Thailand 9.000 Baht Barfine

Auf dem Zettel von

PUR Lena Video - Pflip - MyVideo

stand, dass ich noch heute Abend zu ihr auf ihr Zimmer kommen solle, denn es gäbe etwas wichtiges zu besprechen. Ich wollte dies schnell hinter mich bringen, bat mein Honigkuchenpferdchen auf mich zu warten und ging einen Stock höher. Auf mein Klopfen hin bat sie mich hinein und eröffnete mir, dass die vereinbarte Woche hier heute zu Ende gehen würde und sie sich morgen in aller Frühe mit ihrem Bruder auf zu "seinem" Haus aufmachen würde. Sie fragte mich sogar, ob ich immer noch mitkommen wolle.

Ich eröffnete ihr, dass ich mich eventuell verliebt hätte und dies die nächsten Tage hier herausfinden wolle. (Ich konnte ja schlecht - konnte eigentlich schon, aber wollte nicht - sagen, dass ich eine extrem süße, liebe und günstige "Nutte" gefunden habe, die ich noch ein paar Tage durchvögeln wolle). Zum ersten Mal während dieser Reise sah ich nun in Lenas Gesicht einen grellen Sonnenschein.

Wie sehr sie sich für mich freuen würde etc. musste ich mir 2 bis 3 Minuten lang anhören. Ich konnte ihre Euphorie nicht teilen und erwiderte, dass ich gar nicht so begeistert darüber sei, denn es würde mein logisches denken und handeln doch sehr beeinflussen (können). Sie sagte immer noch ganz aufgeregt, dass ich doch kurz mit ihr zu ihrem Bruder kommen solle, um alles weitere zu besprechen.

Ich willigte ein und dackelte hinter ihr zu der Tür gegenüber, wo ihr Bruder in Unterhose aufmachte und Lena sofort in sein Zimmer hineinplatzte und begann die "frohe Botschaft" zu überbringen. Ich trat schon näher, als sie im halben Satz unterbrach, zurück zur Tür kam, durch die ich noch nicht hindurchgetreten war, um zu fragen, ob sie später wiederkommen solle. "Nein, ist schon okay" sagte ihr Bruder und gab ein kurzes Zeichen in Richtung Bett...
 
Eine Minute später wurde ich auch schon wieder hereingebeten und seine Freundin/Frau saß mit einem Handtuch bekleidet auf ihrem Bett. Lena, immer noch "erregt" als hätte ich im Lotto gewonnen, fuhr fort mit der Überbringung der freudigen Nachricht, aber auch die beiden konnten ihre Begeisterung nicht teilen, sondern warnten mich davor, mich nicht zu leichtfertig auf irgendetwas einzulassen. Die wissen ja auch, wie das hier vor sich geht. Ich erwiderte nur, dass mir jegliche Gefahren bekannt seien und das Thema war auch schon abgeschlossen. Nur gut, dass Lena diese Gefahren nicht bewusst waren bzw. sind, denn sonst hätte sich das Gespräch garantiert noch sehr in die Länge gezogen.

Ich eröffnete nun auch den Beiden, nicht wie ursprünglich grob geplant, mich mit ihnen für 2 Nächte auf die 8-stündige Fahrt in den Issan aufzumachen. Nun mussten wir aber erst Lena mit vereinten Kräften davon überzeugen, dass sie es, nachdem sie bis zur Passkontrolle begleitet wurde, es auch alleine vollbringen könne in einem Provinzflughafen die einzige Maschine abends auch zu finden und diese zu "besteigen". (ZZZ ...Ich hatte sie doch vor 2 Jahren nach Miami und zurück von Key West mit 1x umsteigen und 1x Stopover in Atlanta gebucht... aber "da war ja meine Tochter mit dabei")

Ich bot natürlich auch an, wieder Reiseleiter zu spielen und die Flugbuchung für Lena im Internetcafe um die Ecke zu tätigen. Ich wusste, dass es morgens und abends Flüge gab und wegen der Demos in BKK und dem Risiko von Flugausfällen wurde auch gegen einen Flug am gleichen Tag des Rückfluges nach Deutschland entschieden. Lena meinte ich solle doch losziehen und den Flug am Vorabend des Rückfluges buchen, was auch immer er kosten würde. In weiser Voraussicht aber habe ich sie gebeten mich zu begleiten, um mir ihre Entscheidung zu bestätigen. Etwas murrend, dass sie sich auch einmal selbst um IHREN Flug kümmern musste, kam sie dann auch mit.

