Kruegelstein
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Ich hatte anfangs überlegt, mir ein Hotel am beschaulicheren Bamburi-Beach zu nehmen. Aber außer den Hotels und einigen Bars/Bistros gibt es da nicht viel. Die nördlich angrenzende Stadt Mtwapa reizte mich mehr. Das ist viel mehr typisches Afrika, auch wenn da doch einige 100 Weiße als Kurz- oder Langzeit-Touristen wohnen. Vor Ort gibt es ausreichend Infrastruktur, die allerdings für unsere Verhältnisse spärlich ausfällt. Neben vielen kleinen Geschäften gibt es da einen Supermarkt und sogar einen Geldautomaten der Barclays Bank. Viele interessante Bilder – u.a. aus Mtwapa - finden sich in dem aktuell eingestellten Bericht des Kollegen @ollithai -> hier. Eine gelungene Übersicht der Locations an der Küste hat der Kollege @helgi -> hier in Karten zusammengestellt.
Mit einem Matatu (Sammeltaxi), TukTuk oder Uber-Taxi kommt man vin Mtwapa preiswert überall hin. Die Matutus fahren meist die Küstenstraße entlang Richtung Bamburi -> Nygali-> Mombasa (Ferry). Die sollte man ruhig mal ausprobieren. Die ca. 9 km zur City Mall in Nyali kosten – wenn ich es richtig erinnere – 50 KSh, also etwa 50 Cent. Bei Uber wird für die Strecke rund 400 KSh berechnet. Absolut sinnvoll ist, Google Maps in der Offlineversion auf seinem Handy zu haben. Dann weiß man immer, wo man sich befindet und aussteigen muss. Die Uber-App ist nützlich und einfach zu bedienen. Viele Bars und Restaurants haben WIFI, so dass man oft nicht mal eine SIM-Card braucht, wenn man außerhalb des Hotels einen Wagen bestellt. Nie habe ich länger als 5 Minute warten müssen. Für ein Uber-Taxi nachts um zwei zum Flughafen Mombasa, waren übrigens 1.500 KSh fällig.
Anhang anzeigen K1024_IMG_20190306_082105 (3).jpg
Ein Matatu. Neben dem Fahrer gibt es immer einen 2. Mann, der die Fahrgäste heranholt und das Fahrgeld kassiert.
Bezüglich Motorrad-Taxis gibt es wohl einige Regeln zu geben. Bestimmte Strecken der Küstenstraße scheinen die zu meiden. An einem Kontrollpunkt zwischen Mtwapa und Bamburi wurde mal mein Fahrer von der Polizei gestoppt. Die zogen gleich demonstrativ den Schlüssel ab. Sie wollten wissen, wohin die Fahrt geht. Er hätte auch keinen Helm, erklärte der Beamte, während gleichzeitig ein Dutzend anderer Motorradfahrer ohne Helm den Posten passierten. Zu mir waren die Beamten aber freundlich. Sie stoppten ein Matatu, ließen den Sitzplatz neben dem Fahrer extra für mich freimachen und wünschten mir eine gute Fahrt. Kenia eben …
Anhang anzeigen K1024_IMG_20190306_102257.jpg
Hinweisschild vor dem Headquarter der Mtwapa-Police. Könnte ein Sinnbild des Zerfalls in "Sin City" sein. Ganz rechts sieht man einen erwähnten Polizei-Kontrollpunk.
Nach Mombasa Stadt habe ich einen Ausflug gemacht. Die Altstadt und die Märkte sind sehenswert. Dort merkte man auch – anders als in Mtwapa – wie islamisch der Küstenstreifen in dem ansonsten überwiegend christlichen Kenia geprägt ist. Viele Frauen laufen dort eingehüllt im Hidschab oder Tschador durch die Straßen. Touristisch interessant (wenn auch nicht spektakulär) ist nah der Altstadt auch das Fort Jesus – eine einst portugiesische Festung, die später von den Arabern und dann den Engländern genutzt wurde. Die Anlage ist ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen worden.
Anhang anzeigen K1024_IMG_20190309_163538.jpg
Ein Innenhof im Fort Jesus. Die Festung liegt direkt am Meer.
