Der Finanzen-/Börsen-/ Wirtschafts-Laberfred....

Der Preis kann auch fallen ohne dass es überhaupt Trades gibt
Wenn kein Trade zustande kommt … hättest du meiner Meinung nach einen „Ask“ und einen „Bid“ Preis … aber keinen Preis auf den sich Käufer und Verkäufer einigen also einen Marktpreis … wenn wir vom direkten Börsenhandel sprechen, also ohne einen Emittenten dazwischen der einen Preis festlegt
Ich kann auch von VW in Mercedes umschichten, wenn ich glaube, dass letztere mehr Potential hat und trotzdem der Meinung sein, dass VW nicht fällt.
Klar … aber deine Erwartung ist ja prinzipiell die selbe … das du mit Mercedes mehr verdienst als mit VW … ist ja relativ egal ob du erwartest das die Aktie ( Crypto ) fällt … seitwärts oder nur leicht ansteigt … gibt natürlich Fälle da verkauft jemand weil er Fiat für seine Nutte braucht oder what ever …
 
Weshalb sollten sich da die Dollar Besitzer plötzlich auf einen anderen Kurs einlassen?
Das habe ich in dem Beispiel nicht thematisiert, weil ich für die Kursbewegungen in der Realität auch keine schlüssige Erklärung habe (Wenn der Bitcoin z.B. von 60k auf 25k sinkt und dann wieder auf 55k steigt…) Ein realer Wert, den man berechnen könnte, liegt ja nicht zu Grunde.

Für mich ist das so, wie wenn eine alte Briefmarke für 300k gehandelt wird, mit der man nicht einmal mehr einen Brief verschicken kann.
Der Verkäufer ist wohl einfach mit seinem Gewinn bei 300k zufrieden und der Käufer hofft, dass irgendwann einer bereit ist, 400k dafür zu zahlen. Wirklich berechnen kann man den „Wert“ nicht, denke ich.
 
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Den Satz kann ich nicht nachvollziehen… müsstest du vielleicht noch mal erklären was du damit meinst
Du: Der Grund für einen Einbruch ist erstmal das es mehr Verkäufer als Käufer gibt.

Es gibt immer gleich viele Käufer wie Verkäufer.
Am Ende immer eine Frage des Preises.

Rein theoretisch ist der heutige Wert einer Aktie nichts anderes als die angenommenen Ausschüttungen der nächsten x/100 Jahre ab diskontiert auf heute.
Ändern sich nun die Parameter/Erwartungen dieser Ausschüttungen, ändert sich auch der Preis.
Ganz unabhängig davon, wie viele Verkäufer dass es gibt oder ob Trades stattgefunden haben.

Das habe ich in dem Beispiel nicht thematisiert,
Indirekt schon:

Wenn nun der Kurs des Bitcoin steigt und der Markt ihm einen Wert von 3 Dollar beimisst,

Der von dir erwähnte Markt besteht ja nur aus diesen 60 Akteuren, die untereinander den Preis aushandeln.
 
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Ja, schon. Aber der Kurs von 3 ist komplett aus der Luft gegriffen, genau so wie der reale Bitcoin-Kurs.
Da gibt es ja genau wie beim Gold keine Dividenden, die Du abdiskontieren kannst, im Gegensatz zu einer Aktie.
 
Rein theoretisch ist der heutige Wert einer Aktie nichts anderes als die angenommenen Ausschüttungen der nächsten x/100 Jahre ab diskontiert auf heute.
Das du einen theoretischen Wert angeben kannst ist klar … aber wir reden doch hier seit Seiten über den Marktwert 🤷🏽‍♂️
 
Das du einen theoretischen Wert angeben kannst ist klar … aber wir reden doch hier seit Seiten über den Marktwert 🤷🏽‍♂️
Ändern sich nun die Erwartungen der Marktteilnehmer über diese Ausschüttungen oder über die zukünftigen Zinsen, ändert sich auch der Marktpreis/wert.

ist das verständlicher?
 
@fundi wa kuma der theoretische Gedanke dahinter ist mir klar … es ist und bleibt aber ein theoretischer Gedanke der mit der Praxis im Handel wenig zu tun hat … was Zinsen angeht bin ich was den Praxis Bezug angeht ja noch bei dir …
 
Es gibt verschiedene Modelle, um den Wert einer Aktie zu erklären.
Das von @fundi wa kuma angeführte Modell ist zumindest nicht falsch. Denn alle Erwartungen, die zum Sinken oder Steigen des Kurses führen, kann man anstatt als Erwartungen bezüglich des aktuellen Wertes auch als Erwartungen bezüglich zukünftiger Dividenden interpretieren. Das kommt im Ergebnis auf das Gleiche heraus.
 
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