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Amazon echo, empfehlenswert oder nur eine Datenkrake?

        #16  
M

Member

Moin,

Alexa ist nicht gleich Alexa und nicht alle Echo-Modelle haben einen integrierten Zigbee Controller. Am besten vorher googlen und entscheiden.
Wenn kein Zigbee integriert ist, schafft ein System-Hub, z.B. der Hue-Hub bei den Phillips-Dinger, die Schnittstelle zu Alexa, meist über ein Skill.
Wenn man eines der teureren Alexa-Modelle hat kann man in der Regel jedes Zigbee-Geräte, sei es von Ikea, Phillips, Osram, xxx ansteuern.
 
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        #17  
M

Member

Ich nutze in der Wohnung 6x Hue, 2x Wifi-Steckdosen für Stehlampen und vier Dot's, die ich so platziert habe, das ich beim vorbeilaufen das jeweilige Licht an/aus schalte.
Funktioniert bestens.
 
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        #18  
M

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Man sollte sich wegen Amazon/Echo keinen Stress machen. Es gibt da jede Menge Experten, die sich da gut auskennen und keine Amazon-Freunde sind. Würde Amazon spionieren, wäre das längst ein riesen Skandal gewesen. Das Amazon lauscht und dann auf Facebook Werbung einspielt ist ja wohl ein eher peinliches Geschichtchen.

Was man bei einer Steuerung durch Echo vermeiden sollte, sind irgendwelche „Dritte“. Viele Echo-Geräte benötigen eigene Apps bzw. Server. Da muss zuerst Echo die Spracherkennung machen und dann schickt Echo einen Befehl zu einem Server nach China, der dann später ein Kommando an das Endgerät liefert. Das ist zum Einen langsam zum Anderen benötigt man noch diese App bzw. eine eigene Registrierung.

Daher sollte man sich Hue-kompatible Geräte besorgen, dafür benötigt man dann aber auch einen „besseren“ Echo, der Dot reicht nicht. Wobei ich mich da aber nicht wirklich auskenne.

Meine Lösung sind ein Amazon Echo Plug, das ist ein Zwischenstecker, der direkt in die Steckdose kommt und ein „Sonoff Schalter“. Dieser Schalter kostet ca. 10 EUR und mit etwas bastlerischem Geschick kann man da die alternative Software „Tasmota“ aufspielen. Danach kann man den Schalter direkt per Echo steuern. Funktioniert 1A.
 
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        #19  
M

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Ganz so klein würde ich das Problem mit dem Eingriff in die Privatsphäre nicht reden. Es sind schon zahlreiche Audiomitschnitte frei im Internet gewesen zugänglich gewesen. Servicemitarbeiter von Amazon haben auch Zugriff auf die Daten.


Wie gesagt, würde ich Sprachassistenten an einem anonymen Konto registrieren. Dann gibt es auch keine Werbeempfehlungen auf Facebook & Co.
 
 
 
        #21  
M

Member

Member hat gesagt:
Wenn man Systeme außerhalb des Wifi über eine App steuern möchte, dann kommt man kaum an der Cloud vorbei.

... ich stecke da zwar noch nicht so drin in Sachen Hausautomatisierung, aber den externen Zugriff kann man das nicht einfach via VPN Lösen ganz ohne cloud?

Tel/Laptop—VPN—>(WLAN)Router

und schon bist du doch im internen Netz unterwegs?!
 
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        #22  
M

Member

Member hat gesagt:
Der Echo wird meines Wissens nach erst mit dem Aktivierungswort „Alexa“ aktiviert.

Stimmt es braucht ein Aktivierungswort und meine Echos nehmen es da auch recht genau.
Ich hab es mal mit "Alex" probiert, ich habe es mit "Alexandra" probiert, der Echo reagiert nicht.
Er reagiert tatsächlich nur bei Alexa.

Aber man kann noch zwischen drei anderen Aktivierungswörter wählen.

Computer, Amazon und noch irgendwas. Ich hab mittlerweile Computer gewählt, Star Trek lässt grüßen.
Frei wählen kann man das Aktivierungswort leider nicht, eine männliche Stimme gibts auch nicht, nur temporär.
Also nix mit "Hey du mieses kleines Ar***loch, wie wird das Wetter heute in Pattaya". Ne das kappt nicht.

