Vollmond über bohol



Chocolate Hills


Wieder erst kurz vor 12 aus dem Zimmer. Vorm Hotel werden Motorroller vermietet. Für 500 P/24 Std. bekomme ich eine noch recht unbefleckt wirkende Yamaha 115er mit ausreichend Profil. Dazu 2 „Mickymaushelme“ aus Plastik und eine Jacke gegen die Sonne. Jetzt noch etwas Sonnenschutzcreme, ja auch für Dich, braune Schönheit, die nicht schwarz werden will (obwohl mich das gar nicht stören würde), und dem Abenteuer steht nichts mehr im Wege.

Anhang anzeigen P1020122.jpg
Anhang anzeigen P1020120.jpg Anhang anzeigen P1020121.jpg

Auch eine Karte für 150P hat uns der smarte Vermieter besorgt. Den Ausweis kann ich wieder einstecken. Den Paß hätte er ohnehin nicht bekommen (so halte ich es auch in Thailand, mitunter tuts eine Paßkopie).

Panglao mit dem Alona-Beach im Süden ist eine rechteckige Anhängsel-Insel von Bohol, verbunden mit der Hauptinsel über 2 Brücken im Norden. Entlang der 20 Km messenden Langseiten führt jeweils eine asphaltierte Straße, in der Mitte eine weitere. Jenseits der Straßen, zu denen Stichwege an den Strand abgehen, stehen Häuser inmitten einer tropischen Vegetation.

Ich genieße den Fahrtwind, der die Sonnenstrahlung erträglich macht, und die beiden Arme, die sich von hinten um mich geschlungen haben. Mir scheint, sie genießt die Tour genauso wie ich.

Bald passieren wir die Brücke zur Hauptinsel. Auf Sandbänken sitzen Familien, baden und angeln. Auf der Hauptinsel angelangt, biegen wir rechts ab.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:


Anhang anzeigen P1020125.jpg Anhang anzeigen P1020127.jpg



Nach gut 15 Km auf der Küstenstraße erreichen wir Loay, wo wir links ins Landesinnere nach Norden abbiegen. Die „River Cruises“ nach 5 weiteren Km lassen wir links liegen und fahren noch einige Minuten weiter. Dort sind Drahtseile über die Schlucht des Loboc River gespannt, darüber hatte ich zuvor gelesen. Wir stellen den Roller ab, besorgen uns Tickets für die Wagemutigen-Variante (für weniger Couragierte gibt es auch Gondeln). Noch ein Stück zu Fuß eine Treppe rauf und wir sind am Seil.
 


Sie traut sich nicht, nicht um alles in der Welt. Man wird waagerecht, Gesicht zum Boden, in einer Plane vertäut, die Sandalen in einer Tasche verstaut. Und los geht der Flug. Ich muß sämtliche Überredungskünste aufbieten, bis sie sich schließlich auf die Mutprobe einlässt. Zwei können nebeneinander losrauschen. Ich mache Fotos, 150 m über dem Abgrund entlangschnellend. Sie hält während des gesamten Fluges die Augen verschlossen. Losgetäut am anderen Ufer ist sie ganz still und umklammert einen Baum.



Anhang anzeigen P1020136.jpg Anhang anzeigen P1020138.jpg Anhang anzeigen P1020137.jpg Anhang anzeigen P1020139.jpg Anhang anzeigen P1020142.jpg
 


In einer Ortschaft winkt uns ein Kapitän in Marineuniform. Er macht uns auf ein großes Gebäude in Form eines Ozeandampfers aufmerksam. Rose interessiert sich für diese Abwandlung der Touristenveräppelung und so lösen wir Tickets. Warum auch nicht. Viel zu sehen gibt es nicht, doch wenigstens kühles Bier auf dem Oberdeck. Und jede Menge Fotos fürs „Honeymoonalbum“ mit Matrosenmützen.

Rose ist ganz begeistert am Fotografieren. Bilder von mir, mit uns beiden und von den Schiffsrequisiten. Überhaupt möchte sie, daß wir vor jedem interessanten Motiv gemeinsam aufs Bild kommen.




Anhang anzeigen P1020166.jpg Anhang anzeigen P1020171.jpg
 
Menü
Zurück
Oben Unten