Senegal Westafrika für Ahnungslose - Teil 1: Saly, Senegal

        #41  

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Die Sonne hat ihren Wendepunkt heute, Ende März, knapp nördlich über dem Äquator,
also dauert es noch rd. 5 Wochen bis sie auch hier über Saly im Zenit steht.

Ich liege - wie auch des öfteren daheim nachmittags - nackig im Obergeschoss meines Hauses auf dem Bett und 😴döse. Es dürften hier ca. 30 Grad sein, der Warme Wind streift wenig kühlend durchs Haus, Klima und Ventilator sind ausgeschaltet, die Achseln sind feucht, die Augen fallen mir zu und ich lasse in Gedanken die letzten beiden Tage Revue passieren….
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Ich spüre wie etwas warmes, glitschiges vermeindlich über mein Gesicht gleitet und meine Nasenflügel umschliesst. Meine rasierten Eier werden gekrault
Mit meiner Hand am Sack werde ich geweckt, öffne die Augen….

….Fehlalarm🙁 nur geträumt.


Der Plan:
Daheim würde ich mich eventuell nun auf‘s Krad schwingen, auf die Schwarzwaldhöhen fahren und dort bei angenehmen Sommer-Temperaturen meinen Nachmittags-Kaffee geniessen.

Ich bin in Saly, also habe ich mich entschlossen, eines der unzähligen (!!)
schmuddeligen Massage-Puffs in 2. oder 3. Reihe zur Haupt-Durchgangsstrasse aufsuchen
und mir -wie grad erträumt- die Eier und mehr kraulen zu lassen.
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Ich habe diese kleinen, getarnten Puff‘s schätzen und lieben gelernt,
da der Service dort durchaus nicht zu verachten ist und man je nach Verhandlungsgeschick zwischen 20-30000 CFA (30-45 €) eine geile Zeit verbringen kann.
Der Claim wird drinnen im persönlichen Gespräch grob abgesteckt und
wenn‘s passt ist für 20000 CFA / 30€ auch eine Fullservice-Nr. drin.
Also los. Kaffee gibt‘s danach.
:bye:
Fortsetzung folgt
 
        #44  

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„Wir haben die Uhr, die Afrikaner haben die Zeit“

Awa
hiess die Glückliche, Mitte 30, schon länger im Geschäft,
recht geschäftstüchtig und super motiviert. Passt!
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Auch bei Ihr vor der Bude wieder die übliche Aquise, dergestalt man im Vorbeigehen angesprochen wird (Ca va - Massage?) einhergehend mit dem Angebot doch bitteschön kurz einzutreten um die Räumlichkeiten persönlich in Augenschein zu nehmen.

Ist man drin, die Tür oder der Vorhang zu, benimmt sich (und greift nicht gleich bei der Holden unters Shirt/Top, wie ich) geht der Griff nicht selten proaktiv von ihr direkt ans Gemäch. Somit ist schonmal sichergestellt, dass die Massage nicht nur „relaxant“ sondern auch „complet“ ist.
Jetzt heißt es -wichtig- die Contenance UND kühlen Kopf zu bewahren!

Ich muss gestehen, dass ich am Anfang keine Contenance hatte und auch etwas Lehrgeld bezahlt habe; mittlerweile weiss ich aber, dass hier in Saly die komplette Entspannung, „a la Baise“ (Google übersetzt das für Euch) durchaus schon ab 20000 CFA zu bekommen ist. Sind zwar immer noch rd. 30€, aber wenn die Chemie stimmt, man die Maus kennt und weiss, dass sie auch liefert, finde ich das hier für den Touristenspot OK.
Mit 30000 CFA / 45 € ist man auf der sicheren Seite und für diesen Preis haben sich auch 2 Ladies nach „Dienstschluss“ im Salon angeboten bei mir zu übernachten… mit Service selbstverständlich. Den Homeservice habe ich aber bisher nie in Anspruch genommen.

Und nochmal für die ganz Genauen unter uns, hier gibt es keine Setcards
in den Studios, keine Preisaushänge oder Steintafeln mit eingemeisselten Tarifen, hier ist die Dienstleistung vor Ort „a debattre“.