Vor Ort stellte sich heraus, der dass meine grob geschätzte Flugzeit doch etwas später war und Lena bat mich nochmal Rücksprache mit ihrem Bruder zu halten, denn der fährt nicht gerne im Dunkeln. Da sie es nach 2 Wochen in Thailand noch immer nicht schaffte mit ihrem tollen, neuen Smartphone zu telefonieren, watschelte nun sie SELBER alleine zurück zu ihrem Bruder, um sich nochmal mit ihm abzustimmen. Als ich meine Emails gecheckt und die restliche Zeit mit einer Inhalation (Kippe) überbrückt hatte, kam sie auch wieder und meinte, ich solle ihr doch den morgendlichen Flug nach Bangkok buchen. Also begann ich mit der Bezahlung und bat um ihre Kreditkarte. Der Zahlungsprozess verlangte aber nun nach ihrem MasterCard® SecureCode, den sie NATÜRLICH nicht kannte. Meine Bemühungen sie dazu anzumelden klappten auch nicht auf Anhieb, so dass es mir leichter erschien, einfach meine Karte (hier lobe ich mir mal wieder meine goldene Amex inklusive automatischer Internet-Versicherung, die ohne einen zusätzlichen Code auskommt) zu benutzen. Aber die hatte ich im Zimmer und Lena wollte ich nun auch nicht meinen Schlüssel geben, sonst hätte eine der beiden Damen noch eine Herzattacke erleiden können. Somit ging ich diesmal schnellen Schritte zurück zu meinem Zimmer, wo mich mein Sonnenschein schon weniger strahlend ansah; und erst recht, als meine ersten Worte waren, dass ich nochmal, aber diesmal nur noch kurz wegmüsse.

Zurück im Inetcafe war die Buchung und eine Minute später auch der Online Check-in schnell im "Sack" und ich ging mit ihr nochmals zu ihrem Bruder, um die "Dokumente zu präsentieren". Aber nun traten noch Bedenken auf, sich in der großen Stadt Bangkok zurechtzufinden, sprich de Ausgang des Flughafens zu benutzen, um einem Taxifahrer eine Hotelbuchung zu zeigen und sich dort hinfahren zu lassen. Also bot ich (IDIOT!!!) auch noch an, früh aufzustehen, um an dem gleichen Flughafen (DMK; quer durch BKK) an dem wir auch von Hat Yai ankamen ihr Empfangskomitee zu spielen. Nun weiß ich noch genauer, warum ich nicht als Reiseleiter das Urlaubswetter genieße, sonder in D im Reisebüro sitze!

Schließlich sagte Lena, dass sie nun Zeit benötigte um zu Packen. Mir schwante wieder nicht gutes: Zwar hatte sie "Ballast abgeworfen", in sie die Geschenke schon verteilt hatte, aber ich war ja - Gott sei Dank - schon eine Woche nicht mehr unterwegs und wusste nicht wie oft und wie viel sie noch Shoppen war. Also wünschte ich allen viel Spaß im Issan und machte mich schleunigst davon, bevor ich auch schon wieder noch als "Packesel" (der Esel von dem Pack?) herhalten musste. Und dies gelang mir auch. Zurück im Zimmer bat ich die Kleine mit mir noch einen trinken zu gehen, denn

1. brauchte ich jetzt 1 - 2 Tequila
2. konnte dann kein Vorschlag für ein letztes Abendessen in Patty im Gänsemarsch an mich herangetragen werden - und
3. hätte Lena dann eventuelles Übergepäck unbewacht vor meine >Tür stellen müssen, wenn sie meinte das nicht alles in ihren Koffer ging.