Was die Sensibilität bzgl des Datenschutzes angeht so gebe ich mich hier geschlagen.
Der Aufwand mich zu verschleiern, verstecken oder unkenntlich zu machen ist mir zu hoch.
Ich in meiner angeborenen Paranoia denke mir das ich überall bespitzelt werde, das ich daran nix ändern kann also leb ich damit und denk nicht weiter dran.

Ich habe also ein Huawei Handy, somit hören die Chinesen mit, ich hab ne deutsche Sim-Karte also hört der BND mit und ich benutz Apps aus den USA also hört die CIA auch mit. Seit vielen Jahren schon finde ich es immer erstaunlich wie die Industrie das geschafft hat. Schaun wir mal auf Apple, schaun wir uns die kilometerlangen Schlangen vor den Apple-Stores an wenn ein neues überteuertes Model rauskommt. Wir prügeln uns förmlich darum die nächste Generation an Totalüberwachungshardware zu bekommen. Unser Handy nehmen wir heute überall mit. Das Handy hört sicher weiterhin mit wenn der Sprachassistent "deaktiviert" wurde. Da wurde nur das Aktivierungswort geblockt, das Mikro aber nicht. Unsere Whatsapp-Nachrichten, iwo in den USA zwischengespeichert werden mitgelesen und Google schickt mir 1x im Monat ne Liste mit Orten wo ich war. Da saß ich die Tage beim Friseur, kommt ne Stunde später eine Bewertungsanfrage wie ich diesen Friseur bewerte. Wenn ich dann mal wieder nen Freund anrufe und ihm sage das ich Merkels Ansprache heute wirklich Bombe fand und einen komischen Anschlag auf der Haut habe (ja ich meinte natürlich Ausschlag) dann steh ich iwo direkt aufm Index und die Überwachungsindustrie nimmt mich aufs Korn.
Dank Corona bezahle selbst ich, der Geldscheinliebhaber mittlerweile alles mit Karte oder direkt mit Payback-Pay somit weiß meine Bank auch was ich in welchen Läden, zu welchen Uhrzeit einkaufe. Da ich Paybackpunkte sammel weil ich sie in Flugmeilen umwandeln kann wissen die natürlich auch was ich mir so alles kaufe. Schon krass wie viele Paybackpunkte man auf Eis.de sammeln kann und nein, die verkaufen da keine Eiscreme. ( war ein Beispiel, keine Ahnung ob man dort Punkte sammeln kann )

Manche Länder unter anderem Auch Thailand haben recht viele Videokameras. Im Base war auch alle paar Meter an der Decke ne Kamera. Ich meine ich hätte mal was gelesen das die Thais da recht locker mit umgehn was Datenschutz angeht. Du legst am Flughafen dein biometrisches Foto ab, dazu deine Fingerabdrücke und die ganzen Kamera sind alle miteinander verbunden. Die Gesichtserkennungssoftware liest also im ganzen Land die Bilder aus, man weiß jederzeit wo ich bin, wo ich war, ja vielleicht sogar wo ich als nächstes hin will. Da hab ich mich aber von Hollywood bedudeln lassen, eine meiner Lieblingsserien der letzten Jahre war definitiv "Person of Interest" : ) bzw die Idee dahinter.

Beim letzten Amazon Prime Day oder wie das hieß hat es mich dann erwischt. Es gab bis zu zwei Echo Dots der 3. Generation für knapp unter 20€, am Montag dann kamen drei weitere Echos der 4. Generation bei mir an, somit ist jeder meiner Räume abgedeckt. Der Sound ist ganz okay für sonen kleinen Lautsprecher, die Dame allerdings manchmal etwas dämlich, ich hab ihr schon öfter angedroht ihr das fliegen beizubringen. Ich steuere aktuell aber nur meinen "Dyson Pure Cool" damit, die Lampen hab ich noch nicht ausprobiert. Dazu noch ein paar Bluetooth-Boxen die quer in der Wohnung verteilt stehn und ich hab meiner Oma einen Echo geschenkt, so kann sie jederzeit per Sprachbefehl einen von uns anrufen wenn was passiert und sie nicht mehr die Tasten vom Handy drücken kann. Man kann "Alexa" viele Fragen stellen, man kann sie rechnen lassen wenn man mal wieder nicht von selbst drauf kommt das die Quadratwurzel aus 3213432 dann 1793 ist. Das mit dem Kopfrechnen lässt im Alter halt nach :)

