Thailand 9.000 Baht Barfine

So... Laptop immer noch im Allerwärtesten... bis der Chef kommt versuche ich mal weiter zu schreiben...

Übrigens wurden die 9.000 in irgend einer Art und Weise wirklich kalkuliert. Aber auf welche Weise habe ich wie gesagt nicht hinterfragt.

Ich sagte dies sei kein Problem, schnappte mir mein Mäuschen und ging mit ihr zum ATM. Ich gab ihr meine Karte, sagte ich meine PIN und bat sie für mich 10k abzuheben.
 
Soll das ein Test über der Ehrlichkeit des Mädels oder ein Test über die Glaubwürdigkeit bei unserer Seite sein?

Weder noch! Wie kommst du darauf?

"vielleicht schriebst du den Pin auch noch hier kurz im forum, so als kleines backup" - und was soll der Spruch?

Ich wollte eigentlich mehr schreiben, aber dann kam der Cheffe rein...

Das klappte auch auf Anhieb und ich wusste somit, dass sie auch mit ATM umgehen könnte, wenn ich ihr eine Karte da- bzw. zukommen lasse und erklärte ihr dies auch. Mit der Kohle ging es dann auch zurück in Ihre Bar wo mir Mamasan II auch noch die 10. Mille als ihr Trinkgeld abschwatzte. Sie würde ja schließlich für die sichere Heimfahrt der Kleinen sorgen. Fahrtkosten von insgesamt 600 Bärten legte ich natürlich auch noch drauf.

Dann machte ich der Truppe klar, dass mich die Kleine noch zurück nach BKK begleiten soll, was aber so verstanden wurde, dass ich sie dort noch heute in den Bus zu Ihrem Heimatort schicken wollte. Das wollte man mir ausreden, denn Fahrten tagsüber seinen ja viel sicherer. Dem stimmte ich voll und ganz zu und sagte, dass ich sie am Airport wieder in den Bus nach Patty setzen würde. Mit allgemeinem Einverständnis holte ich noch meine Klamotten aus dem Zimmer und wir sind ins Taxi gesprungen.

Am Flughafen erwies sich der Taxifahrer dann als Flasche: Er wollte nicht an die Minibusse ranfahren, fuhr zweimal zum Abflugterminal obwohl ich immer sagte er solle zu Ankunft fahren, was er nicht durfte. Dann fragte er nach Bussen und folgte den Anweisungen zu einem Busbahnhof auf dem Flughafengelände weit weg vom Terminal. Hier machte ich ihm klar dass ich sie mit den Minibussen vom Terminal aus zurückschicken wollte und wir fuhren wieder dahin zurück. Nach einer weiteren Fahrt dort im Kreis parkte er dann gebührenpflichtig abseits und ich ging alleine in den Terminal, um ein Ticket zu besorgen. Die nächste Abfahrt sollte nun aber erst in 90 Minuten sein und so bat ich den armen Kerl doch wieder zu dem Busterminal mit den großen Bussen zu fahren. Hier gelang mir gerade noch ein Ticket zu kaufen, denn der Bus war schon Abfahrtsbereit. So viel die Verabschiedung leider viel zu kurz aus.

Auf der Fahrt in die Innenstadt erreichte mich dann eine SMS mit dem Text "you forgot to give me your ATM". Ich musste schmunzeln, dass ich ihr keinen ganzen Geldautomat gegeben hatte, aber verstand natürlich, dass sie die karte meinte. Ich hatte mich entschieden ihr keine Karte da zu lassen, denn meine Limits waren mir zu hoch. Also bat ich sie per SMS um ihre Kontonummer und erhielt die Nummer ihrer Schwester bei der Bangkok Bank.

An der Khao San Road angekommen musste der Taxifahrer an einem Kreisverkehr vorher halten, denn die Zufahrten waren abgesperrt. Ca. 20:45h erreichte ich das Gueshouse, wo ich mit Lena bis spätestens 21h verabredet war. Aber ihr Koffer stand nicht mehr neben meinem...
 