Gesagt getan...


Diesmal ohne Korrekturlesen (hilft ja auch nur Hälfte, wenn man es selber macht), denn ich mache jetzt pünktlich Feierabend :)
 
Hallo meine FANs! (Ich hoffe doch sehr ihr seid NICJT fanatisch!)

Anstatt wie ANDERE um eine bessere Bewertung zu betteln (geht mir doch am Culo/Culito = ARSCH vorbei) bitte ich euch mal zu sehen, was ich gefunden habe, als ich das Video für Nebulon zu meinem letzten Kommentar auf seiner Seite 15 (TriPle TIPPER in P) gesucht habe:

Video nicht mehr vorhanden

Ok. ehrlich gesagt passt dieses Video eher zu seinem und das andere Video eher zu meinem Thread... Aber NOBODY is perfect!

:dank: :lol: :lach:

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Grüße an King Pin:

Du versuchst ja auf die harte weiterhin die Oberhand bei den Klicks zu behalten...

Auch da habe ich keine Probleme mit! Ich habe noch ein Leben außerhalb des Forums...

LG mein Gutster!

Immer schön, wenn man sich persönlich kennt!

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Der Abend wurde nicht spät, denn wir wollten gegen 9:00 Uhr am Pier sein. Aufgestanden erst gegen 8 Uhr stoppte das erste (anhaltende) Taxi erst um 20 vor neun, mit einer älteren Dame auf dem Vordersitz. Wir stiegen trotzdem ein und als wir an der Abzweigung zum Pier vorbei fuhren bestätigte der Taxifahrer auch meine Vermutung, dass es sich um seine Frau handelte, die er noch bis 9 Uhr schnell an der Arbeit absetzten müsse. Somit kamen wir erst kurz nach 9 am Pier an und beeilten uns noch zur Fähre. In Sichtweite stiegen aber schon die letzten Passagiere ein und das Schiff legte ohne uns ab.

Alles kein Drama, denn mit leicht gefülltem Magen soll das Schippern für firsttimer ja auch angenehmer sein und Starbucks war um die Ecke wie ich mich erinnerte. Ich bestellte einen Kakao und dein Croissant und meine Begleitung traute sich mal wieder kaum den Mund aufzumachen, bis ich ihr sagte, dass sie sich etwas zu essen und zu trinken bestellen solle. Frisch gestärkt betraten wir eine halbe Stunde später den Kahn und ich legte meinem Sonnenschein die Sicherheitsweste nicht nur um wie mir selbst, sondern schnallte diese auch fest. Schnell bemerkte ich, dass wir fast ausschließlich von Russen umgeben waren. (Die haben MIR PERSÖNLICH zwar noch nie etwas angetan, aber ich mag die Sprache und bei einigen auch deren Verhalten einfach nicht). Hätte ich das gewusst, hätte ich wahrscheinlich eine andere Insel ausgewählt. Aber dazu war es nun ja schon zu spät.

Durch den frischen Fahrtwind (so dachte ich zumindest) wurde mir kühl und nach Ankunft nahm ich die Bucht rechts vom Pier, die weniger voll und windgeschützter war. Die Liegen kosteten hier das doppelte und die Auflagen auch noch mal extra. Mit den nächsten beiden Fähren kamen dann auch hier genug Passagiere an, so dass ich mich bald wie auf der thailändischen Krim fühlte. Nun floh ich ins Wasser, aber dort wurde mir noch kälter und zurück auf der Liege bin ich dann eingeschlafen, nachdem ich wieder trocken war. O.K. dachte ich mir, als ich 2 Stunden später wieder aufwachte: Schlaf im Überfluss hattest du die letzten Nächte nicht gerade. Ich wollte wieder weg hier, so lange die Sonne noch schien und ich nicht noch mehr frieren musste. So standen wir bald, nachdem mein einst ängstlicher Sonnenschein sogar auf der Rückfahrt einnickte, bald auf der WS im hellen.

