Tag 02 – 24.01.26 Ankunft in Mombasa
Kurz nach 05:00 Uhr am MOI gelandet, Temperatur war natürlich erst mal erdrückend. Passkontrolle ging fix, (ca. 30 min), Koffen suchen und leicht aufgeregt zum Zoll. Ich hatte ja das ein oder andere Spielzeug im Koffer. Koffer wurden durchleuchtet, aber es wurde nichts beanstandet. Draußen erst mal 40k Cash gezogen (Revolut fetzt!).
Taxi-Drückerkolonne sowie Umtauschmafia stürzten sich gleich auf mich, ich wehrte alle ab.
Hörte mir dann einige Angebote an, von 4k bis 8k war alles dabei. Einigte mich dann mit einem motivierten Kollegen auf 2,5k bis zum Sheratton Beach Villagio.
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Fahrt war dann so ca. eine Stunde, füh zwischen 06:00 und 07:00 ziemlich viel Verkehr.
Einchecken ging fix und unkompliziert, ich wurde direkt darauf aufmerksam gemacht, dass bei Besuchen immer die ID im Original vorliegen muss. Das wird später noch zu Problemen führen.
Erst einmal den Strand checken, duschen und auspacken.
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Eigentlich war der erste Termin um 14:00 Uhr geplant, ich wollte erst mal ein paar Stunden schlafen. Hat natürlich nicht geklappt, war viel zu aufgeregt.
Also kurzerhand angefragt, ob sie schon eher Zeit hat, und das war natürlich kein Problem. Ca. 1h später habe ich sie am Tor abgeholt:
Veronicah, 36, Single-Mom. 172cm groß, ca. 70kg. Eine erwachsene, gestandene Frau, hatte sie schon vor Monaten auf Tinder kennengelernt und wir waren bereits sehr vertraut.
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Es ging direkt unter die Dusche und danach wurde das Bett eingeweiht, da war ordentlich Feuer drin.
Gegen 10:30 Uhr gings dann mit dem TukTuk (meine erste Fahrt mit so einem Gefährt) ins naheliegende Nyali Center, SIM besorgen und MPesa einrichten.
Dort im Café noch eine Pizza verdrückt und den ersten Mangosaft verdrückt, schmeckt das alles geil hier!
Danach ging es zum Kongowea Market, um Obst und Gemüse für den morgigen Tag einzukaufen. Die Einkaufsliste war sehr lang und ich hatte meine Zweifel, wie das alles ablaufen soll, aber ich ließ sie machen,
schließlich macht sie so was nicht zum ersten Mal. Am nächsten Tag soll ein großes Fest in einem Waisenhaus stattfinden, für das wir einkaufen.
Diesen Markt sollte man nicht alleine als Mzungu besuchen, man wird schon so ständig komisch angeschaut, selbst mit Begleitung.
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Schön war auch, dass wir direkt nen Subunternehmer eingestellt haben, der die ganzen Einkäufe schleppt und auch gleich die Qualitätskontrolle übernommen hat.
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Falls die Säcke zu voll wurden, hat er selbst noch einen Subsubunternehmer beauftragt, das Gerümpel zum TukTuk zu bringen
Nach 2h war dann der Einkauf auf dem Markt zu Ende und das TukTuk gut beladen, unsere Subunternehmer bekam 800 Kes und war damit hochzufrieden.
Jetzt wurde es wild, wir mussten noch eine Ziege kaufen, es wurde viel telefoniert, AirTime hin- und hergeschickt und verschiedene Orte abgegrast. Der Tuk-Tuk-Fahrer kannte natürlich auch jemanden, der Ziegen hat, und brachte uns dahin. Dann wurde weitere 2h verhandelt, telefoniert, gewartet, Ziegen begutachtet und versucht, einzufangen.
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Es wurde dann noch im Holzkohlefachhandel und im lokalen Supermarkt eingekauft und anschließend wurde alles zur Schule gebracht.
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Es war dann ca. 19:00 Uhr und ich war ordentlich durch. Wir sind dann kurz zu ihr gefahren, um ihr
Handyladekabel zu holen und dann zu mir ins Hotel, kurz frischmachen, bissl gegenseitig anfassen und dann ab ins Char Choma.
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Im Hotel dann nur noch tot ins Bett gefallen.