Das was man aber ganz klar lernen muss ist das wir hier keinen Computer ala Star Trek haben, manche Fragen müssen ganz exakt gestellt werden sonst kommt nur Mist raus. Auch findet Alexa manche Lieder nicht obwohl man sie sich selbst in die eigene Playlist gepackt hat. Woran das liegt versteh ich bis heute nicht. Mittlerweile haben meine Playliste Nummern und keine Namen mehr. "Playlist Eins" versteht Sie, liest dann auch vor "Playlist 1 (Hardstyle)" "Playlist Hardstyle" aber versteht sie nicht :) Kann aber auch sein das es an meiner undeutlichen Aussprache liegt, mit Wolldecke im Mund spricht es sich undeutlich. Dialekte mag sie auch nicht, also aufgepasst ihr nicht hochdeutsch sprechenden, da könnte es zu Frustmomenten kommen.

Kurz gesagt wer heute keinen PC hat, kein Handy, kein Bankkonto, keinen neuen Personalausweis und nicht arbeitet der kann der Datenkrake vielleicht noch unter der Brücke entkommen aber alle anderen werden ausspioniert egal für wie clever sie sich halten. Die einen halt mehr, die anderen weniger.

Member hat gesagt:
Bei Amazone und Google ist man kein Kunde, wie viele denken, sondern die Ware.

Ist das nicht überall so ? Du bist für den Staat in dem du wohnst oder deinen Arbeitgeber ja auch nur jemand der ihm Geld bringt. Du bekommst deine Nummer und darfst die im begrenzten Raum frei bewegen und dich der Illusion von Kontrolle hingeben. Dabei wirst du aber überall gelenkt, es ist nur so gut verpackt so das man denkt es wären die eigenen Entscheidungen, der eigene Wille :) So funktioniert aus meiner Sicht auch ein Staat. Eigentlich hat sich seit dem Mittelalter nix geändert es sieht nur alles viel besser aus. Du bist und bleibst ein Leibeigener.




*lacht*
 
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        #23  
M

Member

Member hat gesagt:
... ich stecke da zwar noch nicht so drin in Sachen Hausautomatisierung, aber den externen Zugriff kann man das nicht einfach via VPN Lösen ganz ohne cloud?

Tel/Laptop—VPN—>(WLAN)Router

und schon bist du doch im internen Netz unterwegs?!

Dass der Zugriff nur zur Fernwartung oder dergleichen da ist, war so in den Nuller Jahren würde ich sagen. Heute kann man viele Geräte ohne Cloud gar nicht nutzen. Manchmal sieht das Design es nicht vor und manchmal ist es unnötig und die Geräte könnten ohne Cloud das gleiche leisten. Heute bezahlt man oft leider nicht mehr mit Geld sondern mit Daten.

Sprachassistenten sind eigentlich nur Frontends bestehende aus Lausprecher, Mikrofon und Internetanschluss. Die Geräte selber sind dumm und alles passiert bei Google oder Amazon in der Cloud. Also müssen auch die Audiodateien dort hin. Wenn die Geräte ohne Cloud funktionieren sollten, dann müsste man sich ein Google Rechenzentrum in den Keller stellen.

Hausautomatisierung ohne Cloud gibt es nur wenige, oft sind das eher Bastellösungen (zum Beispiel Homematic (ohneIP). Für die Bedienung gibt es nur eine App und kein Web-Frontend, welches man nach außen freigeben könnte. Cloud ist aber auch nicht automatisch böse.

Member hat gesagt:
Stimmt es braucht ein Aktivierungswort und meine Echos nehmen es da auch recht genau.
Ich hab es mal mit "Alex" probiert, ich habe es mit "Alexandra" probiert, der Echo reagiert nicht.
Er reagiert tatsächlich nur bei Alexa.

Aber man kann noch zwischen drei anderen Aktivierungswörter wählen.

Computer, Amazon und noch irgendwas. Ich hab mittlerweile Computer gewählt, Star Trek lässt grüßen.
Frei wählen kann man das Aktivierungswort leider nicht, eine männliche Stimme gibts auch nicht, nur temporär.
Also nix mit "Hey du mieses kleines Ar***loch, wie wird das Wetter heute in Pattaya". Ne das kappt nicht.

Was die Sensibilität bzgl des Datenschutzes angeht so gebe ich mich hier geschlagen.
Der Aufwand mich zu verschleiern, verstecken oder unkenntlich zu machen ist mir zu hoch.
Ich in meiner angeborenen Paranoia denke mir das ich überall bespitzelt werde, das ich daran nix ändern kann also leb ich damit und denk nicht weiter dran.