Ich hatte zwar schon VIEL schöneres gesehen, wollte aber trotzdem auf einen Sundowner einkehren, weil sich nun auch mein Magen bemerkbar machte. Das Restaurant mit Hotelanschluss erwies sich als gute Wahl für diese Zwecke. Jetzt fiel mir ein, dass mein Spiegel (nein ich bin nicht eitel - ich rede von der Zeitschrift) auf der Insel liegen geblieben war. Also machten wir uns auf zum südlichen Ende der WS, wo ich in einem Restaurant vor Jahren deutsche Zeitungen vorfand. Aber hier hatte sich einiges gewandelt.

Also fragte ich in mehreren Geschäften und man verwies mich immer mehr in Richtung Landesinnere. Vorbei an einem Rohbau aus Holz

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hatte ich das Kaufhaus endlich gefunden. Aber die hatten nur Dictionaries und Lehrbücher für englisch. Also gingen wir zurück zu der Hauptverkehrsstraße, die wir schon überquert hatten. Hier wurde uns aber nach einer Viertelstunde eröffnet, dass wir nach vielfachen Versuchen, ein Pick-Up oder Taxi anzuhalten, hier weiterhin umsonst gestanden hätten. Auch leere Taxis waren hier nicht aufzufinden. (Mir wurde sogar ein logischer Grund dafür gegeben, aber den habe ich leider wieder vergessen. Ich hoffe auf die Aufklärung eines wissenden Members!)

Also spazierten wir, meinem gutem fotographischen Kartengedächtnis (wie übel mein Namensgedächnis ist dürfte der aufmerksame Leser schon bemerkt haben) und meinen guten Orientierungssinn folgend durch Nebenstraßen zurück zur WS. Wir passierten eine Schweizer Gegend mit einem deutschsprachigem Bäcker, dem ich nicht widerstehen konnte. Ich kaufte ein Brot und ein weiteres Croissant und klagte beim herausgehen einem Europäer mein Leid bezüglich meiner Suche nach dem "Spiegel". Aber als auch er mir die bereits besuchte Mall empfahl und sich wunderte, dass ich dort nicht (mehr?) fündig wurde, gab ich dieses Vorhaben auf. Der nette Mann empfahl mir noch Alternativen, aber meine Priorität lag nach dem "anstrengendem" Tag bereits auf "baldigem Ausruhen ohne Bildung". Zurück an der WS fanden wir endlich wieder eine Transportmöglichkeit nach Jomtien und verbrachten den restlichen Abend wie üblich...

:ornp:



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Am Abend klappte das :pop: noch. Als ich am nächsten Tag gegen 12 Uhr wach wurde, war mir endgültig klar, dass ich am :ass_tounge: - sprich krank war. Mein Mäuschen fragte, ob ich mitkäme oder sie alleine gehen sollte, denn es sei ja schon spät. Ich gab ihr aber die (immer noch nicht abgesprochenen) 1.000 Baht für den gestrigen Tag, ließ sie ziehen und haute mich wieder aufs Ohr.

Wach wurde ich erst, als es schon wieder dunkel wurde. Und mein 2. Gedanke, nachdem ich mich um meine körperliche Verfassung sorgte, war, dass meine Kleine vielleicht schon anderweitig ausgelöst sein konnte. So sprang ich schnell unter die Dusche und schleppte mich runter zur Bar. An das Forum verschwendete ich weiterhin keinen Gedanken und somit auch nicht an das tückische LKS.

