Shenzhen by night
Eigentlich wollte ich Shenzhen´s Lichtspektakel erleben. Angeblich die spektakulärste Show dieser Erde. In meinem vorherigen Video habt Ihr möglicherweise die Lichtshow Shanghai´s gesehen. Shenzhen spielt in einer ganz anderen Liga. Natürlich kann diese von der "Straße" beobachtet werden. Trotzdem benötigt man eine Eintrittskarte. Ich habe frühzeitig das Hotel gebeten mir eine solche zu besorgen.
Die Enttäuschung war schließlich groß: Die Show pausiert für Wartungsarbeiten für mehrere Monate. Der Concierge empfahl mir einen Besuch im
Sealife.
Timmy Fans müssen sich keine Sorgen machen, das ist kein Aquarium - was der Name evtl. vermuten lässt. Es ist ein Stadtteil, in welchem sich angeblich viel Expats und Touris herumtreiben.
Vorweg
: Ich verändere die Namen aller auftauchenden Personen. In den bereisten Ländern wird deren Verhalten möglicherweise nicht für Begeisterung sorgen.
Im
Sealife angekommen folgte ich der guten Bewertung eines türkischen Restaurants
„The doors Lounge“ und wurde nicht enttäuscht. Wer es besuchen möchte wird an Google maps verzweifeln. Ohne chinesische App nur schwer zu finden. Zur Orientierung, es liegt genau an dem „Show Schiff“ des Stadtteils. Davon gibt es nur eins…
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Essen war super lecker, es war noch früh und recht wenig los. Dadurch kam ich mit einem australischen trinkfesten Expat ins Gespräch. Der war wirklich witzig und hatte mir gleich ein paar gute Tipps für alleinreisende Männer. Der Folgeabend war also gesichert.
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Den Aufenthalt im
Sealife kann ich empfehlen. Ich konnte nur wenige Touristen (zumindest westliche) ausmachen, kam aber mit mehreren Menschen (auch hübscheren Damen) ins Gespräch. Viele sind wohl froh sich ein wenig auf English auszutauschen. Also hier könnte ich mir gut vorstellen, bei einem längeren Aufenthalt Anschluss zu finden.
Am nächsten Abend ging es dem Tipp folgend ins
Azzuro – ein italienisches Restaurant. Wobei, es ist kein einzelnes Restaurant. Es ist der Zusammenschluss mehrerer Locations. Das hatte ich am Anfang nur nicht kapiert. Ich setzte mich auf die Terrasse und bestellte einen Mix aus asiatischer und italienischer Küche und genoss das Treiben auf der Straße.
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Ständig fuhren exklusive Fabrikate aller möglichen Hersteller vor. Daraus entstiegen gefühlt deutlich mehr Damen als Herren. Fast ausschließlich jüngere, sehr attraktive Chinesen – ja, es gibt sie wirklich! Das war mir bislang wohl entgangen….
Allerdings verschwanden diese Menschen allesamt im Inneren des klimatisierten Gebäudes. Als ich bezahlte und noch die Toilette besuchte, merkte ich, dass es sich um mehrere Location eines Betreibers handelte:
Red, Azzuro und Shark habe ich mir gemerkt, dazu noch einen Club in dem eine Live Band spielte. Dieser war richtig voll! Ich habe ein paar Bilder gemacht, wurde aber gleich gebeten nicht zu fotografieren. Deshalb nur Schnappschüsse - aus der „Hüfte“ geschossen:
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Der Anteil der Ladys war deutlich höher – neben mir habe ich nur eine weitere Langnase ausgemacht. Neben diesem
„Nerd“ musste ich wie
Brad Pitt wirken. Ich fiel also entsprechend auf und wechselte in die Bar. Der Livebereich war mir deutlich zu laut.
Dort das gleiche Bild – mehr Damen als Herren. Ich ließ mich auf einem Sofa nieder und beobachtete das Geschehen. Nach einem super Cocktail
(Zombie) nahm ich all meinen Mut zusammen und sprach zwei sehr junge Damen an der Bar an.
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Ich bat um ein Autogramm – sorry - was dümmeres fiel mir nicht ein. Ich gab vor sie aus einem europäischen Kinofilm erkannt zu haben.
Ich wurde gebeten den Spruch zu wiederholen und durch eine chinesische App übersetzen zu lassen. Die beiden strahlten über beide Ohren, kicherten und ließen übersetzen, sie würden bald studieren und seien keine Schauspielerinnen. So kam man ins „Gespräch“, bzw. zum diktieren von Sprachnachrichten. Extrem mühsam….
Später stießen noch zwei weitere Damen hinzu – eine davon älter - so um die 30 würde ich sagen - und für mich deutlich interessanter. Sie kamen in Begleitung eines jungen Mannes. Dieser sprach glücklicherweise gutes Englisch. Und ihm schien die Unterhaltung mit mir zu gefallen!
Typ Beruf „Sohn“. Sehr teure Uhr, Autoschlüssel eines deutschen Sportwagenbauer, rauchte eine fette kubanische Zigarre und bot mir ebenfalls eine an. Als Nichtraucher lehnte ich ab, kam aber über sein deutsches Auto in ein wirklich tolles Gespräch. Hin und wieder übersetzte er den Damen einen Teil unserer Unterhaltung.