Ich habe also ein Huawei Handy, somit hören die Chinesen mit, ich hab ne deutsche Sim-Karte also hört der BND mit und ich benutz Apps aus den USA also hört die CIA auch mit. Seit vielen Jahren schon finde ich es immer erstaunlich wie die Industrie das geschafft hat. Schaun wir mal auf Apple, schaun wir uns die kilometerlangen Schlangen vor den Apple-Stores an wenn ein neues überteuertes Model rauskommt. Wir prügeln uns förmlich darum die nächste Generation an Totalüberwachungshardware zu bekommen. Unser Handy nehmen wir heute überall mit. Das Handy hört sicher weiterhin mit wenn der Sprachassistent "deaktiviert" wurde. Da wurde nur das Aktivierungswort geblockt, das Mikro aber nicht. Unsere Whatsapp-Nachrichten, iwo in den USA zwischengespeichert werden mitgelesen und Google schickt mir 1x im Monat ne Liste mit Orten wo ich war. Da saß ich die Tage beim Friseur, kommt ne Stunde später eine Bewertungsanfrage wie ich diesen Friseur bewerte. Wenn ich dann mal wieder nen Freund anrufe und ihm sage das ich Merkels Ansprache heute wirklich Bombe fand und einen komischen Anschlag auf der Haut habe (ja ich meinte natürlich Ausschlag) dann steh ich iwo direkt aufm Index und die Überwachungsindustrie nimmt mich aufs Korn.
Dank Corona bezahle selbst ich, der Geldscheinliebhaber mittlerweile alles mit Karte oder direkt mit Payback-Pay somit weiß meine Bank auch was ich in welchen Läden, zu welchen Uhrzeit einkaufe. Da ich Paybackpunkte sammel weil ich sie in Flugmeilen umwandeln kann wissen die natürlich auch was ich mir so alles kaufe. Schon krass wie viele Paybackpunkte man auf Eis.de sammeln kann und nein, die verkaufen da keine Eiscreme. ( war ein Beispiel, keine Ahnung ob man dort Punkte sammeln kann )

Manche Länder unter anderem Auch Thailand haben recht viele Videokameras. Im Base war auch alle paar Meter an der Decke ne Kamera. Ich meine ich hätte mal was gelesen das die Thais da recht locker mit umgehn was Datenschutz angeht. Du legst am Flughafen dein biometrisches Foto ab, dazu deine Fingerabdrücke und die ganzen Kamera sind alle miteinander verbunden. Die Gesichtserkennungssoftware liest also im ganzen Land die Bilder aus, man weiß jederzeit wo ich bin, wo ich war, ja vielleicht sogar wo ich als nächstes hin will. Da hab ich mich aber von Hollywood bedudeln lassen, eine meiner Lieblingsserien der letzten Jahre war definitiv "Person of Interest" : ) bzw die Idee dahinter.

Beim letzten Amazon Prime Day oder wie das hieß hat es mich dann erwischt. Es gab bis zu zwei Echo Dots der 3. Generation für knapp unter 20€, am Montag dann kamen drei weitere Echos der 4. Generation bei mir an, somit ist jeder meiner Räume abgedeckt. Der Sound ist ganz okay für sonen kleinen Lautsprecher, die Dame allerdings manchmal etwas dämlich, ich hab ihr schon öfter angedroht ihr das fliegen beizubringen. Ich steuere aktuell aber nur meinen "Dyson Pure Cool" damit, die Lampen hab ich noch nicht ausprobiert. Dazu noch ein paar Bluetooth-Boxen die quer in der Wohnung verteilt stehn und ich hab meiner Oma einen Echo geschenkt, so kann sie jederzeit per Sprachbefehl einen von uns anrufen wenn was passiert und sie nicht mehr die Tasten vom Handy drücken kann. Man kann "Alexa" viele Fragen stellen, man kann sie rechnen lassen wenn man mal wieder nicht von selbst drauf kommt das die Quadratwurzel aus 3213432 dann 1793 ist. Das mit dem Kopfrechnen lässt im Alter halt nach :)