Unten angekommen saß sie alleine an einem Tisch ohne Getränke. Dies war ungewöhnlich, viel mir aber gar nicht auf. Ich setzte mich natürlich zu ihr und bestellte für uns. Mamasan dackelte an um uns die Getränke zu bringen und meinte ich solle dem Kerl, dem ich meinen Sonnenschein soeben weggeschnappt hätte auch einen ausgeben. Ich aber sah gar kein Kerl hier. Dann meckerte Mamasan noch, dass ich mich jetzt erst blicken ließ. Sie war wohl wieder scharf auf ihre nächsten 300 Thai-Dollar. :strei: Als meine Süße ihr erklärte, dass ich krank sei, war sie wieder besser auf mich zu sprechen.

Dann zeigte sie auf einen älteren Mann, der wohl schon bezahlt hatte, wenn er überhaupt etwas getrunken hatte, und verließ das Etablissement ohne uns eines Blickes zu würdigen. Gerade nochmal rechtzeitig gekommen dachte ich mir nur trank ein paar Wasser (ohne Feuer), addierte wieder 300 Baht zur Rechnung und schleppte mich mit meiner Kleinen erst zum Pfannkuchen-Holländer und anschließend zum Schneider, um meinen Anzug anzuprobieren und zu bezahlen. Danach war ich wieder Reif fürs Bett und stand sogar wieder im Saft...

Vor dem Einschlafen kam mir noch der Gedanke, dass ich übermorgen früh schon Richtung BKK aufbrechen musste, um die letzten 2 Tage dort mit Lena zu verbringen :byee: :kotz:


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Am nächsten Morgen, ja diesmal war es (leider?) auch noch (bzw. schon am) Morgen, als ich geweckt wurde von...

...einem Gefühl im Magen, das mich unverzüglich zum Gang in die heiligen weißen Hallen - eher Kämmerchen - veranlasste. Als ich die (Unter-)Hosen runterließ, entschied sich mein Magen aber für die andere Seite. Kaum war das meiste Sodawasser auf dem Weg in Richtung Kanalisation und ich lag wieder auf meinen Bett, entschied sich mein Magen wieder anders. Nach zwei weiteren Sitzungen im kleinen Büro hatte ich den Magen dann überzeugt, eventuell vorhandenen Rest vorerst für sich zu behalten. Aber Ruhe gegeben hatte er immer noch nicht: er stichelte weiterhin. Unangenehmer Kerl manchmal...

100%ig wach war ich nun schon mal und zog es vor, mich zwar raus aus dem Zimmer an die frische, nicht mit Nikotinqualm und Klimaanlage verseuchte, Luft zu schleppen, aber nicht zu weit von meinen kleinen Büro, um mit dem lieben Magen notfalls noch mal in Ruhe verhandeln zu können. Also wieder mit Anhang zu "ihrer" Bar gegenüber. Hier bestellte ich als erstes mein bevorzugtes Morgengetränk: Sodawasser. (Ja ich WEISS es...!!!)

Mein Befinden machte unter den Damen natürlich schnell die Runde und von der einen Seite kam ein Tee, von der anderen der Ratschlag kein Soda... - JAAA, ich WEISS es!!! antwortete ich und von der 3. Seite der Vorschlag, eine Apotheke aufzusuchen. Die Idee gefiel mir am besten und so zahlte ich 2 SODAwasser, das Getränk meines Sonnenscheins, legte die 300 Baht Barfine drauf und zog mit ihr ab.

An den sexuellen Nutzen dieser Bezahlung war zwar nicht zu denken und meine innere Sonne brachte sie momentan auch nicht zum scheinen, aber erstens hatte ich lieber jemanden bei mir, der Hilfe holt anstatt mich für eine Alkoholleiche zu halten, wenn ich umkippen sollte und zweitens wollte ich mir auch nicht wieder Gedanken machen, jemand könnte an meinem letzten Abend hier noch ausspannen.