Ich fragte die Dame an der Rezeption nach Lena und ihrem Koffer, doch die zuckte nur mit den Schultern. Somit ging ich fest davon aus, dass sie unruhig wurde, mich nicht erreichen konnte und sich schon am oder auf dem Weg zum Flughafen befand. Also schnappte ich mir meinen Koffer und latschte damit die 5 Minuten zurück zum Taxi.

Kurz bevor wir am Airport ankamen erreichte mich dann eine SMS von Lenas Freund, die besagte, dass sie sich alleine auf den Weg machen würde, da ich nicht zum vereinbarten Treffen da gewesen sei. Ich schrieb zurück, dass ich auch bald da sei und sie ausrufen lassen würde.

Angekommen fragte ich als erstes an der Info, ob sich schon jemand nach mir erkundigt hatte. Als dies verneint wurde gab ich dem Angestellten meine Visitenkarte und erklärte ihm, dass die Person "compleatly lost" - komplett hilflos sei. Aber ich entschied mich zuerst einzuchecken, um zu erfahren, ob sie vielleicht schon eingecheckt war. In der Zwischenzeit erhielt ich von Lenas Freund noch ein paar SMS, einen Anruf aus D und musste ihn beruhigen. Eingecheckt war sie auch noch nicht, aber ich nun. Also zurück zum Infoschalter und sie ausrufen lassen. Aber dieser Ausruf war überhaupt nicht zu verstehen. Meine Bitte nach einem weiteren, lauterem Ausruf war dann nun erfolgreicher. Aber es tauchte wieder niemand auf und die letzten 45 Minuten zum einchecken brachen an.

Nach weiteren 10 Minuten kam Lena dann plötzlich auf mich zu und bat als Erstes um eine Kippe auf ihren Schreck hin. Sie erklärte mir, dass sie sich noch ein Tageszimmer genommen hatte, nachdem ihre Füße müde waren und sie ihren Koffer dann wieder auf dem Zimmer hatte. Außerdem hatte sie sich nach 20 Uhr nochmals auf Wanderschaft begeben und traf auch erst um 20:55 Uhr wieder ein um dann festzustellen, dass MEIN Koffer weg war. Und telefonieren mit ihrem NEUEN SMARTphone klappte nur ab und zu mit D, aber nicht mir mir: Das nenne ich mal wirklich "smart"...
 
Nach der Schreckenskippe haben wir dann auch Lena eingecheckt und ich meine Bordkarte auf einen Platz neben sie geändert. Ob sie jemandem Zigaretten mitbringen wolle fragte ich sie noch, aber das wusste sie natürlich nicht... Typisch...

Die Austrian war mal wieder am Ende des Airports geparkt und als wir am Gate ankamen war der "last call" vermutlich bereits ausgerufen worden, denn es standen schon Mitarbeiter mit Schildern vor dem Gate. Also hatte Lena keine Kippen mehr gekauft.

Der Rückflug mit Austrian Airlines über Wien nach D'dorf war ok, mehr auch nicht. Im Flieger wollte Lena auch keine Zigaretten mehr kaufen und somit schnappte ich bei ca. 35 Euro nochmal zu. Teuer aber immer noch billiger als hier.

Beim Frühstück in Wien bekamen wir beide dann unseren ersten Preisschock. Der warme Kakao z.B., der in München gratis ist musste richtig teuer erworben werden. Naja, aber auch das habe ich überlebt...
 
keine Kommentare mehr? Naja...

Zu Hause angekommen ging ich erst einmal pennen. Abends ein bisschen TV und Mails checken. Versucht die kleine zu erreichen, aber vergebens.

Als ich am nächsten Abend nach der Arbeit wieder anrief erreichte ich sie dann aber. Allerdings erst beim 3. Anruf. Es war dort ja dann schon nach Mitternacht. Sie sei gut in ihrem Heimatort angekommen und vermisse mich etc...

Aber wie konnte ich mir da sicher sein?
 