Die anwesenden Damen schnappten irgendwann aus unserer Unterhaltung wohl das Wort
„Airbus“ auf und fragten per App ob ich Pilot sei.
Bevor ich verneinen konnte, antwortete mein „neuer Freund“ – nennen wir ihn
Son – ihnen auf chinesisch. Ich verstand nur das Wort Lufthansa – dabei zwinkerte er mir zu.
Die Damen wirkten daraufhin verzückt. Sie glaubten wohl einen erfahrenen Piloten vor sich zu haben. Ich kam mir vor wie
Leonardo diCabrio. Meine Favoritin kam mir schließlich auch näher und sie wurde mir vorgestellt – nennen wir sie ab hier
Dys – nicht so dünn wie die anderen!
Es floss viel Alkohol und die Damen bestellten sich mehrere Shishas. Langsam machte ich mir Sorgen, wer wohl diese Zeche übernehmen würde….
Auf dem Weg zur Toilette zückte ich meine Kreditkarte und wurde von dem Kellner abgewiesen. Die Rechnung ging vermutlich auf
Son. Ich merkte, dass dieser mein Gespräch an der Bar beobachtete und sich offensichtlich an meiner Reaktion ergötzte.
Zurück am Tisch bedankte ich mich auf „chinesich“ was allen Anwesenden einschließlich Kellner ein Lächeln auf das Gesicht zauberte. Dann verabschiedete ich mich um zurück ins Hotel zu gehen und sagte wie begeistert ich von China und Shenzhen sei. Auch das sorgte für ein Strahlen in allen Gesichtern – und war nicht gelogen!
Ohne jegliche Abstimmung stand
Dys auf und begleitete mich zur Türe. Sie war ziemlich beschwipst und fragte mich per App ob sie mir ein Taxi bestellen sollte. Das empfand ich als wertvolle Hilfestellung – ich zeigte ihr auf meinen Handy den Namen meines Hotels.
Sie erklärte dem Taxifahrer kurz wo er mich hinbringen sollte und stieg mit mir zusammen ein. Ich war vollkommen geflasht
Die Fahrt war kurz, aber im Taxi haben wir mehr Worte gewechselt als den ganzen Abend über. Ich war von der Situation überfordert:
Wie bekomme ich sie ins Hotel, was soll ich ihr bezahlen, wie spreche ich sie darauf an und vieles mehr...
Im Hotel hat sich niemand für uns interessiert. Sie wackelte ziemlich selbstbewusst und beschwipst mit mir in den Fahrstuhl. Mein Zimmer gefiel ihr, sie ging durch alle Ecken. Auf dem Bett entdeckte sie den ausgepackten Fön. Den hatte ich für meinen Freund fotografiert und nicht wieder eingepackt.
Als sie den deutschen Stecker sah, ging sie wohl davon aus dass es sich um ein Original handeln müsse. Sie fragte mich per App ob sie diesen behalten dürfe. Ich bejahte und sie strahlte. Sie griff zum Telefon und rief voller Freude jemanden an.
Ich sprang solange unter die Dusche, zog den Bademantel über und kramte ein Kondom hervor. Dann betrat ich mit einer dicken Beule das Schlafzimmer. Dys lag im Bett und schlief wohl bereits. Ganz ehrlich – ich war froh darüber….
Ich legte mich ebenfalls in Bett. Aber ich war noch nicht eingeschlafen als ich ihre Hand an meinem Teil spürte. Sie tastete sich entlang und knipste hektisch das Licht an. Offensichtlich war sie von der Größe überrascht. Sie kicherte auf chinesisch zog meine Decke weg und machte ohne zu fragen mit ihrem Handy Fotos.
Sie war übrigens nicht nackt – sie trug schöne, aber eher konservative Dessous. Die zog sie auch nicht aus. Ich zog das Kondom hervor – sie schüttelte den Kopf.
Aber ich bekam einen ziemlich groben Handjob. Sie machte selbst nach meiner warmen Flut weiter. Anschließend kontrollierte sie das Ergebnis, drehte sich um, machte das Licht wieder aus und schlief ein.
Ich sprang nochmals unter die Dusche und schlief dann ebenfalls ein.
Mitten in der Nacht wachte ich auf. Ich hörte Stimmen und war hellwach. Es kam aus dem Badezimmer. Ich hatte Angst! Dort saß sie im Bademantel und dem neuen Fön bewaffnet. Das Handy war auf dem Waschbecken aufgestellt und sie führte wohl einen Call.
Sie grinste mich an und warf mich sofort aus dem Badezimmer. Irgendwann in der Nacht weckte sie mich auf, angezogen und mit dem Haartrockner bewaffnet verließ sie mich.
„Airbus XL“ flüsterte sie…., kein Kuss, keine Geldforderung, nichts, sie ist einfach gegangen….
Am nächsten Morgen beschäftigte sich mein Hirn damit ob es sich bei
Dys um eine Professionelle handelte, die jemand anderes bezahlt hat - oder ob sie aus Neugierde mitgegangen ist. Ich werde es nie herausfinden….
Am Morgen bekam ich eine Mail das sich mein Flug um vier Stunden verschieben würde. Das kam mir gerade recht. Ich ging zurück zu meinem Fön Verkäufer und kaufte zwei von den Dingern. Leider hat nicht mehr in mein Gepäck gepasst...
Die nächste Destination sollte
Ho-Chi-Minh (
= Saigon) werden.
Fortsetzung folgt!