Ich muss hier raus…!
Liege wieder dösend auf dem Bett und habe versaute Gedanken.
Ich muss lernen mich in Selbstdisziplin zu üben; jeden Tag „Massage“
kann nicht die Lösung sein.
(Eventuell nur noch ein letztes Mal heute abend….)
Alternativ schlägt mir mein Gewissen Entspannung im Pool und an der
Bar vor. Eine Tasse Kaffee machen die Masseusen vergessen und
mein Plichtbewustsein erinnert mich an das versprochene
FAZIT (…und dann noch mit ein paar allgemeine Infos)
Es gibt noch einige andere Orte im Senegal die touristisch erschlossen sind. Saly scheint aber der einizige Ort, der für den geneigten Qualitätstouristen von erhöhtem Interesse erscheint, soweit ich mitbekommen habe.
9 Tage Saly - was nehme ich mit?
Saly hat mir sehr gut gefallen, für mich jedenfalls DIE Alternative zu Gambia, zu Kenia und Tansania, wobei man die „Szene“ jedoch nicht direkt vergleichen kann.
Senegal bietet sicherlich nicht die Landschaft und das Safarierlebnis wie Kenia oder Tansania, nicht das sehr günstige Preis-Leistungsverhältnis wie Madagaskar und nicht das warme Meer und die teils paradiesischen Strände wie bspw. Sansibar, die Seychellen oder Mauritius.
Mitentscheidend für den „Erfolg“ ist, mit welcher Erwartung man hier anreist. Ich denke,
ich habe genug Stoff für eine entsprechende Erwartungshaltung geliefert.
Obwohl das Preisniveau für den horizontalen Spass hier (also direkt im Ort) sicherlich höher ist als auf dem Land im Senegal oder in anderen ähnlich strukturschwachen Ländern Afrikas, bin ich mir nicht sicher, ob unterm Strich nach ein, zwei oder drei Wochen wirklich weniger auf dem Konto verbleibt als beim Urlaub in alternativen Destinationen Afrikas; … rechnet man Flug, Unterkunft, Essen, Ausflüge, usw. mit auf. Den Unterschied macht im Nachhinein eh der persönliche Anspruch an den Urlaub aus und nicht ob die ST jetzt 30, 40 oder 60€ kostet.
Wer jeden Abend die Puppen im Nachtklub tanzen lässt, die LT oder SLT täglich ausführt und entsprechende Ausflüge, Tauchgänge oder Safaris unternimmt, kann mir nicht erzählen dass ihm bspw. Madagaskar trotzdem günstiger gekommen ist als demjenigen, der in Saly alle 2 Tage seine Massagen geniesst alleine isst und ansonsten am Pool oder an der Strandbar chillt (spreche jetzt nicht von mir

)
Aber wie auch immer, jedem das sein.
Abschliessend noch ein paar
allgemeine Erfahrungen zum Senegal und Saly im speziellen:
Zur Erinnerung
Der CFA-Franc ist eine Gemeinschaftswährung einiger
WEST-Afrikanischer Staaten und an den Euro gekoppelt.
Mit dieser Währung kann ich daher auch in meiner nächsten
Destination bezahlen.
10 Euro ca. 6500 CFA
10000 CFA ca. 15 Euro
Airport-Taxi = 20-25000 CFA, ca. 45-60 min. bis Saly
SIM-Karte von Orange 8000 CFA, 30 Tage, 3,5 GB
Getränke (Bier, Saft) ab ca. 2000 CFA
Abendessen (Restaurant) ab ca. 5000 CFA
(Im Schnellimbiss und Bistro günstiger)
Taxi (im Ort) Auto 1000 CFA, Moto 500 CFA
Die Anreise
Direktflüge u.a. in ca. 5,5 Std. ab Paris mit AirFrance (oder Tochter-Airline) in besseren Zeiten war die Eco für 600-700 € zu bekommen.
Immigration mit Stempel im Reisepass, kein Visa, kein ETA, keine zusätzlichen Kosten. TOP
Keine Abzocke durch vermeindliches Sicherheitspersonal nach und vor dem Securitycheck im/am Airport …. habe ich zumindest nicht gesehen.
Am Ausgang warten die Taxi-Schlepper (oder Ordner?), die aber überraschenderweise auch nicht die Hand aufgehalten haben.
Temperatur und Wetter Ende März 2026
Trocken und sehr warm. In der ersten Woche hat‘s noch etwas Wind
gehabt, so dass ich im Schatten oder Abends geneigt war, noch etwas drunter oder drüber zu ziehen. In der zweiten Woche: HEISS, trocken und überwiegend windstill.
Abends/Nachts sehr angenehm im T-Shirt oder Hemd.
Der Strand breit und flach, Wasser war mir zu kalt (schätze max. 22*C).
Der Pool mit seinen 25*C war das Mittel der Wahl.
Die Unterkunft
Ich hatte eine schöne und interessante Zeit hier. Ausschlaggebend dafür
ist (war) auch die schöne Unterkunft in der sehr sauberen und gepflegten Residenzanlage
„Le Paradise“ mit einem ruhigen Bar-/Poolbereich;
also alles ohne das teils nervige Animationsprogramm der auch hier zu findenden Pauschalclubs.
Besucherinnen haben nach Hinterlegen der ID unbegrenzten Zugang.