Ich habe bisher noch nirgends eine Wanduhr in den Kabuffs gesehen, interessiert auch fast niemanden. Erst recht nicht, wenn man auch selber aktiv wird und die „Masseuse“ in Stimmung bringt. Zwischendurch den Kontroll-Finger ins Löchlein und wenn’s dort schön glibbert,
der Rohrverstärker noch wirkt und die Maus seit kurzem so komische Stöhngeräusche von sich gibt und zum 3. Mal aufsattelt, weiss hoffentlich auch der letzte Ahnungslose, dass
wir die Uhr haben, die Afrikanerinnen …..

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Es folgt noch ein Fazit zu Saly und dann geht´s mit dem
2. Teil in ein anderes „exotisches“ Land.
 
Zuletzt bearbeitet:
        #45  

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Wirklich spannende Berichte – besonders die Kombination aus Bildern und deinem lockeren Schreibstil macht sie sehr angenehm zu lesen. Ich werde jetzt definitiv auch deine älteren Beiträge nachholen.
 
        #46  

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Ich muss hier raus…!
Liege wieder dösend auf dem Bett und habe versaute Gedanken.
Ich muss lernen mich in Selbstdisziplin zu üben; jeden Tag „Massage“
kann nicht die Lösung sein.
(Eventuell nur noch ein letztes Mal heute abend….)

Alternativ schlägt mir mein Gewissen Entspannung im Pool und an der
Bar vor. Eine Tasse Kaffee machen die Masseusen vergessen und
mein Plichtbewustsein erinnert mich an das versprochene

FAZIT (…und dann noch mit ein paar allgemeine Infos)

Es gibt noch einige andere Orte im Senegal die touristisch erschlossen sind. Saly scheint aber der einizige Ort, der für den geneigten Qualitätstouristen von erhöhtem Interesse erscheint, soweit ich mitbekommen habe.

9 Tage Saly - was nehme ich mit?
Saly hat mir sehr gut gefallen, für mich jedenfalls DIE Alternative zu Gambia, zu Kenia und Tansania, wobei man die „Szene“ jedoch nicht direkt vergleichen kann.
Senegal bietet sicherlich nicht die Landschaft und das Safarierlebnis wie Kenia oder Tansania, nicht das sehr günstige Preis-Leistungsverhältnis wie Madagaskar und nicht das warme Meer und die teils paradiesischen Strände wie bspw. Sansibar, die Seychellen oder Mauritius.

Mitentscheidend für den „Erfolg“ ist, mit welcher Erwartung man hier anreist. Ich denke,
ich habe genug Stoff für eine entsprechende Erwartungshaltung geliefert.

Obwohl das Preisniveau für den horizontalen Spass hier (also direkt im Ort) sicherlich höher ist als auf dem Land im Senegal oder in anderen ähnlich strukturschwachen Ländern Afrikas, bin ich mir nicht sicher, ob unterm Strich nach ein, zwei oder drei Wochen wirklich weniger auf dem Konto verbleibt als beim Urlaub in alternativen Destinationen Afrikas; … rechnet man Flug, Unterkunft, Essen, Ausflüge, usw. mit auf. Den Unterschied macht im Nachhinein eh der persönliche Anspruch an den Urlaub aus und nicht ob die ST jetzt 30, 40 oder 60€ kostet.

Wer jeden Abend die Puppen im Nachtklub tanzen lässt, die LT oder SLT täglich ausführt und entsprechende Ausflüge, Tauchgänge oder Safaris unternimmt, kann mir nicht erzählen dass ihm bspw. Madagaskar trotzdem günstiger gekommen ist als demjenigen, der in Saly alle 2 Tage seine Massagen geniesst alleine isst und ansonsten am Pool oder an der Strandbar chillt (spreche jetzt nicht von mir:shake:)
Aber wie auch immer, jedem das sein.


