Tag 15+1
Wie im letzten Bericht angekündigt, probiere ich heute meinen neuen Plan zur Findung einer Reisebegleitung:
Die Jüngeren unter Euch kennen das vielleicht nur aus Filmen: Mann trifft Frau, Mann imponiert Frau und bringt so Frau dazu, sich mit ihm auseinanderzusetzen und zu verlieben und am Ende haben sie viele Kinder. Hört sich irre an, aber genau das versuche ich jetzt mal. Zumindest des ersten Teil!
Erste Überlegung:
Womit kann ein Typ wie ich einer thailändischen Frau imponieren?
Klar Kohle, Respekt, Höflichkeit, Witz, Gepflegtes Äußeres, Körpersprache. Jaja, Habe ich alles, bis auf Jugend.
Zweite Überlegung:
Aber kann ich etwas, was das Eis bricht bzw. "anlockt"?
zB. in jungen Jahren am Strand klappte das mit Volleyballspielen oder Surfen.
Aus dem Alter bin ich raus. OK, mit Knirschen in den Knochen geht das irgendwie immer noch, aber das wird ein deutsches heißes Blondchen (und auch keine Thai) nicht mehr hinter dem Ofen hervor locken.
Aber als ich neulich mal mit den Wassertaxis durch die Stadt tingelte, entdeckte ich bei einem Landausflug ein Plakat, das ungefähr so aussah:
ประกาศการแข่งขันหมากรุกสากลชิงแชมป์ประเทศไทย ครั้งที่ 49 ประจำปี 2569
สมาคมกีฬาหมากรุกสากลแห่งประเทศไทย ขอเชิญนักกีฬาหมากรุกสากลเข้าร่วมการแข่งขัน
กีฬาหมากรุกสากลชิงแชมป์ประเทศไทย ครั้งที่ 49 ประจำปี 2569

วันที่จัดการแข่งขัน
15 – 19 เมษายน 2569

สถานที่แข่งขัน
ห้องคอนเวนชั่นฮอลล์ ชั้น 5
ศูนย์การค้าเซ็นทรัล แจ้งวัฒนะ

ประเภทการแข่งขัน
• ประเภทโอเพ่น
• ประเภทสตรี
Tja und wenn man jetzt fleißig im Flieger geübt hat, kann man das entziffern! Ja ja und Ihr habt mich alle ausgelacht!
OK, ich konnte zugegebenermaßen nur drei Wörter erkennen, aber die waren so interessant, dass mir Google Lens mal den Rest übersetzen musste.
Und jetzt wird es für 99,87% der Leser langweilig: Da wird die 49te thailändische Meisterschaft im Schach (u.a. auch für Frauen) angekündigt.
Jetzt muss man wissen, dass ich zwar keinen sogenannten Titel im Schach habe, aber ein relativ starker Spieler bin. Erst recht im Verhältnis zu thailändischen Spielern, die erstaunlich schwach sind. (Ist nicht unüblich für asiatische Länder.)
Zusätzlich muss man wissen, dass, wenn man außerhalb von Europa ambitioniert Schach spielt, sicherlich englisch auf einem für mich akzeptablen Niveau spricht (wegen Literatur und Internet). Und ein Hirn zum Denken muss man sowieso haben, sonst würde man nicht so einen Quatsch wie Schach spielen.
Ihr seht worauf das hinausläuft?
Lange Rede, kurzer Sinn:
Ich habe meinem Karma nun etwas versprochen: Wenn ich da was finde, schreibe ich einen Bericht für TAF.
Und was soll ich sagen? Es lief wie aus dem Lehrbuch:
Einige Süße waren schon mal am Start.
Am ersten Frauen-Brett verpeilt die stärkste thailändische Spielerin gegen einen "Schwächling" den Sieg und spielt nur Unentschieden (Remis). Danach analysieren die das Spiel (das macht man typischerweise so), ich stelle mich einfach dazu (ist auch nicht so ungewöhnlich) und zeige ihr mehrere sehr gute Möglichkeiten zum Gewinn, während eines der hübschen Mäuschen zuguckt und auch ihre (komischen) Ideen kundtut (Auch noch frech die Kleine, das gefällt mir sehr gut!), die ich natürlich wohlwollend kommentiere.
Und danach will ich natürlich auch ihre Partie sehen, wobei sie sich erst ziert, aber danach kommentiere ich diese dann auch wohlwollend.
