Thailand Thailand im dritten Versuch nach Juni 2020

Inzwischen rief mich Supa an und sagte, sie würde in einem Cafe einer Freundin auf mich warten und hätte die Wohnung bereits verlassen. In der Nähe sei ein italienisches Restaurant, was ich als Anhaltspunkt nutzen könne. Ich war der Meinung, in Maenam in der Straße in Richtung Lamai suchen zu müssen. Zu allem Übel fing es an, stark zu regnen und das machte es nicht leichter. Inzwischen war das Funknetz nicht mehr gut und telefonieren war somit nicht mehr möglich.

Nachdem die Bebauung endete, wendete ich und fuhr zurück in Richtung Ringstraße. Da erreichte mich ein Anruf von Nok, die zwischenzeitlich auch von Supa informiert worden war. Nok erklärte mir, wo ich hinfahren musste. Da fiel es mir auch wieder ein, denn das Cafe hatten wir früher bereits zusammen besucht. Ich hatte eine ganze Ecke weiter in Richtung Chaweng zu fahren. Dort gab es natürlich auch Straßen in Richtung Dschungel😁.

Nach 20 Minuten erreichte ich das Cafe. Supa nahm mich spontan in die Arme und bedankte sich für das Abholen. Sie schien sehr erleichtert zu sein. Auf der Fahrt nach Hause fragte ich sie nicht, was vorgefallen war. Allerdings waren diese Erlebnisse noch einige Tage später immer wieder Thema zwischen uns Drei. In der Wohnung des Herrn sah es wohl nicht so gut aus und nach dem schlechten Start, seinen weiteren Wünschen und dem Auftreten ging da nichts zusammen. Das ist aber sehr gut nach zu vollziehen.
 
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Die restlichen Tage bis zu meiner Abreise von Samui verliefen dann eher ruhig. Ein Monat auf Samui war natürlich nicht unbedingt kurz. Andererseits wäre ich sehr gerne noch länger dort geblieben. Meine Leute, die Wärme, viel Grün, das leckere Essen und die schlechten Nachrichten aus D und dem Rest der Welt, waren gute Gründe. Auch die tierischen Mitbewohner würde ich vermissen:


Aber in näherer Zukunft werde ich dazu mehr Möglichkeiten haben. Also weiter nach vorne schauen. Zudem freute ich mich auch darauf, auf Phuket Dada wieder zu sehen.

Regentage nutzten wir gerne zum Einkaufen...


...bei Tesco. Dort fiel mir wieder ein pfiffiges Detail auf, mit der die Thais sich die Arbeit erleichtern, so ein Robo, der eine lange Reihe Einkaufswagen schiebt. Hatte ich in D noch nirgendwo gesehen.

 
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Hier noch einige Beispiele für unsere leckeren Dinner, die wir meistens zusammen mit Supa einnahmen. War auch so ein bisschen Aufpäppel- Programm nach dem Reinfall beim Erstversuch, um wieder etwas Geld zu verdienen.






An einem Morgen hatte sie sich wieder hübsch aufgestylt, aber was sie vorhatte, weiß ich nicht.

 
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Den letzten Tag vor meiner Abreise war sehr schönes Wetter mit strahlendem Sonnenschein. Ich suchte morgens meine Sachen zusammen und packte bereits einiges in meinen Trolley. Es war schön, nicht alle Klamotten mitnehmen zu müssen und ohne die Geschenke war alles relativ übersichtlich.

Mittags fuhren wir in den Süden von Samui. Zwischen Nathon und Lamai gibt es wunderschöne und einsame Strände. Natürlich mit Parkplatz, damit der gestresste Teilzeit-Thai nicht so weit laufen muss...:baaee:. Auch wenn dort "Naturstrand" war, wir haben natürlich nichts liegen lassen. Sehr schön ebenfalls, dass in TH niemand antrabt und "Da dürfen Sie aber nicht parken" rumpupt.



So genossen wir den Nachmittag und sogar Nok wagte sich ins Wasser. Ich konnte mich gar nicht am Panorama sattsehen, obwohl ähnliches schon so oft gesehen... Irgendwie drückte die drohende Abreise etwas aufs Gemüt. Aber Ihr kennt das ja selber 😞.
 