Abschliessend noch ein paar
allgemeine Erfahrungen zum Senegal und Saly im speziellen:

Zur Erinnerung
Der CFA-Franc ist eine Gemeinschaftswährung einiger
WEST-Afrikanischer Staaten und an den Euro gekoppelt.
Mit dieser Währung kann ich daher auch in meiner nächsten
Destination bezahlen.
10 Euro ca. 6500 CFA
10000 CFA ca. 15 Euro

Airport-Taxi = 20-25000 CFA, ca. 45-60 min. bis Saly
SIM-Karte von Orange 8000 CFA, 30 Tage, 3,5 GB
Getränke (Bier, Saft) ab ca. 2000 CFA
Abendessen (Restaurant) ab ca. 5000 CFA
(Im Schnellimbiss und Bistro günstiger)
Taxi (im Ort) Auto 1000 CFA, Moto 500 CFA

Die Anreise
Direktflüge u.a. in ca. 5,5 Std. ab Paris mit AirFrance (oder Tochter-Airline) in besseren Zeiten war die Eco für 600-700 € zu bekommen.
Immigration mit Stempel im Reisepass, kein Visa, kein ETA, keine zusätzlichen Kosten. TOP
Keine Abzocke durch vermeindliches Sicherheitspersonal nach und vor dem Securitycheck im/am Airport …. habe ich zumindest nicht gesehen.
Am Ausgang warten die Taxi-Schlepper (oder Ordner?), die aber überraschenderweise auch nicht die Hand aufgehalten haben.

Temperatur und Wetter Ende März 2026
Trocken und sehr warm. In der ersten Woche hat‘s noch etwas Wind
gehabt, so dass ich im Schatten oder Abends geneigt war, noch etwas drunter oder drüber zu ziehen. In der zweiten Woche: HEISS, trocken und überwiegend windstill.
Abends/Nachts sehr angenehm im T-Shirt oder Hemd.
Der Strand breit und flach, Wasser war mir zu kalt (schätze max. 22*C).
Der Pool mit seinen 25*C war das Mittel der Wahl.

Die Unterkunft
Ich hatte eine schöne und interessante Zeit hier. Ausschlaggebend dafür
ist (war) auch die schöne Unterkunft in der sehr sauberen und gepflegten Residenzanlage
„Le Paradise“ mit einem ruhigen Bar-/Poolbereich;
also alles ohne das teils nervige Animationsprogramm der auch hier zu findenden Pauschalclubs.
Besucherinnen haben nach Hinterlegen der ID unbegrenzten Zugang.
Die Anlage liegt an einer Zufahrtstrasse zum Strand (ca. 100m);
dort finden sich mehrere coole Bars und Restaurants.
Andere Richtung geht‘s rd. 250-300 m hoch zur Hauptstrasse, wo an der Kreuzung auch gleich das „Leben“ beginnt.
Von der Lage, Preis und Angebot her daher eine klare Empfehlung.
(Hotelbewertung folgt)

Die Damen und die Treffpunkte
Die Hauptstrasse (der Strip) zieht sich ca. 1,5 km Richtung Süden, wo sich eigentlich ALLES befindet was der Urlauber so braucht. Auf dieser Strasse befinden sich auch die bekannten Restaurants und Kontaktschuppen
RDC und Le Petit Zing,
wo sich die Ladies teils schon um 21:00 h an der Theke setzen und auf den galanten Herrn warten. ST oder LT nach Vereinbarung ca. 50-60 € (40000 CFA).
Am Ende des Strips beim Kreisverkehr trifft man auch jüngeres Gemüse
in der Diskothek L‘Etage.
Los geht‘s hier frühestens gegen 23:00h. Hier trifft man meiner Einschätzung nach auch viele Mädchen, die nicht unbedingt hauptberuflich auf die Unterstützung des Qualitätstouristen angewiesen sind oder angewiesen sein wollen!
Es gibt noch einen Night-Club nebenan (The King Club); habe einmal
dort gegen 23:30 h Mittwochs reingeschaut, war aber noch ziemlich tote Hose,
währenddessen nebenan im L‘Etage die Party schon im Gange war.
Eine weitere Discothek direkt am Kreisverkehr wird im Moment noch hergerichtet.