Danach ist noch Zeit bis zur nächsten Partie (sind immer zwei pro Tag) und jetzt habe ich natürlich Hunger (weil ich gelernt habe, dass Thaifrauen (oder zumindest die Dienstleisterinnen) auch immer Hunger haben) und weil ich ja als Schachnerd in Thailand/Bangkok hilflos bin, muss sie mir helfen, da ich ja gar nicht weiß, wie das hier läuft und was man hier essen kann und nicht so ultrascharf ist und ich die Sprache ja nicht sprechen kann...
Und ich würde auch ohne weitere Interessen zahlen, falls das für sie ein Problem sei... und das sei bei uns in Deutschland durchaus üblich so.... und sie könne auch gerne ihren Freund/Mann mitnehmen. Den die zum Glück (angeblich) nicht hat. Puuh.
Aber sie hat eine Schwester, die auch am Turnier teilnimmt, die sie nicht allein lassen will. Für mich auch kein Problem, da mir das Prinzip der Anstandsdamen/-begleitung nicht fremd ist.
Die Schwester entpuppt sich auch als recht süß (Da hat wohl irgendeine Familie im Genpool-Lotto gewonnen.), ist aber verheiratet wie ich nachher beim Essen erfuhr. (Wobei das in Thailand ja auch nicht unbedingt ein Hindernis ist. Ein verwirrendes Land.)
Wir flitzen also kurz rüber in die Mall nebenan (Central Chaengwattana) und essen was kleines. Ich zahle für alle drei, dann wieder schnell zurück zur nächste Runde, spielen (während ich zuglotzte, ach die sieht ja echt nett und elegant aus, selbst wenn sie rumsitzt), analysieren und wieder futtern. Diesmal etwas besseres.
"Und morgen ist ja die nächste Runde, dann sehen wir uns ja vielleicht wieder, wenn ich wieder Zeit haben sollte..."
Also die hatte ja schon mal Wangenknochen und ein Lächeln, das den Denkprozess in die Hose verlagert und einem das Portemonnaie öffnet.
Ach das war doch schon mal ganz nett.
Tag 15+2
Am nächsten Tag war ich wieder "zufällig" beim Schachturnier, machte wieder auf dicke Hose und anschließendem Futtern mit Kleinfamilie.
Nach dem Abendessen in der Mall musste ich erst mal durchatmen als ich wieder draußen auf der Straße stand, denn diesmal hatte ich ein zweier-Date-Termin für den nächsten Tag.
Ich musste jedenfalls jetzt erst mal Druck abbauen. Erst recht da ich ja quasi demnächst in festen Händen bin. Auweia, ich glaube ich habe einen Blutstau bzw. stehe kurz vor einem Hirnschlag.
Zum Glück hatte ich gestern gesehen, dass nicht weit entfernt ein (Luxus-)Krankenhaus ist. Nein, so schlimm ging es mir jetzt nicht, aber ich hatte inzwischen festgestellt, dass sich in der Nähe von Privatkrankenhäusern immer gewisse druckablassende Etablissements befinden.
Diesmal hatte ich Pech. Chaengwattana ist eine eher seriöse Gegend. Da gab es zwar in der Tat ein paar Massagestudios, aber die sahen nicht nach dem aus, was ich suchte.
Aber da haben die nicht mit mir, meinem Druck und meiner Geldbörse gerechnet.
In einem der Studios langweilte sich eine langbeinige Schönheit, die jedem Vergleich mit den Billboard-Bewohnerinnen hätte standhalten können.
Auf mein zaghaftes Nachfragen nach Dienstleistungen, die zwar zeitlich weit unter einem ST lagen aber inhaltlich weit über ein händisches Happy End hinausgingen, wurde leider negativ reagiert. Ich glaube auch, dass nicht mal das "einfache" Happy End in deren Angebotspalette war. Der Laden sah eigentlich sehr serös aus.
Da nix los war, versuchte ich es noch ein bisschen weiter und wies auf meine Preisvorstellung hin (Hatte ich schon erwähnt, dass Typen wie ich die Preise kaputt machen, wenn sie spitz sind?), was zwar der Angehimmelten ein gewisses Interesse in die Augen trieb, aber dazu führte, dass jetzt Fräulein Rottenmeier (entweder die Ladenbesitzerin oder vielleicht sogar ihre Mutter) die Verhandlungen für beendet erklärte.
Ich ging also noch etwas weiter, fand aber nix und ging dann wieder zurück.
Und siehe da: Auf dem Rückweg stand plötzlich die langbeinige Schönheit vor mir und führte mich über einen Seiteneingang und eine Treppe nach oben über den Massagesalon. Das schien wirklich eine Art Wohnhaus zu sein. Wo die so wohnen....
Das Zimmer war eine bunte Mischung aus Jugendzimmer und Messiewohnung.