Das was man aber ganz klar lernen muss ist das wir hier keinen Computer ala Star Trek haben, manche Fragen müssen ganz exakt gestellt werden sonst kommt nur Mist raus. Auch findet Alexa manche Lieder nicht obwohl man sie sich selbst in die eigene Playlist gepackt hat. Woran das liegt versteh ich bis heute nicht. Mittlerweile haben meine Playliste Nummern und keine Namen mehr. "Playlist Eins" versteht Sie, liest dann auch vor "Playlist 1 (Hardstyle)" "Playlist Hardstyle" aber versteht sie nicht :) Kann aber auch sein das es an meiner undeutlichen Aussprache liegt, mit Wolldecke im Mund spricht es sich undeutlich. Dialekte mag sie auch nicht, also aufgepasst ihr nicht hochdeutsch sprechenden, da könnte es zu Frustmomenten kommen.

Kurz gesagt wer heute keinen PC hat, kein Handy, kein Bankkonto, keinen neuen Personalausweis und nicht arbeitet der kann der Datenkrake vielleicht noch unter der Brücke entkommen aber alle anderen werden ausspioniert egal für wie clever sie sich halten. Die einen halt mehr, die anderen weniger.



Ist das nicht überall so ? Du bist für den Staat in dem du wohnst oder deinen Arbeitgeber ja auch nur jemand der ihm Geld bringt. Du bekommst deine Nummer und darfst die im begrenzten Raum frei bewegen und dich der Illusion von Kontrolle hingeben. Dabei wirst du aber überall gelenkt, es ist nur so gut verpackt so das man denkt es wären die eigenen Entscheidungen, der eigene Wille :) So funktioniert aus meiner Sicht auch ein Staat. Eigentlich hat sich seit dem Mittelalter nix geändert es sieht nur alles viel besser aus. Du bist und bleibst ein Leibeigener.




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Wenn du dich so erlegen fühlst, schläfst du dann mit geöffneter Haustür, schließt dein Auto nicht ab, und läufst mit heruntergelassener Hose rum?
 
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        #24  
M

Member

Member hat gesagt:
Wenn du dich so erlegen fühlst, schläfst du dann mit geöffneter Haustür, schließt dein Auto nicht ab, und läufst mit heruntergelassener Hose rum?

Ich fühle mich nicht erlegen. Ich nehme es als Normalzustand an, gegen den ich mich nicht wehren kann, gegen den es sich nicht lohnt sich zu wehren, das unsereins rein gar nix gegen die Datenkrake tun kann und Datenschutz sowieso nur für den kleinen Bürger aber nicht für Behörden und Staaten existiert.

Daher versteh ich deinen Einwand nicht mit geöffneter Haustür oder Auto nicht abschließen :) Kleinkriminelle gibt es überall.

Wenn der Staat in deine Wohnung will kannste so viel abschließen wie du willst, die kommen rein.
Wenn er dein Auto will ist es egal ob es abgeschlossen ist, er bekommt es.

Das mit runtergelassener Hose durch den Park laufen und kleinen Kindern Süßigkeiten anbieten, während ich Welpen im Arm halte, gab ich nach einiger Kritik hysterischer Eltern auf. Zu viel Papierkram und ein Leben voller Missverständnisse.

Es ist für mich Normalität und Leute die denken sie könnten sich vor den Spitzeleien des Staates schützen potentielle Vollidioten.
Aber man lässt sie für gewöhnlich im Glauben Ihre Bemühungen würden Früchte tragen nur um sie im seltenen Einzelfall in Ihren Grundfesten zu erschüttern das wenn Sie auffallen auch überall, seit Jahren, ausspioniert wurden man es Ihnen nur nicht auf die Nase gebunden hat.

Aber jeder braucht ein Hobby also spielt ruhig weiter Euer Katze und Maus Spiel, fühlt Euch überlegen, denkt ihr hättet alles unter Kontrolle, dem Staat ein Schnäppchen geschlagen. Aus meiner Sicht bringt das halt nix, ist auch viel zu anstrengend. Ich hab aus meiner Sicht nichts zu verbergen, die können hier ruhig mitlesen und wissen das ich ein Sextourist bin. Wenn der Staat das weiß ist es mir egal, bei meinen Nachbarn wärs es schon schwieriger, daher bin ich ganz froh das meine Nachbarn keine Einsicht in meine Daten haben.

Auswandern in ein anderes Land wäre wohl eine Möglichkeit seine Spuren etwas zu verwischen. Aber wer hier in D/A/CH (oder das was wir evtl 1. Welt nennen) lebt wird für jede Behörde durchsichtig wenn er nicht obdachlos oder James Bond ist.
 