Tagsüber und teilweise bis 23:00 h bieten die vielen kleinen Massagepuffs eine schöne Abwechselung, die ich auch sehr gerne genutzt habe. Hier kommt man meiner Meinung nach auch günstiger weg, da das Drumherum (Drinks, ggf. Essen) mit den Damen an der
Theke wegfällt.
Ist zwar keine Pflicht, aber gehört sich meiner Meinung schon, der Lady zumindest einen auszugeben wenn man Interesse hat und ihr die Zeit stiehlt. Alle Damen, egal ob Masseusen oder die von den Theken kommen sehr gerne mit aufs Zimmer!
Ebenfalls sind viele Senegalesinnen auch auf Afrointroduction, Badoo und Tinder aktiv. Ist meiner Meinung nicht notwendig dort sein Glück zu versuchen, aber wer‘s mag ….

Die Sprache
wer sich ein wenig in französisch verständlich machen kann ist hier
im Vorteil, anderseits erlahmt der Smalltalk an Theke mit der Lady schnell
ODER man kommt gleich zur Sache. In den Massagen ist es fast egal, ob man des französischen mächtig ist, die Lady weiss in der Regel was zu tun, wenn nicht übernimmt man halt das Ruder selbst und zeigt was man will.
Ich hatte 2 Masseusen, die aus anderen Ländern (Ghana, Gambia), kamen und lieber englisch sprachen, daher denke ich ist der geneigte Deutsch-TAFler hier nicht ganz auf verlorenem Posten.
Ich meine, wer in Madagaskar klar kommt, schafft es auch hier.
Wer mit Kenia verheiratet ist, soll eben dort bleiben.

Asien ist ein ganz anderes Thema und nicht mit Saly, bzw. dem Senegal zu vergleichen. Südamerika ebenfalls.

Kriminalität und Sicherheitsgefühl
Natürlich gibt es auch hier Diebe und Kleinkriminelle.
Bin aber auch spät nachts 2-3 x allein die 10-15 Minuten zurückgelaufen.
Bis nach Mitternacht pulsiert das Leben auch unter der Woche auf der Hauptstrasse, man ist also dort selten alleine.
Selbst die 100 m zur Hinterhof-Massage würde ich abends ohne Taxi laufen.
Trotzdem: Vorsicht und Voraussicht ist die Mutter der Porzellankiste,
Taxis warten für 2-3 € an jeder Ecke oder man wird schon vorm Restaurant direkt angesprochen.

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Ende Teil 1




Weiter geht‘s mit dem 2. Teil meiner Ahnungslosen-Reise und zwar
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nach Abidjan zur
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Ich werde hierfür einen NEUEN THREAD eröffnen und meinen Bericht
diesmal im Member-Bereich einstellen.

Dies als Ansporn für alle Newbies (auch für jene seit 10 Jahren) hier ebenfalls
mit schönen Erlebnis-Berichten aktiv zu werden um zügig den Status zu erlangen.

Los geht‘s…
 
Zuletzt bearbeitet:
        #47  

Member

Hallo, danke für deinen Bericht. Die Massagesalons waren alle neben Deinem Hotel? Wenn auch anderswo, könntest du sie mal auf einer Karte einzeichnen?
 
        #48  

Member

Member hat gesagt:
Hallo, danke für deinen Bericht. Die Massagesalons waren alle neben Deinem Hotel? Wenn auch anderswo, könntest du sie mal auf einer Karte einzeichnen?

6 oder 7 befanden sich direkt an der Strasse zur Unterkunft, respektive zum Strand,
die anderen befinden sich entweder direkt auf dem Strip (Hauptstr.) oder in den Seitenstrassen.
Schilder stehen schon an der Strasse, alles leicht zu finden und zu sehen, keine Sorge.

Wann bist Du dort?
 
        #49  

Member

@Handlungsreisender04
Mega Mega Mega
Danke dir. Dein Fazit ist die Krönung wie so oft in deinen Berichten.
Ich habe es leider zeitlich nicht geschafft werde aber in deine Fußstapfen treten.:coool:
Schicke dir einen tollen Wingman zur Elfenbeinküste mit der Bitte die Schlagzahl zu erhöhen, du weißt ja welche. Da sollen die Girls noch hübscher sein.
 
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