermied ich, dass er erst in meine Richtung schwamm und unsanft den Wechsel der Strömung mitmachen musste.


So entfernte er sich immer mehr von uns. Nachdem er vielleicht zehn Meter von uns entfernt war, erfasste ihn eine seitliche Strömung in Richtung des Anlegesteges, der aber noch weit entfernt war.


Nok war bereits schon "etwas aus dem Häuschen", weil er doch schon eine weitere Strecke zurück gelegt hatte und die Kerzen weiterhin munter ihren Schein abgaben.
 
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