Thailand Thailand im dritten Versuch nach Juni 2020

Um es kurz zu machen, es wurde ein sehr lustiger Abend und Spaßvogel Jaroon hatte viele spaßige Ideen mit der Literflasche Smirnoff...555. Er mixte mit Soda, mischte eine Art Früchtebowle und auch Nok und die Lady Lao fanden daran ihren Gefallen 🎇😛🍸.

Irgendwann zauberte Nok noch einen Geburtstagskuchen mit Kerzen herbei... Überraschung 😄...

Gegen Mitternacht war dann wohl der Höhepunkt der Party erreicht und die ersten Gäste schwächelten etwas.



Gut, dass ich mich an das Bier gehalten hatte, da wusste ich doch, woran ich war 😄. Irgendwann kurz darauf löste sich die Feier dann auf und es gab keine Transportprobleme . So nahm der eine Franzose den Amerikaner mit auf sein Moped und Nok's Sohn fuhr den anderen Thai, der ziemlich hinüber war, nach Hause. Der Kamerad hatte, gut sichtbar für alle, sein Phone halb aus einer Jackentasche heraus schauend, noch dabei. Wir warnten ihn davor, es könne herausfallen, aber das sah er wohl anders...

Dieser Weg war nicht allzu weit, so dass der Sohn rasch zurück war und Jaroon noch nach Hause brachte. Bitte keine Fragen nach der Fahrtüchtigkeit einzelner Gäste. Ich weiß nur, dass Nok's Sohn ein sehr Vernünftiger ist und sich zurück gehalten hatte; es waren alle wohlbehalten nach Hause gekommen.
 
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Im Wohnzimmer und auch auf der Terrasse sah es nun ein wenig chaotisch aus, einige Teller, Essensreste und jede Menge leere Gläser und Flaschen. Nok meinte, alles nach dem Aufstehen aufräumen, aber das ist nicht mein Ding. Lieber gleich noch aktiv werden und "ohne Vorfreude" den neuen Tag angehen. So entsorgte ich Reste und Flaschen, Nok fing in der Küche an abzuspülen. Den Grill nach unten, einige Möbel wieder umstellen und nach einer Stunde waren wir fertig und es sah wieder normaler aus. Gegen 2:30 duschten wir noch und ab ins Bett.

Ich muss sagen, es hatte mit meinen Gästen wirklich Spaß gemacht und war die erste Party von meinem Geburtstag seit längerer Zeit.

Gegen Mittag begrüßten wir den neuen Tag ohne irgendwelche größeren Aufgaben. Nach dem (späten) Frühstück tauchte unser etwas "beschädigter" Thai mit seinem Moped auf. Er suchte sein Phone, ja war irgendwie klar... Wir erklärten ihm, dass alle es bei seiner Abfahrt noch aus seiner Jackentasche herausschauen gesehen hatten und ihn darauf aufmerksam gemacht hatten. Etwas bedröppelt zog er darauf hin wieder ab und wollte nochmals suchen. Als Nok's Sohn nachmittags von der Arbeit heimkam, erzählte er, dass er dieses bei der Ankunft noch in der Jackentasche gesehen hatte...

Tage später erhielten wir die Info, dass das Phone sich vorm Haus seines Besitzers wieder gefunden hatte, in einer Pfütze... keine Ahnung, ob noch funktionsfähig.
 
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Am nächsten Tag fuhren wir nach Bophut zu Tesco, um unsere Vorräte wieder aufzufüllen. Hier möchte ich auf die vor kurzem angedeutete Idee zurück kommen. Es gibt auf der Insel viele Leute, denen es schlechter als anderen geht. Die wirklich im Hintergrund schlecht leben und bei dem Dauerregen wohl noch schlechter.

Ich war bis jetzt gut über die Runden gekommen und konnte mir den, diesmal in C, teuren Flug leisten, Zahnarzt und neues Phone für Nok. Deshalb waren bei unserem Einkauf zusätzlich zehn 10kg Säcke Reis, die ich verteilen wollte.

In Maenam fuhren wir in die Soi 7 in Richtung Dschungel, bogen in eine Seitenstraße und suchten nach ärmlichen Häusern, wo keine Autos vor standen. Wir fanden dann auch bald zwei kleinere Häuser, die einen gemeinsamen Hof hatten. Dort spielten mehrere Kinder. Als wir vor dem Haus hielten, kamen mehrere jüngere Burschen etwas näher, um uns neugierig und fragend anzusehen.

Nok und ich stiegen aus, öffneten die Heckklappen und holten die Reissäcke heran und hielten diese den Burschen hin. Dauerte zwar etwas, bis sie begriffen hatten, aber dann wurde zugepackt. Inzwischen waren ein paar Frauen in unterschiedlichen Alter dazugekommen, dir sich schüchtern zurück hielten.

Wir wollten uns nicht länger aufhalten und so wurden keine großen Worte gewechselt. Allerdings bildete ich mir ein, so etwas wie Dankbarkeit in ihren Gesichtern gesehen zu haben.

Auf dem Rückweg fuhren wir noch am Markt vorbei. Es sollte abends Catfish und Fischfrikadellen geben.
 