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Am nächsten Morgen war kurz nach 6:00 aufstehen angesagt. Ich hatte Raja ab Lipa Noi um 9:00 gebucht und wollte mich um 7:30 auf den Weg machen. Also nicht allzuviel Zeit für Duschen, Frühstücken und das Gepäck verladen. Komischerweise lag der Kater diesen Morgen auf dem Dach des Pick-up, was er vorher noch nie gemacht hatte 🤔.


Es ging nun meine sechste Woche in TH zu Ende und das Abschied nehmen war mittlerweile auch nichts Neues mehr. Es war trotzdem nicht schön, musste aber leider sein. Ein Wiedersehen sollte aber das nächste Mal eher sein als diesmal nach knapp zwei Jahren 🙏. Auf halber Strecke nach Lipa Noi ging es dann wieder besser. Ich konzentrierte mich auf die Straße und mein Tagwerk, die knapp 300km Fahrt nach Phuket.

Am Raja Pier an den Army Posten vorbei zum ersten, grünen Häuschen für reservierte Tickets. Mit Ticket zur Wartereihe und auf die Verladung warten. Die morgendliche Sonne hatte sich mittlerweile hinter vielen Wolken, versteckt und es kam immer mehr Wind auf. Bei den bisherigen drei Überfahrten hatte ich immer gutes und ruhiges Wetter gehabt. Sollte es heute auf See etwa unruhiger werden?

 
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Kurz darauf ging die Verladung los und ich konnte den Isuzu weit vorne parken, so dass ich in Donsak rasch von Bord kommen würde. Ich hatte das Glück, wieder auf eine der großen Fähren zu kommen. Die Selbe oder eine ähnliche wie bei der letzten Überfahrt.




Nachdem wir pünktlich abgelegt hatten, war ich eigentlich sehr froh darüber, denn der Wind wurde immer stärker, der Wellengang nahm zu und es schaukelte doch etwas mehr 🥶. Aber einen echten "Se(h)emann" kann sowas nicht erschüttern...555.



 
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Die Überfahrt dauerte diesmal mit ca. zwei Stunden auch länger als die letzte Tour. War halt dem Wellengang geschuldet und ich möchte nicht wissen, wie es sich auf den kleinen Fähren anfühlen würde. Diese waren aber ab und zu auch zu sehen und hatten mit der See zu "kämpfen".



Vor dem Hafen von Donsak mussten wir schließlich noch ca. 15 Minuten warten, weil das Pier belegt war. In der Zwischenzeit wunderte ich mich über die große Anzahl der kleinen Fischerboote, die relativ weit draußen ihrer Arbeit nach gingen.

Nachdem das Pier frei wurde, legten wir an. Bis zum Festzurren verging allerdings auch längere Zeit, weil es selbst hier noch etwas schaukelte. Doch schließlich konnte ich über die Rampe fahren und mich auf den Weg nach Phuket machen.
 
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Die ersten 30km kam ich gut voran. Die Straßen waren kaum befahren und es war trocken. Als ich kurz vor Kanchanadit auf die sehr lange und gerade Strecke der "44" eingebogen war, fing es allerdings an, stark zu regnen. Anstatt entspannt die zweispurige Straße entlang zu cruisen, war wieder erhöhte Aufmerksamkeit gefordert und ich kam teilweise nur mit 60-70 km/h weiter. Ähnlich verlief dort auch bereits die Hinfahrt.

Ich hatte mir vorgenommen, unterwegs noch einige Einkäufe für meinen Aufenthalt auf Phuket zu erledigen. Auch wenn man 7/11 oder Family Mart an fast jeder Ecke findet, so hatte ich diesmal kein Glück. Schließlich bog ich an einer Tank- und Rastanlage ein, wo sich immer mehrere Geschäfte befinden. An einem ATM noch etwas Geld gezogen und rein in den Markt. Leider hatten sie kein Bier, wie bei den Shops von Rastanlagen wohl so üblich. Auch schien mir das Sortiment reduziert zu sein. Somit blieb mir nur, auf Phuket erneut zu shoppen.
 
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