Egal, mit so einem Leckerchen treibt man es überall, aber dann kam der Abtörner schlechthin. Sie sagte mir ihren Namen: Pilawa (zumindest habe ich das so verstanden)
Da war zum einen die Stimmung (kurz) hinüber und zum anderen musste ich mir erst mal intern eine Notiz machen, dass ich später mal nachforschen muss, wo die Thais eigentlich immer ihre dämlichen Namen/Künstlernamen her bekommen.
Sie versuchte jetzt (anscheinend) sich erotisch zu bewegen und mich dadurch aufzugeilen. Echt süß! Ehrlich! Die Thai-Mädels haben es echt drauf! Die bemühen sich wenigstens, auch wenn sie es nicht drauf haben. Das kann natürlich im direkten Vergleich mit den wirklich Professionellen nicht mithalten, aber das brauchte sie auch gar nicht, da ich nicht hier war, um mich passiv entspannen zu lassen, sondern um mir mal ihren schönen Körper vorzunehmen.
Schließlich habe ich die letzten zwei Wochen genug GF mitgemacht, weil ich ja auf Reisebegleitungssuche war und jetzt in meinem Wahn der Meinung war, dass ich die jetzt gefunden habe und dieses süße Ding hier wird es jetzt ausbaden müssen.
Naja, was soll ich sagen. Nachdem sie verstanden hatte, dass ich sie weder umbringen noch ihr weh tun, sondern vielleicht (oder eher ziemlich sicher) etwas fester rannehmen wollte, lies sie sich darauf ein und hielt auch manchmal ordentlich gegen.
Dass es ihr durchaus gefiel, sah man an dem See, der sich zwischen Ihren Schenkeln und auf dem Bett bildete.
Obwohl sie wohl nach der ersten Runde dachte, es sei beendet, wurde wie vorher abgesprochen kurz danach zur zweiten eingeläutet. Nach dieser lies sie meinen Schwanz nicht mehr aus sich raus oder sie hatte wirklich einen Krampf. Na das war doch schon mal ganz nett!
OK, dann doch noch etwas kuscheln. Eigentlich war ich tatsächlich auch etwas aus der Puste. Also so langsam kann ich mich an die Thai-Mädels gewöhnen.
Irgendwann wurde es auf der Straße lauter und Pilawa (was für ein Name) sprang sofort auf und der Spaß war vorbei....
Die musste sich jetzt bestimmt was von Fräulein Rottenmeier anhören, aber die Kohle sollte mehr als nur entschädigen.
Junge Junge, war für ein Tag und das Bett sah aus. Klitschnass....
Tag 15+3 - heute
Schachturnier ist endlich zu Ende, es gab einige zweier-Essen in der Mall. Wie ich jetzt gelernt habe, haben Thais auch im normalen Leben Spitznamen, die innerhalb der Familie genutzt werden. Ihrer lautet: Lek
Unterhalten klappt ganz gut (auch wenn sie Satre nicht kennt) und ich lerne fleißig Thai.
Da unsere Vorstellungen im Bett kompatibel sind, ebenso wie unser beider Vorstellung bzgl. Aufwandsentschädigung (Kohle und Körpereinsatz) bei Reisebegleitung, wird Lek bei meiner Weiterreise demnächst dabei sein.
Es wird ihr erster Flug. Es geht nach Chiang Rai. Da muss ich noch das restliche Viertel meines Koffers ausliefern. Naja, werdet Ihr ja sehen/lesen.
Auch wenn jetzt mein Karma erfüllt ist, halte ich Euch natürlich weiter auf dem Laufenden. Auch wenn das erstaunlich anstrengend und zeitraubend ist.
Wobei mir noch nicht so wirklich klar ist, wen eine langweilige (fast) ungeplante Rundreise hier interessiert, dafür gibt es spezialisierte Foren, denn das Blamieren in Clubs ist ja jetzt hoffentlich für mich vorbei, aber ich will mal nicht so sein.
Außerdem muss ich mir jetzt Gedanken machen, ob ich eigentlich noch andere Thais ansehen, geschweige denn poppen darf. Au weia, es geht schon los. Stehe ich jetzt unter Pantoffeln?
Naja, Flug geht ja erst am Wochenende.
Aber das "Schlimmste": Letzte Nacht musste ich meine letzte Packung Kondome öffnen.
Wie viel habt Ihr denn immer so dabei? N Kondom(e) pro Urlaubstag?
Jetzt muss ich mich auch noch damit beschäftigen, aber Lek arbeitet ja (aushilfsweise) im 7/11...