Nach so langer Zeit geraten leider die Abläufe nun wieder etwas durcheinander. Ich denke aber es tut der weiteren Erzählung vielleicht sogar ganz gut. Ansonsten: Entschuldigung dafür!


Ich sprach mit meinem Bruder, in wie weit er nun genau die Möglichkeit Au Pair abgeklärt hatte. Seine Antwort war ernüchternd:

Er hatte nur, als er wegen neuem Perso beim Einwohnermeldeamt war, ganz nebenbei nach den Voraussetzungen gefragt...

Also informierte ich mich auf der Internetseite der Botschaft und stieß leider dann doch irgendwann auf die Antwort auf die Frage, ob Au Pair auch für Erwachsene möglich war. Natürlich nicht. Dies hatte mein Bruder nicht abgeklärt...

Nachdem wir übereinkamen, dass auch keine Bekannte mit minderjährigen Kindern in Frage kamen, hatte ich schon von meinem Vorhaben Abschied genommen...

Mich beschäftigte aber auch weiterhin folgendes:

Ich hatte auch vorm berappen der Barfine ein kurzes Gespräch mit den Mamasans, in dem ich die beiden eindringlich warnte, dass ich herausbekommen würde, wenn meine Maus weiterhin dort arbeiten würde. Erstaunt, aber auch mit einem Lächeln im Gesicht wurde ich gefragt: "how?". Meine Antwort war: "I know the local Mafia" - auch mit einem Lächeln im Gesicht. Dann zeigte ich noch auf mein Gästehaus gegenüber und sagte dass meine Mitreisenden dort seit Jahren schon übernachten, die Besitzer kennen und dass ich außerdem mit anderen Touristen hier per Internet im Kontakt stehe. Wie viel Eindruck das hinterließ wusste ich aber nicht wirklich...

Nachdem ich zwar täglich mindestens eine Email bekam - während ich meinen Bruder in der Visaangelegenheit beriet, die Kleine aber selten abends an ihr Telefon ging kam mir verstärkt der Gedanke, sie könnte immer noch im Milieu arbeiten. Dort oder anderswo.

Da sie erst 1 Woche diesem Job nachging, war es mir zum einen sehr wichtig, dass meine "fine" sie da fein rausgebracht hat und zum anderen war ich mir auch relativ sicher, dass sie nicht fernab von Verwandten, also z.B. nicht in BKK arbeiten würde.

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Zufällig entdeckte ich einen Member hier, der Jomtien als Wohnort angab und sendete ihm eine PN.
 

Thema Au Pair: Noch am gleichen Abend überzeugte ich meinen Bruder, dass die einzige Chance für länger als 3 Monate ein Sprachvisum sei. Als Au Pair hätten wir auch Kurse buchen müssen, so halt Intensivkurse. Irgendwann sah er es ein. Jedoch erinnerte er sich an einem Freund, der selber früher selber Deutsch-als-Fremdsprache (DaF) Lehrer war. Der würde ihm die nötigen Kursbescheinigungen schon besorgen, so dass er erst Kurse buchen müsste, wenn sie wirklich angekommen wäre...

Das Thema ob sie noch vor Ort arbeitet: ...entwickelte sich erfreulich und interessant. Denn bei Recherchen hier im Forum bezüglich der zu erwartenden Schwierigkeiten seitens der Botschaft entdeckte ich ein Member, dass zufällig genau diesen Ort als Wohnort angab. Auf meine PN hin antwortete er mir sofort, dass es ihm Freude bereiten würde, dem Laden ab und zu mal einen Besuch abzustatten.


...to be continued...

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Nach der Aufklärung der 9.000 scheint das Interesse ja EXTRAM nachgelassen zu haben...

Wenn überhaupt schreibe ich weiter, wenn mir die Laune danach ist. Aber die Luft ist momentan raus!

Ich denke ich beginne jetzt erst einmal einen neuen Bericht meiner letzten Reise:

"Paradies found? OR Just another newbie story" .... (keine Angst: in DEUTSCH!)

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