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        #25  
M

Member

Member hat gesagt:
Daher versteh ich deinen Einwand nicht mit geöffneter Haustür oder Auto nicht abschließen :) Kleinkriminelle gibt es überall.

Wenn der Staat in deine Wohnung will kannste so viel abschließen wie du willst, die kommen rein.
Damit hast du doch eigentlich schon den wichtigsten Punkt angesprochen. Vor staatlichen Geheimdiensten ist es schwierig sich zu schützen (auch nicht unmöglich wie die aktuelle E2EE Debatte zeigt). Vor Kleinkriminellen dagegen schon. Das Gleiche gilt auch für die digitale Welt.
 
 
        #26  
M

Member

Member hat gesagt:
Ganz so klein würde ich das Problem mit dem Eingriff in die Privatsphäre nicht reden. Es sind schon zahlreiche Audiomitschnitte frei im Internet gewesen zugänglich gewesen. Servicemitarbeiter von Amazon haben auch Zugriff auf die Daten.


Wie gesagt, würde ich Sprachassistenten an einem anonymen Konto registrieren. Dann gibt es auch keine Werbeempfehlungen auf Facebook & Co.

Da sehe ich jetzt kein wirkliches Problem. Jedem mit Echo (und vergleichbaren Geräten) muss klar sein, dass das Gerät ab der Aktivierung durch das Kontrollwort mithört und nach Hause sendet. Und zur Verbesserung des Dienstes werden die Kommandobefehle auch aufgezeichnet. (Wobei man das vielleicht sogar abstellen kann.)

Durch menschliches Versagen wurden hier bei einem Ansuchen auf Datenauskunft die Daten eines anderen Nutzers versendet. Das kann einem wohl überall passieren.

Entscheidend ist ja wohl, dass Amazon nicht immer mithört bzw. aufzeichnet. Das ist eben nicht der Fall. Außerdem kann man bei den Echos auch noch das Mikrofon deaktivieren.
 
 
        #27  
M

Member

Member hat gesagt:
Da sehe ich jetzt kein wirkliches Problem. Jedem mit Echo (und vergleichbaren Geräten) muss klar sein, dass das Gerät ab der Aktivierung durch das Kontrollwort mithört und nach Hause sendet. Und zur Verbesserung des Dienstes werden die Kommandobefehle auch aufgezeichnet. (Wobei man das vielleicht sogar abstellen kann.)

Durch menschliches Versagen wurden hier bei einem Ansuchen auf Datenauskunft die Daten eines anderen Nutzers versendet. Das kann einem wohl überall passieren.

Entscheidend ist ja wohl, dass Amazon nicht immer mithört bzw. aufzeichnet. Das ist eben nicht der Fall. Außerdem kann man bei den Echos auch noch das Mikrofon deaktivieren.
Ob das ein Problem ist, muss jeder für sich selbst bewerten. Nicht jedem ist seine Privatsphäre gleich viel wert.

Mit menschlichem Versagen muss man immer rechnen. Ständig werden Datenbanken geleakt. Werden erst gar keine Daten gesammelt, weil es nicht notwendig ist oder nicht zum Geschäftsmodell des Anbieters zählt, können auch keine Daten an die Öffentlichkeit gelangen. Wie gesagt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wenn ich Alexa nach Eichelherpes frage und die Anfrage kann mir nicht zugeordnet werden, weil ich ein anonymes Konto habe, ist mir das lieber als würde, halb Deutschland davon erfahren.
 
 
        #28  
M

Member

Habe Alexa und Google in Betrieb. Beides funktioniert sehr gut. Meines Erachtens macht das ganze nur Sinn, wenn man das mit Licht und oder mehreren Geräten benutzt. Dann ist es einfach super und für mich nicht mehr weg zu denken.
 
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        #30  
M

Member

Alexa, Echo und so weiter hören dir ständig zu, die müssen ja merken, wenn sie angesprochen werden. Bei nem Iphone kann man soweit ich weiß dafür sorgen, dass Siri nur zuhört, wenn die entsprechende Taste betätigt wird.

Soweit ich das sehe wäre die einzige Lösung bei der du dir deiner Privatsphäre sicher sein kannst, Steuerung per Fernbedienung oder App übers Handy.

Da werden mit Sicherheit aber auch Nutzungsdaten gesammelt werden.
 
 

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