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So ein Markt ist schon was Tolles. So viele frische Lebensmittel werden angeboten, dazu gute Preise und natürlich Service. Bei METRO mit großer Frischfischabteilung wird kein Fisch ausgenommen. Auf Thailands Märkten schon. So wurde unsere Catfish vom "Chef" nicht nur ausgenommen, sondern gleich in kleine Stücke zum Braten gehackt. In der Zeit bezahlten wir bei seiner Frau.


Für den, der es mag, gab es auch sprunglebendige Frösche zu kaufen, wegen Fluchtgefahr mit Netz abgedeckt.


Wir besorgten bei anderen Händlern noch die Fischfrikadellen Paste (auch immer sehr lecker...) und noch etwas Grünes.

Abends auf der Terrasse ließen wir es uns dann schmecken.
 
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Da fällt mir gerade noch ein, dieser Markt wurde Ende November wegen mehrerer Infektionen geschlossen. Nok meinte nur, "Good luck...", dass wir fast eine Woche lang vorher dort nichts mehr eingekauft hatten.
 
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@Karl-der-55te
Hi Karl und vielen Dank für die positive Resonanz, was mich sehr freut. Na, mit der schlechten Meinung über das Einreisen nach D scheine ich nicht alleine zu sein... :rolleyes: ?

Viel Spaß noch im TAF.
 
Ein paar Tage später standen wir früh um 6:30 auf. Auf dem Plan stand eine Tour nach Khanom, Nok's alter Wirkungsstätte auf Zeit bis vor ein paar Jahren. Zudem wollten wir uns mit einem waschechten Sachsen, Harald, und seiner Thailady dort treffen. Die Beiden leben schon länger zusammen und Harald ist seit längerer Zeit als Resident in TH. Vor zwei Jahren hatten wir uns das letzte Mal gesehen. Damals waren sie zu uns nach Samui gekommen.

Doch vorher noch in Ruhe frühstücken und nur nicht zuviele Klamotten einpacken 😄.

Kurz nach 8:00 machten wir uns auf den Weg zum Raja Pier in Lipa Noi. Über unsere Freundin bei Raja in Donsak, hatten wir die Fähre um 9:30 reserviert. Am Anfang des Piers hielten sich ein paar Jungs von der Army auf, die uns aber kaum beachteten. Wir fuhren etwas links weiter zu der ersten, grün angestrichenen Bude, die für Reservierungen zuständig war.

Auf dem Phone stolz die Buchung präsentiert, die bereits von May bezahlt worden war. Wir erhielten die Tickets und ein Blatt fürs Auto, was hinter die Frontscheibe kam. So fuhren wir weiter zur Wartefläche für Donsak.
 
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Lange brauchten wir nicht zu warten, bis ein Bediensteter anfing, zu winken und das erste Fahrzeug sich in Bewegung setzte. Die Verladung war wieder sehr unaufgeregt. Niemand ruderte aufgeregt mit den Armen, versuchte zu "scheuchen" und man brauchte nicht zu dicht auf den Vordermann oder eine Seite ran zu fahren.

Ich war früher oft mit der Jadrolinija (Ex-Jugoslawien/Kroatien) unterwegs. Dort war u. U. aussteigen auf der Beifahrer angesagt. Aber hier, alles gut. Die Keile für die Räder wurden beim Entladen übrigens, erst im letzten Moment vor der Ausfahrt entfernt. Kann somit über Raja nichts negatives melden, außer dass die kleineren und älteren Schiffe doch schon sehr rostig aussahen.

Das Wetter war schön, wir machten es uns auf einem Zwischendeck gemütlich und freuten uns auf die Überfahrt.



 
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Die Überfahrt war bei ruhiger See sehr angenehm und nach knapp zwei Stunden erreichten wir den Pier in Donsak. Nach dem Verlassen des Fahrzeugdecks sahen wir an der Seite auch schon May. Kurze Begrüßung und das Bezahlen der Tickets, einschließlich Rückfahrt, bei ihr. Dazu verabredeten wir, uns am nächsten Tag zum Abendessen zu treffen.

Bevor wir aber zu unserem Gästehaus in Khanom fuhren, war noch ein Abstecher nach Surat Thani geplant. Dort lebt eine Tante von Nok und deren Tochter betreibt eine gut gehende Nudelküche.

Der Highway nach Surat Thani war gut zu befahren, doch nach einiger Zeit nahm der Verkehr zu, denn kurz darauf erreichten wir die Stadt. Doch dank Google Maps und entspannt fließendem Verkehrs, kamen wir bei dem Haus und Geschäft der Tante an. Vorm Haus parken ging an dem Tag nicht, da dies nur an wechselnden Tagen mit der Gegenseite möglich ist. Ein Stück weiter lag aber ein großer, freier Parkplatz.
 
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Blick auf die Küche, wo zur Mittagszeit viel Kundschaft und Betrieb war.


Wir gingen hinüber und begrüßten kurz Tante's Tochter, die kräftig in großen Töpfen rührte und die bestellten Essen auf Teller füllte. Einer von Staff begleitete uns zu einem der wenigen freien Tische im Hintergrund. Natürlich wollten wir auch Nudelsuppen, bestellten diese gleich, dazu zwei Wasser.

Während wir auf unser Essen warteten, konnten wir gut den ganzen Betrieb beobachten.


Kurz darauf kamen unsere Bestellungen und was soll ich schreiben... diese schmeckten wirklich sehr gut!

 
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