Die Anlage liegt an einer Zufahrtstrasse zum Strand (ca. 100m);
dort finden sich mehrere coole Bars und Restaurants.
Andere Richtung geht‘s rd. 250-300 m hoch zur Hauptstrasse, wo an der Kreuzung auch gleich das „Leben“ beginnt.
Von der Lage, Preis und Angebot her daher eine klare Empfehlung.
(Hotelbewertung folgt)
Die Damen und die Treffpunkte
Die Hauptstrasse (der Strip) zieht sich ca. 1,5 km Richtung Süden, wo sich eigentlich ALLES befindet was der Urlauber so braucht. Auf dieser Strasse befinden sich auch die bekannten Restaurants und Kontaktschuppen
RDC und Le Petit Zing,
wo sich die Ladies teils schon um 21:00 h an der Theke setzen und auf den galanten Herrn warten. ST oder LT nach Vereinbarung ca. 50-60 € (40000 CFA).
Am Ende des Strips beim Kreisverkehr trifft man auch jüngeres Gemüse
in der Diskothek
L‘Etage.
Los geht‘s hier frühestens gegen 23:00h. Hier trifft man meiner Einschätzung nach auch viele Mädchen, die nicht unbedingt hauptberuflich auf die Unterstützung des Qualitätstouristen angewiesen sind oder angewiesen sein wollen!
Es gibt noch einen Night-Club nebenan (The King Club); habe einmal
dort gegen 23:30 h Mittwochs reingeschaut, war aber noch ziemlich tote Hose,
währenddessen nebenan im L‘Etage die Party schon im Gange war.
Eine weitere Discothek direkt am Kreisverkehr wird im Moment noch hergerichtet.
Tagsüber und teilweise bis 23:00 h bieten die vielen kleinen Massagepuffs eine schöne Abwechselung, die ich auch sehr gerne genutzt habe. Hier kommt man meiner Meinung nach auch günstiger weg, da das Drumherum (Drinks, ggf. Essen) mit den Damen an der
Theke wegfällt.
Ist zwar keine Pflicht, aber gehört sich meiner Meinung schon, der Lady zumindest einen auszugeben wenn man Interesse hat und ihr die Zeit stiehlt. Alle Damen, egal ob Masseusen oder die von den Theken kommen sehr gerne mit aufs Zimmer!
Ebenfalls sind viele Senegalesinnen auch auf Afrointroduction, Badoo und Tinder aktiv. Ist meiner Meinung nicht notwendig dort sein Glück zu versuchen, aber wer‘s mag ….
Die Sprache
wer sich ein wenig in französisch verständlich machen kann ist hier
im Vorteil, anderseits erlahmt der Smalltalk an Theke mit der Lady schnell
ODER man kommt gleich zur Sache. In den Massagen ist es fast egal, ob man des französischen mächtig ist, die Lady weiss in der Regel was zu tun, wenn nicht übernimmt man halt das Ruder selbst und zeigt was man will.
Ich hatte 2 Masseusen, die aus anderen Ländern (Ghana, Gambia), kamen und lieber englisch sprachen, daher denke ich ist der geneigte Deutsch-TAFler hier nicht ganz auf verlorenem Posten.
Ich meine, wer in Madagaskar klar kommt, schafft es auch hier.
Wer mit Kenia verheiratet ist, soll eben dort bleiben.
Asien ist ein ganz anderes Thema und nicht mit Saly, bzw. dem Senegal zu vergleichen. Südamerika ebenfalls.
Kriminalität und Sicherheitsgefühl
Natürlich gibt es auch hier Diebe und Kleinkriminelle.
Bin aber auch spät nachts 2-3 x allein die 10-15 Minuten zurückgelaufen.
Bis nach Mitternacht pulsiert das Leben auch unter der Woche auf der Hauptstrasse, man ist also dort selten alleine.
Selbst die 100 m zur Hinterhof-Massage würde ich abends ohne Taxi laufen.
Trotzdem: Vorsicht und Voraussicht ist die Mutter der Porzellankiste,
Taxis warten für 2-3 € an jeder Ecke oder man wird schon vorm Restaurant direkt angesprochen.
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Anhang anzeigen 1833E53F-1602-4AB2-8C5F-762BDD197E3C.jpegAnhang anzeigen 98EF311A-C459-4F7A-8E2F-A582E10E6BA4.jpegAnhang anzeigen 45AE1ECD-9E1D-4447-AB08-AA2EBE22773A.jpegAnhang anzeigen 584630C1-39B7-465D-B119-F7FAF739EBF7.jpegAnhang anzeigen 258D1C05-12E0-4AD3-A7A7-4943C4C8A00A.jpegAnhang anzeigen 3C327FF2-CA0B-4E15-B05F-22903B9C8E6D.jpeg
Ende Teil 1
Weiter geht‘s mit dem 2. Teil meiner Ahnungslosen-Reise und zwar
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nach Abidjan zur
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Ich werde hierfür einen NEUEN THREAD eröffnen und meinen Bericht
diesmal im
Member-Bereich einstellen.
Dies als Ansporn für alle Newbies (auch für jene seit 10 Jahren) hier ebenfalls
mit schönen Erlebnis-Berichten aktiv zu werden um zügig den Status zu erlangen.
Los geht‘s…