Zielsicher ging ich zu der nächstgelegenen Pharmacy und war froh, dass nicht die selbe Person hinter dem Tresen stand, die mir am zweiten Abend hier das Kamagra versagte. Wenn es einem schon dreckig geht will man sich nicht auch noch anderweitig dreckig fühlen. Ich wurde gefragt, ob ich denn scharf gegessen und was ich getrunken hätte. Meine Antwort begann mit ICH WEISS... und endete mit der Verneinung zum scharfen Essen. Die Apothekerin ließe es sich trotzdem nicht nehmen mir noch ausführlich zu erklären, dass Sodawasser bei Magenproblemen nicht förderlich sei, Tee am besten wäre und wenn schon Wasser, es dann doch stilles, heißes oder wenigstens ungekühltes Wasser sein sollte. Etwas patzig antwortet ich nur, dass ich weder ... noch ... mag und irgendwie meinem Körper wieder alkoholfreie Flüssigkeit zukommen lassen müsse. Dies wurde mir dann auch (brav) bestätigt und zwei Mittelchen gegen anale und orale Magenentleerung verkauft.

Mit meinen neusten Souvenirs - das oben empfohlene Mittel war leider nicht dabei und von an den anderen Symptomen vom Vortag hatte ich aber auch nicht berichtet, um keine wandelnde Apotheke zu werden - ging ich weiterhin zielstrebig zum 7 Eleven um der Sodawasser mehr zu kaufen. Aber auch ein KALTER Kakao gesellte sich zu meinem Einkauf. Ich wusste zwar, wo ich einen guten warmen bekommen hätte (beim Pannekoeken Holländer), jedoch war mir der eindeutig zu weit von meinem Fluchtpunkt entfernt. Somit ging ich wieder, meine kleine immer noch im Schlepptau, mit meinen Errungenschaften in Richtung Gästehaus.

Ich entschied mich dann aber doch noch an der frischeren Luft zu bleiben und öffnete meine Getränke, entgegen meinem Sinn für gutes Benehmen, am Tisch der Bar. Die Medikamente erzielten schon nach einer halben Stunde eine positive Wirkung und dann wagte ich mich wieder am 7 Eleven vorbei an den Strand. Mir ging es wieder gut genug um mir Gedanken um die Bedürfnisse meiner Mitmenschen zu machen und so bat meine Babysitterin sich selbst an ihrem Lieblingsstand etwas zu essen zu holen und mir noch trockenen Reis und eine Cola mitzubringen.

Am Nachmittag war ich den Strand leid geworden und wollte nun doch nochmal aufs Zimmer um "Sport" zu treiben. Vorher legte ich jedoch nochmal einen Boxenstopp an der Bar ein, um mir mit einem weiteren Soda eine zweite Medikamentendosis zu verabreichen und um meine Hintergedanken, also das Thema anzusprechen, wie "unsere" Zukunft aussehen könnte...
 
Ich offenbarte ihr, dass ich sie Nach D holen wolle und zwar (vorerst) für ein Jahr als Au Pair für meine demente Mutter. Mein Bruder gab mir nämlich mit auf, was passendes "klarzumachen". Er habe die Visabedingen schon bei der Behörde abgecheckt und alles sei "kein Thema".

Ich erklärte ihr, dass sie einen Passport bräuchte, dessen Ausstellungsdatum und am besten jetzt schon einmal ihre Adresse. Ich kannte das Prozedere ja schon von meinen rumänischen und mexikanischen Ex-Freundinnen. Sie lächelte, stand auf und war eine Minute später mit ihrem thailändischem (hier Personal-) Ausweis zurück. Während ich hiervon die Adresse und das Geburtsdatum abschrieb erklärte ich ihr, dass sie für Europa ein anderes Ausweisdokument bräuchte, welches sie am selben Amt bekäme, wo sie auch diesen Ausweis herhat. Abschließend gab ich ihr meine berufliche Visitenkarte (ja kann gefährlich sein; für die Philis habe ich heute schon einmal meine privaten eingesteckt), nachdem ich diese mit meiner privaten Email, Handy- und Festnetznummer versehen und darum gebeten hatte, mir morgen eine Email zu schreiben.

Danach folgte aber nun wirklich der verspätete Sport auf meinem Zimmerchen...


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