Bei meiner nächsten Reise in nach Kenia werde ich mich wohl wieder für Mtwapa entscheiden. Da ist einfach mehr los. Wahrscheinlich nehme ich dann ein Apartment, denn ganz so glücklich war ich mit den Hotels nicht. Im eigentlich recht guten Jambo-Traveller-Hotel gabs z.B. WiFi nur in der Lobby. Vernünftige Ausstattung (u.a. Kühlschrank Klimaanalage), ordentliches WIFI, zentrale Lage und Girlfriendly sind Voraussetzungen für eine Unterkunft. Anders als bei Reisen nach Thailand oder auf die Philippinen braucht Kenia bei einem Erstbesuch viel mehr an Vorbereitung, wobei mir das (TAF) Forum eine große Hilfe war.
Mit einem Matatu (Sammeltaxi), TukTuk oder Uber-Taxi kommt man vin Mtwapa preiswert überall hin. Die Matutus fahren meist die Küstenstraße entlang Richtung Bamburi -> Nygali-> Mombasa (Ferry). Die sollte man ruhig mal ausprobieren. Die ca. 9 km zur City Mall in Nyali kosten – wenn ich es richtig erinnere – 50 KSh, also etwa 50 Cent. Bei Uber wird für die Strecke rund 400 KSh berechnet. Absolut sinnvoll ist, Google Maps in der Offlineversion auf seinem Handy zu haben. Dann weiß man immer, wo man sich befindet und aussteigen muss. Die Uber-App ist nützlich und einfach zu bedienen. Viele Bars und Restaurants haben WIFI, so dass man oft nicht mal eine SIM-Card braucht, wenn man außerhalb des Hotels einen Wagen bestellt. Nie habe ich länger als 5 Minute warten müssen. Für ein Uber-Taxi nachts um zwei zum Flughafen Mombasa, waren übrigens 1.500 KSh fällig.
Anhang anzeigen K1024_IMG_20190306_082105 (3).jpg
Ein Matatu. Neben dem Fahrer gibt es immer einen 2. Mann, der die Fahrgäste heranholt und das Fahrgeld kassiert.
Bezüglich Motorrad-Taxis gibt es wohl einige Regeln zu geben. Bestimmte Strecken der Küstenstraße scheinen die zu meiden. An einem Kontrollpunkt zwischen Mtwapa und Bamburi wurde mal mein Fahrer von der Polizei gestoppt. Die zogen gleich demonstrativ den Schlüssel ab. Sie wollten wissen, wohin die Fahrt geht. Er hätte auch keinen Helm, erklärte der Beamte, während gleichzeitig ein Dutzend anderer Motorradfahrer ohne Helm den Posten passierten. Zu mir waren die Beamten aber freundlich. Sie stoppten ein Matatu, ließen den Sitzplatz neben dem Fahrer extra für mich freimachen und wünschten mir eine gute Fahrt. Kenia eben …
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Hinweisschild vor dem Headquarter der Mtwapa-Police. Könnte ein Sinnbild des Zerfalls in "Sin City" sein. Ganz rechts sieht man einen erwähnten Polizei-Kontrollpunk.
Nach Mombasa Stadt habe ich einen Ausflug gemacht. Die Altstadt und die Märkte sind sehenswert. Dort merkte man auch – anders als in Mtwapa – wie islamisch der Küstenstreifen in dem ansonsten überwiegend christlichen Kenia geprägt ist. Viele Frauen laufen dort eingehüllt im Hidschab oder Tschador durch die Straßen. Touristisch interessant (wenn auch nicht spektakulär) ist nah der Altstadt auch das Fort Jesus – eine einst portugiesische Festung, die später von den Arabern und dann den Engländern genutzt wurde. Die Anlage ist ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen worden.
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Ein Innenhof im Fort Jesus. Die Festung liegt direkt am Meer.
Bei meiner nächsten Reise in nach Kenia werde ich mich wohl wieder für Mtwapa entscheiden. Da ist einfach mehr los. Wahrscheinlich nehme ich dann ein Apartment, denn ganz so glücklich war ich mit den Hotels nicht. Im eigentlich recht guten Jambo-Traveller-Hotel gabs z.B. WiFi nur in der Lobby. Vernünftige Ausstattung (u.a. Kühlschrank Klimaanalage), ordentliches WIFI, zentrale Lage und Girlfriendly sind Voraussetzungen für eine Unterkunft. Anders als bei Reisen nach Thailand oder auf die Philippinen braucht Kenia bei einem Erstbesuch viel mehr an Vorbereitung, wobei mir das (TAF) Forum eine große Hilfe war.